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Freitag, 20. Februar 2026
Peters Schnäppchenecke und Ordnung geschaffen
anje, 21:08h
Ein Mensch, dem ich auf seinen SocialMedia Kanälen schon länger folge, ist Peter Wittkamp, weil ich seinen Humor mag.
Ich mochte seinen Podcast "Außer Tresen nichts gewesen" mit Andreas O. Loff und die Werbekampagne der Berliner Verkehrsbetriebe, für die er entscheidend mit verantwortlich war, ist ja sowieso legendär.
Seit einiger Zeit hat er einen täglichen Newsletter, in dem er Schnäppchen bei Amazon vorstellt und verlinkt, der Newsletter ist kostenlos, er verdient daran, wenn jemand über seine Links wirklich etwas kauft.
Ich habe diesen Newsletter abonniert, weil ich seine Schreibe einfach mag, ich kenne wenige Leute, über deren Texte ich so regelmäßig und so verlässlich grinsen kann.
Außerdem amüsiere ich mich jeden Tag aufs Neue über den regelmäßig von ihm vorgestellten "Trennungsgrund", das sind besonders abstruse Gadgets, die er bei Amazon entdeckt hat und die Vorstellung, dass der eigene Partner so etwas gut finden könnte, ist ein sehr nachvollziehbarer Trennungsgrund.
Normalerweise bin ich überhaupt kein Freund von Amazon, aber normalerweise lese ich auch nur die Texte und klicke die Links an, um neugierig zu schauen, was dahinter verborgen ist, dass ich dann wirklich etwas bestelle, kommt eigentlich nicht vor, ich bin nicht nur durch meine Amazon-Abneigung, sondern vor allem durch meine Gewöhnung an Flohmarktpreise auch für sehr reduzierte Preise bei Amazon relativ immun.
Heute habe ich aber tatsächlich etwas über den von Peter vorgegebenen Link bestellt:
OTOTO Red, die Kochlöffelhalter Krabbe, die musste ich haben. (Ich habe hier den Link aus dem Newsletter hinterlegt, falls also noch jemand über diesen Link etwas kauft, verdient Peter daran, was ich ihm uneingeschränkt gönne.)
Und sonst so:
Ich habe heute mein Stempelzimmer aufgeräumt, etwas, was ich das letzte Mal vor ca. 5 Monaten getan habe, seitdem wurde der Raum eigentlich nur als Ablage genutzt und müllte systematisch zu.
Da der Raum keine Heizung hat, ist es dort im Winter unangenehm frisch, immer, wenn ich meinte, ich könnte ja mal an einer Karte oder irgendeinem anderen Teil arbeiten, verließ mich nach fünf Minuten die Lust, wegen kalt.
Dementsprechend sah es da mittlerweile aus, inzwischen hätte ich auch mit Heizung in dem Raum nichts Sinnvolles mehr tun können, weil die eigentliche Arbeitsplatte von gut fünf bis sieben Schichten Kram bedeckt war.
Aber das habe ich heute alles beseitigt bzw. geordnet, der Wetterbericht sagte, es wird ab sofort wärmer, da wurde es Zeit, dass auch die sonstigen Umstände, die neben der Kälte eine Nutzung meines Stempelzimmers verhinderten, beseitigt wurden.
Morgen prüfe ich mal die Materialvorräte, die ich hier im Haus lagere, ich befürchte (oder erhoffe, aber das sage ich nur heimlich), dass ich auf dem Festland dringlich eine Einkaufstour bei Action einlegen muss, um auch in diesem Haushalt meine neu erwachte Kartenbastelleidenschaft mit einer breit aufgestellten Materialvielfalt unterstützen zu können
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Ich mochte seinen Podcast "Außer Tresen nichts gewesen" mit Andreas O. Loff und die Werbekampagne der Berliner Verkehrsbetriebe, für die er entscheidend mit verantwortlich war, ist ja sowieso legendär.
Seit einiger Zeit hat er einen täglichen Newsletter, in dem er Schnäppchen bei Amazon vorstellt und verlinkt, der Newsletter ist kostenlos, er verdient daran, wenn jemand über seine Links wirklich etwas kauft.
Ich habe diesen Newsletter abonniert, weil ich seine Schreibe einfach mag, ich kenne wenige Leute, über deren Texte ich so regelmäßig und so verlässlich grinsen kann.
Außerdem amüsiere ich mich jeden Tag aufs Neue über den regelmäßig von ihm vorgestellten "Trennungsgrund", das sind besonders abstruse Gadgets, die er bei Amazon entdeckt hat und die Vorstellung, dass der eigene Partner so etwas gut finden könnte, ist ein sehr nachvollziehbarer Trennungsgrund.
Normalerweise bin ich überhaupt kein Freund von Amazon, aber normalerweise lese ich auch nur die Texte und klicke die Links an, um neugierig zu schauen, was dahinter verborgen ist, dass ich dann wirklich etwas bestelle, kommt eigentlich nicht vor, ich bin nicht nur durch meine Amazon-Abneigung, sondern vor allem durch meine Gewöhnung an Flohmarktpreise auch für sehr reduzierte Preise bei Amazon relativ immun.
Heute habe ich aber tatsächlich etwas über den von Peter vorgegebenen Link bestellt:
OTOTO Red, die Kochlöffelhalter Krabbe, die musste ich haben. (Ich habe hier den Link aus dem Newsletter hinterlegt, falls also noch jemand über diesen Link etwas kauft, verdient Peter daran, was ich ihm uneingeschränkt gönne.)
Und sonst so:
Ich habe heute mein Stempelzimmer aufgeräumt, etwas, was ich das letzte Mal vor ca. 5 Monaten getan habe, seitdem wurde der Raum eigentlich nur als Ablage genutzt und müllte systematisch zu.
Da der Raum keine Heizung hat, ist es dort im Winter unangenehm frisch, immer, wenn ich meinte, ich könnte ja mal an einer Karte oder irgendeinem anderen Teil arbeiten, verließ mich nach fünf Minuten die Lust, wegen kalt.
Dementsprechend sah es da mittlerweile aus, inzwischen hätte ich auch mit Heizung in dem Raum nichts Sinnvolles mehr tun können, weil die eigentliche Arbeitsplatte von gut fünf bis sieben Schichten Kram bedeckt war.
Aber das habe ich heute alles beseitigt bzw. geordnet, der Wetterbericht sagte, es wird ab sofort wärmer, da wurde es Zeit, dass auch die sonstigen Umstände, die neben der Kälte eine Nutzung meines Stempelzimmers verhinderten, beseitigt wurden.
Morgen prüfe ich mal die Materialvorräte, die ich hier im Haus lagere, ich befürchte (oder erhoffe, aber das sage ich nur heimlich), dass ich auf dem Festland dringlich eine Einkaufstour bei Action einlegen muss, um auch in diesem Haushalt meine neu erwachte Kartenbastelleidenschaft mit einer breit aufgestellten Materialvielfalt unterstützen zu können
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Donnerstag, 19. Februar 2026
Immerhin eine kleine Aktivität
anje, 18:40h
Das Leben hier auf der Insel läuft eindeutiger langsamer als das Leben auf dem Festland, schon allein deshalb, weil man gar nicht so viel machen kann bzw. machen muss.
Auf dem Festland gibt es immer nur vereinzelt mal Tage, an denen ich das Haus nicht verlasse, an den allermeisten Tagen gibt es irgendetwas außerhalb des Hauses zu tun.
So fahren wir viel nach Rheda, weil wir dort irgendwelche Baustellentermine haben und das fühlt sich dann schnell wie ein ganzer Arbeitstag an, denn alleine die Fahrt dauert hin und her ja schon fast drei Stunden.
Dazu dann die Zeit auf der Baustelle, Besichtigung, Besprechung, eventuell noch mal hier gucken und dort schauen, schnell sind dann noch mal 3-4 Stunden um.
Dann geht man noch mal mit dem Hund eine Runde, weil der ja auch noch Bewegung braucht und schon ist man insgesamt mehr als acht Stunden unterwegs und wenn man abends wieder zurück ist, ist man müde und k.o. bwie von einem kompletten Arbeitstag, denn man ist das alles ja gar nicht mehr gewöhnt.
Aber auch ohne Baustelle ist man auf dem Festland mehr unterwegs, einfach weil es mehr Möglichkeiten gibt. Nicht nur diverse Einkaufsmöglichkeiten, sondern vor allem auch Arzttermine, Physio, Brille, nur der Gesundheitskram beschäftigt ja schon. Okay, wenn man ausschließlich hier auf der Insel lebte, so wie der Onkel zB, dann würde der Gesundheitskram noch viel mehr beschäftigen, denn dann müsste man für jeden Termin extra aufs Festland fahren, das ist noch viel umständlicher, schon aus diesem Grund bin ich natürlich froh, dass ich für diese Dinge immer noch einen zweiten Standort habe.
Grundsätzlich gibt es auch hier auf der Insel eine Menge Dinge, die wir tun wollen, sollten oder müssten, nicht nur der gesamte Adminkram am Computer, der ja eh ortsungebunden ist und hier fast noch mehr drängelt als auf dem Festland, eben weil man den ganzen Tag zu Hause ist, sondern auch allgemeine Handwerksdinge am und ums Haus fallen eigentlich ständig an oder stehen teilweise auch schon seit Ewigkeiten auf der to-do-Liste, es müsste jetzt nur noch gelingen, dass man sich dazu auch aufrafft, was aber aus so einem langsamen Leben heraus noch viel schwerer fällt, weil man schon gleich keinen Anfangsschwung hat.
Heute ist es uns immerhin gelungen, eine Fuhre Sperrmüll zum Müllplatz zu bringen, denn der Onkel hatte aussortiert und uns gebeten, ob wir ihm das Zeug zur Kippe fahren, weil vor seinem Haus eine Baustelle ist und er nur sehr schlecht aus der Garage kommt.
Seitdem wir den Bully haben, ist das ja alles kein Problem mehr, wir haben die Gelegenheit genutzt und auch gleich Kram von uns mitentsorgt, denn vom Ausräumen des alten Schuppens steht hier noch genug Müll rum, der auf eine Entsorgung wartet.
Müllloswerden ist fast so befriedigend wie einen dicken Pickel auszudrücken, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn das Zeug endgültig verschwunden ist, dementsprechend gute Laune hatte ich heute.
Anschließend haben wir beim Vaterhaus noch Batterien in einer der Kameras gewechselt, zwei Dinge an einem Tag erledigt, es grenzt schon fast an Hyperaktivismus.
Die Umsortierung meines Depots schreitet auch voran, offensichtlich hatte ich da ein gutes Händchen, denn bis auf einen Fonds, der bisher noch knapp 1% weiter gestiegen ist, notieren alle anderen deutlich unter dem Wert, zu dem ich sie verkaufte, das finde ich sehr beruhigend.
Gleichzeitig ist auch noch einer der ETFs (der schwerpunktmäßig in Australien, Südkorea und Hongkong investiert), den ich stattdessen gekauft habe, inzwischen schon um 10% gestiegen, das finde ich faszinierend, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, ich beschwere mich aber auch nicht. Die anderen schwanken in ihrer Entwicklung zwischen -1% bis 0%, per Saldo habe ich bisher also alles richtig gemacht
.
Auf dem Festland gibt es immer nur vereinzelt mal Tage, an denen ich das Haus nicht verlasse, an den allermeisten Tagen gibt es irgendetwas außerhalb des Hauses zu tun.
So fahren wir viel nach Rheda, weil wir dort irgendwelche Baustellentermine haben und das fühlt sich dann schnell wie ein ganzer Arbeitstag an, denn alleine die Fahrt dauert hin und her ja schon fast drei Stunden.
Dazu dann die Zeit auf der Baustelle, Besichtigung, Besprechung, eventuell noch mal hier gucken und dort schauen, schnell sind dann noch mal 3-4 Stunden um.
Dann geht man noch mal mit dem Hund eine Runde, weil der ja auch noch Bewegung braucht und schon ist man insgesamt mehr als acht Stunden unterwegs und wenn man abends wieder zurück ist, ist man müde und k.o. bwie von einem kompletten Arbeitstag, denn man ist das alles ja gar nicht mehr gewöhnt.
Aber auch ohne Baustelle ist man auf dem Festland mehr unterwegs, einfach weil es mehr Möglichkeiten gibt. Nicht nur diverse Einkaufsmöglichkeiten, sondern vor allem auch Arzttermine, Physio, Brille, nur der Gesundheitskram beschäftigt ja schon. Okay, wenn man ausschließlich hier auf der Insel lebte, so wie der Onkel zB, dann würde der Gesundheitskram noch viel mehr beschäftigen, denn dann müsste man für jeden Termin extra aufs Festland fahren, das ist noch viel umständlicher, schon aus diesem Grund bin ich natürlich froh, dass ich für diese Dinge immer noch einen zweiten Standort habe.
Grundsätzlich gibt es auch hier auf der Insel eine Menge Dinge, die wir tun wollen, sollten oder müssten, nicht nur der gesamte Adminkram am Computer, der ja eh ortsungebunden ist und hier fast noch mehr drängelt als auf dem Festland, eben weil man den ganzen Tag zu Hause ist, sondern auch allgemeine Handwerksdinge am und ums Haus fallen eigentlich ständig an oder stehen teilweise auch schon seit Ewigkeiten auf der to-do-Liste, es müsste jetzt nur noch gelingen, dass man sich dazu auch aufrafft, was aber aus so einem langsamen Leben heraus noch viel schwerer fällt, weil man schon gleich keinen Anfangsschwung hat.
Heute ist es uns immerhin gelungen, eine Fuhre Sperrmüll zum Müllplatz zu bringen, denn der Onkel hatte aussortiert und uns gebeten, ob wir ihm das Zeug zur Kippe fahren, weil vor seinem Haus eine Baustelle ist und er nur sehr schlecht aus der Garage kommt.
Seitdem wir den Bully haben, ist das ja alles kein Problem mehr, wir haben die Gelegenheit genutzt und auch gleich Kram von uns mitentsorgt, denn vom Ausräumen des alten Schuppens steht hier noch genug Müll rum, der auf eine Entsorgung wartet.
Müllloswerden ist fast so befriedigend wie einen dicken Pickel auszudrücken, es ist ein wunderbares Gefühl, wenn das Zeug endgültig verschwunden ist, dementsprechend gute Laune hatte ich heute.
Anschließend haben wir beim Vaterhaus noch Batterien in einer der Kameras gewechselt, zwei Dinge an einem Tag erledigt, es grenzt schon fast an Hyperaktivismus.
Die Umsortierung meines Depots schreitet auch voran, offensichtlich hatte ich da ein gutes Händchen, denn bis auf einen Fonds, der bisher noch knapp 1% weiter gestiegen ist, notieren alle anderen deutlich unter dem Wert, zu dem ich sie verkaufte, das finde ich sehr beruhigend.
Gleichzeitig ist auch noch einer der ETFs (der schwerpunktmäßig in Australien, Südkorea und Hongkong investiert), den ich stattdessen gekauft habe, inzwischen schon um 10% gestiegen, das finde ich faszinierend, denn damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, ich beschwere mich aber auch nicht. Die anderen schwanken in ihrer Entwicklung zwischen -1% bis 0%, per Saldo habe ich bisher also alles richtig gemacht
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Mittwoch, 18. Februar 2026
Ich habe erfolgreich KI benutzt
anje, 21:42h
Das Wetter in echt ist hier längst nicht so schrecklich wie die WetterApps behaupten, heute hat es relativ wenig geregnet und die meiste Zeit schien die Sonne von einem blauen Himmel.
Mit einer Temperatur von um die 0 Grad ist es aber noch nicht wirklich strandtauglich, deshalb fand ich es völlig okay, dass K heute alleine mit dem Hund eine sehr große Runde drehte, ich beteilige mich an längerdauernden Draußenaktivitäten erst wieder, wenn die Luft nach Frühling riecht.
Während K mit dem Hund über die Insel zog, habe ich mich mit dem Drucker/Scanner beschäftigt, der in der letzten Zeit vermehrt rumzickt.
Wir haben in Greven und hier auf Borkum jeweils exakt den gleichen Drucker/Scanner, so ein Multifunktionsgerät von Brother, das ich überwiegend zum Scannen benutze, weil ich ja wirklich konsequent jede aufhebenswerte Papierpost (also alles außer Werbung) digitalisiere und in der Nextcloud ablege.
Solange ich immer nur einen Laptop besaß, den ich beim Pendeln zwischen den Haushalten immer mitnahm, gab es regelmäßig Schwierigkeiten dadurch, dass ich den falschen Drucker/Scanner ansteuerte, weil sie blöderweise ja beide gleich hießen. Da ich eine Druckoption auch vom Handy aus nutzen wollte, hingen beide Drucker im Internet und es passierte mir mehr als einmal, dass ich von Borkum aus den Drucker in Greven ansteuerte, der dann sinnlos vor sich hindruckte. Bei dem Versuch, die Drucker eindeutig zu benennen haben sie sich anzeigetechnisch dann irgendwie vervierfacht, wobei jeweils einer offline und der andere aktiv war, es hat mich regelmäßig wahnsinnig gemacht.
Seit dem ich die Nextcloud und einen zweiten Laptop habe, ist das alles etwas einfacher geworden, jeder Laptop ist genau einem Drucker zugeordnet, die Verwechslungsgefahr ist also gebannt, dafür hatte nach kurzer Zeit der Scanner in beiden Standorten regelmäßig Schluckauf.
Da ich viel mehr scanne als drucke, nervte mich das viel mehr.
In Greven habe einmal alles gelöscht und komplett neu eingerichtet, bis ich begriff, dass der Fehler dadurch passierte, dass ich direkt in die Nextcloud scannen wollte, was sich irgendwie nicht kompatibel einrichten ließ. Seitdem ich den Scan-Empfangsordner auf einem lokalen Laufwerk eingerichtet habe, klappte alles bestens, in beiden Standorten.
Obwohl ich also nichts mehr geändert habe, konnte ich in der letzten Zeit hier auf Borkum nicht mehr vom Scanner auf den PC scannen, also auch nicht auf das lokale Laufwerk. Wenn man doch nichts an den Einstellungen ändert, erscheint es immer sehr wunderlich, warum es plötzlich nicht mehr funktioniert.
Ich wusste, dass es ein Update der Drucker/Scanner-Software gegeben hatte und dass ich auch ein Update für die Hardware aufgespielt hatte, also vermutete ich die Fehlerquelle natürlich irgendwie dort.
Ich löschte wieder alles, spielte alles neu auf und nix war, unverändert kein Zugriff vom Scanner auf den PC. Ich war ratlos.
Dann fiel mir ein, dass ich doch mal die KI fragen könne, was sie in so einem Fall vorschlägt und zack, kam sie mit der passenden Lösung an: Es lag an der Firewall auf meinem Rechner, die nach einem Update den Scanner nicht mehr auf den Rechner ließ. Nachdem ich dort das Häkchen auf "Zugriff erlauben" gesetzt hatte, lief es wieder mit dem Scanner.
Mag ja sein, dass KI viele schlechte Seiten hat, aber als Problemlöser in Recherchedingen finde ich jede Art von KI tausendmal besser als Google&Co.
Generative KI dagegen finde ich nach wie vor komplett überflüssig bzw. bin davon überzeugt, dass es sich als Modeerscheinung über kurz oder lang von alleine erledigen wird. Denn Dinge aus der eigenen Kreativität zu erschaffen macht Spaß, warum sollte ich mir also für etwas, was ich gerne selber machen, künstliche Unterstützung holen?
Und außerdem ist das Ergebnis eben doch nicht das gleiche, für diejenigen, die selber kreativ sind, fühlt sich eine KI-Unterstützung an wie Malen nach Zahlen für einen Kunstmaler.
Diejenigen, die selber keine Kreativität besitzen und deshalb so etwas aus eigener Kraft nie erschaffen könnten, die finden das natürlich toll, das Ergebnis ist aber halt nur ein Malen nach Zahlen Ergebnis und alle Konsumenten werden sehr schnell lernen, die Unterschiede zu erkennen, so dass die Zeiten, in denen man mit KI-Kunst noch jemanden beeindrucken kann, demnächst eh vorbei sein werden.
Ach so, und KI einzusetzen, um stumpfe Verwaltungsjobs von Maschinen erledigen zu lassen, finde ich natürlich auch eine sehr gute Idee. Wenn dadurch dann demnächst jede Menge Bürojobs wegfallen, haben vielleicht bisher eher unbeliebte Jobs im zwischenmenschlichen Bereich (Pflege zB) endlich eine Chance als attraktiv zu gelten. So schlimm fände ich das wirklich nicht
.
Mit einer Temperatur von um die 0 Grad ist es aber noch nicht wirklich strandtauglich, deshalb fand ich es völlig okay, dass K heute alleine mit dem Hund eine sehr große Runde drehte, ich beteilige mich an längerdauernden Draußenaktivitäten erst wieder, wenn die Luft nach Frühling riecht.
Während K mit dem Hund über die Insel zog, habe ich mich mit dem Drucker/Scanner beschäftigt, der in der letzten Zeit vermehrt rumzickt.
Wir haben in Greven und hier auf Borkum jeweils exakt den gleichen Drucker/Scanner, so ein Multifunktionsgerät von Brother, das ich überwiegend zum Scannen benutze, weil ich ja wirklich konsequent jede aufhebenswerte Papierpost (also alles außer Werbung) digitalisiere und in der Nextcloud ablege.
Solange ich immer nur einen Laptop besaß, den ich beim Pendeln zwischen den Haushalten immer mitnahm, gab es regelmäßig Schwierigkeiten dadurch, dass ich den falschen Drucker/Scanner ansteuerte, weil sie blöderweise ja beide gleich hießen. Da ich eine Druckoption auch vom Handy aus nutzen wollte, hingen beide Drucker im Internet und es passierte mir mehr als einmal, dass ich von Borkum aus den Drucker in Greven ansteuerte, der dann sinnlos vor sich hindruckte. Bei dem Versuch, die Drucker eindeutig zu benennen haben sie sich anzeigetechnisch dann irgendwie vervierfacht, wobei jeweils einer offline und der andere aktiv war, es hat mich regelmäßig wahnsinnig gemacht.
Seit dem ich die Nextcloud und einen zweiten Laptop habe, ist das alles etwas einfacher geworden, jeder Laptop ist genau einem Drucker zugeordnet, die Verwechslungsgefahr ist also gebannt, dafür hatte nach kurzer Zeit der Scanner in beiden Standorten regelmäßig Schluckauf.
Da ich viel mehr scanne als drucke, nervte mich das viel mehr.
In Greven habe einmal alles gelöscht und komplett neu eingerichtet, bis ich begriff, dass der Fehler dadurch passierte, dass ich direkt in die Nextcloud scannen wollte, was sich irgendwie nicht kompatibel einrichten ließ. Seitdem ich den Scan-Empfangsordner auf einem lokalen Laufwerk eingerichtet habe, klappte alles bestens, in beiden Standorten.
Obwohl ich also nichts mehr geändert habe, konnte ich in der letzten Zeit hier auf Borkum nicht mehr vom Scanner auf den PC scannen, also auch nicht auf das lokale Laufwerk. Wenn man doch nichts an den Einstellungen ändert, erscheint es immer sehr wunderlich, warum es plötzlich nicht mehr funktioniert.
Ich wusste, dass es ein Update der Drucker/Scanner-Software gegeben hatte und dass ich auch ein Update für die Hardware aufgespielt hatte, also vermutete ich die Fehlerquelle natürlich irgendwie dort.
Ich löschte wieder alles, spielte alles neu auf und nix war, unverändert kein Zugriff vom Scanner auf den PC. Ich war ratlos.
Dann fiel mir ein, dass ich doch mal die KI fragen könne, was sie in so einem Fall vorschlägt und zack, kam sie mit der passenden Lösung an: Es lag an der Firewall auf meinem Rechner, die nach einem Update den Scanner nicht mehr auf den Rechner ließ. Nachdem ich dort das Häkchen auf "Zugriff erlauben" gesetzt hatte, lief es wieder mit dem Scanner.
Mag ja sein, dass KI viele schlechte Seiten hat, aber als Problemlöser in Recherchedingen finde ich jede Art von KI tausendmal besser als Google&Co.
Generative KI dagegen finde ich nach wie vor komplett überflüssig bzw. bin davon überzeugt, dass es sich als Modeerscheinung über kurz oder lang von alleine erledigen wird. Denn Dinge aus der eigenen Kreativität zu erschaffen macht Spaß, warum sollte ich mir also für etwas, was ich gerne selber machen, künstliche Unterstützung holen?
Und außerdem ist das Ergebnis eben doch nicht das gleiche, für diejenigen, die selber kreativ sind, fühlt sich eine KI-Unterstützung an wie Malen nach Zahlen für einen Kunstmaler.
Diejenigen, die selber keine Kreativität besitzen und deshalb so etwas aus eigener Kraft nie erschaffen könnten, die finden das natürlich toll, das Ergebnis ist aber halt nur ein Malen nach Zahlen Ergebnis und alle Konsumenten werden sehr schnell lernen, die Unterschiede zu erkennen, so dass die Zeiten, in denen man mit KI-Kunst noch jemanden beeindrucken kann, demnächst eh vorbei sein werden.
Ach so, und KI einzusetzen, um stumpfe Verwaltungsjobs von Maschinen erledigen zu lassen, finde ich natürlich auch eine sehr gute Idee. Wenn dadurch dann demnächst jede Menge Bürojobs wegfallen, haben vielleicht bisher eher unbeliebte Jobs im zwischenmenschlichen Bereich (Pflege zB) endlich eine Chance als attraktiv zu gelten. So schlimm fände ich das wirklich nicht
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Dienstag, 17. Februar 2026
Alles etwas durcheinander
anje, 20:39h
Ich schätze, den Tag heute habe ich etwas sehr zerfasert, weil mir ständig etwas Neues einfiel, was ich tun könnte, was dringend zu erledigen ist, wodrauf ich jetzt gerade Lust hätte oder wodrauf ich jetzt gerade in diesem Moment leider wirklich überhaupt gar keine Lust habe.
Vor allem die letzten beiden Motivationszüge führten zu zahlreichen Aktivitätsanfängen beziehungsweise—abbrüchen.
Nach etwas mehr als einer Stunde vor dem PC, machten sich die Hummeln im Hintern bemerkbar, ich fuhr die Kiste wieder runter und wollte irgendetwas anderes tun.
Im Ergebnis räumten wir den Fahrradschuppen auf, weil nächste Woche die neue Gartenabzäunung geliefert wird und natürlich erst mal im Fahrradschuppen gelagert werden soll, bevor sie irgendwann in diesem Leben auch mal aufgebaut wird.
Um Platz im Fahrradschuppen zu schaffen, brachten wir einige der Gäste-Fahrräder zum Vater ins Haus, auf dem Rückweg begann es schrecklich zu regnen, es war einigermaßen unerfreulich.
Am Nachmittag fuhren wir zu Lidl einkaufen, wo heute die neuen Selbst-Scanner-Kassen das erste Mal für die Kundenbenutzung freigegeben waren.
Es war genau eine normale Kasse geöffnet, an der standen ungefähr acht Leute Schlange. Wir drängelten uns durch und baten darum, uns den Weg zu den Selbst-Scanner-Kassen freizumachen und bekamen dabei von verschiedenen Seiten zu hören: „Oh, ihr wollt das als Erste ausprobieren? Jetzt sind wir aber alle gespannt. Jetzt gucken wir mal zu.“
Die meisten Karnevalsflüchtlinge sind schon wieder abgereist und ansonsten sind im Februar nur sehr wenige Gäste auf der Insel, das Publikum bestand also fast ausschließlich aus Einheimischen und die stehen der neuen Technik wohl eher skeptisch gegenüber.
An der Bedienung der Selbst-Scanner-Kassen war jetzt nichts Ungewöhnliches, wenn ich das richtig überblicke, sind es aber die ersten auf der Insel.
Danach fuhren wir zum Onkel, K. suchte mit ihm im Internet Wasserhähne aus, weil er an verschiedenen Waschbecken neue Wasserhähne haben wollte.
Wir hatten schon auf dem Festland im Baumarkt danach geschaut, aber dort sind die Dinger nicht nur teurer, sondern auch in einer schlechteren Auswahl verfügbar, also kann der Onkel beim Auswählen im Internet auch gleich mitentscheiden.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel mit Roma und Sinti Sauce und jetzt fühle ich mich schon absolut bettreif
.
Vor allem die letzten beiden Motivationszüge führten zu zahlreichen Aktivitätsanfängen beziehungsweise—abbrüchen.
Nach etwas mehr als einer Stunde vor dem PC, machten sich die Hummeln im Hintern bemerkbar, ich fuhr die Kiste wieder runter und wollte irgendetwas anderes tun.
Im Ergebnis räumten wir den Fahrradschuppen auf, weil nächste Woche die neue Gartenabzäunung geliefert wird und natürlich erst mal im Fahrradschuppen gelagert werden soll, bevor sie irgendwann in diesem Leben auch mal aufgebaut wird.
Um Platz im Fahrradschuppen zu schaffen, brachten wir einige der Gäste-Fahrräder zum Vater ins Haus, auf dem Rückweg begann es schrecklich zu regnen, es war einigermaßen unerfreulich.
Am Nachmittag fuhren wir zu Lidl einkaufen, wo heute die neuen Selbst-Scanner-Kassen das erste Mal für die Kundenbenutzung freigegeben waren.
Es war genau eine normale Kasse geöffnet, an der standen ungefähr acht Leute Schlange. Wir drängelten uns durch und baten darum, uns den Weg zu den Selbst-Scanner-Kassen freizumachen und bekamen dabei von verschiedenen Seiten zu hören: „Oh, ihr wollt das als Erste ausprobieren? Jetzt sind wir aber alle gespannt. Jetzt gucken wir mal zu.“
Die meisten Karnevalsflüchtlinge sind schon wieder abgereist und ansonsten sind im Februar nur sehr wenige Gäste auf der Insel, das Publikum bestand also fast ausschließlich aus Einheimischen und die stehen der neuen Technik wohl eher skeptisch gegenüber.
An der Bedienung der Selbst-Scanner-Kassen war jetzt nichts Ungewöhnliches, wenn ich das richtig überblicke, sind es aber die ersten auf der Insel.
Danach fuhren wir zum Onkel, K. suchte mit ihm im Internet Wasserhähne aus, weil er an verschiedenen Waschbecken neue Wasserhähne haben wollte.
Wir hatten schon auf dem Festland im Baumarkt danach geschaut, aber dort sind die Dinger nicht nur teurer, sondern auch in einer schlechteren Auswahl verfügbar, also kann der Onkel beim Auswählen im Internet auch gleich mitentscheiden.
Zum Abendessen gab es heute Schnitzel mit Roma und Sinti Sauce und jetzt fühle ich mich schon absolut bettreif
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Montag, 16. Februar 2026
Schreibtischarbeit und Sushivarianten
anje, 22:28h
Heute habe ich den gestern gekochten Sushireis in einer neuen Variante weiterverarbeitet, ich habe nämlich ein sehr großes Paket aus Reis und Sushi-Füllungen auf einem Noriblatt geschichtet.

Damit es hält, habe ich das Ganze in einer großen Glasform zusammengebastelt, abschließend komplett mit einem Noriblatt umwickelt und dann in viele kleine Stücke geschnitten.
Insgesamt eine deutlich weniger aufwändige Fertigungsmethode als das mühsame Einzelrollen von klassischen Makirollen und ich denke, das werde ich sicherlich noch häufiger wiederholen.
Ansonsten war die Welt heute nach dem Aufwachen dick weiß verschneit, bei Temperaturen um die 2-3° und reichlich Regen verschwand die Pracht aber zügig wieder, gegen Mittag war alles nur wieder nass und matschig.
Ich habe den Nachmittag am Rechner verbracht und mich mit Steuererklärungen beschäftigt, es sind immer noch 24er zu erledigen, seufz
.

Damit es hält, habe ich das Ganze in einer großen Glasform zusammengebastelt, abschließend komplett mit einem Noriblatt umwickelt und dann in viele kleine Stücke geschnitten.
Insgesamt eine deutlich weniger aufwändige Fertigungsmethode als das mühsame Einzelrollen von klassischen Makirollen und ich denke, das werde ich sicherlich noch häufiger wiederholen.
Ansonsten war die Welt heute nach dem Aufwachen dick weiß verschneit, bei Temperaturen um die 2-3° und reichlich Regen verschwand die Pracht aber zügig wieder, gegen Mittag war alles nur wieder nass und matschig.
Ich habe den Nachmittag am Rechner verbracht und mich mit Steuererklärungen beschäftigt, es sind immer noch 24er zu erledigen, seufz
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Sonntag, 15. Februar 2026
Wetterverwechslung
anje, 22:51h
Tagsüber war das Wetter heute so ähnlich wie gestern, also Sonne und vor allem keine Feuchtigkeit von oben, dafür aber deutlich mehr Wind und noch mal 1-2 Grad kälter.
Dass es kälter war als gestern, sah man nicht, wenn man aus dem Fenster schaute und dass es windiger ist, auch nicht. Wir dachten also, wir können noch mal so einen schönen ausführlichen Strandspaziergang machen wie gestern und diesmal wollten wir dafür extra bis ins Ostland fahren. Dort ist der Strand noch ungefähr 10x so groß wie hier im Süden und K meinte, das wäre doch bestimmt toll für den Hund, wenn sie dort mal bis zum Horizont rennen kann.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren gen Osten.
Wir parkten am Zugang zum FKK-Strand und liefen durch die Dünen bis zum Strand und spätestens da merkte man dann, wie viel windiger und dadurch auch wie viel unangenehm kälter es heute war im Vergleich zu gestern.
Aber nun waren wir einmal da, also liefen wir auch Richtung Wasser.
An der Stelle ist der Strand gut einen Kilometer breit und noch bevor wir am Wasser angekommen waren, war ich nicht nur gründlich durchgefroren, sondern auch tief deprimiert.
Zwar war ich einigermaßen dick eingepackt und hatte sogar lange an eine lange Unterhose unter der Jeans gedacht, aber mein Gesicht war dem eisigen Wind komplett ungeschützt ausgeliefert, so dass Stirn und Kinn schnell komplett gefühllos waren, was dazu führte, dass ich spontan am Leben verzweifelte. Weshalb mache ich so einen Blödsinn? Ich hätte es doch nun wirklich vorher wissen können, dass es so auskommt, wie blöd bin ich nur.
Ich dachte daran, dass ich gehört habe, dass Erfrieren im Grunde ein sehr angenehmer Tod sein soll, weil man einfach einschläft und wenn man aufwacht, ist man tot. Ich war sehr versucht, dass an Ort und Stelle auszuprobieren.
Aber dann dachte ich daran, dass wahrscheinlich Hund und Mann ohne Ende an mir rumzerren und quengeln würden, so dass ich ja doch nicht in Ruhe einschlafen könnte, weshalb ich den Plan wieder verwarf, dafür aber beschloss, keinen Schritt weiter Richtung Wasser zu laufen, denn jeden Schritt, den ich in die Richtung ging, musste ich auch wieder zurücklaufen und irgendwann wäre ich soweit vom Auto entfernt, dass ich meine eigene Dummheit nicht mehr mit einer vorübergehenden geistigen Umnachtung rechtfertigen könnte und dann hätte ich ein Problem mit meiner eigenen Selbstachtung.
Nach rund 20 Minuten Spaziergang Richtung Wasser drehte ich also auf dem Absatz um und ging wieder Richtung Auto, Hund und Mann liefen noch ca. 100m weiter, drehten dann aber auch um.
Bei diesem Wetter bin ich komplett raus, was Aufenthalt im Freien angeht.
Als wir wieder zu Hause waren, machte ich mir einen heißen Kakao mit viel Milchschaum, dann buk ich ein Blech Zimtschnecken und kochte einen Topf Sushi Reis.
Am Abend fing es an zu schneien, inzwischen liegen draußen bestimmt 10cm frischer, weißer Schnee und ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch optisch nicht mehr auf das "schöne" Wetter reinfallen kann
.
Dass es kälter war als gestern, sah man nicht, wenn man aus dem Fenster schaute und dass es windiger ist, auch nicht. Wir dachten also, wir können noch mal so einen schönen ausführlichen Strandspaziergang machen wie gestern und diesmal wollten wir dafür extra bis ins Ostland fahren. Dort ist der Strand noch ungefähr 10x so groß wie hier im Süden und K meinte, das wäre doch bestimmt toll für den Hund, wenn sie dort mal bis zum Horizont rennen kann.
Also setzten wir uns ins Auto und fuhren gen Osten.
Wir parkten am Zugang zum FKK-Strand und liefen durch die Dünen bis zum Strand und spätestens da merkte man dann, wie viel windiger und dadurch auch wie viel unangenehm kälter es heute war im Vergleich zu gestern.
Aber nun waren wir einmal da, also liefen wir auch Richtung Wasser.
An der Stelle ist der Strand gut einen Kilometer breit und noch bevor wir am Wasser angekommen waren, war ich nicht nur gründlich durchgefroren, sondern auch tief deprimiert.
Zwar war ich einigermaßen dick eingepackt und hatte sogar lange an eine lange Unterhose unter der Jeans gedacht, aber mein Gesicht war dem eisigen Wind komplett ungeschützt ausgeliefert, so dass Stirn und Kinn schnell komplett gefühllos waren, was dazu führte, dass ich spontan am Leben verzweifelte. Weshalb mache ich so einen Blödsinn? Ich hätte es doch nun wirklich vorher wissen können, dass es so auskommt, wie blöd bin ich nur.
Ich dachte daran, dass ich gehört habe, dass Erfrieren im Grunde ein sehr angenehmer Tod sein soll, weil man einfach einschläft und wenn man aufwacht, ist man tot. Ich war sehr versucht, dass an Ort und Stelle auszuprobieren.
Aber dann dachte ich daran, dass wahrscheinlich Hund und Mann ohne Ende an mir rumzerren und quengeln würden, so dass ich ja doch nicht in Ruhe einschlafen könnte, weshalb ich den Plan wieder verwarf, dafür aber beschloss, keinen Schritt weiter Richtung Wasser zu laufen, denn jeden Schritt, den ich in die Richtung ging, musste ich auch wieder zurücklaufen und irgendwann wäre ich soweit vom Auto entfernt, dass ich meine eigene Dummheit nicht mehr mit einer vorübergehenden geistigen Umnachtung rechtfertigen könnte und dann hätte ich ein Problem mit meiner eigenen Selbstachtung.
Nach rund 20 Minuten Spaziergang Richtung Wasser drehte ich also auf dem Absatz um und ging wieder Richtung Auto, Hund und Mann liefen noch ca. 100m weiter, drehten dann aber auch um.
Bei diesem Wetter bin ich komplett raus, was Aufenthalt im Freien angeht.
Als wir wieder zu Hause waren, machte ich mir einen heißen Kakao mit viel Milchschaum, dann buk ich ein Blech Zimtschnecken und kochte einen Topf Sushi Reis.
Am Abend fing es an zu schneien, inzwischen liegen draußen bestimmt 10cm frischer, weißer Schnee und ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch optisch nicht mehr auf das "schöne" Wetter reinfallen kann
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Samstag, 14. Februar 2026
Strandspaziergang
anje, 23:01h
Laut Wetter-App soll heute der einzige sonnige Tag der nächsten 10 Tage sein.
Ob es der einzige bleiben wird, wird sich zeigen, aber der Rest stimmte genau, es gab den gesamten Tag strahlenden Sonnenschein bei Temperaturen um 0°C und nur mäßigem Wind, damit ideale Voraussetzungen für einen langen Strandspaziergang.
Der Strandzugang direkt bei uns vor der Tür wird saniert, die Mauern, die die Dünen rechts und links davon abhalten, sich in den Zugang zu stürzen, sind morsch und jetzt gibt es neue Mauern mit viel Zement und Fundament und allem, was so dazugehört, ich habe heute noch ein schnell ein Foto der alten Mauerreste gemacht, man vergisst ja sonst so schnell, wie es mal war.

Eigentlich ist der gesamte Zugang gesperrt, aber wie es so ist, so Baustellenabsperrungen sind verschieblich, bei dem schönen Wetter heute wanderten Heerscharen an Menschen durch den gesperrten Zugang (wir natürlich auch).
Am Strand fanden sich an vielen Stellen erhabene Fußspuren, die jetzt, wo der Schnee weggetaut ist, noch seltsamer aussehen als vorher.

Vorher waren es umgedrehte Schneespuren im Sand, wodurch der Sand an den Stellen festgefroren ist, während der andere Sand nach dem Tauen des Schnees locker war und weggeblasen wurde. Was für seltsame Naturwunder.
An einer anderen Stelle am Strand gab es noch ein Naturschauspiel und zwar waren hier massenweise winzige, hauchdünne, spillerige Seesterne angeschwemmt worden, die inzwischen alle luftgetrocknet waren.
Es waren Hunderte, aber nur an einer Stelle am Strand, die höchsten 3qm umfasste, sonst nirgends, sehr seltsam. Ich habe ein paar eingesammelt und mit nach Hause genommen, keine Ahnung, was ich damit jetzt mache, alleine nur so auf einem Korkuntersetzer verteilt sehen sie schon interessant aus.
Weil sie wirklich ganz klein und fragil sind, sind natürlich reihenweise Ärmchen abgebrochen, ich hatte die Dinger einfach eringesammelt und in einen Hundekackbeutel gesteckt, ein anderes Transportiergefäß hatte ich nicht dabei.
Der Hund hatte heute natürlich besonders viel Spaß am Strand, als sie ein paar Möwen jagte, die gemächlich übers Wasser davonflogen, ist sie bis ins Wasser hinterher gelaufen, das scheint ihr selbst bei dieser Kälte nichts auszumachen, sie war auf alle Fälle sehr traurig, dass sie schon wieder keine einzige Möwen fangen konnte.
Ansonsten war es ein ruhiger Tag, außer dem langen Spaziergang haben wir hauptsächlich nichts gemacht, einer Beschäftigung, der ich wohl nie überdrüssig werden kann
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Ob es der einzige bleiben wird, wird sich zeigen, aber der Rest stimmte genau, es gab den gesamten Tag strahlenden Sonnenschein bei Temperaturen um 0°C und nur mäßigem Wind, damit ideale Voraussetzungen für einen langen Strandspaziergang.
Der Strandzugang direkt bei uns vor der Tür wird saniert, die Mauern, die die Dünen rechts und links davon abhalten, sich in den Zugang zu stürzen, sind morsch und jetzt gibt es neue Mauern mit viel Zement und Fundament und allem, was so dazugehört, ich habe heute noch ein schnell ein Foto der alten Mauerreste gemacht, man vergisst ja sonst so schnell, wie es mal war.

Eigentlich ist der gesamte Zugang gesperrt, aber wie es so ist, so Baustellenabsperrungen sind verschieblich, bei dem schönen Wetter heute wanderten Heerscharen an Menschen durch den gesperrten Zugang (wir natürlich auch).
Am Strand fanden sich an vielen Stellen erhabene Fußspuren, die jetzt, wo der Schnee weggetaut ist, noch seltsamer aussehen als vorher.

Vorher waren es umgedrehte Schneespuren im Sand, wodurch der Sand an den Stellen festgefroren ist, während der andere Sand nach dem Tauen des Schnees locker war und weggeblasen wurde. Was für seltsame Naturwunder.
An einer anderen Stelle am Strand gab es noch ein Naturschauspiel und zwar waren hier massenweise winzige, hauchdünne, spillerige Seesterne angeschwemmt worden, die inzwischen alle luftgetrocknet waren.
Es waren Hunderte, aber nur an einer Stelle am Strand, die höchsten 3qm umfasste, sonst nirgends, sehr seltsam. Ich habe ein paar eingesammelt und mit nach Hause genommen, keine Ahnung, was ich damit jetzt mache, alleine nur so auf einem Korkuntersetzer verteilt sehen sie schon interessant aus.
Weil sie wirklich ganz klein und fragil sind, sind natürlich reihenweise Ärmchen abgebrochen, ich hatte die Dinger einfach eringesammelt und in einen Hundekackbeutel gesteckt, ein anderes Transportiergefäß hatte ich nicht dabei.
Der Hund hatte heute natürlich besonders viel Spaß am Strand, als sie ein paar Möwen jagte, die gemächlich übers Wasser davonflogen, ist sie bis ins Wasser hinterher gelaufen, das scheint ihr selbst bei dieser Kälte nichts auszumachen, sie war auf alle Fälle sehr traurig, dass sie schon wieder keine einzige Möwen fangen konnte.
Ansonsten war es ein ruhiger Tag, außer dem langen Spaziergang haben wir hauptsächlich nichts gemacht, einer Beschäftigung, der ich wohl nie überdrüssig werden kann
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