Sonntag, 22. März 2026
CW
anje, 20:22h
CW wäre heute 78 geworden, wenn er nicht schon vor zwölf Jahren aufgehört hätte, älter zu werden.
Mich schrecken die Zahlen, denn einerseits kann ich es gar nicht fassen, dass CW schon seit 12 Jahren körperlich nicht mehr anwesend ist, es kann doch gar nicht so lange her sein, dass wir uns noch laut gestritten und fröhlich gelacht haben, ich habe noch seinen Geruch in der Nase und den Klang seiner Stimme im Ohr.
Genauso erschreckend finde ich aber auch 78. Meine Güte, das ist fast achtzig und nein, ich kann mir CW überhaupt nicht als alten Mann vorstellen.
Ich glaube aber auch, CW selber ging es auch so und er ist unterm Strich ganz zufrieden damit, dass er das nicht mehr erleben musste.
An Tagen wie heute, die durch den Kalendereintrag die Person noch mal akut in den Vordergrund bomben, fällt mir natürlich auch wieder besonders deutlich auf, wie schade ich es finde, dass ich ihm all die Neuerungen der letzten Jahre nicht mehr zeigen kann.
Das Haus in Rheda würde ihm ganz sicher enorm gut gefallen, allerdings bin ich auch sicher, dass wir dann keine Gästewohnung mehr hätten, denn er würde da kurzerhand selber einziehen, um von dort aus systematisch auch den Rest des Hauses mit Beschlag zu belegen, es ist eigentlich gar nicht anders vorstellbar und wenn ich mir das lange genug vorstelle, weicht die Trauer um den Verlust doch wieder einer gewissen Erleichterung.
Wahrscheinlich ist es für uns alle das Beste, dass wir das nicht mehr gemeinsam erleben müssen
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Mich schrecken die Zahlen, denn einerseits kann ich es gar nicht fassen, dass CW schon seit 12 Jahren körperlich nicht mehr anwesend ist, es kann doch gar nicht so lange her sein, dass wir uns noch laut gestritten und fröhlich gelacht haben, ich habe noch seinen Geruch in der Nase und den Klang seiner Stimme im Ohr.
Genauso erschreckend finde ich aber auch 78. Meine Güte, das ist fast achtzig und nein, ich kann mir CW überhaupt nicht als alten Mann vorstellen.
Ich glaube aber auch, CW selber ging es auch so und er ist unterm Strich ganz zufrieden damit, dass er das nicht mehr erleben musste.
An Tagen wie heute, die durch den Kalendereintrag die Person noch mal akut in den Vordergrund bomben, fällt mir natürlich auch wieder besonders deutlich auf, wie schade ich es finde, dass ich ihm all die Neuerungen der letzten Jahre nicht mehr zeigen kann.
Das Haus in Rheda würde ihm ganz sicher enorm gut gefallen, allerdings bin ich auch sicher, dass wir dann keine Gästewohnung mehr hätten, denn er würde da kurzerhand selber einziehen, um von dort aus systematisch auch den Rest des Hauses mit Beschlag zu belegen, es ist eigentlich gar nicht anders vorstellbar und wenn ich mir das lange genug vorstelle, weicht die Trauer um den Verlust doch wieder einer gewissen Erleichterung.
Wahrscheinlich ist es für uns alle das Beste, dass wir das nicht mehr gemeinsam erleben müssen
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