Ich bin nämlich quietschekugelrund vollgefressen, wie immer, wenn es besonders lecker ist, esse ich viel zu viel, habe schon das zweite Glas Wein getrunken und bin sehr zufrieden mit dem Tag, aber nach dem ich gestern schon das Blog hier sehr stiefmütterlich behandelt habe, raffe ich mich heute dann doch besser noch mal auf, bloß keinen Schludrian einreißen lassen, den kriege ich dann nicht mehr raus, das kenne ich bei mir und fürchte mich ausführlich davor.
Gestern war ich in Bielefeld, dietollste Tochter der Welt hatte Geburtstag und am Nachmittag hatte sie Zeit für mich, wir wollten shoppen gehen.
Tatsächlich waren wir dann in genau zwei Läden: Einem Fahrradladen, wo wir alles anguckten, sie alles toll fand, aber darauf beharrte, dass sie grade nix braucht, weil sie sich erst noch ein neues Fahrrad kaufen will und dann braucht sie vielleicht was, aber da weiß sie jetzt noch nicht was und wie und deshalb kauften wir dort einfach nix.
Drei Läden weiter gab es einen Oxfam-Laden, da kaufte ich ein Buch, mehr Kaufenswertes haben wir auch nach gründlichem Suchen nicht gefunden.
Aber ich hatte ja schon auf Borkum Geschenke erjagt, die hatte ich ihr sehr aufwändig verpackt, das Auspacken dauerte entsprechend lange - so wird aus wenigen, einfachen Geschenke eine richtige Geschenkeauspackorgie und alle Beteiligten haben das Gefühl, es sind ausreichend Geschenke verteilt worden, mein alter Trick seit vierzig Jahren, funktioniert immer noch.
Dann trafen wir uns mit der Schwester in einem japanischen Restaurant in der Bielefelder Altstadt, wir verbrachten einen richtigen Mädelsabend, das war sehr nett und machte Spaß.
Die Schwester hatte noch eine Ikea-Pax-Schranktür, die zurückgebracht werden musste, Freitags hat Ikea bis 22h geöffnet, wir beendeten den Mädelsabend also gegen 21h, fuhren zu meiner Schwester, wo C noch ein Geschenk bekam und sich den Hund ausleihen durfte - ich glaube, das war das beste Geschenk des Tages. C zog auf alle Fälle mit dem Hund ab und die Schwester und ich fuhren zu Ikea, denn 2,26m große Ikea-Pakete lassen sich problemlos in einem Cabrio transportieren.
Die falsch gekaufte Schranktür steht seit drei Wochen in der Gegend rum, da muss erst ich mit meinem Großtransporterauto kommen, um das Problem des Rücktransportes souverän zu lösen. Sag ich ja seit immer: So ein Cabrio ist super.
Mit der Erstattung für die Schranktür kaufte die Schwester sofort wieder ein, das nennt man Kreislaufwirtschaft.
Wie auch immer, es war nach 24h, bevor ich mich endlich auf den Heimweg machte, da kann man verstehen, dass keine Zeit zum Bloggen blieb.
Heute musste ich aber auch relativ früh wieder raus, denn heute ist der erste Samstag des Monats und da ist Flohmarkt in Greven in der Fußgängerzone und traditionell gibt es dort wirklich noch das gute alte Flohmarktgerümpelangebot, ich liebe es.
Gegen 12h war ich zurück vom Flohmarkt, über zwei Stunden bin ich dort sorgfältig alle Stände abgegangen und habe einen ganzen Trolley voll Kram gekauft, insgesamt habe ich 26,50€ ausgegeben und das teuerste Teil war eine Tischhusse für den Stehtisch auf Borkum (wenn ich da mal eine schicke Gartenpartxy schmeißen will, bin ich jetzt vorbereitet), die hat 3€ gekostet, aber die meisten anderen Teile bewegten sich im 1€-Bereich und irgendwie macht das richtig viel Spaß.
Mittagspause in unseren Latifundien, Reihenhausgarten eingewachsen.
K hatte den Rasen gemäht und die beiden alten Stühle wachsen langsam zwischen Farn und Bambus ein und ich finde, es gibt keinen besseren Platz um sich auszuruhen.

Am Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Belm, das ist ein Ort hinter Osnabrück, den wir bis dahin beide nicht kannten, aber uns war nach Ausflug und in Belm bot jemand bei ebay-Kleinanzeigen einen Fahrradkorb an und ich brauche einen Fahrradkorb.
Also verbanden wir das Nützliche mit dem Angenehmen, sprich mit einer Tour über Land im offenen Cabrio, es war perfektes Cabrio-Wetter und es war ein wunderschöner Ausflug.Der Fahrradkorb ist auch toll, alles perfekt.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Stop beim Discounter und kauften fürs Wochenende ein. Was kann man bei so einem Wetter anderes machen als zu grillen - also kauften wir Grillzeugs ein.
Es gab Gemüsespieße und Hähnchenspieße mit Aioli, Pesto, Fladenbrot und Salat - und Rotwein.
Ich bin aktuell rundrum zufrieden
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Vorher hatten wir Vorstellungsgespräche, die im Ergebnis auch genau das Ergebnis gebracht haben, was ich mir gewünscht hatte, also ebenfalls sehr zufriedenstellend.
Noch vorher habe ich mich mit normaler Büroarbeit beschäftigt, das war etwas langweilig, aber es gab ja die Aussicht auf den zweiten Teil des Tages mit den deutlich spannenderen Terminen, das machte die langweilige Büroarbeit erträglicher.
Morgen ist Homeoffice bis mittags und dann fahre ich nach Bielefeld, um mit meiner Tochter den letzten Geburtstag vor der drei zu feiern, da freue ich mich schon drauf
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Ich möchte das als Randbegrenzung für den Stellplatz vorne haben, damit man nicht durch Unachtsamkeit zu weit nach vorne rollt und dann im Rasen landet.
Es ergab sich, dass in der Restekiste noch ein Stück Tau lag, mit dem sonst Kreuzfahrtschiffe festgemacht werden, das konnte ich für den halben Preis bekommen

und zudem haben wir die Logistik geklärt, ich kann es am 1.7. bis 13h abholen, um 14h geht die Fähre, das passt perfekt.
Anschließend Besuch beim Vater, danach Besuch bei TK-Maxx, mein Lieblingsküchenausstatterladen.
Heute hatten sie Microplane Reiben, da musste ich zuschlagen. Ich kenne keine Reibe, die so scharf sind wie die von Microplane, jetzt kann ich eine andere aussortieren.
Am Abend Ankunft in Greven, Fahrräder abladen, Rückbau der Anhängerkupplung, jetzt ist die Radlogistik abgeschlossen, hat alles gut geklappt.
Morgen wieder Büro, sehr tiefes Seufzen, ich habe einfach keine Lust mehr
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Am Vormittag war ich wieder im Dorf und habe die zweite Fahrkarte besorgt, anschließend bin ich noch mal ausführlich durch alle Läden in der Fußgängerzone gezogen, weil die beste Tochter der Welt am Freitag Geburtstag hat und sich mal wieder nichts wünscht - da bleibt nur rigoroses Gegenanshoppen.
Am Nachmittag habe ich zusammen mit dem Onkel Ableger von seinem Fliederbaum in einen Anzuchttopf eingepflanzt, ich bin sehr gespannt, ob das was wird, der Topf steht jetzt in seinem Gewächshaus und ich bekomme hoffentlich nächstes Jahr einen Fliederbaum. Oder, naja, wahrscheinlich erstmal nur ein Bäumchen, aber immerhin.

Abendessen war heute eine uitgebreid Tapasplaat, wie die Holländer sagen würden, konkret heißt das, ich habe einfach alle Reste in kleine Tontöpfe umgefüllt, im Ofen warm gemacht und zusammen mit diversen Dips (auch Reste) auf den Tisch gestellt.
Allein die Verwendung von diesen halbglasierten Tontöpfen macht aus Resten Tapas und alle waren entzückt.
Ein Tapastopf war der Inhalt einer halben Raviolidose, den ich am Freitag schon aus Greven mitgebracht hatte, angerichtet in einer stilechten Tonschale ist das eine Bereicherung für jedes Büfett.
Gebucht ist für morgen die Vormittagsfähre, wir müssen also früh raus, Haus putzen, Sachen zusammenpacken und Fahrräder aufladen, außerdem Daumendrücken, dass wir ohne Nachlösen mit dem normalen Autoticket und den Fahrrädern auf die Fähre kommen.
Letztes Jahr um diese Zeit waren wir mit dem Flieger auf Borkum und haben dieses nervige Kind mitgenommen. Durch diese Gefälligkeit gehört K offensichtlich zur Familie, auf alle Fälle erhält er seitdem vom Vater des Kindes mindestens einmal wöchentlich allgemeine Infos, was die Mitglieder dieser Familie so machen, wann sie wie lange auf Borkum sind und wer sich wo mit wem trifft, verbunden mit der Frage, ob man sich nicht dringlich demnächst mal wieder treffen solle. K ignoriert das alles eisern, trotzdem treffen die Whatsapp-Nachrichten regelmäßig ein. Ein offensichtlicher Fall von "wie der Sohn so der Vater".
Ich beobachte das durchaus schadenfroh, weil ich denke, das hat sich K durch seine unbremsbare Freundlichkeit selber eingebrockt. Soll er mal schauen, wie er den wieder loswird, hihihi
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Heute war ich früh genug dort, eine Fahrkarte ist erledigt.
Morgen muss ich noch eine eintauschen, dann habe ich anschließend genug Rückfahrkarten für den 1.7., denn da kommt nicht nur J, sondern auch N und seine Freundin mit nach Borkum, haben wir jetzt fest vereinbart und ich finde das ganz prima, dann sind so viele Leute zum Helfen da, dass das mit dem Umbau der Küche ein Klacks sein wird.
K wird, so wie letztes Jahr auch, separat mit dem Flieger kommen und pendeln, er hat den jetzt für den gesamten Juli und August sicher im Zugriff, er kann also zwischendurch immer mal wieder in seinem Büro nach dem Rechten schauen, das ist auch sinnvoll.
Außerdem war heute Jazzspätschoppen in der Strandstraße, organisiert vom LionsClub und es spielte eine Band mit vielen Blechbläsern und dem original dunkelhäutigen Leadbläser/-sänger, der offensichtlich im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, denn sein Lieblingslied war "Glück auf, der Steiger kommt." Mit Waldhorn, Posaune und drei verschiedenen Trompeten sehr eigenwillig gesetzt und vorgetragen, muss man mögen.
Ich habe genug originelle Musik in meinem Leben erlebt (ich sach nur 10 Jahre Klavierlehrerin, erschüttern kann mich nichts, aber wenn ich nicht dafür bezahlt werde, höre ich mir so etwas auch nicht mehr freiwillig an), ich habe mich dort wieder verdrückt und bin lieber ein bisschen durch die Einkaufsstraße gebummelt. Das Schöne an so Touristenorten ist ja, dass auch Sonntags alle Läden geöffnet haben. Ich besitze jetzt drei neue T-Shirts und eine neue Hose, alles zu kaum mehr als Flohmarktpreisen, nennt sich Vorsaison-Sale. Die Läden machen Platz für die neue Ware und alles, was die Badegäste bisher nicht wollten, gibt es jetzt radikal reduziert und da kommt dann viel Gutes zusammen.
Ich meine, nur die Tatsache, dass die Badegäste es nicht wollten, ist schon fast ein Qualitätsmerkmal…
Dann musste ich zurück nach Hause, meine Waschmaschine war durchgelaufen, man hat so seine Verpflichtungen als Hausfrau.
Am Abend gab es Erbsenpüree à la Schuhbeck (mit viel Minze, kann ich immer nur hier auf Borkum machen, weil ich hier kein Minzbeschaffungsproblem habe, das Zeug wächst ausreichend im Kräuterbeet) mit Tortillachips als Vorspeise und Nudeln mit Tomaten und Feta als Hauptgang - die Herren waren entzückt und ich habe meine Vorräte etwas leergekocht.
Plan für morgen: Noch eine Fahrkarte besorgen und beim Onkel Rostschutzfarbe holen und den Ständer vom Waldsofa behandeln
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Fortsetzung des Killerfeldzugs gegen die Ameisen, weiteres strategisches Ausbringen von Streupulver, der Befall wird sichtbar weniger, das beruhigt.
K bekämpfte die Fugenbegrünung, hatten wir letzte Woche vergessen. Ich hatte allerdings die Brennnesseln mit Brennnesseltod bestäubt und das Zeug hat sehr gut gewirkt. Man stäubt es großzügig über alles, aber nur die Brennnesseln gehen ein, ich habe heute zufrieden die Ergebnisse des letztwöchigen Bestäubungsaktion begutachtet.
Am Nachmittag größere Radtour, Einkaufen und Onkelbesuch, am Abend warmer Kartoffelsalat mit Würstchen.
Guter Tag
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Wobei, so dunkel war es nicht als wir ankamen, aber wir mussten ja erst noch auspacken, den Kühlschrank einräumen, die Fahrräder abladen und allgemein etwas rumkrosen, bevor wir endlich losgefahren sind, um den neuen Fahrrädern die Insel zu zeigen.
Wir fuhren die große Runde, erst durch die Dünen und den Wald bis zur Deichscharte, dann von dort über den Loopdeelenweg und das Deckwerk am Wasser lang zurück, und weil es dann so spät und so dunkel waren, fuhren wir weiter über den verbotenen Weg, der eigentlich nur für Fußgänger freigegeben ist, den ich aber trotzdem natürlich dringlich mal mit dem Fahrrad fahren wollte. Wir fuhren über die neu verlegten Loopdeelen den gesamten Südstrand lang bis zur heimlichen Liebe, dort dann auf die große Promenade bis ins Dorf.
Als wir dort ankamen war es inzwischen dann wirklich schon dunkel, es reichte grade noch für ein Foto oben von der Aussichtspromenade.
Aber es war eine schöne Tour, ich bin sooo glücklich, dass ich dieses Fahrrad jetzt hier auf der Insel habe, der Unterschied ist so groß, ich kann es kaum fassen und weiß nur, dass es sich wirklich, wirklich gelohnt hat und dass es die richtige Entscheidung war, einfach das gleiche Rad noch mal zu kaufen
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So waren wir selber für die Ausfertigung der Verträge zuständig und leider handelte es sich auch noch um sehr dicke Verträge, über 30 Seiten und damit definitiv zu dick für die Ösenzange.
Weil der Chef erster Ordnung höchstpersönlich mit zwei Vertragsexemplaren zu dieser öffentlichen Vertragsunterzeichnung fahren würde, war es zudem auch noch wichtig, dass die Verträge schön geöst waren.
Wer einmal mit einem liederlichen geösten Vertrag bei unserem Chef erster Ordnung eine Unterschrift erbeten hat, versucht das kein zweites Mal, heute waren aber alle an der großen Ösmaschine ausgebildeten Mitarbeiter nicht anwesend.
Also habe ich mich selber damit beschäftigt, um sehr schnell festzustellen, dass wir gar keine Ösen haben für 30seitige Verträge. Die Maschine kann das, aber es braucht natürlich auch die passenden Ösen.
Ich konnte das gar nicht glauben, denn die Mitarbeiter im Hochbau ösen häufiger mal Architekten-Verträge und die sind auch immer sehr dick. Bis ich mir die Verträge zeigen ließ und nur noch staunte: Die lassen den Chef erster Ordnung einen ungeösten Vertrag unterschreiben und kloppen die Seiten anschließend irgendwie (Öse auch noch falschrum) zusammen, sieht total scheiße aus, ist unserer Architektentruppe aber piepsegal. Die versenken ohne mit der Wimper zu zucken zusätzlich 5-6 stellige Beträge beim Bau einer Immobilie, nur damit "die Linien aufgegriffen werden" oder irgendwo irgendeine architektonisch besonders anspruchsvolle Schönheit umgesetzt werden kann - aber für die simple Schönheit eines vernünftig geösten Vertrages haben sie kein Gespür. Es ist zum Heulen.
Ich bin dann durch das gesamte Bürgebäude gelaufen und habe in allen Nachbarbüros nach großen Ösen gefragt - erfolglos. Wir haben zwar zwei Anwaltsbüros und eine Unternehmensberatung in unserem Gebäude, aber keine großen Ösen.
Am Ende fuhr der Chef erster Ordnung mit zwei ungeösten, losen Vertragsausdrucken zum Termin, ich beschäftigte mich anschließend mit der Beschaffung von größeren Ösen
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Wobei, das ist so nicht korrekt, die Dinge verschwinden nur vor mir bzw. für mich und meine Wahrnehmung. Oder sie verstecken sich, was auch immer, auf alle Fälle sind sie eine Zeitlang weg bis sie plötzlich wieder auftauchen, natürlich an genau den Stellen, wo ich vorher schon Xmal nachgeschaut hatte, weil es genau die Stellen sind, wo sie planmäßig auch sein sollten.
Aber ich schwöre, sie waren zwischenzeitlich unsichtbar. Oder nicht da. Was auch immer, es macht mich wahnsinnig.
Vorgestern habe ich den Schwamm gesucht, mit dem ich grade eben den Herd geputzt hatte. Ich habe den Herd nämlich jetzt schon mal in den örtlichen Facebook-Gruppen auf Borkum zum Verkauf angeboten, ein erster Stimmungstest, ob es überhaupt eine theoretische Möglichkeit des Verkaufs gibt. Die Reaktionen waren überwältigend, der Beitrag hat eine zweistellige Anzahl von Likes und mehrere Kommentare, in denen Leute Dinge schrieben wie: "Was für ein Traumherd", eine Interessentin würde ihn sofort nehmen, wenn sie einen Gasanschluss in der Küche hätte usw. grundsätzlich fanden ihn also viele Leute ganz toll, verkauft ist er leider trotzdem nicht, obwohl ich ihn zu einem sehr günstigen Preis angeboten habe. Mal sehen, wie es weitergeht.
Aber er ist jetzt sehr vorteilhaft fotografiert und vorher habe ich ihn geputzt. Mit einem Spezialschwamm, der sich quasi sofort, nach dem ich mit Putzen fertig war, für über zwei Stunden versteckt hielt. Dann tauchte er wieder auf, er lag friedlich neben dem Spüli und tat so, als läge er da schon seit Stunden. Unverschämtes Teil.
Gestern Abend suchte ich meine Gesichtscreme. Ich habe von N eine Spezialgesichtscreme bekommen, mit der ich die gelaserten Wunschpunkte in meinem Gesicht beschmiere, damit ich nicht auf Dauer aussehe wie ein Sams auf Freigang und die Creme wirkte auch schon sehr gut. Fast 80% der Punkte in meinem Gesicht habe ich inzwischen weggecremt, es ist also eine wirklich gute Creme. Nur gestern Abend war sie weg. Einfach nicht zu finden, dabei hätte ich geschworen, dass ich die Creme nach der Rückkehr aus Borkum, wo ich sie natürlich auch dabei hatte, ausgepackt und neben meine Zahnbürste gelegt habe. Die Zahnbürste war da, die Creme nicht. Also putzte ich mir die Zähne, benutzte eine andere Creme und ärgerte mich. Heute Morgen lag die Wunschpunktcreme neben der Zahnbürste. Ich hatte mir vorher, noch im Bett, einen weiteren Punkt aus dem Gesicht abgeknibbelt und mir dabei die Creme wieder herbeigewünscht, hat funktioniert, nur habe ich inzwischen kaum noch Wunschpunkte und ich sorge mich, wie das weitergeht, wenn alle weg sind.
Da ich ganz innen drin nicht wirklich an Wunschpunkte glaube, halte ich die Sachenverschwinderei für eine Folge meiner fortgeschrittenen Alterstüddeligkeit, nur so kann ich mir ohne Zauberei erklären, dass es den Dingen gelingt, so einen Schabernack mit mir zu treiben.
Andererseits lebt mein Westfalenmann schon seit jeher mit der Tatsache, dass sich auch vor ihm die allermeisten Dinge regelmäßig verstecken. Er ist so daran gewohnt, dass er schon vor Jahrzehnten aufgehört, überhaupt nach irgendwas zu suchen, er weiß längst, dass das nichts hilft, denn die Dinge sind ja nicht wirklich weg, nur halt grade nicht greifbar oder unsichtbar, für ihn.
Für mich galt das bisher nicht, so dass ich ihn stets mit großer Faszination dabei beobachtet habe, wie er sich morgens fürs Büro fertig machte, von der Kommode, auf der sein Autoschlüssel und sein Handy nebeneinander lagen, seinen Autoschlüssel einsteckte, zwei Etagen abwärts in die Tiefgarage lief und, wenn es gut ging, dann noch vor der Abfahrt merkte, dass er das Handy vergessen hatte, manchmal bemerkte er das aber auch erst nach einigen Kilometern Fahrt und drehte dann noch mal um. Seitdem er den Tesla hat, ist dieses Problem gelöst, er kann jetzt ohne Handy gar nicht mehr losfahren, denn der Schlüssel des Tesla ist im Handy hinterlegt, dafür läuft er jetzt jeden zweiten Morgen die zwei Etagen zwischen Schlafzimmer und Tiefgarage mehrfach, aber da er eh zu wenig Sport macht, ist das nur förderlich für ihn.
Dass mein Westfalenmann in einer Welt der unsichtbaren Dinge lebt, hat bei ihm also ganz eindeutig nichts mit dem Alter zu tun, bei ihm war das schon immer so. Dass ich aber jetzt auch in diese Welt abdrifte, das macht mich etwas nervös
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Morgen wieder Büro, schon um 9h den ersten Präsenztermin, ein etwas hektischer Wochenstart.
Und eine echte fünf Tage Woche, die am Freitag aber früh endet, denn am Freitag fahren wir schon wieder mit dem Auto nach Borkum, K hat erst für Juni das Flugzeug sicher buchen können.
Ist aber auch ganz praktisch so, denn dann kann ich schon mal mein Gazellerad hier aus Greven mit auf die Insel nehmen, auf der Rückfahrt nehme ich dann das ehemalige Greven-Rad, das wir erst letztes Jahr auf die Insel gebracht haben, aus Borkum wieder mit aufs Festland, um es dann zu verkaufen. Es ist auf dem Festland und in der Umgebung von Münster sicherlich leichter so ein Rad zu verkaufen als auf Borkum, zumindest gibt es hier mehr potentielle Käufer.
Ich habe mir nämlich ein neues Gazelle-Rad bestellt, weil ich kurzerhand beschlossen habe, dass ich mir diesen Luxus nicht nur leisten kann, sondern auch leisten will.
Immer den gleichen Typ Rad zu fahren ist nicht nur ein Luxus- und Komfortthema, sondern auch ein Sicherheitsthema, weil ich mittlerweile so alt bin, dass es mir schwer fällt, die Bedienung der Räder sauber auseinanderzuhalten.
Hauptsicherheitsaspekt: Beim Gazelle-Rad sind Vorder- und Hinterradbremse genau umgekehrt zu greifen als beim Bergamontrad und weil ich zu viel Sorge habe, dass ich das mal verwechsele (ich weiß schon jetzt nicht, auf welcher Seite bei welchem Rad was ist), finde ich es sehr sinnvoll, hier einfach nur noch einen Typus zu fahren, an den werde ich mich gewöhnen und dann bedient sich immer alles gleich.
Das gilt auch für die Gangschaltung. Das eine Rad hat fünf Gänge, das andere acht, mich bringt das immer wieder durcheinander und dass ich bei dem einen Rad die Gangschaltung nach vorne drehen muss, um hochzuschalten, bei dem anderen Rad aber nach hinten drehen muss, macht es nur noch ätzender.
Künftig ist alles gleich, die beiden Räder unterscheiden sich dann nur noch in der Farbe, das blaue ist fürs Festland, das graue fährt auf der Insel und in der Watt-Stärke des Akkus. Den "schlappen" 400Wh Akku gibt es dieses Jahr nicht mehr, deshalb hat das frisch bestellte blaue Rad nun einen 500Wh Akku, für die Insel reicht der 400 Wh Akku aber allemal und deshalb geht das Rad, was ich schon habe, nun auf die Insel und alles wird super
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