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Dienstag, 10. Februar 2026
Blogfunde und Musk-Bashing
anje, 18:43h
Hach, heute bin ich endlich mal à jour, was Links und Likes angeht, will meinen, ich habe heute zwei grade frisch erschienene Blogbeiträge gelesen, die bei mir beide ausnehmend gut gefallen und auf die ich deshalb auch gerne hinweise.
Zum einen ist das Thomas Knüwer, mit seinen Prophezeiungen für 2026. Zunächst kontrolliert er, welche seiner Prophezeiungen für 2025 auch wirklich passend eingetreten sind und schneidet dabei überraschend gut ab.
Für 2026 sagt er dann vor allem ein Platzen der KI-Blase voraus und ich kann allen seinen Argumenten vollumfänglich folgen. Auch ich glaube, dass da einiges überbewertet wird und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis immer mehr Menschen dieser neuen Mode überdrüssig sind, zumindest was das "Erschaffen künstlicher Realitäten" angeht, was aktuell für den größten Teil des Hypes verantwortlich ist.
Wirklich angenehm und sinnvoll finde ich es, wenn man eine KI als Google-Ersatz verwendet, das liegt aber nur daran, dass Google selber dermaßen widerlich geworden ist, dass man es sowieso nicht mehr sinnvoll benutzen kann.
Nach dem ich den Beitrag von Thomas Knüwer gelesen hatte, habe ich ihn auch gleich mal zum Anlass genommen, einen weiteren Fonds, nämlich den von AGI aktiv gemanagten Themenfonds "Artificial Intelligenz", in den ich seit 2019 mit sehr gutem Erfolg investiert bin, zum Verkauf zu stellen.
Aktuell weist er eine Kurssteigerung von 140% bezogen auf meinen Einstiegskurs aus, im Durchschnitt sind das also über 20% pro Jahr, ich denke, damit habe ich genug verdient und verkaufe das Schätzchen lieber, bevor die Blase platzt.
Der zweite Blogbeitrag ist von Christian Buggisch, der zunächst mal ausführlich darlegt, warum er irgendwelche KI-Pläne von Elon Musk nicht verlinken muss, weil dessen Erfolge und Zukunftsvorhersagen in den letzten Jahren eher nicht mehr so glänzend waren.
Ich liebe ich Musk-Bashing, weil ich den Typ wirklich ganz besonders widerlich finde und im Grunde passt es ja auch zu dem, was Thomas Knüwer schreibt.
Die Kombination Musk+Tesla löst bei mir einen extra großen Widerwillen aus, denn dass ich Tesla-Autos schrecklich finde und immer noch heil froh bin, dass K seinen Tesla verschenkt hat, weil das Auto unter allen denkbaren Komfort-Aspekten schlicht eine Katastrophe ist, das habe ich ja schon mehrfach kundgetan.
Insoweit musste ich über eine Textpassage im gestrigen Handelsblatt-Morningbriefing sehr grinsen:
Die siebte Aktie im Bunde, Tesla, hat sich längst aus allen Maßstäben einer seriösen Bewertung verabschiedet und gleicht eher dem Mitgliedsausweis einer Sekte: Ich glaube an Elon Musk, also bin ich Aktionär von Tesla. Anders lässt es sich nicht erklären, dass ein Elektroautobauer mit schrumpfendem Geschäft, leerer Produktpipeline und ebensolchen Versprechen in Sachen autonomem Fahren auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 400 auf Basis der 2025er-Zahlen kommt.
Ich habe keine Tesla-Aktien, deshalb muss ich hier auch nichts verkaufen, aber ein KGV von 400 ist wirklich nicht mehr von dieser Welt.
Zur Einordnung: VW hat ein KGV von 4,6, Mercedes liegt bei 8,8 und BMW bei 8,0.
Ganz früher, als ich mal gelernt habe, wie Aktien und Kurse und Börsen etc. funktionieren, da glaubte man noch daran, dass ein Unternehmen nur dann auf Dauer erfolgreich ist, wenn es Gewinn macht und dass der Gewinn bzw. die daraus abgeleitete Gewinnprognose eines Unternehmen zu einem Gutteil auch den Wert eines Unternehmens bestimmt.
Bei Tesla sind die Gewinne und die darauf fußenden künftigen Gewinnerwartungen der näheren Zukunft nur ein homöopathisch kleiner Bestandteil des Börsenkurses, insofern beobachte ich gespannt, wie sich die Kurse weiterentwickeln, aber ich glaube, wenn man reich werden will, hat man in einem Casino mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/37 bessere Chancen, rein unter Risikogesichtspunkten betrachtet.
Ansonsten war das heute ein ruhiger Tag, ich bin für meine Verhältnisse früh aufgestanden, weil ich einen Physio-Termin hatte, anschließend habe ich ein wenig im Haus aufgeräumt und mich dann an den PC gesetzt.
Aktuell verdichten sich die aufgeschobenen to-dos wieder zunehmend, es dauert nicht mehr lange, bis sie wirklich brennend dringlich werden, aber noch fühlt es sich nur an wie ein Tanz auf dem Vulkan, der bisher nur brodelt.
No risk, no fun
.
.
Zum einen ist das Thomas Knüwer, mit seinen Prophezeiungen für 2026. Zunächst kontrolliert er, welche seiner Prophezeiungen für 2025 auch wirklich passend eingetreten sind und schneidet dabei überraschend gut ab.
Für 2026 sagt er dann vor allem ein Platzen der KI-Blase voraus und ich kann allen seinen Argumenten vollumfänglich folgen. Auch ich glaube, dass da einiges überbewertet wird und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis immer mehr Menschen dieser neuen Mode überdrüssig sind, zumindest was das "Erschaffen künstlicher Realitäten" angeht, was aktuell für den größten Teil des Hypes verantwortlich ist.
Wirklich angenehm und sinnvoll finde ich es, wenn man eine KI als Google-Ersatz verwendet, das liegt aber nur daran, dass Google selber dermaßen widerlich geworden ist, dass man es sowieso nicht mehr sinnvoll benutzen kann.
Nach dem ich den Beitrag von Thomas Knüwer gelesen hatte, habe ich ihn auch gleich mal zum Anlass genommen, einen weiteren Fonds, nämlich den von AGI aktiv gemanagten Themenfonds "Artificial Intelligenz", in den ich seit 2019 mit sehr gutem Erfolg investiert bin, zum Verkauf zu stellen.
Aktuell weist er eine Kurssteigerung von 140% bezogen auf meinen Einstiegskurs aus, im Durchschnitt sind das also über 20% pro Jahr, ich denke, damit habe ich genug verdient und verkaufe das Schätzchen lieber, bevor die Blase platzt.
Der zweite Blogbeitrag ist von Christian Buggisch, der zunächst mal ausführlich darlegt, warum er irgendwelche KI-Pläne von Elon Musk nicht verlinken muss, weil dessen Erfolge und Zukunftsvorhersagen in den letzten Jahren eher nicht mehr so glänzend waren.
Ich liebe ich Musk-Bashing, weil ich den Typ wirklich ganz besonders widerlich finde und im Grunde passt es ja auch zu dem, was Thomas Knüwer schreibt.
Die Kombination Musk+Tesla löst bei mir einen extra großen Widerwillen aus, denn dass ich Tesla-Autos schrecklich finde und immer noch heil froh bin, dass K seinen Tesla verschenkt hat, weil das Auto unter allen denkbaren Komfort-Aspekten schlicht eine Katastrophe ist, das habe ich ja schon mehrfach kundgetan.
Insoweit musste ich über eine Textpassage im gestrigen Handelsblatt-Morningbriefing sehr grinsen:
Die siebte Aktie im Bunde, Tesla, hat sich längst aus allen Maßstäben einer seriösen Bewertung verabschiedet und gleicht eher dem Mitgliedsausweis einer Sekte: Ich glaube an Elon Musk, also bin ich Aktionär von Tesla. Anders lässt es sich nicht erklären, dass ein Elektroautobauer mit schrumpfendem Geschäft, leerer Produktpipeline und ebensolchen Versprechen in Sachen autonomem Fahren auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 400 auf Basis der 2025er-Zahlen kommt.
Ich habe keine Tesla-Aktien, deshalb muss ich hier auch nichts verkaufen, aber ein KGV von 400 ist wirklich nicht mehr von dieser Welt.
Zur Einordnung: VW hat ein KGV von 4,6, Mercedes liegt bei 8,8 und BMW bei 8,0.
Ganz früher, als ich mal gelernt habe, wie Aktien und Kurse und Börsen etc. funktionieren, da glaubte man noch daran, dass ein Unternehmen nur dann auf Dauer erfolgreich ist, wenn es Gewinn macht und dass der Gewinn bzw. die daraus abgeleitete Gewinnprognose eines Unternehmen zu einem Gutteil auch den Wert eines Unternehmens bestimmt.
Bei Tesla sind die Gewinne und die darauf fußenden künftigen Gewinnerwartungen der näheren Zukunft nur ein homöopathisch kleiner Bestandteil des Börsenkurses, insofern beobachte ich gespannt, wie sich die Kurse weiterentwickeln, aber ich glaube, wenn man reich werden will, hat man in einem Casino mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/37 bessere Chancen, rein unter Risikogesichtspunkten betrachtet.
Ansonsten war das heute ein ruhiger Tag, ich bin für meine Verhältnisse früh aufgestanden, weil ich einen Physio-Termin hatte, anschließend habe ich ein wenig im Haus aufgeräumt und mich dann an den PC gesetzt.
Aktuell verdichten sich die aufgeschobenen to-dos wieder zunehmend, es dauert nicht mehr lange, bis sie wirklich brennend dringlich werden, aber noch fühlt es sich nur an wie ein Tanz auf dem Vulkan, der bisher nur brodelt.
No risk, no fun
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Montag, 9. Februar 2026
Kaputter Reifen und Waschstraße
anje, 22:47h
Manche Zufälle sind so eigenartig, dass es einem schwer fällt, an Zufall zu glauben und man offen für allerlei obskure Verschwörungstheorien wird.
K hat sich innerhalb von vier Wochen nun zum zweiten Mal irgendetwas Scharfkantiges in den Reifen gefahren, so dass die Druckanzeige warnend blinkt, weil der Reifen nicht mehr dicht ist und Luft verliert.
Der Wagen ist noch keine drei Monate alt und alle naselang ist ein Reifen kaputt.
Der letzte konnte repariert werden, diesmal sitzt die Reifenverletzung aber so weit außen, das es nicht genug Auflagefläche für einen Reparaturflicken gibt, weshalb der Reifenprofi, bei dem wir heute einen Reparturtermin gebucht hatten, eine Reparatur als zu gefährlich einstuft und dringend dazu rät, einen neuen Reifen zu kaufen.
Gemeinerweise ist es noch nicht mal derselbe Reifen, der zum zweiten Mal kaputt ist, sondern der daneben, so dass es sich extra ärgerlich anfühlt.
Es ist aber doch auch wirklich verhext: Ich fahre seit 45 Jahren Auto und ich habe mir noch nie einen Reifen kaputtgefahren, jetzt, mit dem funkelnagelneuen Multivan passiert es zweimal in einem Monat. Da fällt es doch wirklich schwer, an Zufall zu glauben, andererseits habe ich aber auch keine andere plausible Erklärung. Nachts steht der Wagen in der Garage, die auch noch kameraüberwacht wird, dass es also eine vorsätzliche Sabotage ist, ist unwahrscheinlich, zumal der erste Schaden auf Borkum passierte. Und trotzdem, mysteriös ist es schon.
Weil der Reifentermin also schnell erledigt war, es muss erst ein neuer Reifen bestellt und geliefert werden, nächster Termin am Mittwoch, hatten wir unerwartet fast eine Stunde Zeit bis zu unserer nächsten Verabredung an der Baustelle, dort hatten wir nämlich einen Besichtigungstermin mit dem (teuren) Putzer vereinbart.
Wir fuhren deshalb zum Architekten ins Büro und besprachen dort einige Details für die laufende Putzerausschreibung, berichteten über unsere Galabaufortschritte und -entscheidungen und baten um Überprüfung einzelner Ausführungen im Dachbereich, hier gäbe es nach unserer Meinung noch Nachbesserungsbedarf.
Dann fuhren wir zur Baustelle und lernten von diesem Putzer, dass die aktuelle, bisherige Ausführung der Treppenvorbereitung nicht komplett grade ist und dass es Probleme geben wird, wenn er das, was die Treppenbauer da bereits vorbereitet haben, sauber einputzen soll. Er sagt, das wird nicht gehen, es wird schief und krumm. Beim Brückengeländer gibt es auch Probleme, wir haben jetzt also kurzfristig einiges zu klären.
Eine Baustelle, auf der nie etwas danebengeht, gibt es halt nicht, wir sollten uns nicht aufregen.
Auf dem Rückweg machte K Halt an einer Autowaschanlage, es sollte sowohl für den Bully als auch für Bixa ihr erstes Mal in einer Autowaschstraße werden.
Der Wagen war inzwischen so schmutzig, dass es sich richtig lohnte.
Und der Hund fand es ausgesprochen spannend und war überhaupt nicht ängstlich

.
K hat sich innerhalb von vier Wochen nun zum zweiten Mal irgendetwas Scharfkantiges in den Reifen gefahren, so dass die Druckanzeige warnend blinkt, weil der Reifen nicht mehr dicht ist und Luft verliert.
Der Wagen ist noch keine drei Monate alt und alle naselang ist ein Reifen kaputt.
Der letzte konnte repariert werden, diesmal sitzt die Reifenverletzung aber so weit außen, das es nicht genug Auflagefläche für einen Reparaturflicken gibt, weshalb der Reifenprofi, bei dem wir heute einen Reparturtermin gebucht hatten, eine Reparatur als zu gefährlich einstuft und dringend dazu rät, einen neuen Reifen zu kaufen.
Gemeinerweise ist es noch nicht mal derselbe Reifen, der zum zweiten Mal kaputt ist, sondern der daneben, so dass es sich extra ärgerlich anfühlt.
Es ist aber doch auch wirklich verhext: Ich fahre seit 45 Jahren Auto und ich habe mir noch nie einen Reifen kaputtgefahren, jetzt, mit dem funkelnagelneuen Multivan passiert es zweimal in einem Monat. Da fällt es doch wirklich schwer, an Zufall zu glauben, andererseits habe ich aber auch keine andere plausible Erklärung. Nachts steht der Wagen in der Garage, die auch noch kameraüberwacht wird, dass es also eine vorsätzliche Sabotage ist, ist unwahrscheinlich, zumal der erste Schaden auf Borkum passierte. Und trotzdem, mysteriös ist es schon.
Weil der Reifentermin also schnell erledigt war, es muss erst ein neuer Reifen bestellt und geliefert werden, nächster Termin am Mittwoch, hatten wir unerwartet fast eine Stunde Zeit bis zu unserer nächsten Verabredung an der Baustelle, dort hatten wir nämlich einen Besichtigungstermin mit dem (teuren) Putzer vereinbart.
Wir fuhren deshalb zum Architekten ins Büro und besprachen dort einige Details für die laufende Putzerausschreibung, berichteten über unsere Galabaufortschritte und -entscheidungen und baten um Überprüfung einzelner Ausführungen im Dachbereich, hier gäbe es nach unserer Meinung noch Nachbesserungsbedarf.
Dann fuhren wir zur Baustelle und lernten von diesem Putzer, dass die aktuelle, bisherige Ausführung der Treppenvorbereitung nicht komplett grade ist und dass es Probleme geben wird, wenn er das, was die Treppenbauer da bereits vorbereitet haben, sauber einputzen soll. Er sagt, das wird nicht gehen, es wird schief und krumm. Beim Brückengeländer gibt es auch Probleme, wir haben jetzt also kurzfristig einiges zu klären.
Eine Baustelle, auf der nie etwas danebengeht, gibt es halt nicht, wir sollten uns nicht aufregen.
Auf dem Rückweg machte K Halt an einer Autowaschanlage, es sollte sowohl für den Bully als auch für Bixa ihr erstes Mal in einer Autowaschstraße werden.
Der Wagen war inzwischen so schmutzig, dass es sich richtig lohnte.
Und der Hund fand es ausgesprochen spannend und war überhaupt nicht ängstlich

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Sonntag, 8. Februar 2026
Hu-e, Hü oder You?
anje, 21:51h
Gegen Mittag war ich hier in Greven auf einem Flohmarkt, der findet ungefähr alle zwei Monate Sonntags statt, einen echten Rhythmus habe ich da noch nicht erkannt, es hängen aber immer ausreichende Mengen an Plakaten aus.
Gekauft habe ich ein noch original verpacktes, ungeöffnetes Starterpaket von Lidl Smart Home, da sind drei farbige E27 Leuchtmittel drin und die lassen sich völlig problemlos in mein bestehendes Hue-System einbinden, das war ein schöner Schnapper.
Apropos Hue: C hatte sich zu Weihnachten ein smartes Lichtsystem gewünscht und ich hatte ihr eine Hue-Bridge und diverse Lampen und Schalter geschenkt.
Sie kannte das System bisher natürlich aus meinen Haushalten, hat es sich jetzt aber erstmalig selber eingerichtet und war erfreut, wie einfach das funktionierte.
Das erzählte sie mir am Telefon und fragte dann auch: Weißt du eigentlich, wie man Hue ausspricht?
Ich hatte mir da nie weitere Gedanken drüber gemacht, das System ist von Philips, das wiederum ein holländischer Konzern ist und holländische Namen hinterfrage ich nicht, das fällt bei mir in die Kategorie "Holländer eben".
Wenn ich in einem Laden (okay, Mediamarkt) mit einem Verkäufer darüber gesprochen habe, hat der immer "Hu-e" gesagt, das habe ich übernommen, deshalb heißt das System bei uns seit Jahren Hu-e.
Dass es nicht "Hü" ausgesprochen wird, fand ich logisch, aber außer Hu-e ist mir auch keine andere Aussprachevariante eingefallen.
C sagte mir jetzt, dass "hue" ein englisches Wort ist und dass das System so heiße, weil es so viele verschiedene Farbtöne darstellen kann.
Ich musste schrecklich lachen, denn es ist mir in den über zehn Jahren, in denen das System jetzt bei uns im Einsatz ist, weder auf- noch eingefallen, dass hue natürlich ein englisches Wort ist und dass man deshalb eigentlich hjuu sagen müsste und nicht hu-e.
Aber jetzt bleiben wir bei hu-e. Es gefällt uns alle viel besser als hjuu, was ja schon wieder so ähnlich klingt wie you und damit jede Menge Verwechslungsmöglichkeiten und Kuddelmuddel provozieren würde.
Weitere Käufe auf dem Flohmarkt: Ein Segelschiff, eine Olivenholzschale und ein Kochbuch.
Mit Dingen aus Olivenholz habe ich einen Tick, die muss ich immer kaufen, wenn ich sie für 1 Euro bekommen kann. Inzwischen habe ich große Mengen an Schalen, Schüsseln, Salatbesteck usw., aber jedes einzelne Teil ist anders und ich finde jedes einzelne Teil auf seine Art besonders schön.
Das mit den Ofenkartoffeln aus dem Crockpot hat hervorragend funktioniert, als wir am späten Nachmittag von unserem Hundeausflug wiederkamen, musste nur noch das Fleisch gebraten werden und im Handumdrehen war ein wunderbares Sonntagsessen fertig
.
Gekauft habe ich ein noch original verpacktes, ungeöffnetes Starterpaket von Lidl Smart Home, da sind drei farbige E27 Leuchtmittel drin und die lassen sich völlig problemlos in mein bestehendes Hue-System einbinden, das war ein schöner Schnapper.
Apropos Hue: C hatte sich zu Weihnachten ein smartes Lichtsystem gewünscht und ich hatte ihr eine Hue-Bridge und diverse Lampen und Schalter geschenkt.
Sie kannte das System bisher natürlich aus meinen Haushalten, hat es sich jetzt aber erstmalig selber eingerichtet und war erfreut, wie einfach das funktionierte.
Das erzählte sie mir am Telefon und fragte dann auch: Weißt du eigentlich, wie man Hue ausspricht?
Ich hatte mir da nie weitere Gedanken drüber gemacht, das System ist von Philips, das wiederum ein holländischer Konzern ist und holländische Namen hinterfrage ich nicht, das fällt bei mir in die Kategorie "Holländer eben".
Wenn ich in einem Laden (okay, Mediamarkt) mit einem Verkäufer darüber gesprochen habe, hat der immer "Hu-e" gesagt, das habe ich übernommen, deshalb heißt das System bei uns seit Jahren Hu-e.
Dass es nicht "Hü" ausgesprochen wird, fand ich logisch, aber außer Hu-e ist mir auch keine andere Aussprachevariante eingefallen.
C sagte mir jetzt, dass "hue" ein englisches Wort ist und dass das System so heiße, weil es so viele verschiedene Farbtöne darstellen kann.
Ich musste schrecklich lachen, denn es ist mir in den über zehn Jahren, in denen das System jetzt bei uns im Einsatz ist, weder auf- noch eingefallen, dass hue natürlich ein englisches Wort ist und dass man deshalb eigentlich hjuu sagen müsste und nicht hu-e.
Aber jetzt bleiben wir bei hu-e. Es gefällt uns alle viel besser als hjuu, was ja schon wieder so ähnlich klingt wie you und damit jede Menge Verwechslungsmöglichkeiten und Kuddelmuddel provozieren würde.
Weitere Käufe auf dem Flohmarkt: Ein Segelschiff, eine Olivenholzschale und ein Kochbuch.
Mit Dingen aus Olivenholz habe ich einen Tick, die muss ich immer kaufen, wenn ich sie für 1 Euro bekommen kann. Inzwischen habe ich große Mengen an Schalen, Schüsseln, Salatbesteck usw., aber jedes einzelne Teil ist anders und ich finde jedes einzelne Teil auf seine Art besonders schön.
Das mit den Ofenkartoffeln aus dem Crockpot hat hervorragend funktioniert, als wir am späten Nachmittag von unserem Hundeausflug wiederkamen, musste nur noch das Fleisch gebraten werden und im Handumdrehen war ein wunderbares Sonntagsessen fertig
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Samstag, 7. Februar 2026
Nebelfladen und Crockpotvorbereitung
anje, 22:21h
Heute hatten wir keinen Termin und keine Pläne, im Ergebnis blieben wir einfach bis mittags im Bett.
Theoretisch hätte der Flohmarkt in Münster heute stattfinden können, denn es stand das erste Mal in diesem Jahr keine Absage im Netz, praktisch hatten wir aber keine Lust, das zu überprüfen, wir waren schlicht beide zu faul, um dafür rechtzeitig aufzustehen.
Irgendwann waren wir aber dann doch beide geduscht und angezogen, ich räumte ein wenig im Haus rum, sortierte die Wäsche und startete die erste Maschine mit hell/40°C, K sortierte irgendetwas an seinem Rechner, bis uns auffiel, dass draußen wirklich schönes Wetter war und es eine gute Gelegenheit ist, auf diesen Hundefreilaufwiese im Nachbarort zu fahren, bei dem Wetter sind doch bestimmt noch andere Hunde da und dann hat Bixa endlich mal wieder jemanden zum Spielen.
Genau so war es dann auch, es waren sogar richtig viele Hunde da, wir sind fast zwei Stunden geblieben, so dass sich Bixa richtig austoben konnte.
Auf dem Rückweg lagen auf den Feldern vereinzelte Flecken von dichtem Bodennebel. Das sah vor allem deshalb so interessant aus, weil es relativ sauber abgegrenzte Stellen waren, wo der Nebel anfing und auch wieder aufhörte und höher als 1m über dem Boden war er auch nirgends.

Eigentlich hätte ich heute Ofenkartoffeln machen wollen, aber als mir das um 13h einfiel, war es schon so spät, dass es sich nicht mehr gelohnt hätte, sie noch aufzusetzen, denn sie brauchen mindestens sechs Stunden im Crockpot und dann wäre das mit dem Essen am Abend so spät geworden, dass ich Sorge hatte, dass wir aus lauter Hunger bis dahin schon so viel sonstige Snacks gefuttert hätten, dass dann für ein richtiges Abendessen kein Platz mehr im Magen ist.
K meinte, wenn wir die Kartoffeln für morgen planen, dann müsse ich eben einfach eher aufstehen, was ich aber auch eine schreckliche Vorstellung finde und deshalb habe ich heute Abend vorgesorgt:

Ich habe die Kartoffeln schon gepiekst und eingeölt in den Crockpot gelegt, jetzt kann K morgen früh den Crockpot anwerfen, wenn er Kaffee macht und dann sind sie perfekt zum Abendessen am Nachmittag fertig.
Mehr Kochaufwand ist das nämlich nicht, einfach nur die geölten und ein paar mal angepieksten rohen Kartoffeln rund 6h auf low köcheln lassen - und am Ende hat man perfekte Ofenkartoffeln wie aus dem Steakhaus. Kräuterbutter und Sourcreme dazu, außerdem ein Krautsalat und zwei Steaks, wunderbares Sonntagsessen, ich freu mich schon
.
Theoretisch hätte der Flohmarkt in Münster heute stattfinden können, denn es stand das erste Mal in diesem Jahr keine Absage im Netz, praktisch hatten wir aber keine Lust, das zu überprüfen, wir waren schlicht beide zu faul, um dafür rechtzeitig aufzustehen.
Irgendwann waren wir aber dann doch beide geduscht und angezogen, ich räumte ein wenig im Haus rum, sortierte die Wäsche und startete die erste Maschine mit hell/40°C, K sortierte irgendetwas an seinem Rechner, bis uns auffiel, dass draußen wirklich schönes Wetter war und es eine gute Gelegenheit ist, auf diesen Hundefreilaufwiese im Nachbarort zu fahren, bei dem Wetter sind doch bestimmt noch andere Hunde da und dann hat Bixa endlich mal wieder jemanden zum Spielen.
Genau so war es dann auch, es waren sogar richtig viele Hunde da, wir sind fast zwei Stunden geblieben, so dass sich Bixa richtig austoben konnte.
Auf dem Rückweg lagen auf den Feldern vereinzelte Flecken von dichtem Bodennebel. Das sah vor allem deshalb so interessant aus, weil es relativ sauber abgegrenzte Stellen waren, wo der Nebel anfing und auch wieder aufhörte und höher als 1m über dem Boden war er auch nirgends.

Eigentlich hätte ich heute Ofenkartoffeln machen wollen, aber als mir das um 13h einfiel, war es schon so spät, dass es sich nicht mehr gelohnt hätte, sie noch aufzusetzen, denn sie brauchen mindestens sechs Stunden im Crockpot und dann wäre das mit dem Essen am Abend so spät geworden, dass ich Sorge hatte, dass wir aus lauter Hunger bis dahin schon so viel sonstige Snacks gefuttert hätten, dass dann für ein richtiges Abendessen kein Platz mehr im Magen ist.
K meinte, wenn wir die Kartoffeln für morgen planen, dann müsse ich eben einfach eher aufstehen, was ich aber auch eine schreckliche Vorstellung finde und deshalb habe ich heute Abend vorgesorgt:

Ich habe die Kartoffeln schon gepiekst und eingeölt in den Crockpot gelegt, jetzt kann K morgen früh den Crockpot anwerfen, wenn er Kaffee macht und dann sind sie perfekt zum Abendessen am Nachmittag fertig.
Mehr Kochaufwand ist das nämlich nicht, einfach nur die geölten und ein paar mal angepieksten rohen Kartoffeln rund 6h auf low köcheln lassen - und am Ende hat man perfekte Ofenkartoffeln wie aus dem Steakhaus. Kräuterbutter und Sourcreme dazu, außerdem ein Krautsalat und zwei Steaks, wunderbares Sonntagsessen, ich freu mich schon
.
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Freitag, 6. Februar 2026
Schubladenumsortierung
anje, 22:37h
Seit knapp einem Jahr schreibt Felix wieder täglich ins Internet und ich liebe es.
Als Blog- und Internet-Urgestein kenne ich den Namen Felix Schwenzel natürlich schon seit sozusagen immer, aber in meinem Kopf hatte ich den Namen und das Blog mit "Technikmensch" verknüpft und mich deshalb nicht weiter damit beschäftigt.
Für Leute, die Technik lieben ist mein Technikzu- und -umgang ungefähr so erschütternd wie für Menschen, die gerne kochen, meine Methoden "der Essensherstellung", denn ich habe in beiden Fällen nicht diese buddhistische "der Weg ist das Ziel"-Einstellung, sondern gebe schnell auf, wenn ich das Gefühl habe, dass das Ziel im Weg steht, oder anders ausgedrückt: Ich suche mir immer den bequemsten Weg zum Ziel und wenn das Ziel nur auf unbequemen Wegen zu erreichen ist, interessiert es mich schnell nicht mehr, außer ich finde einen komplett neuen, völlig anders ausgestalteten Weg, der üblicherweise so nicht vorgesehen ist.
Ich käme nie auf den Gedanken, einen Berg zu besteigen, nur um mich oben in das Gipfelbuch eintragen zu können. Wenn ich aber einen Hubschrauberpiloten kennen würde, der sagte, wir machen da eine Abseilübung und mich mal kurz zum Eintragen ins Gipfelbuch dort runterlässt - dann wäre ich mit Begeisterung dabei, wohlwissend, dass mich dafür alle "echten" Bergsteiger zutiefst verachten würden, weil das in ihren Augen selbstverständlich Betrug ist.
L'art pour l'art ist nix, was meiner Grundeinstellung zum Leben entspricht, Spaß haben um des Spaßes willen dagegen sehr.
Die meisten Künstler nehmen ihre Kunst ernst. Sie fühlen da eine innere Berufung, einen Drang, in, durch und mit ihrer Kunst zu leben, sie können nicht anders. Sie nehmen dafür Entbehrungen in Kauf, schlechte Bezahlung, körperliche Unbequemlichkeiten und eben alles, was man gemeinhin so als "hartes Leben" bezeichnet, einfach nur deshalb, weil sie nichts anderes machen wollen als ihre Kunst.
Die "Techniknerds", die ich in meinem Leben so kennengelernt habe, ticken oft ähnlich, denn beide, Technikfreaks genauso wie Künstler, sind gerne mal durchdrungen von dem Gedanken, dass man das, was sie machen, unbedingt auf die "richtige" Art machen sollte, alles andere ist Stückwerk. Und Hobbykünstler, naja, das sind halt nur Hobbykünstler. Zu denen ist man nett, aber die wirklichen Freunde hat man nur auf Augenhöhe in den Kreisen, die die eigene Leidenschaft teilen.
Zwischen mir und Menschen, die das Leben und ihr Tun ernst nehmen, gibt es nur sehr wenige Schnittpunkte.
Eine meiner zahllosen schlechten Eigenschaften ist es, Menschen sehr schnell und gedankenlos in Schubladen zu stecken.
Ich weiß, dass das nicht klug ist, finde es aber nur eingeschränkt schlimm, denn eigentlich bin vor allem ich diejenige, die dadurch Nachteile hat. Ich verpasse es nämlich leicht mal, interessante Menschen näher kennenzulernen, weil ich sie zu schnell vorab in eine Kategorie einsortiert habe, die bei mir unter "langweilig" läuft, was dann dazu führt, dass ich sie nur nebenher wahrnehme, aber nicht aktiv beachte.
Aber manchmal bemerke ich diesen Fehler und dann freue ich mich.
Felix hat sicherlich einen komplett anderen Zu- und Umgang mit Technik als ich und er schreibt in seinem Blog auch häufig über nerdige Technikthemen, von denen ich komplett gar nichts verstehe, aber meine Grundeinstellung zu diesem Thema wäre wahrscheinlich genau wie seine, wenn ich etwas davon verstehen würde: Man beschäftigt sich damit, weil es Spaß macht, aber das heißt nicht, dass man es ernst nehmen muss.
Und, was ich viel wichtiger finde, es gibt auch noch 1000 andere Themen im Leben, mit denen man sich beschäftigen kann und genau hier wird es für mich spannend, denn ich habe festgestellt, dass Felix sich gerne mit Themen beschäftigt, die ich ebenfalls interessant finde und dann formuliert er seine Gedanken dazu so, dass ich das Gefühl habe, ich würde es exakt genau so sagen, nur kann er es besser ausdrücken und formulieren und dann habe ich einen Mordsspaß daran, seine Texte zu lesen, weil ich immerzu denke: Ja, genau so geht es mir auch, ja, genau das sind meine Gedanken dazu, die ich nur bisher noch nicht formulieren konnte.
Irgendwann letztes Jahr im Sommer bin ich über einen Link in einem anderen Blog nach langer Zeit mal wieder auf wirres.net gelandet, war sehr fasziniert über seine Gedanken zum Thema Bloggen - und lese seitdem jeden Tag dort mit, einfach weil ich ab sofort keinen Text mehr verpassen möchte, der sich mit Themen beschäftigt, die ich auch interessant finde.
Gestern schrieb er einen Antwortbeitrag auf Thomas Gigold, der die Frage stellte: Wann hast du das letzte Mal hart nachgedacht? - und seine Antwort ist mal wieder ein Text, der meine Gedanken dazu komplett auf den Punkt bringt, denn ich habe mich auch schon öfter mal gefragt, wie andere Menschen wohl nachdenken, weil ich selber das Gefühl habe, ich weiß gar nicht, wie das geht.
Felix schreibt dazu:
Und weil ich mich in den letzten Monaten jetzt schon mehrfach über einen Text von Felix gefreut habe, wollte ich das heute endlich mal aktiv gesagt haben
.
Als Blog- und Internet-Urgestein kenne ich den Namen Felix Schwenzel natürlich schon seit sozusagen immer, aber in meinem Kopf hatte ich den Namen und das Blog mit "Technikmensch" verknüpft und mich deshalb nicht weiter damit beschäftigt.
Für Leute, die Technik lieben ist mein Technikzu- und -umgang ungefähr so erschütternd wie für Menschen, die gerne kochen, meine Methoden "der Essensherstellung", denn ich habe in beiden Fällen nicht diese buddhistische "der Weg ist das Ziel"-Einstellung, sondern gebe schnell auf, wenn ich das Gefühl habe, dass das Ziel im Weg steht, oder anders ausgedrückt: Ich suche mir immer den bequemsten Weg zum Ziel und wenn das Ziel nur auf unbequemen Wegen zu erreichen ist, interessiert es mich schnell nicht mehr, außer ich finde einen komplett neuen, völlig anders ausgestalteten Weg, der üblicherweise so nicht vorgesehen ist.
Ich käme nie auf den Gedanken, einen Berg zu besteigen, nur um mich oben in das Gipfelbuch eintragen zu können. Wenn ich aber einen Hubschrauberpiloten kennen würde, der sagte, wir machen da eine Abseilübung und mich mal kurz zum Eintragen ins Gipfelbuch dort runterlässt - dann wäre ich mit Begeisterung dabei, wohlwissend, dass mich dafür alle "echten" Bergsteiger zutiefst verachten würden, weil das in ihren Augen selbstverständlich Betrug ist.
L'art pour l'art ist nix, was meiner Grundeinstellung zum Leben entspricht, Spaß haben um des Spaßes willen dagegen sehr.
Die meisten Künstler nehmen ihre Kunst ernst. Sie fühlen da eine innere Berufung, einen Drang, in, durch und mit ihrer Kunst zu leben, sie können nicht anders. Sie nehmen dafür Entbehrungen in Kauf, schlechte Bezahlung, körperliche Unbequemlichkeiten und eben alles, was man gemeinhin so als "hartes Leben" bezeichnet, einfach nur deshalb, weil sie nichts anderes machen wollen als ihre Kunst.
Die "Techniknerds", die ich in meinem Leben so kennengelernt habe, ticken oft ähnlich, denn beide, Technikfreaks genauso wie Künstler, sind gerne mal durchdrungen von dem Gedanken, dass man das, was sie machen, unbedingt auf die "richtige" Art machen sollte, alles andere ist Stückwerk. Und Hobbykünstler, naja, das sind halt nur Hobbykünstler. Zu denen ist man nett, aber die wirklichen Freunde hat man nur auf Augenhöhe in den Kreisen, die die eigene Leidenschaft teilen.
Zwischen mir und Menschen, die das Leben und ihr Tun ernst nehmen, gibt es nur sehr wenige Schnittpunkte.
Eine meiner zahllosen schlechten Eigenschaften ist es, Menschen sehr schnell und gedankenlos in Schubladen zu stecken.
Ich weiß, dass das nicht klug ist, finde es aber nur eingeschränkt schlimm, denn eigentlich bin vor allem ich diejenige, die dadurch Nachteile hat. Ich verpasse es nämlich leicht mal, interessante Menschen näher kennenzulernen, weil ich sie zu schnell vorab in eine Kategorie einsortiert habe, die bei mir unter "langweilig" läuft, was dann dazu führt, dass ich sie nur nebenher wahrnehme, aber nicht aktiv beachte.
Aber manchmal bemerke ich diesen Fehler und dann freue ich mich.
Felix hat sicherlich einen komplett anderen Zu- und Umgang mit Technik als ich und er schreibt in seinem Blog auch häufig über nerdige Technikthemen, von denen ich komplett gar nichts verstehe, aber meine Grundeinstellung zu diesem Thema wäre wahrscheinlich genau wie seine, wenn ich etwas davon verstehen würde: Man beschäftigt sich damit, weil es Spaß macht, aber das heißt nicht, dass man es ernst nehmen muss.
Und, was ich viel wichtiger finde, es gibt auch noch 1000 andere Themen im Leben, mit denen man sich beschäftigen kann und genau hier wird es für mich spannend, denn ich habe festgestellt, dass Felix sich gerne mit Themen beschäftigt, die ich ebenfalls interessant finde und dann formuliert er seine Gedanken dazu so, dass ich das Gefühl habe, ich würde es exakt genau so sagen, nur kann er es besser ausdrücken und formulieren und dann habe ich einen Mordsspaß daran, seine Texte zu lesen, weil ich immerzu denke: Ja, genau so geht es mir auch, ja, genau das sind meine Gedanken dazu, die ich nur bisher noch nicht formulieren konnte.
Irgendwann letztes Jahr im Sommer bin ich über einen Link in einem anderen Blog nach langer Zeit mal wieder auf wirres.net gelandet, war sehr fasziniert über seine Gedanken zum Thema Bloggen - und lese seitdem jeden Tag dort mit, einfach weil ich ab sofort keinen Text mehr verpassen möchte, der sich mit Themen beschäftigt, die ich auch interessant finde.
Gestern schrieb er einen Antwortbeitrag auf Thomas Gigold, der die Frage stellte: Wann hast du das letzte Mal hart nachgedacht? - und seine Antwort ist mal wieder ein Text, der meine Gedanken dazu komplett auf den Punkt bringt, denn ich habe mich auch schon öfter mal gefragt, wie andere Menschen wohl nachdenken, weil ich selber das Gefühl habe, ich weiß gar nicht, wie das geht.
Felix schreibt dazu:
das eigentliche denken findet dann ohne mich statt. ich muss nur für inspiration sorgen, skizzen anfertigen, wortballons steigen lassen, vielleicht ein bisschen abschweifen und quatsch machen.Ja, exakt so fühlt es sich für mich auch an, ich denke nicht wirklich aktiv und schon gar nicht hart, "es" denkt irgendwie aus mir heraus, ich muss nur dafür sorgen, dass "es" nicht gestört wird und sich entfalten kann. Dann kommt es auch irgendwann mit einer Lösung um die Ecke.
Und weil ich mich in den letzten Monaten jetzt schon mehrfach über einen Text von Felix gefreut habe, wollte ich das heute endlich mal aktiv gesagt haben
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Donnerstag, 5. Februar 2026
Noch zwei Baubesprechungen
anje, 22:17h
Heute also der Termin mit dem Schreiner, der den Innenausbau mit Trockenbau, alle Türen und die gesamte Dachflächenverkleidung machen soll. Jetzt warte ich auf das Angebot, ich fürchte zwar, dass auch das nicht preiswert werden wird, aber was ist schon preiswert beim Hausbau.
Vorher hatten wir einen Termin bei einer zweiten Putzfirma, deren Angebot ziemlich genau doppelt so teuer ist, wie das der ersten Firma, die ein Angebot abgegeben hat. Die erste Firma erschien uns eigentlich als nicht günstig, aber mit dem anderen Angebot verglichen scheint es plötzlich ein echtes Schnäppchen zu sein. Wahrscheinlich muss man solche Angebote immer ins passende Verhältnis setzen.
Ausgesprochen positiver Aspekt des heutigen Termins bei dieser zweiten Firma, mit dem besonders hochpreisigen Angebot: Die hatten einen echten "Putzshowroom", wo wir jede Menge Musterflächen direkt vor Ort ansehen und anfassen konnten und jetzt weiß ich schon mal, was ich alles nicht will und erfreulicherweise verbilligt das die Sache spürbar. So etwas passiert mir ja selten, aber ich habe gelernt, dass Gipsputz nicht nur preiswerter, sondern auch viel hübscher ist als Kalk-Zement-Putz und dass wir für alle Flächen, wo wir keinen Lehmputz brauchen, völlig problemlos den billigen, einfachen und vor allem schön glattten Gipsputz benutzen können, insbesondere also für alle Kellerräume. Da gibt es reichlich Quadratmeter Putzfläche, in Summe spart die Umstellung von Kalk-Zement- auf Gipsputz locker einen fünfstelligen Betrag. Damit hat sich der Termin heute wirklich gelohnt. Also für uns. Nicht für die Firma, weil wir die nicht beauftragen werden, aber die wird es verkraften können.
Insgesamt waren wir heute fast sechs Stunden mit diesen beiden Termin unterwegs und beschäftigt, im Grunde können wir sehr dankbar sein, dass sich das alles so verzögert hat, denn so ein Hausbau neben einem Fulltime-Bürojob wäre in der Form überhaupt nicht darstellbar.
Wir hätten dann vieles von dem, um das wir uns jetzt selber kümmern, an einen externen Bauunternehmer abgeben müssen, der dann aber natürlich eher nach seinem Geschmack und vor allem für seinen Profit entschieden hätte und ich bin sehr sicher, dass dann unterm Strich ein komplett anderes Haus rausgekommen wäre.
Insofern sind die Verzögerungen schon völlig okay, schließlich drängt uns ja auch nichts und wir ziehen dann um, wenn das neue Haus fertig ist
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Vorher hatten wir einen Termin bei einer zweiten Putzfirma, deren Angebot ziemlich genau doppelt so teuer ist, wie das der ersten Firma, die ein Angebot abgegeben hat. Die erste Firma erschien uns eigentlich als nicht günstig, aber mit dem anderen Angebot verglichen scheint es plötzlich ein echtes Schnäppchen zu sein. Wahrscheinlich muss man solche Angebote immer ins passende Verhältnis setzen.
Ausgesprochen positiver Aspekt des heutigen Termins bei dieser zweiten Firma, mit dem besonders hochpreisigen Angebot: Die hatten einen echten "Putzshowroom", wo wir jede Menge Musterflächen direkt vor Ort ansehen und anfassen konnten und jetzt weiß ich schon mal, was ich alles nicht will und erfreulicherweise verbilligt das die Sache spürbar. So etwas passiert mir ja selten, aber ich habe gelernt, dass Gipsputz nicht nur preiswerter, sondern auch viel hübscher ist als Kalk-Zement-Putz und dass wir für alle Flächen, wo wir keinen Lehmputz brauchen, völlig problemlos den billigen, einfachen und vor allem schön glattten Gipsputz benutzen können, insbesondere also für alle Kellerräume. Da gibt es reichlich Quadratmeter Putzfläche, in Summe spart die Umstellung von Kalk-Zement- auf Gipsputz locker einen fünfstelligen Betrag. Damit hat sich der Termin heute wirklich gelohnt. Also für uns. Nicht für die Firma, weil wir die nicht beauftragen werden, aber die wird es verkraften können.
Insgesamt waren wir heute fast sechs Stunden mit diesen beiden Termin unterwegs und beschäftigt, im Grunde können wir sehr dankbar sein, dass sich das alles so verzögert hat, denn so ein Hausbau neben einem Fulltime-Bürojob wäre in der Form überhaupt nicht darstellbar.
Wir hätten dann vieles von dem, um das wir uns jetzt selber kümmern, an einen externen Bauunternehmer abgeben müssen, der dann aber natürlich eher nach seinem Geschmack und vor allem für seinen Profit entschieden hätte und ich bin sehr sicher, dass dann unterm Strich ein komplett anderes Haus rausgekommen wäre.
Insofern sind die Verzögerungen schon völlig okay, schließlich drängt uns ja auch nichts und wir ziehen dann um, wenn das neue Haus fertig ist
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Mittwoch, 4. Februar 2026
Galaarbeiten reduziert und erste Karten fertiggestellt
anje, 23:01h
Heute war die Besprechung mit dem Galabauer, von dem uns bisher nur ein "Orientierungsangebot" vorlag, was mich rein preislich aber doch etwas erschüttert hatte.
Aber zum Glück waren diverse Dinge darin enthalten, die man einfach weglassen kann und zack, spart man fünfstellige Beträge.
Grundsätzlich hatte der Gartenarchitekt vorher gefragt, was uns gefällt und was nicht und ich hatte u.a. "große Steine" und "Skulpturen" aufgeschrieben, weil ich das halt schön finde, hatte mir aber keine Gedanken über irgendwelche Kosten oder Preise gemacht.
Nun, Kunst am Bau hat leider eindeutig ihren Preis und selbst, wenn es noch gar keine Kunst ist, sondern einfach nur riesige Felsbrocken als Dekoobjekte, so sind die Dinger halt irre schwer und kosten dann einfach wegen ihres Gewichtes schon einen vierstelligen Betrag nur für den Transport und das passgenaue Platzieren im Garten.
Und da wir einen großen Garten haben, hatte der Gartenarchitekt mehrere solcher Objekte vorgesehen und so waren wir blitzschnell bei einem fünfstelligen Betrag, den wir jetzt erstmal auf später verschoben haben. Noch nicht gelieferte Steine lassen sich zum Glück recht leicht verschieben.
Ebenfalls auf später verschoben haben wir so Dinge wie ein Wasserspiel, schicke Hochbeete und den größten Teil der konkreten Bepflanzung, weil das einen Garten zwar schön, aber leider auch teuer macht und ohne Probleme jederzeit nachgerüstet werden kann.
Wichtig sind uns dafür alle Pflasterarbeiten: vorne die gesamte Auffahrt bis zum Eingang und hinterm Haus die Wege, die durch den Garten führen sollen, damit man auch ohne Matsch an den Schuhen von der einen Seite des Gartens zur anderen gelangt, außerdem die Terrassen hinterm Haus (zwei Häuser = zwei Terrassen und ein Verbindungselement) und alle Leitungen zur technischen Versorgung, damit wir später relativ frei entscheiden können, wo wir Wasser haben wollen und wo Strom.
Und ansonsten wird die Oberfläche soweit vorbereitet, dass man überall Rasensamen aussäen kann, hinten als Abschluss gibt es einen Stabgitterzaun, der das Grundstück hundeausbruchssicher umschließt und alles andere kommt später.
Jetzt hoffe ich auf ein etwas bezahlbareres Angebot.
Am Abend hatte K Vereinstreffen in seinem neuen Fliegerclub und war deshalb aushäusig.
Ich ging derweil in mein Stempelzimmer und jetzt habe ich endlich die ersten Karten auch wirklich final fertig gestellt.
Immerhin schon mal drei Stück und so nach und nach merke ich, dass die ideen auch wieder etwas leichter fließen.
Ausgangspunkt war immer ein Papier, auf dem ich ein Objekt mit Fadenmalerei hergestellt hatte.
Bei den oberen beiden Karten habe ich Papiere in DinA4 der Länge nach durchgeschnitten und dann außen um eine A6 Karte geklebt, die untere Karte ist eine Einzelkarte in A6



Was mir bei der Arbeit an diesen Karten am meisten Spaß gemacht hat, war das Sichten meiner Materialbestände, die die letzten 18 Jahre im Wesentlichen unberührt hier vor sich hingeschlummert haben, weshalb ich jetzt ganz viele Dinge neu entdecke, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie besitze.
Ich freue mich schon sehr auf den Umzug, denn dabei werden wirklich ALLE Sachen noch einmal angefasst und anschließend komplett neusortiert und eingeräumt, das wird toll
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Aber zum Glück waren diverse Dinge darin enthalten, die man einfach weglassen kann und zack, spart man fünfstellige Beträge.
Grundsätzlich hatte der Gartenarchitekt vorher gefragt, was uns gefällt und was nicht und ich hatte u.a. "große Steine" und "Skulpturen" aufgeschrieben, weil ich das halt schön finde, hatte mir aber keine Gedanken über irgendwelche Kosten oder Preise gemacht.
Nun, Kunst am Bau hat leider eindeutig ihren Preis und selbst, wenn es noch gar keine Kunst ist, sondern einfach nur riesige Felsbrocken als Dekoobjekte, so sind die Dinger halt irre schwer und kosten dann einfach wegen ihres Gewichtes schon einen vierstelligen Betrag nur für den Transport und das passgenaue Platzieren im Garten.
Und da wir einen großen Garten haben, hatte der Gartenarchitekt mehrere solcher Objekte vorgesehen und so waren wir blitzschnell bei einem fünfstelligen Betrag, den wir jetzt erstmal auf später verschoben haben. Noch nicht gelieferte Steine lassen sich zum Glück recht leicht verschieben.
Ebenfalls auf später verschoben haben wir so Dinge wie ein Wasserspiel, schicke Hochbeete und den größten Teil der konkreten Bepflanzung, weil das einen Garten zwar schön, aber leider auch teuer macht und ohne Probleme jederzeit nachgerüstet werden kann.
Wichtig sind uns dafür alle Pflasterarbeiten: vorne die gesamte Auffahrt bis zum Eingang und hinterm Haus die Wege, die durch den Garten führen sollen, damit man auch ohne Matsch an den Schuhen von der einen Seite des Gartens zur anderen gelangt, außerdem die Terrassen hinterm Haus (zwei Häuser = zwei Terrassen und ein Verbindungselement) und alle Leitungen zur technischen Versorgung, damit wir später relativ frei entscheiden können, wo wir Wasser haben wollen und wo Strom.
Und ansonsten wird die Oberfläche soweit vorbereitet, dass man überall Rasensamen aussäen kann, hinten als Abschluss gibt es einen Stabgitterzaun, der das Grundstück hundeausbruchssicher umschließt und alles andere kommt später.
Jetzt hoffe ich auf ein etwas bezahlbareres Angebot.
Am Abend hatte K Vereinstreffen in seinem neuen Fliegerclub und war deshalb aushäusig.
Ich ging derweil in mein Stempelzimmer und jetzt habe ich endlich die ersten Karten auch wirklich final fertig gestellt.
Immerhin schon mal drei Stück und so nach und nach merke ich, dass die ideen auch wieder etwas leichter fließen.
Ausgangspunkt war immer ein Papier, auf dem ich ein Objekt mit Fadenmalerei hergestellt hatte.
Bei den oberen beiden Karten habe ich Papiere in DinA4 der Länge nach durchgeschnitten und dann außen um eine A6 Karte geklebt, die untere Karte ist eine Einzelkarte in A6



Was mir bei der Arbeit an diesen Karten am meisten Spaß gemacht hat, war das Sichten meiner Materialbestände, die die letzten 18 Jahre im Wesentlichen unberührt hier vor sich hingeschlummert haben, weshalb ich jetzt ganz viele Dinge neu entdecke, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie besitze.
Ich freue mich schon sehr auf den Umzug, denn dabei werden wirklich ALLE Sachen noch einmal angefasst und anschließend komplett neusortiert und eingeräumt, das wird toll
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