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Samstag, 7. November 2015
Kundenströme
anje, 23:04h
Heute war Sonderwerksverkauf bei Emsa. Machen die zweimal im Jahr und diesmal wollte ich unbedingt hingehen, weil ich noch ein paar Langzeitbewässerungsblumentöpfe bräuchte - und wenn man quasi nebenan wohnt, dann kauft man sowas ja auch nicht im Geschäft, sondern wartet bis Emsa wieder einen Sonderverkauf macht.
Ich habe dann noch meine Schwester angerufen und gefragt, ob sie Lust hat, dahin mitzugehen und obwohl sie Emsa nicht kannte, hatte sie Spaß an so einem Ausflug und reiste dafür extra aus Bielefeld an. Dass sie Emsa nicht kannte, machte mich zunächst völlig sprachlos, wie kann man Emsa nicht kennen? Scheint aber vielen Leuten so zu gehen, die nicht in der direkten Nachbarschaft wohnen. Na ja, die verpassen dann eben was.
Insgesamt gab es dann doch noch ein paar mehr Leute, die Emsa kannten und extra für diesen Sonderverkauf angereist waren.
Als wir um viertel vor Elf dort ankamen, ließen die Ordner nur noch soviele Leute vorne rein wie hinten wieder rauskamen, was zu einer ziemlich langen Schlange führte.

Wir beschlossen, uns davon nicht abschrecken zu lassen und den sowieso geplanten Klönschnack dann eben gleich beim Schlangestehen zu beginnen.
So verging die Zeit wie im Flug und wir wurden sogar noch reingelassen bevor der Laden wieder schloss.
Drinnen war es zwar erwartungsgemäß voll, es war aber noch von allem genug da und H. verfiel in einen Kaufrausch. Was für ein Glück, dass es so ein schöner Tag war und wir nachher offen nach Hause fahren konnten (oder mussten). Aber mit offenem Dach wird so ein Cabrio problemlos zu einem Kleintransporter.
Ich habe meine Langzeitbewässerungsblumentöpfe gekauft und eine Pizzaschere. Und eine Kräuterschere. Beide hatte ich schon bei Pro Idee im Katalog gesehen, zum offiziellen Preis war mir der Spaß aber stets zu teuer. Heute gab es die für 6,- bzw. 8,- Euro, da ist es einfach einen Testversuch wert.
Die Schlange vor den Kassen war dann fast noch länger als vorm Eingang, aber wir waren zu zweit und hatten reichlich Spaß.
Insgesamt ein toller Tag und fest zur Wiederholung vorgesehen.
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Ich habe dann noch meine Schwester angerufen und gefragt, ob sie Lust hat, dahin mitzugehen und obwohl sie Emsa nicht kannte, hatte sie Spaß an so einem Ausflug und reiste dafür extra aus Bielefeld an. Dass sie Emsa nicht kannte, machte mich zunächst völlig sprachlos, wie kann man Emsa nicht kennen? Scheint aber vielen Leuten so zu gehen, die nicht in der direkten Nachbarschaft wohnen. Na ja, die verpassen dann eben was.
Insgesamt gab es dann doch noch ein paar mehr Leute, die Emsa kannten und extra für diesen Sonderverkauf angereist waren.
Als wir um viertel vor Elf dort ankamen, ließen die Ordner nur noch soviele Leute vorne rein wie hinten wieder rauskamen, was zu einer ziemlich langen Schlange führte.

Wir beschlossen, uns davon nicht abschrecken zu lassen und den sowieso geplanten Klönschnack dann eben gleich beim Schlangestehen zu beginnen.
So verging die Zeit wie im Flug und wir wurden sogar noch reingelassen bevor der Laden wieder schloss.
Drinnen war es zwar erwartungsgemäß voll, es war aber noch von allem genug da und H. verfiel in einen Kaufrausch. Was für ein Glück, dass es so ein schöner Tag war und wir nachher offen nach Hause fahren konnten (oder mussten). Aber mit offenem Dach wird so ein Cabrio problemlos zu einem Kleintransporter.
Ich habe meine Langzeitbewässerungsblumentöpfe gekauft und eine Pizzaschere. Und eine Kräuterschere. Beide hatte ich schon bei Pro Idee im Katalog gesehen, zum offiziellen Preis war mir der Spaß aber stets zu teuer. Heute gab es die für 6,- bzw. 8,- Euro, da ist es einfach einen Testversuch wert.
Die Schlange vor den Kassen war dann fast noch länger als vorm Eingang, aber wir waren zu zweit und hatten reichlich Spaß.
Insgesamt ein toller Tag und fest zur Wiederholung vorgesehen.
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Samstag, 7. November 2015
Festgebissen
anje, 00:17h
Den heutigen Tag habe ich vorwiegend mit einer Excel-Tabelle verbracht.
Freitags gehen die meisten ja schon mittags, so dass ich ab halb drei ungestört arbeiten konnte und das habe ich dann auch bis eben grade getan.
Wenn man von keinem Termin gehetzt wird, niemand auf einen wartet, man also einfach so lange arbeiten kann, bis man von selber keine Lust mehr hat - das ist toll.
Dabei vergeht die Zeit auch in einem solchen Tempo, dass ich eben nur zusammengezuckt bin, als ich feststellte, dass der Tag ja schon fast komplett rum ist.
Wenigstens eine Kurzmeldung muss ich jetzt aber noch vor Tagesschluss absetzen, denn ich habe eine Wette mit meinem eigenen Ehrgeiz laufen und bin selber enorm gespannt, wie sich dieses Blog hier weiterentwickelt.
Vor über fünf Jahren habe ich aufgehört zu rauchen und die erste Zeit war wahrlich mühsam, denn ich hatte plötzlich keine Pausen mehr. Das Hauptproblem war damals eine Tagesablaufneustrukturierung zu finden, die so gut fluppt, dass ich darüber völlig vergesse, dass ich doch eigentlich mal wieder Pause machen könnte.
So ähnliche stelle ich mir das mit der Bloggerei vor. Ich muss einen Platz am Tag dafür finden, der dann so selbstverständlich wird, dass man völlig vergisst, dass man eigentlich doch viel lieber früher ins Bett gegangen wäre.
Im Moment bin ich ganz zufrieden damit, wie es sich so zurechtruckelt. Ich habe alle Ansprüche in Bezug auf Inhalt, Qualität und Schreibstil über Bord geworfen und merke, wie es mir immer leichter fällt, einfach so draufloszuschreiben. Das gefällt mir gut und deshalb habe ich nicht vor, so schnell gegen meinen Ehrgeiz zu verlieren. (Mein Ehrgeiz ist nämlich eine Minusnummer, die meiste Energie setzt er frei, um ständig neue Ausreden zu erfinden, warum ich dies und jenes mal wieder nicht gemacht habe.)
Jetzt ist aber genug für heute, man soll es auch nicht übertreiben
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Freitags gehen die meisten ja schon mittags, so dass ich ab halb drei ungestört arbeiten konnte und das habe ich dann auch bis eben grade getan.
Wenn man von keinem Termin gehetzt wird, niemand auf einen wartet, man also einfach so lange arbeiten kann, bis man von selber keine Lust mehr hat - das ist toll.
Dabei vergeht die Zeit auch in einem solchen Tempo, dass ich eben nur zusammengezuckt bin, als ich feststellte, dass der Tag ja schon fast komplett rum ist.
Wenigstens eine Kurzmeldung muss ich jetzt aber noch vor Tagesschluss absetzen, denn ich habe eine Wette mit meinem eigenen Ehrgeiz laufen und bin selber enorm gespannt, wie sich dieses Blog hier weiterentwickelt.
Vor über fünf Jahren habe ich aufgehört zu rauchen und die erste Zeit war wahrlich mühsam, denn ich hatte plötzlich keine Pausen mehr. Das Hauptproblem war damals eine Tagesablaufneustrukturierung zu finden, die so gut fluppt, dass ich darüber völlig vergesse, dass ich doch eigentlich mal wieder Pause machen könnte.
So ähnliche stelle ich mir das mit der Bloggerei vor. Ich muss einen Platz am Tag dafür finden, der dann so selbstverständlich wird, dass man völlig vergisst, dass man eigentlich doch viel lieber früher ins Bett gegangen wäre.
Im Moment bin ich ganz zufrieden damit, wie es sich so zurechtruckelt. Ich habe alle Ansprüche in Bezug auf Inhalt, Qualität und Schreibstil über Bord geworfen und merke, wie es mir immer leichter fällt, einfach so draufloszuschreiben. Das gefällt mir gut und deshalb habe ich nicht vor, so schnell gegen meinen Ehrgeiz zu verlieren. (Mein Ehrgeiz ist nämlich eine Minusnummer, die meiste Energie setzt er frei, um ständig neue Ausreden zu erfinden, warum ich dies und jenes mal wieder nicht gemacht habe.)
Jetzt ist aber genug für heute, man soll es auch nicht übertreiben
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Freitag, 6. November 2015
Aufgeräumt
anje, 00:43h
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Donnerstag, 5. November 2015
Ich bin gerne zu Hause
anje, 00:19h
ist mir heute aufgefallen - und damit scheine ich eine eher seltene Spezies Mensch zu sein, zumindest was die Städter angeht. Aber vielleicht ist das auch genau der Grund, weshalb ich mich in einer Stadt einfach nicht wohl fühle.
Heute Abend war ich in Münster, Bänkerstammtisch in einer uralten Traditionsgaststätte am Prinzipalmarkt (Stuhlmacher) und ich gehe da zweimal im Jahr gerne hin, weil ich zum einen die Bank mag, die das veranstaltet, aber auch die Atmosphäre und den gesamten Inhalt der Veranstaltung. Die haben einen tollen "Referenten" (irgendwas mit Chief Manager of Investmenttralala, diese Bänkertitel werde ich mir nie vernünftig merken können, im Grunde ist er sowas wie ein lokaler Chefvolkswirt), und er erzählt über eine Stunde lang völlig frei und sehr unterhaltsam über alle Aspekte der Weltmärkte und findet dabei auch noch wunderbare Bilder und Vergleiche - allein für den Kerl lohnt es sich, dorthin zu gehen.
Da das ganze für "institutionelle Kunden" veranstaltet wird, sind die anderen Teilnehmer relativ erträglich, also keine Privatkunden mit Geld (die sind ganz gräßlich, haben keine Ahnung von der Materie, müssen aber immer schrecklich klug mitreden), sondern alles einigermaßen trockene Finanzprofis, die wissen, worüber geredet wird.
Deswegen opfere ich also zweimal im Jahr gerne einen ganzen Abend und fahre in die Stadt. Da es direkt vor dem Lokal sowieso keine Parkplätze gibt, parke ich etwas außerhalb und gehe den Rest zu Fuß. Heute war wunderbares Wetter und ich bin in aller Ruhe durch Münster geschlendert.
Stuhlmachers ist nicht nur eine uralte Traditionsgaststätte, sondern auch ziemlich groß und der Stammtisch fand im hintersten Raum statt, so dass ich durch die gesamte Lokalität gehen musste. Als ich um 18h kam, fand ich es ja fast noch normal, dass es dort so voll war, Feierabendbier oder nach dem Shoppen noch schnell einen Happen essen - kann ich mir alles vorstellen. Als ich aber um 21.45h wieder ging, was es immer noch genauso voll und überall saßen Leute an Tischen (ältere Leute, keine Studenten) und tranken Bier. Wieso setzt sich jemand an einem Mittwochabend um 21.45h in einer Kneipe an einen Tisch und trinkt dort Bier?
Aus Neugier habe ich dann den Kellner gefragt, der mir sagte, dass sie sehr viele Stammgäste hätten, die in der Nähe wohnen und fast täglich kommen.
Das macht mir noch mehr ???
Haben die alle so ein ungemütliches Zuhause, dass sie es in einer Kneipe abends netter finden?
Ich meine, da war nichts los, im Sinne von "special act". Keine Musik, keine Show, kein Programm - nix, nur alte Leute, die an Tischen saßen und Bier tranken.
Auf dem Rückweg zum Auto kam ich dann an noch ganz vielen Kneipen vorbei - man bemerkt erst Nachts, wie viele Kneipen es wirklich in Münster gibt, höchst erstaunlich und alle voll.
An einem Mittwoch.
Mir wird das wohl für immer ein Rätsel bleiben,
ich bin heilfroh, dass ich wieder zu Hause bin, hier ist es entschieder gemütlicher als in jeder Kneipe der Welt und diese Woche mag ich auch nirgends mehr hingehen, den dritten Tag hintereinander war ich jetzt weg, ich finde es anstrengend.
Morgen wäre rein theoretisch irgendso eine Kapitalmarktkonferenz in Frankfurt - aber die habe ich vor zwei Wochen schon abgesagt, sonst wäre ich ja die gesamte Woche nur unterwegs gewesen, gruselige Vorstellung.
Ich freue mich auf mein Büro morgen und darauf, anschließend nach Hause zu fahren und dann früh ins Bett zu gehen - das Schlafen kommt nämlich auch zu kurz, wenn man nicht zu Hause ist.
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Heute Abend war ich in Münster, Bänkerstammtisch in einer uralten Traditionsgaststätte am Prinzipalmarkt (Stuhlmacher) und ich gehe da zweimal im Jahr gerne hin, weil ich zum einen die Bank mag, die das veranstaltet, aber auch die Atmosphäre und den gesamten Inhalt der Veranstaltung. Die haben einen tollen "Referenten" (irgendwas mit Chief Manager of Investmenttralala, diese Bänkertitel werde ich mir nie vernünftig merken können, im Grunde ist er sowas wie ein lokaler Chefvolkswirt), und er erzählt über eine Stunde lang völlig frei und sehr unterhaltsam über alle Aspekte der Weltmärkte und findet dabei auch noch wunderbare Bilder und Vergleiche - allein für den Kerl lohnt es sich, dorthin zu gehen.
Da das ganze für "institutionelle Kunden" veranstaltet wird, sind die anderen Teilnehmer relativ erträglich, also keine Privatkunden mit Geld (die sind ganz gräßlich, haben keine Ahnung von der Materie, müssen aber immer schrecklich klug mitreden), sondern alles einigermaßen trockene Finanzprofis, die wissen, worüber geredet wird.
Deswegen opfere ich also zweimal im Jahr gerne einen ganzen Abend und fahre in die Stadt. Da es direkt vor dem Lokal sowieso keine Parkplätze gibt, parke ich etwas außerhalb und gehe den Rest zu Fuß. Heute war wunderbares Wetter und ich bin in aller Ruhe durch Münster geschlendert.
Stuhlmachers ist nicht nur eine uralte Traditionsgaststätte, sondern auch ziemlich groß und der Stammtisch fand im hintersten Raum statt, so dass ich durch die gesamte Lokalität gehen musste. Als ich um 18h kam, fand ich es ja fast noch normal, dass es dort so voll war, Feierabendbier oder nach dem Shoppen noch schnell einen Happen essen - kann ich mir alles vorstellen. Als ich aber um 21.45h wieder ging, was es immer noch genauso voll und überall saßen Leute an Tischen (ältere Leute, keine Studenten) und tranken Bier. Wieso setzt sich jemand an einem Mittwochabend um 21.45h in einer Kneipe an einen Tisch und trinkt dort Bier?
Aus Neugier habe ich dann den Kellner gefragt, der mir sagte, dass sie sehr viele Stammgäste hätten, die in der Nähe wohnen und fast täglich kommen.
Das macht mir noch mehr ???
Haben die alle so ein ungemütliches Zuhause, dass sie es in einer Kneipe abends netter finden?
Ich meine, da war nichts los, im Sinne von "special act". Keine Musik, keine Show, kein Programm - nix, nur alte Leute, die an Tischen saßen und Bier tranken.
Auf dem Rückweg zum Auto kam ich dann an noch ganz vielen Kneipen vorbei - man bemerkt erst Nachts, wie viele Kneipen es wirklich in Münster gibt, höchst erstaunlich und alle voll.
An einem Mittwoch.
Mir wird das wohl für immer ein Rätsel bleiben,
ich bin heilfroh, dass ich wieder zu Hause bin, hier ist es entschieder gemütlicher als in jeder Kneipe der Welt und diese Woche mag ich auch nirgends mehr hingehen, den dritten Tag hintereinander war ich jetzt weg, ich finde es anstrengend.
Morgen wäre rein theoretisch irgendso eine Kapitalmarktkonferenz in Frankfurt - aber die habe ich vor zwei Wochen schon abgesagt, sonst wäre ich ja die gesamte Woche nur unterwegs gewesen, gruselige Vorstellung.
Ich freue mich auf mein Büro morgen und darauf, anschließend nach Hause zu fahren und dann früh ins Bett zu gehen - das Schlafen kommt nämlich auch zu kurz, wenn man nicht zu Hause ist.
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1561 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Dienstag, 3. November 2015
Aufgeräumt
anje, 22:27h
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861 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Montag, 2. November 2015
Aufgeräumt
anje, 23:29h
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992 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Sonntag, 1. November 2015
Aufgeräumt
anje, 21:28h
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