Dienstag, 10. Februar 2026
Blogfunde und Musk-Bashing
anje, 18:43h
Hach, heute bin ich endlich mal à jour, was Links und Likes angeht, will meinen, ich habe heute zwei grade frisch erschienene Blogbeiträge gelesen, die bei mir beide ausnehmend gut gefallen und auf die ich deshalb auch gerne hinweise.
Zum einen ist das Thomas Knüwer, mit seinen Prophezeiungen für 2026. Zunächst kontrolliert er, welche seiner Prophezeiungen für 2025 auch wirklich passend eingetreten sind und schneidet dabei überraschend gut ab.
Für 2026 sagt er dann vor allem ein Platzen der KI-Blase voraus und ich kann allen seinen Argumenten vollumfänglich folgen. Auch ich glaube, dass da einiges überbewertet wird und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis immer mehr Menschen dieser neuen Mode überdrüssig sind, zumindest was das "Erschaffen künstlicher Realitäten" angeht, was aktuell für den größten Teil des Hypes verantwortlich ist.
Wirklich angenehm und sinnvoll finde ich es, wenn man eine KI als Google-Ersatz verwendet, das liegt aber nur daran, dass Google selber dermaßen widerlich geworden ist, dass man es sowieso nicht mehr sinnvoll benutzen kann.
Nach dem ich den Beitrag von Thomas Knüwer gelesen hatte, habe ich ihn auch gleich mal zum Anlass genommen, einen weiteren Fonds, nämlich den von AGI aktiv gemanagten Themenfonds "Artificial Intelligenz", in den ich seit 2019 mit sehr gutem Erfolg investiert bin, zum Verkauf zu stellen.
Aktuell weist er eine Kurssteigerung von 140% bezogen auf meinen Einstiegskurs aus, im Durchschnitt sind das also über 20% pro Jahr, ich denke, damit habe ich genug verdient und verkaufe das Schätzchen lieber, bevor die Blase platzt.
Der zweite Blogbeitrag ist von Christian Buggisch, der zunächst mal ausführlich darlegt, warum er irgendwelche KI-Pläne von Elon Musk nicht verlinken muss, weil dessen Erfolge und Zukunftsvorhersagen in den letzten Jahren eher nicht mehr so glänzend waren.
Ich liebe ich Musk-Bashing, weil ich den Typ wirklich ganz besonders widerlich finde und im Grunde passt es ja auch zu dem, was Thomas Knüwer schreibt.
Die Kombination Musk+Tesla löst bei mir einen extra großen Widerwillen aus, denn dass ich Tesla-Autos schrecklich finde und immer noch heil froh bin, dass K seinen Tesla verschenkt hat, weil das Auto unter allen denkbaren Komfort-Aspekten schlicht eine Katastrophe ist, das habe ich ja schon mehrfach kundgetan.
Insoweit musste ich über eine Textpassage im gestrigen Handelsblatt-Morningbriefing sehr grinsen:
Die siebte Aktie im Bunde, Tesla, hat sich längst aus allen Maßstäben einer seriösen Bewertung verabschiedet und gleicht eher dem Mitgliedsausweis einer Sekte: Ich glaube an Elon Musk, also bin ich Aktionär von Tesla. Anders lässt es sich nicht erklären, dass ein Elektroautobauer mit schrumpfendem Geschäft, leerer Produktpipeline und ebensolchen Versprechen in Sachen autonomem Fahren auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 400 auf Basis der 2025er-Zahlen kommt.
Ich habe keine Tesla-Aktien, deshalb muss ich hier auch nichts verkaufen, aber ein KGV von 400 ist wirklich nicht mehr von dieser Welt.
Zur Einordnung: VW hat ein KGV von 4,6, Mercedes liegt bei 8,8 und BMW bei 8,0.
Ganz früher, als ich mal gelernt habe, wie Aktien und Kurse und Börsen etc. funktionieren, da glaubte man noch daran, dass ein Unternehmen nur dann auf Dauer erfolgreich ist, wenn es Gewinn macht und dass der Gewinn bzw. die daraus abgeleitete Gewinnprognose eines Unternehmen zu einem Gutteil auch den Wert eines Unternehmens bestimmt.
Bei Tesla sind die Gewinne und die darauf fußenden künftigen Gewinnerwartungen der näheren Zukunft nur ein homöopathisch kleiner Bestandteil des Börsenkurses, insofern beobachte ich gespannt, wie sich die Kurse weiterentwickeln, aber ich glaube, wenn man reich werden will, hat man in einem Casino mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/37 bessere Chancen, rein unter Risikogesichtspunkten betrachtet.
Ansonsten war das heute ein ruhiger Tag, ich bin für meine Verhältnisse früh aufgestanden, weil ich einen Physio-Termin hatte, anschließend habe ich ein wenig im Haus aufgeräumt und mich dann an den PC gesetzt.
Aktuell verdichten sich die aufgeschobenen to-dos wieder zunehmend, es dauert nicht mehr lange, bis sie wirklich brennend dringlich werden, aber noch fühlt es sich nur an wie ein Tanz auf dem Vulkan, der bisher nur brodelt.
No risk, no fun
.
.
(Abgelegt in anjesagt und bisher 46 x anjeklickt)
Zum einen ist das Thomas Knüwer, mit seinen Prophezeiungen für 2026. Zunächst kontrolliert er, welche seiner Prophezeiungen für 2025 auch wirklich passend eingetreten sind und schneidet dabei überraschend gut ab.
Für 2026 sagt er dann vor allem ein Platzen der KI-Blase voraus und ich kann allen seinen Argumenten vollumfänglich folgen. Auch ich glaube, dass da einiges überbewertet wird und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis immer mehr Menschen dieser neuen Mode überdrüssig sind, zumindest was das "Erschaffen künstlicher Realitäten" angeht, was aktuell für den größten Teil des Hypes verantwortlich ist.
Wirklich angenehm und sinnvoll finde ich es, wenn man eine KI als Google-Ersatz verwendet, das liegt aber nur daran, dass Google selber dermaßen widerlich geworden ist, dass man es sowieso nicht mehr sinnvoll benutzen kann.
Nach dem ich den Beitrag von Thomas Knüwer gelesen hatte, habe ich ihn auch gleich mal zum Anlass genommen, einen weiteren Fonds, nämlich den von AGI aktiv gemanagten Themenfonds "Artificial Intelligenz", in den ich seit 2019 mit sehr gutem Erfolg investiert bin, zum Verkauf zu stellen.
Aktuell weist er eine Kurssteigerung von 140% bezogen auf meinen Einstiegskurs aus, im Durchschnitt sind das also über 20% pro Jahr, ich denke, damit habe ich genug verdient und verkaufe das Schätzchen lieber, bevor die Blase platzt.
Der zweite Blogbeitrag ist von Christian Buggisch, der zunächst mal ausführlich darlegt, warum er irgendwelche KI-Pläne von Elon Musk nicht verlinken muss, weil dessen Erfolge und Zukunftsvorhersagen in den letzten Jahren eher nicht mehr so glänzend waren.
Ich liebe ich Musk-Bashing, weil ich den Typ wirklich ganz besonders widerlich finde und im Grunde passt es ja auch zu dem, was Thomas Knüwer schreibt.
Die Kombination Musk+Tesla löst bei mir einen extra großen Widerwillen aus, denn dass ich Tesla-Autos schrecklich finde und immer noch heil froh bin, dass K seinen Tesla verschenkt hat, weil das Auto unter allen denkbaren Komfort-Aspekten schlicht eine Katastrophe ist, das habe ich ja schon mehrfach kundgetan.
Insoweit musste ich über eine Textpassage im gestrigen Handelsblatt-Morningbriefing sehr grinsen:
Die siebte Aktie im Bunde, Tesla, hat sich längst aus allen Maßstäben einer seriösen Bewertung verabschiedet und gleicht eher dem Mitgliedsausweis einer Sekte: Ich glaube an Elon Musk, also bin ich Aktionär von Tesla. Anders lässt es sich nicht erklären, dass ein Elektroautobauer mit schrumpfendem Geschäft, leerer Produktpipeline und ebensolchen Versprechen in Sachen autonomem Fahren auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 400 auf Basis der 2025er-Zahlen kommt.
Ich habe keine Tesla-Aktien, deshalb muss ich hier auch nichts verkaufen, aber ein KGV von 400 ist wirklich nicht mehr von dieser Welt.
Zur Einordnung: VW hat ein KGV von 4,6, Mercedes liegt bei 8,8 und BMW bei 8,0.
Ganz früher, als ich mal gelernt habe, wie Aktien und Kurse und Börsen etc. funktionieren, da glaubte man noch daran, dass ein Unternehmen nur dann auf Dauer erfolgreich ist, wenn es Gewinn macht und dass der Gewinn bzw. die daraus abgeleitete Gewinnprognose eines Unternehmen zu einem Gutteil auch den Wert eines Unternehmens bestimmt.
Bei Tesla sind die Gewinne und die darauf fußenden künftigen Gewinnerwartungen der näheren Zukunft nur ein homöopathisch kleiner Bestandteil des Börsenkurses, insofern beobachte ich gespannt, wie sich die Kurse weiterentwickeln, aber ich glaube, wenn man reich werden will, hat man in einem Casino mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/37 bessere Chancen, rein unter Risikogesichtspunkten betrachtet.
Ansonsten war das heute ein ruhiger Tag, ich bin für meine Verhältnisse früh aufgestanden, weil ich einen Physio-Termin hatte, anschließend habe ich ein wenig im Haus aufgeräumt und mich dann an den PC gesetzt.
Aktuell verdichten sich die aufgeschobenen to-dos wieder zunehmend, es dauert nicht mehr lange, bis sie wirklich brennend dringlich werden, aber noch fühlt es sich nur an wie ein Tanz auf dem Vulkan, der bisher nur brodelt.
No risk, no fun
.
.