Sonntag, 22. Februar 2026
Über das Faulsein
anje, 20:02h
Seit 10 Tagen bin ich wieder auf Borkum und im Grunde habe ich in den letzten 10 Tagen hauptsächlich nichts getan. Meine Hauptbeschäftigung bestand darin, zu existieren und währenddessen immer wieder darüber nachzudenken, wie angenehm ich es finde, das Leben derart verlangsamt zu haben.
Ich war schon immer gerne faul, die meiste Energie habe ich stets vor allem dafür aufgebracht, mir strategischen Freiraum für eine maximale Faulheit zu schaffen.
Es gibt dieses Zitat, das wahlweise Bill Gates oder Henry Ford zugeschrieben wird, dass sie für eine schwierige Aufgabe am liebsten faule Menschen engagieren würden, weil die üblicherweise die einfachste Lösung dafür fänden und ich fühlte mich von diesem Zitat immer sehr bestätigt.
Deshalb stecke ich viel Zeit in den Aufbau einer effizienten Ordnungsstruktur (sowohl in der Küche als auch auf dem Computer oder bei allen beruflichen Aufgaben), weil ich mir dadurch sehr viel Suchen und doppelte Arbeit erspare. Wichtig sind mir dabei kurze, einfache und schnelle Erreichbarkeiten sowie Skalierbarkeit für Mengenveränderungen. Relativ unwichtig ist mir dagegen das optische Erscheinungsbild, niemals wäre ich bereit, nur aus optischen Gründen Zusatzarbeit oder extra Umständlichkeiten zu akzeptieren.
Zierleisten an Küchenfronten finde ich genauso überflüssig, wie fehlende Griffe oder gar, aus rein optischen Gründe, innenliegende Auszüge, weil ich eine Schublade definitiv öfter öffne als putze. Ich pfeife auch auf die Symmetrie, wenn ich konkrete Gründe habe, weshalb ich unterschiedliche Höhen, Breiten oder Aufteilungen in meinen Küchenschränken brauche. Mein Küchenbauer zuckt nur noch ergeben die Achseln.
Ich war schon immer gerne und absichtlich faul und habe gleichzeitig früh gelernt, dass es klug ist, das nicht zu öffentlich zu zeigen, denn diese protestantische Arbeitsethik, die vor allem der Nachkriegsgeneration eingebläut worden war, prangert Faulheit ja gerne als etwas Unethisches an.
Böll schrieb seine "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" bereits im Jahr 1963 und ich habe bis heute nicht begriffen, weshalb sie nicht für absolut jeden, der immer noch dieser seltsamen Strebsamkeitsehtik anhängt, der ultimative Augenöffner ist.
Weshalb, um alles in der Welt, sollte man beständig arbeiten und immer mehr und mehr wollen?
Klar, wenn man von Null kommt, muss man sich erst mal anstrengen, um sich ein Grundgerüst aufzubauen, auch der Fischer musste sein Boot ja irgendwoher bekommen haben. Für die Nachkriegsgeneration, die eine Welt in Schutt und Asche vorfand, ist es also ganz natürlich, dass sie sich erst etwas aufbauen mussten, um es dann in Ruhe genießen zu können, aber warum ist Herr Merz heute noch der Meinung, dass Lifestyle-Teilzeit etwas Negatives ist?
Ich begreife seine Absicht nicht, wenn er sagt, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, denn grade DASS wir es uns heute leisten können, nicht mehr so viel zu arbeiten, ist doch ein wunderbarer Luxus. Und den will Herr Merz dadurch retten, das er das verbieten will? Merkste selber, nicht wahr?
Lifestyle-Teilzeit ist exakt mein Lebensstil. Ich finde ihn erstrebenswert und positiv. Warum soll ich mehr arbeiten als notwendig?*
Und notwendig ist Arbeit nur solange, bis ich das, was ich damit erreichen möchte, auch erreicht habe.
*Genau genommen verbringe ich die letzten 15 Jahre meines Arbeitslebens in Lifestyle-Freizeit, denn ich habe in meiner aktiven Zeit zwar Fulltime gearbeitet, ließ mich aber nur für Teilzeit (2/3 Stelle) bezahlen. So sammelte ich zehn Jahre lang jedes Jahr 1/3 meiner Arbeitszeit als Überstunden an, die ich jetzt, in den fünf Jahren bevor die offizielle Rente greift, "abfeiere".
Jetzt mag jeder unterschiedliche Ziele haben, was er erreichen möchte, aber mein Ziel war es immer zu arbeiten, um damit Geld zu verdienen, das ich brauche, um mir ein schönes Leben leisten zu können und zu einem schönen Leben gehört nach meiner Überzeugung, dass man eben nicht ständig arbeitet.
An dieser Stelle mache ich jetzt einen harten Schnitt, denn ich habe im ersten Überschwang des Schreibens auch noch sehr ausführlich dargestellt, was genau ich mir unter einem schönen Leben vorstellen und wie ich für mich den Zielkonflikt "Geldverdienen versus Leben genießen" gelöst habe, aber das ist ein komplett anderes Thema und den bereits getippten Text habe ich jetzt einfach in ein neues Dokument kopiert, wo ich ihn bei Gelegenheit mal weiter überdenken kann, denn eigentlich ist mein Ausgangspunkt "Faulheit" und auf dieses Thema bin ich gekommen, weil ich heute gleich zwei Texte dazu bei den Krautreportern gelesen habe.
Der erste Text heißt
Was für eine blöde Idee: Stress als Statussymbol
und stammt ursprünglich aus dem Jahr 2021.
Weil das Thema offensichtlich immer wieder aufs Neue aktuell ist, wurde er am 12.2.2026 aktualisiert und schwamm damit wieder nach oben, sonst hätte ich ihn gar nicht mehr wahrgenommen.
Außerdem passt er natürlich wunderbar zu dem zweiten Text, dessen Überschrift lautet:
So wirst du Friedrich Merz’ größter Feind
Eine Anleitung zum Faulsein in vier Schritten.
Weil ich ein KrautreporterAbo habe, konnte ich beide Links ohne Bezahlschranke freischalten, um sie hier zu teilen, eine Möglichkeit, die mir bei den Krautreportern sehr gefällt.
Ich mag den ersten Text besonders, weil er so unschlagbar überzeugend erklärt, warum Faulheit eine wirklich gute Sache ist und obwohl das Wort "faul" so negativ besetzt ist, wird es hier aktiv genutzt:
Ich möchte aber trotzdem bei dem Wort Faulheit bleiben. Aus einem einfachen Grund: Weil alle anderen Begriffe dem Nichtstun einen Zweck geben. „Muße“ ist ein philosophischer Rückzug, auch genüssliches Nichtstun und Entspannung können Ziele sein, an denen man sich aufreibt. Hier ist also meine Definition von Faulheit: Das Recht zu existieren, ohne zu produzieren, noch nicht einmal schöne Gedanken. Und ohne schlechtes Gewissen.
Genau auf diese Art bin ich auch sehr gerne faul.
Theresa Bäuerlein, die den ersten Text geschrieben hat, hat als Vorbereitung auf das Thema eine Umfrage gestartet und darin unter anderem gefragt, wie faul man sich jeweils selber einschätze.
Eine Frage, die ich gestellt habe, war: „Wie faul schätzt du dich ein?“ Die Antwort lag im Durchschnitt bei 6, also ein bisschen mehr als mittelfaul. Wir müssen davon ausgehen, dass die wirklich Faulen an dieser Umfrage nicht teilgenommen haben.
Manche Antworten stechen heraus. Weil sie von Teilnehmer:innen kommen, die ihren Frieden mit dem Nichtstun gefunden haben. Es sind wenige, wie Angela. „Ständig wird davon geredet, man solle aus seiner Komfortzone heraus. Ich bin heilfroh, nach vielen Jahren jetzt endlich mal hereinzufinden. Zu tun, was ich möchte, auch wenn es ‚nichts‘ ist, empfinde ich als totalen Luxus. Ich bin kein Geldmillionär, sondern ein Zeitmillionär“, schreibt sie.
Mir geht es exakt genau so. Ich finde es zwar wichtig, dass ich die finanzielle Seite erst vernünftig geregelt hatte, bevor ich mich in dieses ausführliche Nichtstun stürzte , was ich inzwischen seit fast anderthalb Jahren genieße, aber als wahren Reichtum sehe ich auch die unendliche Menge an Zeit pro Tag an, die ich frei nach eigenem Gusto verbringen kann. Gleichzeitig ist das für mich auch die Definition von Freiheit, denn Freiheit besteht für mich nicht unbedingt daraus, dass ich tun kann, was ich will, sondern dass ich nichts tun muss, was ich nicht will.
Die meisten anderen Teilnehmer:innen der Umfrage reden davon, dass sie gerne fauler wären, aber es nicht können. „Faulheit ist nie entspannend, weil immer ein schlechtes Gefühl da ist, dass ich etwas nicht tue, was ich erledigen sollte“, sagt Michaela. Ein:e anonym:e Leser:in hat im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen weder arbeiten, noch einen Job suchen können. „Ich hätte also viel Zeit zum Faulsein gehabt, war aber trotzdem gestresst wegen schlechtem Gewissen.“
Damit hatte ich zum Glück in meinem ganzen Leben noch nie ein Problem, ich habe auch heute noch eine Liste mit Dingen, die ich erledigen muss (das liegt daran, dass die Admin-Dinge des Lebens auch im Alter nicht aufhören) und manche davon können echt böse enden, wenn man sie zu lange vor sich herschiebt, aber einer meiner Wahlsprüche, der mich schon mein gesamtes Leben begleitet, lautet:
Zum Glück gibt es ja immer noch die letzte Minute, sonst würde nie etwas getan
.
(Abgelegt in anjemerkt und bisher 43 x anjeklickt)
Ich war schon immer gerne faul, die meiste Energie habe ich stets vor allem dafür aufgebracht, mir strategischen Freiraum für eine maximale Faulheit zu schaffen.
Es gibt dieses Zitat, das wahlweise Bill Gates oder Henry Ford zugeschrieben wird, dass sie für eine schwierige Aufgabe am liebsten faule Menschen engagieren würden, weil die üblicherweise die einfachste Lösung dafür fänden und ich fühlte mich von diesem Zitat immer sehr bestätigt.
Deshalb stecke ich viel Zeit in den Aufbau einer effizienten Ordnungsstruktur (sowohl in der Küche als auch auf dem Computer oder bei allen beruflichen Aufgaben), weil ich mir dadurch sehr viel Suchen und doppelte Arbeit erspare. Wichtig sind mir dabei kurze, einfache und schnelle Erreichbarkeiten sowie Skalierbarkeit für Mengenveränderungen. Relativ unwichtig ist mir dagegen das optische Erscheinungsbild, niemals wäre ich bereit, nur aus optischen Gründen Zusatzarbeit oder extra Umständlichkeiten zu akzeptieren.
Zierleisten an Küchenfronten finde ich genauso überflüssig, wie fehlende Griffe oder gar, aus rein optischen Gründe, innenliegende Auszüge, weil ich eine Schublade definitiv öfter öffne als putze. Ich pfeife auch auf die Symmetrie, wenn ich konkrete Gründe habe, weshalb ich unterschiedliche Höhen, Breiten oder Aufteilungen in meinen Küchenschränken brauche. Mein Küchenbauer zuckt nur noch ergeben die Achseln.
Ich war schon immer gerne und absichtlich faul und habe gleichzeitig früh gelernt, dass es klug ist, das nicht zu öffentlich zu zeigen, denn diese protestantische Arbeitsethik, die vor allem der Nachkriegsgeneration eingebläut worden war, prangert Faulheit ja gerne als etwas Unethisches an.
Böll schrieb seine "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" bereits im Jahr 1963 und ich habe bis heute nicht begriffen, weshalb sie nicht für absolut jeden, der immer noch dieser seltsamen Strebsamkeitsehtik anhängt, der ultimative Augenöffner ist.
Weshalb, um alles in der Welt, sollte man beständig arbeiten und immer mehr und mehr wollen?
Klar, wenn man von Null kommt, muss man sich erst mal anstrengen, um sich ein Grundgerüst aufzubauen, auch der Fischer musste sein Boot ja irgendwoher bekommen haben. Für die Nachkriegsgeneration, die eine Welt in Schutt und Asche vorfand, ist es also ganz natürlich, dass sie sich erst etwas aufbauen mussten, um es dann in Ruhe genießen zu können, aber warum ist Herr Merz heute noch der Meinung, dass Lifestyle-Teilzeit etwas Negatives ist?
Ich begreife seine Absicht nicht, wenn er sagt, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen, denn grade DASS wir es uns heute leisten können, nicht mehr so viel zu arbeiten, ist doch ein wunderbarer Luxus. Und den will Herr Merz dadurch retten, das er das verbieten will? Merkste selber, nicht wahr?
Lifestyle-Teilzeit ist exakt mein Lebensstil. Ich finde ihn erstrebenswert und positiv. Warum soll ich mehr arbeiten als notwendig?*
Und notwendig ist Arbeit nur solange, bis ich das, was ich damit erreichen möchte, auch erreicht habe.
*Genau genommen verbringe ich die letzten 15 Jahre meines Arbeitslebens in Lifestyle-Freizeit, denn ich habe in meiner aktiven Zeit zwar Fulltime gearbeitet, ließ mich aber nur für Teilzeit (2/3 Stelle) bezahlen. So sammelte ich zehn Jahre lang jedes Jahr 1/3 meiner Arbeitszeit als Überstunden an, die ich jetzt, in den fünf Jahren bevor die offizielle Rente greift, "abfeiere".
Jetzt mag jeder unterschiedliche Ziele haben, was er erreichen möchte, aber mein Ziel war es immer zu arbeiten, um damit Geld zu verdienen, das ich brauche, um mir ein schönes Leben leisten zu können und zu einem schönen Leben gehört nach meiner Überzeugung, dass man eben nicht ständig arbeitet.
An dieser Stelle mache ich jetzt einen harten Schnitt, denn ich habe im ersten Überschwang des Schreibens auch noch sehr ausführlich dargestellt, was genau ich mir unter einem schönen Leben vorstellen und wie ich für mich den Zielkonflikt "Geldverdienen versus Leben genießen" gelöst habe, aber das ist ein komplett anderes Thema und den bereits getippten Text habe ich jetzt einfach in ein neues Dokument kopiert, wo ich ihn bei Gelegenheit mal weiter überdenken kann, denn eigentlich ist mein Ausgangspunkt "Faulheit" und auf dieses Thema bin ich gekommen, weil ich heute gleich zwei Texte dazu bei den Krautreportern gelesen habe.
Der erste Text heißt
Was für eine blöde Idee: Stress als Statussymbol
und stammt ursprünglich aus dem Jahr 2021.
Weil das Thema offensichtlich immer wieder aufs Neue aktuell ist, wurde er am 12.2.2026 aktualisiert und schwamm damit wieder nach oben, sonst hätte ich ihn gar nicht mehr wahrgenommen.
Außerdem passt er natürlich wunderbar zu dem zweiten Text, dessen Überschrift lautet:
So wirst du Friedrich Merz’ größter Feind
Eine Anleitung zum Faulsein in vier Schritten.
Weil ich ein KrautreporterAbo habe, konnte ich beide Links ohne Bezahlschranke freischalten, um sie hier zu teilen, eine Möglichkeit, die mir bei den Krautreportern sehr gefällt.
Ich mag den ersten Text besonders, weil er so unschlagbar überzeugend erklärt, warum Faulheit eine wirklich gute Sache ist und obwohl das Wort "faul" so negativ besetzt ist, wird es hier aktiv genutzt:
Ich möchte aber trotzdem bei dem Wort Faulheit bleiben. Aus einem einfachen Grund: Weil alle anderen Begriffe dem Nichtstun einen Zweck geben. „Muße“ ist ein philosophischer Rückzug, auch genüssliches Nichtstun und Entspannung können Ziele sein, an denen man sich aufreibt. Hier ist also meine Definition von Faulheit: Das Recht zu existieren, ohne zu produzieren, noch nicht einmal schöne Gedanken. Und ohne schlechtes Gewissen.
Genau auf diese Art bin ich auch sehr gerne faul.
Theresa Bäuerlein, die den ersten Text geschrieben hat, hat als Vorbereitung auf das Thema eine Umfrage gestartet und darin unter anderem gefragt, wie faul man sich jeweils selber einschätze.
Eine Frage, die ich gestellt habe, war: „Wie faul schätzt du dich ein?“ Die Antwort lag im Durchschnitt bei 6, also ein bisschen mehr als mittelfaul. Wir müssen davon ausgehen, dass die wirklich Faulen an dieser Umfrage nicht teilgenommen haben.
Manche Antworten stechen heraus. Weil sie von Teilnehmer:innen kommen, die ihren Frieden mit dem Nichtstun gefunden haben. Es sind wenige, wie Angela. „Ständig wird davon geredet, man solle aus seiner Komfortzone heraus. Ich bin heilfroh, nach vielen Jahren jetzt endlich mal hereinzufinden. Zu tun, was ich möchte, auch wenn es ‚nichts‘ ist, empfinde ich als totalen Luxus. Ich bin kein Geldmillionär, sondern ein Zeitmillionär“, schreibt sie.
Mir geht es exakt genau so. Ich finde es zwar wichtig, dass ich die finanzielle Seite erst vernünftig geregelt hatte, bevor ich mich in dieses ausführliche Nichtstun stürzte , was ich inzwischen seit fast anderthalb Jahren genieße, aber als wahren Reichtum sehe ich auch die unendliche Menge an Zeit pro Tag an, die ich frei nach eigenem Gusto verbringen kann. Gleichzeitig ist das für mich auch die Definition von Freiheit, denn Freiheit besteht für mich nicht unbedingt daraus, dass ich tun kann, was ich will, sondern dass ich nichts tun muss, was ich nicht will.
Die meisten anderen Teilnehmer:innen der Umfrage reden davon, dass sie gerne fauler wären, aber es nicht können. „Faulheit ist nie entspannend, weil immer ein schlechtes Gefühl da ist, dass ich etwas nicht tue, was ich erledigen sollte“, sagt Michaela. Ein:e anonym:e Leser:in hat im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen weder arbeiten, noch einen Job suchen können. „Ich hätte also viel Zeit zum Faulsein gehabt, war aber trotzdem gestresst wegen schlechtem Gewissen.“
Damit hatte ich zum Glück in meinem ganzen Leben noch nie ein Problem, ich habe auch heute noch eine Liste mit Dingen, die ich erledigen muss (das liegt daran, dass die Admin-Dinge des Lebens auch im Alter nicht aufhören) und manche davon können echt böse enden, wenn man sie zu lange vor sich herschiebt, aber einer meiner Wahlsprüche, der mich schon mein gesamtes Leben begleitet, lautet:
Zum Glück gibt es ja immer noch die letzte Minute, sonst würde nie etwas getan
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