Freitag, 3. April 2026
Zum Glück schlechtes Wetter
anje, 22:29h
Karfreitag, Nixlostag, das war schon vor 45 Jahren so, geändert hat sich da bis heute nix.
Ich erinnere mich noch gut an Gründonnerstage Ende der 70er/Anfang der 80er. Es war meist richtig was los in der Disco, schließlich waren Osterferien und da war die Insel schon fast ausgebucht.
Doch Punkt Null Uhr war alles vorbei. Die Musik ging aus, das Licht an und die gesamte Stimmung war vorbei.
Um sich nach Mitternacht dann noch igendwie knutschend in den Dünen rumzudrücken, dafür war zu Ostern noch eindeutig zu kalt, es blieb nichts anderes übrig als traurig nach Hause zu trotten und sich zu fragen, was man mit einem Feiertag soll, wenn man ihn nicht zum Feiern benutzen kann.
Heute stört mich das nicht mehr so sehr wie früher, aber auch heute finde ich diese Feiertage, an denen das gesamte Leben durch vorgegebenen, äußeren Zwang auf Null heruntergefahren wird, öde.
Grundsätzlich gibt es in meinem Leben inzwischen zwar viele Tage, an denen ich wirklich exakt gar nichts mache und auch das Haus nicht verlasse, aber es ist das übliche Phänomen der verschlossenen Tür: So lange die Tür offen steht, verspüre ich keinerlei Bedürfnis, rauszugehen. Aber knapp schließt jemand diese Tür und sagt mir, ich dürfe jetzt nicht rausgehen, na, da will ich natürlich nichts dringender als unbedingt nach draußen.
Zum Glück war es heute draußen auch noch eher ungemütlich. Kalt, feucht, Wind, da konnte ich mir gut einreden, dass ich freiwillig zu Hause bleibe.
Am späten Abend gingen wir dann aber noch mal zum Onkel, K hatte eine neue Fritzbox für ihn bestellt, weil die bisherige mit Baujahr 2010 nicht mehr so wirklich aktuell ist. Zwei Stunden später war alles eingerichtet und lief wieder, jetzt dürften auch die Gästebeschwerden über das schlechte Wlan aufhören
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Ich erinnere mich noch gut an Gründonnerstage Ende der 70er/Anfang der 80er. Es war meist richtig was los in der Disco, schließlich waren Osterferien und da war die Insel schon fast ausgebucht.
Doch Punkt Null Uhr war alles vorbei. Die Musik ging aus, das Licht an und die gesamte Stimmung war vorbei.
Um sich nach Mitternacht dann noch igendwie knutschend in den Dünen rumzudrücken, dafür war zu Ostern noch eindeutig zu kalt, es blieb nichts anderes übrig als traurig nach Hause zu trotten und sich zu fragen, was man mit einem Feiertag soll, wenn man ihn nicht zum Feiern benutzen kann.
Heute stört mich das nicht mehr so sehr wie früher, aber auch heute finde ich diese Feiertage, an denen das gesamte Leben durch vorgegebenen, äußeren Zwang auf Null heruntergefahren wird, öde.
Grundsätzlich gibt es in meinem Leben inzwischen zwar viele Tage, an denen ich wirklich exakt gar nichts mache und auch das Haus nicht verlasse, aber es ist das übliche Phänomen der verschlossenen Tür: So lange die Tür offen steht, verspüre ich keinerlei Bedürfnis, rauszugehen. Aber knapp schließt jemand diese Tür und sagt mir, ich dürfe jetzt nicht rausgehen, na, da will ich natürlich nichts dringender als unbedingt nach draußen.
Zum Glück war es heute draußen auch noch eher ungemütlich. Kalt, feucht, Wind, da konnte ich mir gut einreden, dass ich freiwillig zu Hause bleibe.
Am späten Abend gingen wir dann aber noch mal zum Onkel, K hatte eine neue Fritzbox für ihn bestellt, weil die bisherige mit Baujahr 2010 nicht mehr so wirklich aktuell ist. Zwei Stunden später war alles eingerichtet und lief wieder, jetzt dürften auch die Gästebeschwerden über das schlechte Wlan aufhören
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