Montag, 23. März 2026
Ausruhmontag
anje, 21:26h
Da ich die vorletzten zwei Tage deutlich zu wenig Schlaf bekommen hatte, war für heute ausführliches Ausschlafen angesagt.
Am Nachmittag habe ich mich einige Stunden lang mit der Neueinrichtung eines Computers beschäftigt. Die Schwester hatte Probleme mit ihrem PC und weil ihr Gerät schon ziemlich alt war, erschien es das sinnvollste, dass sie einfach ein neues kauft und das musste jetzt noch eingerichtet werden.
K hatte sich die letzten Tage auch schon einige Stunden damit beschäftigt, die Daten von dem alten Gerät waren alle gesichert, jetzt musste noch die Nextcloud eingerichtet und die gesicherten Daten wieder eingespielt werden. Außerdem habe ich noch ein paar grundsätzliche Konfigurationen vorgenommen, wobei ich einige Fehler machte und mehrfach wieder von vorne anfangen musste.
Bis so ein Computer so eingerichtet ist, dass man anschließend gut damit arbeiten kann, das dauert meist länger als man vorher denkt, weil es fast nie auf Anhieb so funktioniert, wie man sich das vorstellt.
Irgendwelche Fehler macht man immer und dann ist es am einfachsten, noch mal von vorne anzufangen.
Sehr viel mehr ist heute nicht passiert, alles in allem einen angenehmen ruhiger Tag
.
Am Nachmittag habe ich mich einige Stunden lang mit der Neueinrichtung eines Computers beschäftigt. Die Schwester hatte Probleme mit ihrem PC und weil ihr Gerät schon ziemlich alt war, erschien es das sinnvollste, dass sie einfach ein neues kauft und das musste jetzt noch eingerichtet werden.
K hatte sich die letzten Tage auch schon einige Stunden damit beschäftigt, die Daten von dem alten Gerät waren alle gesichert, jetzt musste noch die Nextcloud eingerichtet und die gesicherten Daten wieder eingespielt werden. Außerdem habe ich noch ein paar grundsätzliche Konfigurationen vorgenommen, wobei ich einige Fehler machte und mehrfach wieder von vorne anfangen musste.
Bis so ein Computer so eingerichtet ist, dass man anschließend gut damit arbeiten kann, das dauert meist länger als man vorher denkt, weil es fast nie auf Anhieb so funktioniert, wie man sich das vorstellt.
Irgendwelche Fehler macht man immer und dann ist es am einfachsten, noch mal von vorne anzufangen.
Sehr viel mehr ist heute nicht passiert, alles in allem einen angenehmen ruhiger Tag
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Sonntag, 22. März 2026
CW
anje, 20:22h
CW wäre heute 78 geworden, wenn er nicht schon vor zwölf Jahren aufgehört hätte, älter zu werden.
Mich schrecken die Zahlen, denn einerseits kann ich es gar nicht fassen, dass CW schon seit 12 Jahren körperlich nicht mehr anwesend ist, es kann doch gar nicht so lange her sein, dass wir uns noch laut gestritten und fröhlich gelacht haben, ich habe noch seinen Geruch in der Nase und den Klang seiner Stimme im Ohr.
Genauso erschreckend finde ich aber auch 78. Meine Güte, das ist fast achtzig und nein, ich kann mir CW überhaupt nicht als alten Mann vorstellen.
Ich glaube aber auch, CW selber ging es auch so und er ist unterm Strich ganz zufrieden damit, dass er das nicht mehr erleben musste.
An Tagen wie heute, die durch den Kalendereintrag die Person noch mal akut in den Vordergrund bomben, fällt mir natürlich auch wieder besonders deutlich auf, wie schade ich es finde, dass ich ihm all die Neuerungen der letzten Jahre nicht mehr zeigen kann.
Das Haus in Rheda würde ihm ganz sicher enorm gut gefallen, allerdings bin ich auch sicher, dass wir dann keine Gästewohnung mehr hätten, denn er würde da kurzerhand selber einziehen, um von dort aus systematisch auch den Rest des Hauses mit Beschlag zu belegen, es ist eigentlich gar nicht anders vorstellbar und wenn ich mir das lange genug vorstelle, weicht die Trauer um den Verlust doch wieder einer gewissen Erleichterung.
Wahrscheinlich ist es für uns alle das Beste, dass wir das nicht mehr gemeinsam erleben müssen
.
Mich schrecken die Zahlen, denn einerseits kann ich es gar nicht fassen, dass CW schon seit 12 Jahren körperlich nicht mehr anwesend ist, es kann doch gar nicht so lange her sein, dass wir uns noch laut gestritten und fröhlich gelacht haben, ich habe noch seinen Geruch in der Nase und den Klang seiner Stimme im Ohr.
Genauso erschreckend finde ich aber auch 78. Meine Güte, das ist fast achtzig und nein, ich kann mir CW überhaupt nicht als alten Mann vorstellen.
Ich glaube aber auch, CW selber ging es auch so und er ist unterm Strich ganz zufrieden damit, dass er das nicht mehr erleben musste.
An Tagen wie heute, die durch den Kalendereintrag die Person noch mal akut in den Vordergrund bomben, fällt mir natürlich auch wieder besonders deutlich auf, wie schade ich es finde, dass ich ihm all die Neuerungen der letzten Jahre nicht mehr zeigen kann.
Das Haus in Rheda würde ihm ganz sicher enorm gut gefallen, allerdings bin ich auch sicher, dass wir dann keine Gästewohnung mehr hätten, denn er würde da kurzerhand selber einziehen, um von dort aus systematisch auch den Rest des Hauses mit Beschlag zu belegen, es ist eigentlich gar nicht anders vorstellbar und wenn ich mir das lange genug vorstelle, weicht die Trauer um den Verlust doch wieder einer gewissen Erleichterung.
Wahrscheinlich ist es für uns alle das Beste, dass wir das nicht mehr gemeinsam erleben müssen
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Samstag, 21. März 2026
Langer Tag
anje, 23:54h
Weil ich heute gerne zum Flohmarkt gehen wollte, war verhältnismäßig frühes Aufstehen angesagt, denn erfahrungsgemäß fangen die ersten schon um 11h wieder an einzupacken.
Ich war schon um 10h in Münster, auf dem Flohmarkt war angenehm viel los und ich habe jede Menge wirklich brauchbare Dinge gefunden, überraschenderweise war aber heute kein Kochbuch dabei, auch kein anderes Buch, dafür ein Mikrowelleneierkocher, den ich aus Neugier und Sensationslust kaufen musste, wenn dann doch was explodiert, fühle ich mich nicht schuldig, dann musste das so sein.
Gekauft habe ich u. a. zwei Lampen, die eventuell im neuen Haus über den Esstisch passen, sie müssen dafür aber noch umgearbeitet werden, ich werde den Elektriker danach befragen.
Außerdem besitze ich jetzt noch mehr Olivenholzschüsseln (bestandserhöhend) und jede Menge neue Gläser, dafür habe ich einen Satz der alten Gläser bereits aussortiert, Ersatzbeschaffung zwecks Verbesserung ist ein wirklich guter Flohmarktkauf.
Ebenfalls als Ersatzbeschaffung, weil das Altgerät nämlich schon seit längerem kaputt ist, fand ich einen neuen Eiscrasher, damit kann ich diesen Suchauftrag endlich erledigt abhaken. Der alte Eiscrasher ging letztes Jahr im Sommer kaputt, seitdem suche ich auf dem Flohmarkt nach einem bezahlbaren neuen, fast ein dreiviertel Jahr habe ich dafür gebraucht, dafür gab es auf diesem Flohmarkt jetzt gleich an zwei Ständen einen Eiscrasher.
Am Nachmittag war mal wieder Sonderverkauf bei Emsa, dort erwarb ich einen Sandwichtoaster mit acht verschiedenen Einlegeformen, ich weiß nicht so genau, ob ich ihn brauche, er war aber ungemein stark reduziert, ich musste ihn also kaufen.
Am Abend war ich bei einer Freundin eingeladen und wir gingen zum vietnamesischen Japaner in Münster. Das Essen war super, anschließend haben wir noch lange weitergequatscht, die Mitternachtslinie hätte ich heute also sicherlich wieder gerissen, wenn ich nicht ganz knapp vorher dran gedacht hätte und mir deshalb wenigstens schon mal einen offline Platzhalterbeitrag angelegt hätte. Den kann ich jetzt durch Bearbeiten mit Inhalt füllen, als Datum zählt er aber für den Zeitpunkt, zu dem er das erstemal gespeichert wurde
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Ich war schon um 10h in Münster, auf dem Flohmarkt war angenehm viel los und ich habe jede Menge wirklich brauchbare Dinge gefunden, überraschenderweise war aber heute kein Kochbuch dabei, auch kein anderes Buch, dafür ein Mikrowelleneierkocher, den ich aus Neugier und Sensationslust kaufen musste, wenn dann doch was explodiert, fühle ich mich nicht schuldig, dann musste das so sein.
Gekauft habe ich u. a. zwei Lampen, die eventuell im neuen Haus über den Esstisch passen, sie müssen dafür aber noch umgearbeitet werden, ich werde den Elektriker danach befragen.
Außerdem besitze ich jetzt noch mehr Olivenholzschüsseln (bestandserhöhend) und jede Menge neue Gläser, dafür habe ich einen Satz der alten Gläser bereits aussortiert, Ersatzbeschaffung zwecks Verbesserung ist ein wirklich guter Flohmarktkauf.
Ebenfalls als Ersatzbeschaffung, weil das Altgerät nämlich schon seit längerem kaputt ist, fand ich einen neuen Eiscrasher, damit kann ich diesen Suchauftrag endlich erledigt abhaken. Der alte Eiscrasher ging letztes Jahr im Sommer kaputt, seitdem suche ich auf dem Flohmarkt nach einem bezahlbaren neuen, fast ein dreiviertel Jahr habe ich dafür gebraucht, dafür gab es auf diesem Flohmarkt jetzt gleich an zwei Ständen einen Eiscrasher.
Am Nachmittag war mal wieder Sonderverkauf bei Emsa, dort erwarb ich einen Sandwichtoaster mit acht verschiedenen Einlegeformen, ich weiß nicht so genau, ob ich ihn brauche, er war aber ungemein stark reduziert, ich musste ihn also kaufen.
Am Abend war ich bei einer Freundin eingeladen und wir gingen zum vietnamesischen Japaner in Münster. Das Essen war super, anschließend haben wir noch lange weitergequatscht, die Mitternachtslinie hätte ich heute also sicherlich wieder gerissen, wenn ich nicht ganz knapp vorher dran gedacht hätte und mir deshalb wenigstens schon mal einen offline Platzhalterbeitrag angelegt hätte. Den kann ich jetzt durch Bearbeiten mit Inhalt füllen, als Datum zählt er aber für den Zeitpunkt, zu dem er das erstemal gespeichert wurde
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Freitag, 20. März 2026
Jede Menge Baubesprechungen
anje, 20:13h
Wir haben heute um 8.45h das Haus verlassen, weil wir um 10h einen Termin mit dem Architekten, dem Estrichbauer und dem Putzer auf der Baustelle hatten.
So nach und nach kamen weitere Gewerke dazu, der Fliesenleger und der Installateur und der Trockenbauer, die Dachdecker waren auch grade da und machten die Gauben fertig und draußen mauerten die Maurer an der Garage rum, es war richtig was los und wir haben eine Menge wichtiger Details geklärt.
Insgesamt war das ein ausgesprochen produktiver Termin, vor allem K war sehr zufrieden damit. Anschließend fuhren wir nach Steinhagen und besuchten die dortige Garagentorausstellung, ich finde es leichter ein Garagentor auszusuchen, wenn ich mir vorher echte Muster angesehen habe als wenn ich nur aus einem Katalog auswähle.
Von Steinhagen aus fuhren wir wieder nach Greven, stoppten unterwegs bei der Hundewiese in Ladbergen, Bixa traf dort zwei Kumpels zum Rennen und Toben.
Mit einem müden Hund im Auto, hielten wir dann nur noch einmal an, um ein paar notwendige Einkäufe zu erledigen und jetzt bin ich so geschafft und müde, dass ich auf dem direkten Weg ins Bett gehen möchte, für heute reicht es mir
.
So nach und nach kamen weitere Gewerke dazu, der Fliesenleger und der Installateur und der Trockenbauer, die Dachdecker waren auch grade da und machten die Gauben fertig und draußen mauerten die Maurer an der Garage rum, es war richtig was los und wir haben eine Menge wichtiger Details geklärt.
Insgesamt war das ein ausgesprochen produktiver Termin, vor allem K war sehr zufrieden damit. Anschließend fuhren wir nach Steinhagen und besuchten die dortige Garagentorausstellung, ich finde es leichter ein Garagentor auszusuchen, wenn ich mir vorher echte Muster angesehen habe als wenn ich nur aus einem Katalog auswähle.
Von Steinhagen aus fuhren wir wieder nach Greven, stoppten unterwegs bei der Hundewiese in Ladbergen, Bixa traf dort zwei Kumpels zum Rennen und Toben.
Mit einem müden Hund im Auto, hielten wir dann nur noch einmal an, um ein paar notwendige Einkäufe zu erledigen und jetzt bin ich so geschafft und müde, dass ich auf dem direkten Weg ins Bett gehen möchte, für heute reicht es mir
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Donnerstag, 19. März 2026
Im Wartezimmer nebenbei erledigt und Stand der Baustelle
anje, 22:51h
Das Problem mit meiner virtuellen To Do Liste ist die Virtualität kombiniert mit meiner zunehmend nachlassenden Konzentrationsfähigkeit, was bedeutet, dass ich in den Zeitpunkten, wo mich eine intensive Erledigungslust packt, mir oft nicht einfällt, was noch alles auf dieser Liste steht.
Es ist keine richtige Vergesslichkeit in der Form, dass ich Dinge wirklich komplett vergesse und nicht mehr weiß, ich erinnere mich nur dann nicht daran, wenn es gerade sinnvoll wäre.
Weil ich finde, es ist noch nicht so schlimm, dass ich dauerhaft mit Stift und Zettel durch mein Leben laufen müsste, um bloß nichts zu vergessen, schreibe ich mir nicht jede Kleinigkeit auf. Vor allem, weil mir ja auch regelmäßig wieder einfällt, was ich noch alles machen muss, üblicherweise dann allerdings in einer Situation, wo ich das gerade nicht erledigen kann.
Heute hatte ich einen Zahnarzttermin, und während ich im Wartezimmer saß und mein Handy bewusst weggesteckt hatte, weil ich mal ausprobieren wollte, wie sich das anfühlt, kein Handy in der Hand zu haben, wenn es sonst einfach gar nichts anderes zu tun gibt, denn es liegen hier noch nicht mal mehr Papierzeitungen aus, fiel mir ein, dass ich doch seit Januar schon die Rechnung für Js Brille bei der Versicherung einreichen wollte, denn J hat seit Januar das erste Mal in seinem Leben eine Brille und ich habe die passende Versicherung dafür.
Vor über 20 Jahren habe ich für alle drei Kinder eine "Brillenversicherung" abgeschlossen, die immer noch läuft, weil sie mehr als nur alle zwei Jahre eine Brille bezahlt, sondern auch gleichzeitig eine Auslandskrankversicherung ist, alle möglichen sonstigen Heilmittel bezahlt und auch noch eventuelle Krankenhauszusatzkosten übernimmt.
Die Kinder haben in dieser Versicherung also ein Eintrittsalter zwischen 4 -10 Jahren und weil sich die Beiträge sozusagen nicht erhöht haben, (rund 3€ pro Monat pro Kind, also knapp 120€ im Jahr für alle drei) bezahle ich diese Versicherung immer noch, denn günstiger kommt heute keines der Kinder an eine vergleichbare Zusatzversicherung.
Die Rechnung für Js Brille muss ich also eigentlich nur bei der Versicherung einreichen, dann wird sie erstattet, aber seit über sechs Wochen schiebe ich das vor mir her bzw. denke immer nur dran, wenn es grade schlecht passt.
Heute saß ich also im Zahnarztwartezimmer als ich mal wieder dran dachte, dass ich das ja auch noch erledigen muss und dann fiel mir ein, dass ich das doch eigentlich alles am Handy erledigen können müsste, denn die App der Versicherung habe ich schon vor längerem mal eingerichtet und die Rechnung für die Brille hatte mir J im Januar per E-Mail geschickt.
Und weil ich ja im Wartezimmer nichts anderes zu tun hatte, habe ich diese Erinnerung genutzt, um mein Handy mit gutem Gewissen wieder hervorzukramen, um darauf nun endlich die Brillenrechnung bei der Versicherung einzureichen. Dazu habe ich die Rechnung aus der E-Mail zunächst in der Nextcloud gespeichert, das geht am Handy völlig problemlos, dafür liebe ich das System. Und dann habe ich die dort gespeicherte Rechnung in der Versicherungs-App hochgeladen und zack - erledigt. Insgesamt hat der gesamte Vorgang nach sieben Wochen Anlauf nur noch vielleicht 30 Sekunden gedauert, aber so ist ja mit vielen Dingen.
Am Nachmittag fuhren wir nach Rheda, wo wir einen Termin mit dem Galabauer hatten. Im Ergebnis ist er jetzt beauftragt und wir haben vereinbart, dass er die Steine für die Pflasterung sofort und umgehend bestellt, weil wir sie dann mit Glück noch zum alten Preis bekommen. Aktuell steigen überall die Preise wie Hölle wegen "Energiezuschlag".
Und als letztes habe ich noch ein Foto extra für J, der wissen wollte, wie weit denn Elektriker und Installateur schon mit ihren Arbeiten sind.
Antwort: Die Rohbauarbeiten sind erledigt, jetzt fehlt noch der "Feinbau", also der Einbau und Anschluss aller Geräte und Steckdosen
In der Küche, wo natürlich jede Menge Wasser- und Stromanschlüsse nötig sind, sieht es aktuell so aus:
Es sind also alle Leitungen und Rohre verlegt, die man nachher nicht mehr sehen soll. Im nächsten Schritt werden die Wände geputzt, dann ist von außen alles ganz glatt und ordentlich. Danach wird der Estrich gegossen, damit auch der Boden anschließend glatt und ordentlich ist. In/unter den Estrich legt der Installateur noch die Heizschlangen für die Fußbodenheizung, das erfolgt aber mehr oder minder gleichzeitig oder unmittelbar bevor der Estrich gegossen wird, damit dann keiner mehr durch den Bau läuft und alles zertrampelt.
Im Keller ist schon alles fertig geputzt, da könnte jetzt auch kurzfristig der Estrich gegossen werden
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Es ist keine richtige Vergesslichkeit in der Form, dass ich Dinge wirklich komplett vergesse und nicht mehr weiß, ich erinnere mich nur dann nicht daran, wenn es gerade sinnvoll wäre.
Weil ich finde, es ist noch nicht so schlimm, dass ich dauerhaft mit Stift und Zettel durch mein Leben laufen müsste, um bloß nichts zu vergessen, schreibe ich mir nicht jede Kleinigkeit auf. Vor allem, weil mir ja auch regelmäßig wieder einfällt, was ich noch alles machen muss, üblicherweise dann allerdings in einer Situation, wo ich das gerade nicht erledigen kann.
Heute hatte ich einen Zahnarzttermin, und während ich im Wartezimmer saß und mein Handy bewusst weggesteckt hatte, weil ich mal ausprobieren wollte, wie sich das anfühlt, kein Handy in der Hand zu haben, wenn es sonst einfach gar nichts anderes zu tun gibt, denn es liegen hier noch nicht mal mehr Papierzeitungen aus, fiel mir ein, dass ich doch seit Januar schon die Rechnung für Js Brille bei der Versicherung einreichen wollte, denn J hat seit Januar das erste Mal in seinem Leben eine Brille und ich habe die passende Versicherung dafür.
Vor über 20 Jahren habe ich für alle drei Kinder eine "Brillenversicherung" abgeschlossen, die immer noch läuft, weil sie mehr als nur alle zwei Jahre eine Brille bezahlt, sondern auch gleichzeitig eine Auslandskrankversicherung ist, alle möglichen sonstigen Heilmittel bezahlt und auch noch eventuelle Krankenhauszusatzkosten übernimmt.
Die Kinder haben in dieser Versicherung also ein Eintrittsalter zwischen 4 -10 Jahren und weil sich die Beiträge sozusagen nicht erhöht haben, (rund 3€ pro Monat pro Kind, also knapp 120€ im Jahr für alle drei) bezahle ich diese Versicherung immer noch, denn günstiger kommt heute keines der Kinder an eine vergleichbare Zusatzversicherung.
Die Rechnung für Js Brille muss ich also eigentlich nur bei der Versicherung einreichen, dann wird sie erstattet, aber seit über sechs Wochen schiebe ich das vor mir her bzw. denke immer nur dran, wenn es grade schlecht passt.
Heute saß ich also im Zahnarztwartezimmer als ich mal wieder dran dachte, dass ich das ja auch noch erledigen muss und dann fiel mir ein, dass ich das doch eigentlich alles am Handy erledigen können müsste, denn die App der Versicherung habe ich schon vor längerem mal eingerichtet und die Rechnung für die Brille hatte mir J im Januar per E-Mail geschickt.
Und weil ich ja im Wartezimmer nichts anderes zu tun hatte, habe ich diese Erinnerung genutzt, um mein Handy mit gutem Gewissen wieder hervorzukramen, um darauf nun endlich die Brillenrechnung bei der Versicherung einzureichen. Dazu habe ich die Rechnung aus der E-Mail zunächst in der Nextcloud gespeichert, das geht am Handy völlig problemlos, dafür liebe ich das System. Und dann habe ich die dort gespeicherte Rechnung in der Versicherungs-App hochgeladen und zack - erledigt. Insgesamt hat der gesamte Vorgang nach sieben Wochen Anlauf nur noch vielleicht 30 Sekunden gedauert, aber so ist ja mit vielen Dingen.
Am Nachmittag fuhren wir nach Rheda, wo wir einen Termin mit dem Galabauer hatten. Im Ergebnis ist er jetzt beauftragt und wir haben vereinbart, dass er die Steine für die Pflasterung sofort und umgehend bestellt, weil wir sie dann mit Glück noch zum alten Preis bekommen. Aktuell steigen überall die Preise wie Hölle wegen "Energiezuschlag".
Und als letztes habe ich noch ein Foto extra für J, der wissen wollte, wie weit denn Elektriker und Installateur schon mit ihren Arbeiten sind.
Antwort: Die Rohbauarbeiten sind erledigt, jetzt fehlt noch der "Feinbau", also der Einbau und Anschluss aller Geräte und Steckdosen
In der Küche, wo natürlich jede Menge Wasser- und Stromanschlüsse nötig sind, sieht es aktuell so aus:
Es sind also alle Leitungen und Rohre verlegt, die man nachher nicht mehr sehen soll. Im nächsten Schritt werden die Wände geputzt, dann ist von außen alles ganz glatt und ordentlich. Danach wird der Estrich gegossen, damit auch der Boden anschließend glatt und ordentlich ist. In/unter den Estrich legt der Installateur noch die Heizschlangen für die Fußbodenheizung, das erfolgt aber mehr oder minder gleichzeitig oder unmittelbar bevor der Estrich gegossen wird, damit dann keiner mehr durch den Bau läuft und alles zertrampelt.
Im Keller ist schon alles fertig geputzt, da könnte jetzt auch kurzfristig der Estrich gegossen werden
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Mittwoch, 18. März 2026
Flohmarkterfolge
anje, 23:26h
Heute war mal wieder allerbestes Wetter, morgen soll es auch noch mal schön sein, bevor es zum Wochenende hin schon wieder kälter und feuchter wird. Es galt also, das Wetter heute zu nutzen, was für ein Glück, dass Mittwoch war und damit Flohmarkttag in Münster.
Heute war der Flohmarkt doppelt erfolgreich, ich habe nämlich ziemlich genau so viel hingebracht, wie ich wieder mit zurück genommen habe, allerdings ganz andere Dinge.
Losgeworden bin ich zwei große Tüten mit Büchern, einen Weihnachtsbaumständer und sechs Paar ConversAllstars Sneaker. Ich finde, ich bin jetzt endgültig zu alt für Turnschuhe ohne gepolsterte Sohle.
Wobei, es wird wohl nicht an meinem Alter liegen, sondern an meinem kaputten Fuß, denn seitdem ich mir vor fünf Jahren den rechten Fuß einmal sehr gründlich zerfetzt habe, verlangt er nun nach ganz besonders gut gepolstertem Schuhwerk mit dicker Sohle. Bei Sneakers rebelliert er genau wie bei Pumps sofort und beginnt schon nach 50m so fies zu schmerzen, das ich keine Lust mehr auf weitere Diskussionen mit meinem Fuß habe und deshalb alle Pumps und alle Sneakers aussortierte.
Die Pumps stehen noch in der Aussortierecke im Gästezimmer, denen trauere ich noch ein wenig hinterher, denn ich habe früher wirklich gerne hohe Pumps getragen, es geht aber eindeutig nicht mehr.
Leider besitze ich nicht nur sehr viele Pumps, sondern auch sehr hochwertige, weshalb ich es wirklich sehr schade finde, aber es ist wohl nicht zu ändern, seufz.
Die Sneaker habe ich heute immerhin schon mal final aus dem Haus verbannt, der erste Schritt ist getan.
Mit zurückgebracht habe ich dann außer den obligatorischen Kochbüchern einen Schiebewagen für Umzugskartons, einen original VW-Bulli als Stiftehalter und sechs Hosen, zwei Hoodies, eine Jacke, eine Bluse und vier T-Shirts.
Faszinierenderweise gab es heute gleich zwei Stände, wo fast nur sehr hochwertige Marken-Kleidungsstücke in meiner Größe verkauft wurden und das auch noch für Preise zwischen 1-2€, da musste ich einfach alles mitnehmen, was mir gefiel.
Am meisten freue ich mich über eine Bluse von Max Mara, die mir nicht nur perfekt passt, sondern auch genau mein Stil ist. Max Mara Blusen liegen im Laden so zwischen 200-300€, dementsprechend selten sind sie auf dem Flohmarkt zu finden, heute war ganz offensichtlich mein Glückstag.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Hund dann noch mal auf die Hundewiese, wo bei dem Wetter heute viele Hunde da waren und sie alle richtig gut miteinander toben und spielen konnten.
Wenn ich Anziehsachen vom Flohmarkt mitbringe, werden die immer als erstes in die Waschmaschine gesteckt und jetzt ist grade die dritte Waschladung durchgelaufen - morgen ist dann alles frisch und sauber und ich kann in meinen neuen Schätzen schwelgen
.
Heute war der Flohmarkt doppelt erfolgreich, ich habe nämlich ziemlich genau so viel hingebracht, wie ich wieder mit zurück genommen habe, allerdings ganz andere Dinge.
Losgeworden bin ich zwei große Tüten mit Büchern, einen Weihnachtsbaumständer und sechs Paar ConversAllstars Sneaker. Ich finde, ich bin jetzt endgültig zu alt für Turnschuhe ohne gepolsterte Sohle.
Wobei, es wird wohl nicht an meinem Alter liegen, sondern an meinem kaputten Fuß, denn seitdem ich mir vor fünf Jahren den rechten Fuß einmal sehr gründlich zerfetzt habe, verlangt er nun nach ganz besonders gut gepolstertem Schuhwerk mit dicker Sohle. Bei Sneakers rebelliert er genau wie bei Pumps sofort und beginnt schon nach 50m so fies zu schmerzen, das ich keine Lust mehr auf weitere Diskussionen mit meinem Fuß habe und deshalb alle Pumps und alle Sneakers aussortierte.
Die Pumps stehen noch in der Aussortierecke im Gästezimmer, denen trauere ich noch ein wenig hinterher, denn ich habe früher wirklich gerne hohe Pumps getragen, es geht aber eindeutig nicht mehr.
Leider besitze ich nicht nur sehr viele Pumps, sondern auch sehr hochwertige, weshalb ich es wirklich sehr schade finde, aber es ist wohl nicht zu ändern, seufz.
Die Sneaker habe ich heute immerhin schon mal final aus dem Haus verbannt, der erste Schritt ist getan.
Mit zurückgebracht habe ich dann außer den obligatorischen Kochbüchern einen Schiebewagen für Umzugskartons, einen original VW-Bulli als Stiftehalter und sechs Hosen, zwei Hoodies, eine Jacke, eine Bluse und vier T-Shirts.
Faszinierenderweise gab es heute gleich zwei Stände, wo fast nur sehr hochwertige Marken-Kleidungsstücke in meiner Größe verkauft wurden und das auch noch für Preise zwischen 1-2€, da musste ich einfach alles mitnehmen, was mir gefiel.
Am meisten freue ich mich über eine Bluse von Max Mara, die mir nicht nur perfekt passt, sondern auch genau mein Stil ist. Max Mara Blusen liegen im Laden so zwischen 200-300€, dementsprechend selten sind sie auf dem Flohmarkt zu finden, heute war ganz offensichtlich mein Glückstag.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Hund dann noch mal auf die Hundewiese, wo bei dem Wetter heute viele Hunde da waren und sie alle richtig gut miteinander toben und spielen konnten.
Wenn ich Anziehsachen vom Flohmarkt mitbringe, werden die immer als erstes in die Waschmaschine gesteckt und jetzt ist grade die dritte Waschladung durchgelaufen - morgen ist dann alles frisch und sauber und ich kann in meinen neuen Schätzen schwelgen
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Dienstag, 17. März 2026
Große Abhakwelle
anje, 21:21h
Im Moment bin ich ausführlich damit beschäftigt, Kleinkram abzuarbeiten, so dass ich heute am Ende des Tages eine beeindruckend hohe Zahl von Punkten auf meiner virtuellen to-do-Liste abhaken kann.
Ich neige dazu, grade die Aufgaben, die im Grunde nur 1-2 Minuten Zeit beanspruchen, immer wieder und wieder zu schieben, geht ja so schnell, ist ja kein Problem, mache ich nachher. Und plötzlich ist man so über ein Jahr weiter und hat es immer noch nicht erledigt. Es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue.
Heute war also großer Abhak-Tag.
- Ich habe in einigen Uhren die Batterien getauscht und sie gleich mit der künftigen Sommerzeit wieder ans Laufen gebracht. Auf die Idee, sie gleich eine Stunde vorzustellen, bin ich gekommen, weil ich drei Uhren sah, die alle genau eine Stunde vorgingen, die habe ich offensichtlich m Herbst, als alles auf Winterzeit zurückgestellt werden musste übersehen und weil ich jetzt auch keine Notwendigkeit mehr sah, sie für die nächsten zwei Wochen noch auf die aktuell geltende Zeit einzustellen, habe ich die reaktivierten Uhren auch gleich auf die künftige Zeit eingestellt.
- Ich habe in diversen Airtags frische Batterien eingesetzt und meine beiden Bluestein Ortungskarten voll aufgeladen. Jetzt kann ich wieder alle Schlüssel anpingen und sowohl Portemonnaie als auch Handyhülle sind für das nächste dreiviertel Jahr ortungssicher mit Strom versorgt.
Ich finde Airtags eine sehr praktische Erfindung, aber im Portemonnaie und in der Handyhülle tragen sie ziemlich auf, da ist eine schmal Scheckkarte mit derselben Funktion angenehmer.
N hatte uns allen vor zwei Jahren zu Weihnachten die Bluestein-Karten geschenkt, die müssen alle neun Monate einmal induktiv geladen werden und funktionieren ansonsten wie ein Airtag, sind eben nur so schmal wie eine Scheckkarte. Ich habe mir dann davon noch eine zweite gekauft, weil ich im Haus mein Handy nur ohne Handyhülle benutze, aber wenn ich das Haus verlasse, ist es sehr praktisch, die Hülle anpingen zu können, weil ich nie weiß, wo im Haus ich sie liegengelassen habe und in der Handyhülle sind mein Ausweis, eine Not-Girocard (wenn mal jemand kein Apple-Pay akzeptiert) und Not-Bargeld, das habe ich schon gerne zusätzlich zum Handy immer bei mir.
- Ich habe eine UStVA rausgeschickt und meine Übersicht über die abgegebenen und beschiedenen Steuererklärungen aktualisiert, für 2024 fehlen mir jetzt noch drei, von denen ich eine gleich in Angriff nehmen wollte, aber dann dachte ich, ich telefoniere erst hinter den Unterlagen für eine andere hinterher und als ich das erledigte hatte, war der Schwung für die Erledigung der anderen Erklärungen verflogen.
- Ich habe das Rezept für "Königsberger Klopse mal anders" ausprobiert, das ich in einem der frisch erworbenen Thermomixkochbücher gefunden habe.
Urteil meines Westfalenmannes: Kann man noch mal machen
Hauptunterschiede im Klopsteig: Enthält zusätzliche Sardellenfilets und gemahlene Mandeln, schmeckte echt prima.
Naja, und die Sauce ist komplett anders, im Wesentlichen besteht sie aus Paprika, die erst in Milch gekocht und dann mit Brühe verlängert wurde, außerdem Oliven und Koriander
Und es gab Reis statt Kartoffeln dazu - und einen Rotkohlrest von neulich, insgesamt ein schönes Essen, was ich bestimmt noch mal wiederhole.
- K hat den gesamten Tag hinter irgendwelchen Personen, die mit dem Bau zu tun haben, hinterher telefoniert, denn aktuell haben wir mal wieder eine Situation, wo vie bis fünf Gewerke gleichzeitig, bzw. in der richtigen Reihenfolge und in sehr kurzer Zeit tätig werden müssen. Das funktioniert nur, wenn man als Aufpasser mit der Longen-Peitsche danebensteht und ganz streng darauf achtet dass keiner aus der Reihe tanzt und alle motiviert mitarbeiten. Ein echter Balanceakt und K war heute Abend auch entsprechend erschöpft.
Außerdem müssen wir noch ein paar Ausstattungsdetails bemustern, z. B. die Garagentore. Hier habe ich mit einer Herstellerfirma telefoniert und mir erklären lassen, wo ich die umfangreichste Ausstellung finde, K hat dort dann einen Termin gemacht.
- Mit meiner Freundin B habe ich einen Termin vereinbart, wann wir zu Besuch kommen. Ohne Termin schiebt man das immer wieder vor sich her, jetzt steht ein Datum im Kalender, jetzt wird es klappen.
- Drei Rechnungen bezahlt, eingescannt, abgeheftet und die Buchhaltung aktualisiert
- Die Dachdeckerrechnungen abschließend kontrolliert, alles nachvollziehbar in einer Excel-Tabelle geordnet und an den Architekten zur weiteren Veranlassung geschickt
- Meine leeren DMSO-Fläschchen wieder aufgefüllt
- An meinem Schubladenschrank die letzten fünf Griffe erneuert
- Mit meinem neu erworbenen Etikettendrucker ganz viele Etiketten gedruckt und Schubladen beschriftet.
Ich habe mir nämlich gestern bei Action einen akkubetriebenen Etikettendrucker von Fichero gekauft, den ich über eine App auf meinem Handy bedienen kann und das geht jetzt alles so viel schneller und einfacher als die manuelle "am Gerät-Bedienung" des (batteriebetriebenen) Labelmakers von Dymo, den ich seit über 10 Jahren besitze, aber wegen Frickeligkeit bei der Bedienung nicht sehr viel benutzt habe, dass ich in einen richtigen Beschriftungsrausch gefallen bin.
Ich plane, beim Einräumen des Kellers im neuen Haus alles in einheitlich hübschen Kisten in die Regale zustellen und gleich von Anfang an alles durchzuetikettieren, dann sieht man immer sofort, was in welcher Kiste ist, das stelle ich mir sehr praktisch vor. So im Alter wird das nicht besser, mit den Memory-Fähigkeiten und dieser Etikettendrucker erscheint mir die perfekte Lösung. Er lässt sich auch wirklich gut und schnell bedienen, da gibt es nichts zu meckern.
- Ich habe bestimmt noch mehr erledigt, aber schon wieder vergessen. Geblieben ist das Gefühl, einen Tag seit langem mal wieder sehr effizient genutzt zu haben, wenn man das nur ab und zu mal macht, ist da ja auch nichts gegen zu sagen
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Ich neige dazu, grade die Aufgaben, die im Grunde nur 1-2 Minuten Zeit beanspruchen, immer wieder und wieder zu schieben, geht ja so schnell, ist ja kein Problem, mache ich nachher. Und plötzlich ist man so über ein Jahr weiter und hat es immer noch nicht erledigt. Es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue.
Heute war also großer Abhak-Tag.
- Ich habe in einigen Uhren die Batterien getauscht und sie gleich mit der künftigen Sommerzeit wieder ans Laufen gebracht. Auf die Idee, sie gleich eine Stunde vorzustellen, bin ich gekommen, weil ich drei Uhren sah, die alle genau eine Stunde vorgingen, die habe ich offensichtlich m Herbst, als alles auf Winterzeit zurückgestellt werden musste übersehen und weil ich jetzt auch keine Notwendigkeit mehr sah, sie für die nächsten zwei Wochen noch auf die aktuell geltende Zeit einzustellen, habe ich die reaktivierten Uhren auch gleich auf die künftige Zeit eingestellt.
- Ich habe in diversen Airtags frische Batterien eingesetzt und meine beiden Bluestein Ortungskarten voll aufgeladen. Jetzt kann ich wieder alle Schlüssel anpingen und sowohl Portemonnaie als auch Handyhülle sind für das nächste dreiviertel Jahr ortungssicher mit Strom versorgt.
Ich finde Airtags eine sehr praktische Erfindung, aber im Portemonnaie und in der Handyhülle tragen sie ziemlich auf, da ist eine schmal Scheckkarte mit derselben Funktion angenehmer.
N hatte uns allen vor zwei Jahren zu Weihnachten die Bluestein-Karten geschenkt, die müssen alle neun Monate einmal induktiv geladen werden und funktionieren ansonsten wie ein Airtag, sind eben nur so schmal wie eine Scheckkarte. Ich habe mir dann davon noch eine zweite gekauft, weil ich im Haus mein Handy nur ohne Handyhülle benutze, aber wenn ich das Haus verlasse, ist es sehr praktisch, die Hülle anpingen zu können, weil ich nie weiß, wo im Haus ich sie liegengelassen habe und in der Handyhülle sind mein Ausweis, eine Not-Girocard (wenn mal jemand kein Apple-Pay akzeptiert) und Not-Bargeld, das habe ich schon gerne zusätzlich zum Handy immer bei mir.
- Ich habe eine UStVA rausgeschickt und meine Übersicht über die abgegebenen und beschiedenen Steuererklärungen aktualisiert, für 2024 fehlen mir jetzt noch drei, von denen ich eine gleich in Angriff nehmen wollte, aber dann dachte ich, ich telefoniere erst hinter den Unterlagen für eine andere hinterher und als ich das erledigte hatte, war der Schwung für die Erledigung der anderen Erklärungen verflogen.
- Ich habe das Rezept für "Königsberger Klopse mal anders" ausprobiert, das ich in einem der frisch erworbenen Thermomixkochbücher gefunden habe.
Urteil meines Westfalenmannes: Kann man noch mal machen
Hauptunterschiede im Klopsteig: Enthält zusätzliche Sardellenfilets und gemahlene Mandeln, schmeckte echt prima.
Naja, und die Sauce ist komplett anders, im Wesentlichen besteht sie aus Paprika, die erst in Milch gekocht und dann mit Brühe verlängert wurde, außerdem Oliven und Koriander
Und es gab Reis statt Kartoffeln dazu - und einen Rotkohlrest von neulich, insgesamt ein schönes Essen, was ich bestimmt noch mal wiederhole.
- K hat den gesamten Tag hinter irgendwelchen Personen, die mit dem Bau zu tun haben, hinterher telefoniert, denn aktuell haben wir mal wieder eine Situation, wo vie bis fünf Gewerke gleichzeitig, bzw. in der richtigen Reihenfolge und in sehr kurzer Zeit tätig werden müssen. Das funktioniert nur, wenn man als Aufpasser mit der Longen-Peitsche danebensteht und ganz streng darauf achtet dass keiner aus der Reihe tanzt und alle motiviert mitarbeiten. Ein echter Balanceakt und K war heute Abend auch entsprechend erschöpft.
Außerdem müssen wir noch ein paar Ausstattungsdetails bemustern, z. B. die Garagentore. Hier habe ich mit einer Herstellerfirma telefoniert und mir erklären lassen, wo ich die umfangreichste Ausstellung finde, K hat dort dann einen Termin gemacht.
- Mit meiner Freundin B habe ich einen Termin vereinbart, wann wir zu Besuch kommen. Ohne Termin schiebt man das immer wieder vor sich her, jetzt steht ein Datum im Kalender, jetzt wird es klappen.
- Drei Rechnungen bezahlt, eingescannt, abgeheftet und die Buchhaltung aktualisiert
- Die Dachdeckerrechnungen abschließend kontrolliert, alles nachvollziehbar in einer Excel-Tabelle geordnet und an den Architekten zur weiteren Veranlassung geschickt
- Meine leeren DMSO-Fläschchen wieder aufgefüllt
- An meinem Schubladenschrank die letzten fünf Griffe erneuert
- Mit meinem neu erworbenen Etikettendrucker ganz viele Etiketten gedruckt und Schubladen beschriftet.
Ich habe mir nämlich gestern bei Action einen akkubetriebenen Etikettendrucker von Fichero gekauft, den ich über eine App auf meinem Handy bedienen kann und das geht jetzt alles so viel schneller und einfacher als die manuelle "am Gerät-Bedienung" des (batteriebetriebenen) Labelmakers von Dymo, den ich seit über 10 Jahren besitze, aber wegen Frickeligkeit bei der Bedienung nicht sehr viel benutzt habe, dass ich in einen richtigen Beschriftungsrausch gefallen bin.
Ich plane, beim Einräumen des Kellers im neuen Haus alles in einheitlich hübschen Kisten in die Regale zustellen und gleich von Anfang an alles durchzuetikettieren, dann sieht man immer sofort, was in welcher Kiste ist, das stelle ich mir sehr praktisch vor. So im Alter wird das nicht besser, mit den Memory-Fähigkeiten und dieser Etikettendrucker erscheint mir die perfekte Lösung. Er lässt sich auch wirklich gut und schnell bedienen, da gibt es nichts zu meckern.
- Ich habe bestimmt noch mehr erledigt, aber schon wieder vergessen. Geblieben ist das Gefühl, einen Tag seit langem mal wieder sehr effizient genutzt zu haben, wenn man das nur ab und zu mal macht, ist da ja auch nichts gegen zu sagen
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