anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 18. Dezember 2015
Aufgeräumt
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Donnerstag, 17. Dezember 2015
Das bisschen Technik
Als ich vor vielen tausend Jahren, irgendwann so Mitte 2004, mein erstes Blog hier auf Blogger.de online gesetzt habe, da hatte ich von HTML schlicht gar keine Ahnung.
Mit viel Hilfe von hilfe.blogger und persönlicher Unterstützung von weiteren netten Leuten habe ich es dann so nach und nach geschafft, mir ein Layout zusammenzubasteln, in dem die Dinge, die ich wichtig finde, eingebaut sind.
Dann passierte dies und jenes und ich stellte fest, dass das Internet wesentlich direkter persönlich ist, als ich mir das je vorgestellt hatte.
Genaugenommen dachte ich damals, ich wäre quasi unbemerkt im Internet unterwegs - unbemerkt zumindest von den Menschen, mit denen ich ansonsten auch im real life zusammentraf, denn wie hätten die wissen sollen, dass ich ein Blog unterhielt?
Nachdem ich mich in meinem Blog aber lang und breit über meine tatsächlich sehr seltsame Nachbarin lustig gemacht hatte (ohne Namen zu nennen, so dass nur jemand, der mich und sie tatsächlich in echt kannte, wissen konnte, über wen ich da überhaupt schreibe), ist aber genau das passiert und ich hatte plötzlich eine wutschnaubende Nachbarin auf der Matte stehen, die sehr empört darüber war, was ich da so schreibe und schrill nach Genugtuung verlangte.
Nun, ich nannte ihr meine Sekundanten - und löschte das Blog...........
Am nächsten Morgen trafen wir uns bei Sonnenaufgang im Hausflur, sie zog ihr Schlüsselbund aus der Tasche und ich die Kündigung. Der anwesende Anwalt stellte fest, dass meine Waffe besser getroffen hätte, da war aber mein Blog schon gelöscht und ich hatte auch keine gesteigerte Lust auf eine Wiederholung in anderer Besetzung.
Wie und warum sie dieses Blog überhaupt gefunden hatte, blieb ein Rätsel, ich lernte aber, dass es eine ganze Menge Leute aus meinem näheren und ferneren Umfeld gab, die dieses Blog kannten und lasen, denn ich wurde im Nachhinein von verschiedenen Menschen angesprochen, weil sie es schade fanden, dass plötzlich alles weg war, unterm Strich hat mir das damals sehr zu denken gegeben.

Ich setzte danach ein neues Blog unter neuem Namen auf, entwickelte eine Verfolgungs-Paranoia - und entdeckte den Spaß an der Layoutgestaltung.
Inzwischen hatte ich genug Ahnung von HTML, um mit Selfhtml und viel Rumprobiererei ziemlich weit zu kommen. Das war vor ungefähr acht Jahren.
Diese anonymen Blogs (diverse) machten aber nie so viel Spaß wie das erste "echte", so dass sie alle nach einiger Zeit wieder einschliefen.
Danach habe ich mich nicht mehr mit HTML beschäftigt, weil ich mit so vielen anderen Dingen beschäftigt war, dass für HTML-Spielereien schlicht keine Zeit mehr blieb. (Denn das ist eine sehr zeitaufwendige Beschäftigung, man probiert nur mal kurz was aus, guckt nach fünf Minuten auf die Uhr und stellt fest, dass es tatsächlich schon sechs Stunden später ist....)

Als ich dieses Blog neu anlegte, habe ich einfach das alte Layout importiert, um das Headerbild und den Titel zu ändern, hat es grade noch gereicht.
Aber jedesmal wenn ich ansonsten im Layout die Skins anklicke, erfasst mich leichte Verzweiflung und große Frustration. Ich habe tatsächlich komplett vergessen, was der ganze Kram bedeuten soll. Ist das zu fassen? In nur acht Jahren alles gelöscht.

Heute wollte ich dann endlich meine E-Mail-Adresse hier einfügen.
Eigentlich wollte ich die Adresse auf dem iPad schreiben und dann direkt als Bild hochladen. Ich habe dazu auch einen Stift wiedergefunden, den ich extra mal für Mitschriften, die dann auf dem PC weiterbearbeitet werden können, gekauft habe. Nämlichen diesen hier.
Zu meiner großen Überraschung schreibt der aber nicht auf dem iPad, sondern nur auf Papier......
Auch hier wieder ein Fall von "alles gelöscht".
Diesmal ist es sogar nur zwei Jahre her - d.h. ich habe den Stift 2013 gekauft, ein bisschen damit rumgespielt, dann weggelegt und vergessen.
Das einzige, was ich noch wusste, war, dass ich überhaupt so einen "elektronischen" Stift habe.

Insgesamt habe ich deshalb heute
a) diesen Stift wieder reaktiviert (komplizierte Sache, sowas, man braucht dafür nämlich ein Livescribe-Konto und extra Software und das schlimmste: Das alte Passwort)
b) anschließend in größeren Mengen alberne Handschriftdateien hergestellt
c) diese Dateien dann mit Paint bearbeitet und imagetauglich für das Blog gemacht
d) hochgeladen und dabei festgestellt, dass es auch im Layoutbereich Images gibt, und dann schließlich
e) auch noch die richtigen Stellen im Main Page Site Layout gefunden, um sie dort einzufügen

(uff, Aufzählung mit fünf Positionen geschafft, eine alte Regel sagt, eine Aufzählung muss immer mindestens fünf Positionen haben. Keine Ahnung, wo die Regel herkommt, aber ich versuche immer, sie zu befolgen.)

Das bisschen Technik hat jetzt drei Stunden gedauert, aber irgendwie bin ich jetzt auch ein bisschen stolz auf mich
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Mittwoch, 16. Dezember 2015
Nix Neues
hier von der Front.
Meine Motivation nähert sich dem Nullpunkt, der größte Teil der täglichen Energiereserven geht dafür drauf, mich zusammenzunehmen. Immer Lächeln, jederzeit souverän die Fäden in der Hand halten.
Klappt gut, ich bin aber auch froh, wenn endlich der 23. ist und ich hier rauskomme.
Ich denke, ich brauche wirklich Abstand, so ist das kein Zustand. Ich werde jetzt intensiv üben, mein Leben alleine zu arrangieren und erst wenn der Alltag vernünftig läuft, kann ich mir Gedanken über "sonnige Stunden zu zweit" machen.
Im Moment läuft hier mal gar keine Extrascheibe, alle Kapazitäten belegt mit Zusammennehmen.

Aber das wird wieder, da bin ich sicher
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E-Mail-Stau?
Das finde ich jetzt so skurril, dass ich es mit einem neuen Beitrag sofort ausprobieren muss.
Seit Donnerstag bekam ich keine E-Mail mehr, wenn auf dem Blog gepostet wurde. Ich fand das blöd, aber hatte noch keine Zeit, mich darum zu kümmern und zu prüfen, woran es liegt. Die Grundeinstellungen sind unverändert, das Benachrichtigungssystem ist einfach ohne Grund ausgefallen.
Und eben machte es pling, und pling und ganz viel pling - und ich bekam ganz viele E-Mails über Blogeinträge seit Donnerstag.
Woran das jetzt lag? und ob es jetzt wieder störungsfrei läuft?
Sehr mysteriös, aber für Technik ja gleichzeitig schon wieder normal
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Mittwoch, 16. Dezember 2015
Aufgeräumt

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Montag, 14. Dezember 2015
Ich hab's gewusst....
....eine Woche unangemeldetes Fehlen im Büro führt zu katastrophalen Zuständen bei der Rückkehr.
Neben dem Riesenpoststapel (der zum Glück dann doch nicht ganz so hoch ist, wie der gesamte Posteingang einer Woche, da aus purer Notwendigkeit die meiste Post ohne meinen Kürzel-Segen schon den Weg in die Büros der Sachbearbeiter gefunden hat, was wiederum blöd ist, da jetzt viele Infos an mir vorbeigeflossen sind, ohne dass ich sie mitbekommen habe), also neben der Post gab es dann gefühlt 27 Gesprächswünsche. Fast alle eingeleitet mit: "Geht es Ihnen wieder besser? Das ist ja schön. Ich hätte da etwas sehr Dringendes zu besprechen."
Interessant dabei übrigens, dass die einzigen beiden Personen, bei denen ich aufgrund der E-Mail-Lage der letzten Woche (die ich schon am Wochenende nachgelesen habe) einen Rücksprachebedarf hatte/gehabt hätte, der dann in ganz vielen ????? bestanden hätte, genau die beiden haben sich nicht blicken lassen.
Was soll mir das wohl sagen?
Und dass ich um 21.53h immer noch im Büro bin, sollte mich auch besser nicht weiter verwundern, ich fürchte, krank vor Jahresschluss ist keine gute Idee
.......

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Montag, 14. Dezember 2015
Im Schlaf verflogen
Die letzte Woche habe ich überwiegend im Bett verbracht.
Freitag ging es langsam wieder etwas besser, da habe ich mich dann schon mal für ein paar Stunden an den Rechner gesetzt, weil aus dem Büro akute Landuntermeldungen kamen, aber viel passiert ist ansonsten nicht.
Gestern war ich sogar schon soweit fit, dass ich alleine unterwegs war und einkaufen gegangen bin. Außerdem musste das Auto dringend durch die Waschanlage, es stand letzte Woche auf der Fähre ganz vorne und konnte so gründlich in der Gischt baden. Ich glaube, Autos finden das irgendwie blöd....
Aber das war's dann auch schon wieder, am Nachmittag war ich froh wieder zu Hause zu sein - und das Chaos von vier Tagen im Bett liegen beseitigen zu können.

Denn auch wenn ich mich eigentlich überhaupt nicht aus dem Bett bewegt habe - der Esstisch, der am Montag noch komplett leer und aufgeräumt war, sah gestern schon wieder so aus:
Nach vier Tagen im Bett

Ich weiß nicht, wie das immer in diesem Tempo zumüllen kann, gleichzeitig weiß ich auch nicht, wo die Zeit der letzten Woche geblieben ist. Im Schlaf scheint die Zeit noch 10mal schneller zu verfliegen.
Eigentlich wäre ja eine Woche nicht im Büro die ideale Vorlage, um endlich mal all das aufzuräumen, was hier schon seit Ewigkeiten liegengeblieben ist - statt dessen hat sich der Kram in der Woche nur noch weiter aufgetürmt und wie morgen mein Büro aussieht, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Hilft aber alles nichts, ab Morgen wieder business as usual, wird schon alles werden
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Sonntag, 13. Dezember 2015
Freizeitmangel
Neulich gab es mal einen Link, wo man ausrechnen lassen konnte, wie viel einem die eigene Freizeit wert ist.
Als erstes muss man dafür bestimmen, wie viel Freizeit man überhaupt so pro Tag hat.
Jetzt könnte man natürlich sieben Wochentage à 24h nehmen, davon die Arbeits- und die Schlafenszeit abziehen und das Ergebnis wieder durch 7 teilen. Dann hätte ich, durchschnittlich betrachtet, sehr viel Freizeit, denn Samstag und Sonntag läuft ja üblicherweise ohne offizielle Arbeit und wenn man dann als Schlafenszeit auch nur die Zeit nimmt, die man tatsächlich schläft, dann bleibt wirklich noch reichlich über.
Ist für mich aber keine reine "Freizeit", denn unter Freizeit verstehe ich Zeit, die ich zur freien Verwendung habe.
Die Wochenenden sind oft mit irgendwelchen stressigen Freizeitprogrammen gefüllt, die abgearbeitet werden müssen.......
Außerdem verbringe ich deutlich mehr Zeit im Bett als ich tatsächlich schlafe, das ist zwar keine Arbeit, aber auch keine Freizeit, eher so eine Art Ausruh-Übergangs-Energiesammelphase, also eine mindestens so zwingend notwendige Zeit wie die reine Schlafenszeit.
Dann gibt es sehr viele Fahrtzeiten, die ich im Auto sitze. Außer Autofahren und alternativ Nachdenken oder Radiohören bleibt mir da auch nicht viel Auswahl an Tätigkeiten, Freizeit ist das deshalb auch nicht.
Schließlich gibt es außer dem Hauptjob auch noch reichlich andere Nebenjobs. So muss ich nicht nur meine private "Verwaltung" managen, sondern auch noch CW's Hinterlassenschaften organisieren, so dass irgendwas eigentlich immer im Privatbüro zu erledigen ist.
Ach ja - und dann sind da ja noch so Kleinigkeiten wie Haushalt, Einkaufen, Essen, Waschen (samt der eigenen Körperpflege und zumindest Haarewaschen finde ich schlimmer als Wäsche waschen). Und da ich mir auch noch den Luxus von zwei Haushalten leiste, sind hier viele Dinge doppelt zu erledigen.

Insgesamt bleibt also tatsächlich nicht sehr viel echte Freizeit übrig, also Zeit, in der ich Dinge tun kann, die auf meiner generellen "was ich grundsätzlich gerne mache-Liste" stehen.
Das sind dann so Dinge wie
- Flohmarktbesuche (das ist das einzige, was ich am Wochenende immer dann schaffe, wenn keine Freizeitaktivität abgearbeitet werden muss....)
- Lesen
- Klavier spielen
- Kochen (experimentelles, freiwilliges Kochen, nicht die notwendigen Dinge zwecks Nahrungsaufnahme)
- Filme gucken
- Telefonieren
- Basteln
- Umräumen
- Schreiben
- Computerdinge einrichten (das geht von Apps finden und ausprobieren über Fotobearbeitung, Websiteerstellung und HTML begreifen bis zu Datensicherung und grundsätzlicher Ordnung der Speicherverwaltung)
- Einkaufen (im Internet)
- Essen gehen

Das ist jetzt keine abschließende Aufzählung, sondern nur Dinge, die mir spontan einfallen und zu denen ich insgesamt viel zu wenig Zeit habe.

Mich fasziniert dabei immer, wie viel Zeit andere Leute haben, um sie in Dinge zu stecken, die ich vielleicht auch gerne machen würde, bei denen ich aber tatsächlich nicht weiß, wann ich das auch noch tun sollte.
Ein wichtiger Freizeitfresser ist für mich da das Internet bzw. alles mit und um computerartige Hardware. (Egal ob Smartphone oder PC).
Ich habe gar nichts gegen diese Dinge, ganz im Gegenteil, ich finde das toll und bin ziemlich gut mit aller erdenklicher Hardware ausgestattet und selbstverständlich immer und überall "on". Aber wie verdammt noch mal findet man die Zeit, sich um Twitter, Facebook und sonstige soziale Netzwerke zu kümmern, wo sich zig Menschen 24/365 aufhalten, die einen im Grunde dauerhaft beschäftigen können? Alleine nur all das zu lesen, was diese Menschen (nur die paar, die ich kenne und interessant finde, also die, bei denen das mit dem "Anschluss finden" geklappt hat), was die paar Leute an Content in den sozialen Medien produzieren, würde meine Freizeit zu 200% aufzehren.

Seitdem ich mich jetzt wieder intensiv um dieses Blog kümmere und auch auf anderen Blogs mitlese, habe ich Facebook quasi komplett abgestellt, ich wüsste nicht, wann ich das auch noch tun sollte. Am allerschlimmsten sind diese Facebookgruppen (früher waren das Foren oder Mailingslisten), da kann man sich ja jeden Tag 17 Stunden mit beschäftigen, wenn man das einmal anfängt.
Twitter fand ich schon von Beginn an kompliziert. Irgendwie verlangt dieses Medium eine gewisse Dauerbereitschaft auf Teilnahme, sonst hängt man immer hinterher und findet nirgendwo vernünftig Anschluss. Überhaupt, dieses "Anschluss finden" ist ein gefährlicher Zeiträuber. Kennt man Leute näher ist man ja plötzlich verpflichtet.

Zum Bücher lesen komme ich auch kaum noch. Ich lese viele Dinge im Internet - ein Buch lese ich dann gerne in der Ausruh-Übergangs-Energiesammelphase im Bett und das endet meistens damit, dass ich nach zwei Seiten eingeschlafen bin..........

Basteln - auch eines meiner uralt Hobbies, für das ich fast gar keine Zeit mehr habe, trotz eines eigenen Bastelzimmers und einer mehr als reichhaltigen Ausstattung. (Für alles. Was wollt ihr gebastelt haben? Im Zweifel habe ich für alles das Zubehör und das Werkzeug da.)

In der Summe verbringe ich nach meinem Geschmack viel zu viel Zeit am und mit dem Computer (alleine schon während 100% der Arbeitszeit....). Ich habe wirklich nichts gegen das Internet - aber es muss doch auch noch ein analoges Leben geben. Eines, wo kein Smartphone dauerhaft neben einem liegt und man mal drei Tage lang den Rechner gar nicht anschaltet.

Deshalb muss ich am digitalen Leben immer im privaten Freizeitbereich kürzen, da ich im Büro ja schlecht sagen, ich schreibe meine Post jetzt wieder mit der Hand.........
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