anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 27. Oktober 2026
Fensterputzer gefunden und Anzüge aussortiert
Für die nächsten drei Wochen werden die finalen Arbeiten im Haus sowie die aktuellen Umzugsaktivitäten mein Leben sozusagen zu 100% bestimmen.

Da wir wegen der finalen Arbeiten mehr oder minder täglich auf der Baustelle sind, packe ich auch tägöicih irgendwelche Kisten, nur um nicht mit einem leeren Auto zu fahren und so wertvollen Frachtraum sinnlos zu vergeuden.

Inzwischen ist der Keller schon fast fertig, die Türen fehlen noch und Lampen und Strom, aber als Lagerfläche kann man ihn schon nutzen - wenn er vorher sauber gemacht wurde.

Ursprünglich wollten wir heute die Grundreinigung selber machen, aber dann bekam ich von unserem Putzer die Adresse von Marcellino, einem Mosambikaner, der eine Reinigungsfirma betreibt, die solche Arbeiten anbietet, den man ansonsten aber auch als ganz normalen Fensterputzer engagieren kann und daran war ich sehr interessiert.

Nachdem ich Marcelino heute per WhatsApp angeschrieben hatte, klingelte nur 10 Sekunden später mein Telefon und noch mal anderthalb Stunden später kam er zur Baustelle, wir besichtigten den Bau und er freute sich über die vielen, großen Fenster, weil er meinte, das sei gut für mich, weil es in dem Haus so herrlich hell ist, es sei aber auch gut für ihn, denn so hat er Arbeit und das gefällt ihm sehr.

Am Ende bot er an, die Grundreinigung der Kellerflächen gleich morgen früh zu erledigen und die Fenster wird er auch alle einmal gründlich geputzt haben, bevor wir einziehen, insgesamt war es ein wirklich netter Kontakt und ich bin schon jetzt froh, ihn kennengelernt zu haben.

Für uns hieß das, wir mussten heute nicht selber putzen, das ist eine echte Erleichterung.

Ab morgen können wir dann den Keller vollpacken mit Umzugsgut, das macht auch einiges einfacher.

N hat die zwei großen Pax-Schränke, die wir nicht mitnehmen können, weil es in dem neuen Haus keine Stelle gibt, wo man sie aufstellen kann, diese beiden riesigen Kleiderschränke hat N jetzt einem ehemaligen Klassenkameraden angeboten, der sie gut gebrauchen kann und sie auch selber abbauen und abholen wird. Noch ein Problem weniger.

Am liebsten würde er sie sogar diese Woche noch holen und ich habe gesagt, für mich ist das okay.
Ich habe ja einen Großteil meiner Klamotten schon per Mülltüte umgezogen, K setzt das allerdings unter Zugzwang, denn er muss seine Anzugsbestände und überhaupt seinen sonstigen Kleiderschrankinhalt jetzt sehr kurzfristig durchprobieren und entscheiden, was er überhaupt noch behalten will.
Konkret bedeutet das, er probiert sich seit drei Stunden durch seine Anzüge und so wie ich das sehe, bleibt da nachher nicht viel übrig.

Mir ist das sehr recht ist, ich finde, die Anzugzeit ist vorbei und wir sollten uns wirklich mehr auf das schöne Leben als auf schickes Aussehen konzentrieren. Ich habe 80% meiner Bürokleidung schon lange weggegeben und bisher noch keines der Teile vermisst
.
(Abgelegt in anjesagt und bisher 45 x anjeklickt)

... ¿hierzu was sagen?