Donnerstag, 9. April 2026
Hefezopfschaf und gepimpte Fertigsauce
anje, 22:29h
Sehr viel habe ich heute nicht gemacht.
Hauptsächlich bin ich ein wenig durchs Haus gestromert, habe hier etwas angefangen, dort etwas rumprobiert, dies und das versucht und wieder weggelegt, insgesamt wenig, was in der Rückschau auf den Tag hängengeblieben ist.
Aber immerhin:
Ich habe einen Hefezopf in Form eines Schafs gebacken, einfach nur so, weil ich da grade Lust zu hatte
Jetzt liegt das Schaf da unten rum und keiner will es.
Wie das Schaf bei Eugen Roth:
Ein Mensch, der einen andern traf,
geriet in Streit und sagte „Schaf!“
Der andre sprach: „Es wär Ihr Glück,
Sie nähmen dieses Schaf zurück!“
Der Mensch jedoch erklärte: „Nein,
er säh dazu den Grund nicht ein.“
Das Schaf, dem einen nicht willkommen,
vom andern nicht zurückgenommen,
steht seitdem herrenlos und dumm
unglücklich in der Welt herum.
Ich liebe die "Ein Mensch-Gedichte" von Eugen Roth, früher konnte ich mal ganz viele davon auswendig, dieses fiel mir spontan ein, als ich mein eigenes, ungewolltes Schaf ansah.
Außerdem habe ich heute eine Sauce erfunden, die mir ausgesprochen gut geschmeckt hat.
Es gab Kartoffeln und Schweinesteaks, wir hatten beide nicht viel Hunger, weshalb eine größere Gemüsebeilage schon zu viel gewesen wäre, aber nur Kartoffeln fand ich zu trocken und kam deshalb auf die Idee, eine Sauce dazu zu machen.
Im Kühlschrank fanden sich Gemüsereste, die wegmussten, eine Paprika, Pilze, Frühlingszwiebeln und außerdem habe ich immer noch etwas von dem pürierten Ofengemüse von vor zwei Wochen.
Das Gemüse kleinschnibbeln, anbraten, dann zwei große Löffel Ofengemüsematsch dazu geben, so lange rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Mit einem Teelöffel Kräuterbuttergewürz würzen.
In 100ml Kochsahne und 150ml Wasser ein Paket Rahmsauce (Trockenpulver) einrühren, über das Gemüse gießen, unter Rühren einmal aufkochen und dann auf kleiner Flamme noch drei Minuten weiter köcheln.
Ich habe zum Schluss noch einen Schuss Portwein untergerührt, muss aber nicht, schmeckte vorher auch schon gut.
Fertigsaucenpulver habe ich eigentlich immer in verschiedenen Varianten im Haus, weil es eine ungemein bequeme Methode ist, eine schnelle Sauce zu zaubern.
Ich benutze es allerdings nie "nur so", sondern pimpe die Sauce immer noch ein wenig mit weiteren Zutaten auf
.
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Hauptsächlich bin ich ein wenig durchs Haus gestromert, habe hier etwas angefangen, dort etwas rumprobiert, dies und das versucht und wieder weggelegt, insgesamt wenig, was in der Rückschau auf den Tag hängengeblieben ist.
Aber immerhin:
Ich habe einen Hefezopf in Form eines Schafs gebacken, einfach nur so, weil ich da grade Lust zu hatte
Jetzt liegt das Schaf da unten rum und keiner will es.
Wie das Schaf bei Eugen Roth:
Ein Mensch, der einen andern traf,
geriet in Streit und sagte „Schaf!“
Der andre sprach: „Es wär Ihr Glück,
Sie nähmen dieses Schaf zurück!“
Der Mensch jedoch erklärte: „Nein,
er säh dazu den Grund nicht ein.“
Das Schaf, dem einen nicht willkommen,
vom andern nicht zurückgenommen,
steht seitdem herrenlos und dumm
unglücklich in der Welt herum.
Ich liebe die "Ein Mensch-Gedichte" von Eugen Roth, früher konnte ich mal ganz viele davon auswendig, dieses fiel mir spontan ein, als ich mein eigenes, ungewolltes Schaf ansah.
Außerdem habe ich heute eine Sauce erfunden, die mir ausgesprochen gut geschmeckt hat.
Es gab Kartoffeln und Schweinesteaks, wir hatten beide nicht viel Hunger, weshalb eine größere Gemüsebeilage schon zu viel gewesen wäre, aber nur Kartoffeln fand ich zu trocken und kam deshalb auf die Idee, eine Sauce dazu zu machen.
Im Kühlschrank fanden sich Gemüsereste, die wegmussten, eine Paprika, Pilze, Frühlingszwiebeln und außerdem habe ich immer noch etwas von dem pürierten Ofengemüse von vor zwei Wochen.
Das Gemüse kleinschnibbeln, anbraten, dann zwei große Löffel Ofengemüsematsch dazu geben, so lange rühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Mit einem Teelöffel Kräuterbuttergewürz würzen.
In 100ml Kochsahne und 150ml Wasser ein Paket Rahmsauce (Trockenpulver) einrühren, über das Gemüse gießen, unter Rühren einmal aufkochen und dann auf kleiner Flamme noch drei Minuten weiter köcheln.
Ich habe zum Schluss noch einen Schuss Portwein untergerührt, muss aber nicht, schmeckte vorher auch schon gut.
Fertigsaucenpulver habe ich eigentlich immer in verschiedenen Varianten im Haus, weil es eine ungemein bequeme Methode ist, eine schnelle Sauce zu zaubern.
Ich benutze es allerdings nie "nur so", sondern pimpe die Sauce immer noch ein wenig mit weiteren Zutaten auf
.
manhartsberg,
Donnerstag, 9. April 2026, 22:56
Vielleicht findet sich ein Abnehmer durch Zwischenhändler im Erzgebirge?
Die bringen dort nicht nur etwas eigenwillige Schafe, sondern auch Stupsihasen mit Schnecke an den Liebhaber..
Die bringen dort nicht nur etwas eigenwillige Schafe, sondern auch Stupsihasen mit Schnecke an den Liebhaber..