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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 27. Februar 2026
Abbruch und Sieg über den Efeu
Ich war zwar sicher, dass die Galabauer so wie gestern verabredet heute auch wirklich erscheinen, ich hatte aber keine konkrete Vorstellung, wie lange so ein Hüttenabbruch mit Efeubewuchs dauert und wie erfolgreich sie heute sein werden.

Dass das Ergebnis letztlich dann aber so super sein wird, das hatte ich wirklich nicht zu hoffen gewagt.

Gestern - heute

Links der Zustand gestern, rechts heute.

Und so sieht es nun aus, wenn man vom Garten zu der Stelle schaut, wo gestern noch das alte Gartenhaus die Sicht versperrte.

Das Gartenhaus ist weg und der Garten plötzlich doppelt so groß

Es ist immer etwas kompliziert, etwas zu fotografieren, was nicht mehr da ist, aber dass man plötzlich einen derart freien Blick hat, ist definitiv ungewohnt und vor allem erscheint der Garten fast doppelt so groß.

Die Nachbarn waren natürlich sehr interessiert an dem, was da bei uns passierte und wir konnten mit beiden Nachbarn (rechts neben uns und hinter uns) eine völlig problemlos Einigung über den künftigen Zaun erzielen, das ist ebenfalls sehr erfreulich. Außerdem wollten beide Nachbarn auch sofort die Gelegenheit nutzen, dass die toten Bäume auf ihrem Grundstück entfernt werden, so dass jetzt nicht nur die Hütte und der Efeu weg ist, sondern auch alle Bäume, die dahinterstanden, aber seit Jahren nur noch vom Efeu begrünt wurden, die Bäume selber waren längst gestorben.
Insgesamt ergibt das spontan sehr viel freien Blick und sieht jetzt schon sehr ordentlich aus. Wenn erst der neue Zaun da ist, können wir uns konkret damit beschäftigen, wie wir die neu gewonnen Fläche weiter aufhübschen.

Als Zaun haben wir uns einheitlich auf einen 1m hohen Stabgitterzaun in anthrazit auf beiden Grundstücksgrenzen geeinigt. Die bereits gekauften und gelieferten Zaunelemente werden in dem Zusammenhang auch gleich mit aufgebaut und wenn dann alles fertig ist, ist der Garten nicht nur umlaufend hundesicher, sondern Bixa kann dann endlich auch den Bereich vor der Küchentür nutzen, ihre Spielwiese verdoppelt sich also und, für mich am wichtigsten: Ich kann sie auch aus der Küchentür rauslassen und muss ihr nicht immer extra die Terrassentür öffnen. Das ist nicht nur deutlich bequemer, sondern auch weniger schmutzintensiv, was den Dreck angeht, den der Hund ins Haus schleppt.

Das wird so toll, ich freue mich schon sehr darauf.

Bis mittags spielte das Wetter mit, d.h. es war trocken. Mit rund 3°C zwar nicht sehr warm, aber trocken und kein Frost sind schon mal sehr positive Wetterkomponenten.

Der Abbruch beginnt

Als erstes wurde der Efeu abgeräumt, den wir selber schon entfernt hatten, als die Bahn dann frei war, griff der Radlader das Efeu auf dem Dach an, scheiterte aber. Die einzige Möglichkeit war daher, die Hütte zum Einsturz zu bringen und dann mit dem Radlader auf das Dach zu fahren, um den Efeu dort einzeln abzurupfen.

Der Abbruch geht weiter

Im ersten Hänger, der abgefahren wurde, war ausschließlich Efeu. Dann wurde die Hütte zerlegt und anschließend alles, was noch so mit wegsollte, also alle Bäume samt Wurzeln und auch die Teppichklopfstange, die hinter unserer Gartenhütte stand und mit 60cm großen Betonfüßen so tief im Boden verankert war, dass der Radlader fast umkippte, als er versuchte, die Dinger mit Gewalt aus dem Boden zu ziehen.

Gegen Mittag fing es an zu regnen und hörte dann auch nicht mehr auf, die zweite Hälfte des Tages war also ziemlich nass, aber die Arbeiter hielten tapfer durch und machten erst Feierabend, als wirklich alles abgeräumt war
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