... newer stories
Montag, 30. Dezember 2024
Nachgereichte Infos
anje, 22:42h
Das Blog hier geht etwas nach, ich habe noch Infos aus den letzten Tagen nachzureichen.
Hier wurden nämlich Wavelkes gebacken, eine klassische Borkumer Spezialität, die traditionell im Winter gebacken und dann bis zum Frühjahr nach und nach verzehrt wird. Hauchdünne Waffelplatten, die in einer Blechdose aufbewahrt werden, damit sie immer schön knusprig bleiben.
Zutaten sind in Wasser aufgelöster Kandis, Mehl, Butter, ein Ei und Gewürze wie Kardamom, Anis und Zimt. Der Teig ist extrem flüssig und es reicht ein Esslöffel voll für eine Waffel. Es gibt ein spezielles Waffeleisen, mit dem Ostfriesland Wappen und ich habe mein Eisen jetzt nach vielen Jahren mal wieder rausgekramt, um selber Wavelkes zu backen.

Mittlerweile ist die Hälfte schon weg, die verdunsten irgendwie.
Nachdem es hier ein paar Tage fast windstill war, frischte der Wind gestern schon wieder recht deutlich auf, 4-5 Windstärken sind ideale Bedingungen für Kite-Surfer und es gab einige, die mussten offensichtlich ihre Weihnachtsgeschenke sofort ausprobieren.

Trotz frischem Wind hingen die Wolken immer noch sehr tief und auch der Nebel war noch nicht komplett weggepustet, trotzdem war die Borkumer Skyline aber vom Wasser aus schon wieder zu sehen.

Heute hatte der Wind noch mal an Schwung zugelegt, Fahrradfahren war sehr ungemütlich, ich war froh, dass ich das Auto vor der Tür stehen hatte, um meine tägliche Einkaufsrunde zu erledigen.
Für Morgen ist richtiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von über 100km/h, also Windstärke 11, Orkan, angesagt, ich bin schon sehr gespannt, wie sich das mit der Knallerei verträgt. Wenn die Vorhersage wirklich eintrifft, wird das offizielle Feuerwerk morgen wahrscheinlich abgesagt und Feiern am Strand erscheint mir auch maximal ungemütlich.
Was für ein Glück, dass wir schon seit Jahren Silvester am liebsten verschlafen, da ist mir das Wetter herzlich egal.
Unerfreulich: Mein Crockpot hat mitten bei der Gulaschzubereitung einen Kurzschluss entwickelt und heizte nicht mehr weiter, mit der Folge, dass das Gulasch am Abend, als ich mich nach sechs Stunden Crockpotzeit auf eine warme Mahlzeit freute, nur noch lauwarm und vor allem erst halbgar war. Wirklich höchst unerfreulich, vor allem, weil es sich allen Versuchen, es im Ofen nachzuschmoren, hartnäckig widersetzte, auch nach weiteren zwei Stunden Backofen waren die Kartoffeln noch steinhart. Schließlich stellte ich den Topf auf den Herd und ließ ihn dort noch mal eine halbe Stunde köcheln, was vor allem dazu führte, dass danach alles gründlich angebrannt war. Und K meinte, jetzt hätte ich die Kartoffeln endgültig richtig hart gekocht.
Nun ja, es war zum Glück noch Brot im Haus. Viel mehr schmerzte mich, dass ich jetzt keinen Crockpot mehr hatte, weshalb ich heute Morgen kurzerhand einen neuen bestellte.
K wollte den alten nicht kampflos aufgeben und stöpselte ihn noch mal ein, um zu prüfen, ob er den Fehler wegoperieren kann. Das hat das Gerät offensichtlich als Drohung empfunden und funktionierte sofort wieder einwandfrei. Ich schätze, jetzt habe ich zwei Crockpötte, sowas
.
Hier wurden nämlich Wavelkes gebacken, eine klassische Borkumer Spezialität, die traditionell im Winter gebacken und dann bis zum Frühjahr nach und nach verzehrt wird. Hauchdünne Waffelplatten, die in einer Blechdose aufbewahrt werden, damit sie immer schön knusprig bleiben.
Zutaten sind in Wasser aufgelöster Kandis, Mehl, Butter, ein Ei und Gewürze wie Kardamom, Anis und Zimt. Der Teig ist extrem flüssig und es reicht ein Esslöffel voll für eine Waffel. Es gibt ein spezielles Waffeleisen, mit dem Ostfriesland Wappen und ich habe mein Eisen jetzt nach vielen Jahren mal wieder rausgekramt, um selber Wavelkes zu backen.

Mittlerweile ist die Hälfte schon weg, die verdunsten irgendwie.
Nachdem es hier ein paar Tage fast windstill war, frischte der Wind gestern schon wieder recht deutlich auf, 4-5 Windstärken sind ideale Bedingungen für Kite-Surfer und es gab einige, die mussten offensichtlich ihre Weihnachtsgeschenke sofort ausprobieren.

Trotz frischem Wind hingen die Wolken immer noch sehr tief und auch der Nebel war noch nicht komplett weggepustet, trotzdem war die Borkumer Skyline aber vom Wasser aus schon wieder zu sehen.

Heute hatte der Wind noch mal an Schwung zugelegt, Fahrradfahren war sehr ungemütlich, ich war froh, dass ich das Auto vor der Tür stehen hatte, um meine tägliche Einkaufsrunde zu erledigen.
Für Morgen ist richtiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von über 100km/h, also Windstärke 11, Orkan, angesagt, ich bin schon sehr gespannt, wie sich das mit der Knallerei verträgt. Wenn die Vorhersage wirklich eintrifft, wird das offizielle Feuerwerk morgen wahrscheinlich abgesagt und Feiern am Strand erscheint mir auch maximal ungemütlich.
Was für ein Glück, dass wir schon seit Jahren Silvester am liebsten verschlafen, da ist mir das Wetter herzlich egal.
Unerfreulich: Mein Crockpot hat mitten bei der Gulaschzubereitung einen Kurzschluss entwickelt und heizte nicht mehr weiter, mit der Folge, dass das Gulasch am Abend, als ich mich nach sechs Stunden Crockpotzeit auf eine warme Mahlzeit freute, nur noch lauwarm und vor allem erst halbgar war. Wirklich höchst unerfreulich, vor allem, weil es sich allen Versuchen, es im Ofen nachzuschmoren, hartnäckig widersetzte, auch nach weiteren zwei Stunden Backofen waren die Kartoffeln noch steinhart. Schließlich stellte ich den Topf auf den Herd und ließ ihn dort noch mal eine halbe Stunde köcheln, was vor allem dazu führte, dass danach alles gründlich angebrannt war. Und K meinte, jetzt hätte ich die Kartoffeln endgültig richtig hart gekocht.
Nun ja, es war zum Glück noch Brot im Haus. Viel mehr schmerzte mich, dass ich jetzt keinen Crockpot mehr hatte, weshalb ich heute Morgen kurzerhand einen neuen bestellte.
K wollte den alten nicht kampflos aufgeben und stöpselte ihn noch mal ein, um zu prüfen, ob er den Fehler wegoperieren kann. Das hat das Gerät offensichtlich als Drohung empfunden und funktionierte sofort wieder einwandfrei. Ich schätze, jetzt habe ich zwei Crockpötte, sowas
.
762 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Sonntag, 29. Dezember 2024
Mentling
anje, 22:30h
Außer meine Mitgliedschaft bei den Krautreportern habe ich noch ein Readly-Abo, weil ich dort all die Zeitschriften theoretisch lesen kann, die ich früher praktisch immer wieder mal als Einzelhefte kaufte, weil ich die Inhalte spannend fand und gerne lesen wollte, dann aber doch kaum gelesen habe, weil es immer viel zu viel gibt, was gelesen werden könnte, sollte, möchte.
Kurzum, das Readly-Abo spart vor allem deshalb richtig viel Geld, weil ich jetzt keine Zeitschriften mehr kaufen muss, um sie doch nicht zu lesen, und da in dem Readly-Abo eine Menge Zeitschriften enthalten sind, die mich interessieren, aber noch mehr, die K interessieren (zB alle Flieger- und Aeromagazine) und überhaupt lässt sich so ein Digital-Zugang ja viel besser teilen als Papierzeitschriften, so spart sich auch gleich der Rest der Familie das Zeitschriftenkaufen.
Einen zusätzlichen Vorteil hat K erkannt, seitdem er mühsam die Shampoopröbchen aus den früheren Zeitschriften aufbrauchen musste: In digitalen Zeitschriften kleben keine Pröbchen zum Raustrennen. Er begrüßt das sehr.
Wie auch immer, ich habe dieses Abo und außer den Zeitschriften, die ich kenne und für die ich mir in meinem Feed Marker gesetzt habe (Psychologie heute zB., die ich tendenziell immer interessant finde, im Ergebnis dann aber immer zu faul bin, sie auch zu lesen), blättere ich auch ab und zu durch Zeitschriften, von denen ich vorher noch nie gehört habe, einfach weil ich es kann und neugierig bin.
Heute habe ich eine Zeitung namens Mentling gefunden, in der Interviews mit Menschen zwischen 10 und 20 Jahren abgedruckt werden.
Seitdem mein jüngstes Kind ja mittlerweile auch dichter an der 30 als an der 20 ist, habe ich zu Menschen in dieser Altersgruppe so gut wie gar keine Kontakte oder Beziehungen mehr und fand es entsprechend interessant, mir ein Magazin anzusehen, das extra für diese Zielgruppe entwickelt wurde.
Ich habe bisher nur dieses eine Heft (die fünfte Ausgabe) durchgeblättert und quergelesen, aber wenn im Editorial schon steht
"Das Leben ist nicht irgendwann, weil dann ist es vielleicht vorbei. Das Leben ist jetzt. Und es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um etwas daraus zu machen, was dein Herz randvoll füllt. Ich glaube, das muss man erlebt haben. Denn immer, wenn sich dein Herz bis oben hin voll anfühlt, bist du vermutlich gerade auf dem richtigen Weg. Dann bist du für einen Moment genau da, wo du sein sollst - und hast vielleicht alles erreicht, worum es wirklich geht: Das Herz füllen. Bis es randvoll ist."
dann liest sich das, als wäre der Herausgeber dieses Magazins selber das beste Beispiel für die umgesetzten Ideale der Gen Z. Statt sich selber mühsam einen Text fürs Editorial abzuringen, gibt er den Auftrag an Chat GPT weiter und zack, fertig.
Das Leben ist jetzt, Digga, verschwende bloß keine Zeit an Dinge, die voll nerven.
Kurz hinter dieser Hefteinleitung steht dann aber das Interview mit der 16jährigen Olympiateilnehmerin Helen Kevric, die sich in Paris eine Platzierung unter den ersten 10 am Barren erturnt hat. Helen ist schon Gen Alpha und berichtet, wie hart das Leben als Leistungssportler ist und dass das endlich mal alle erfahren sollen.
"Was denkst du, worüber sollten mehr Menschen erfahren?
Ich finde, dass man generell das Turnen mehr präsentieren sollte. Aber abseits davon natürlich auch den Hintergrund was wir alles machen, damit wir dahin kommen. Klar, man weiß, dass wir zur Schule gehen und gleichzeitig viel trainieren müssen. Aber wie hart und wie zeitaufwendig das wirklich ist, wissen die meisten Menschen gar nicht."*
Wie passt das jetzt zu: Das Leben ist jetzt? Wie passt überhaupt irgendeine Art hartes Training zu dieser Idee?
Lustig finde ich allerdings auch, dass Frau Kevric meint, dass die meisten Menschen nicht wissen, dass Leistungssport harte Arbeit ist, mehr Verzicht als Erfolg, mehr Hoffnung als Triumph und vor allem eins: Ein im Verhältnis zum Gesamtleben relativ hart erkämpfter, kurzer Fame. Ich stehe ja grundsätzlich nur kopfschüttelnd vor all diesen heranwachsenden, eifrigen Möchtegernprofisportlern. Sie ruinieren sich alle Möglichkeiten einer gechillten Jugend und - wenn es schlecht läuft - ruinieren sie sich auch gleich ihre Gesundheit mit und haben dann bis ins Alter was von ihrem Jugendtraum.
Vielleicht sollte man die wahre Realität hinter überzogenem sportlichen Ehrgeiz wirklich mal viel deutlicher publik machen, da hat sie durchaus einen Punkt getroffen, die Frau Kevric.
Gesamtzusammenfassung nach dem Durchblättern dieser Zeitung: Uff, was bin ich froh, dass meine Kinder schon aus dem Gröbsten raus sind und sich den wahrhaft langweiligen Dingen des Lebens widmen können.
*Ich habe da übrigens eine technische Anmerkung: Readly ist so eingestellt, dass man aus den Zeitschriften, die man liest, nichts kopieren kann. Da ich hier aber konkrete Zitate aus den Artikeln verwenden wollte, habe ich einen Screenshot von dem Text gemacht - und Text in Fotos erkennt meine Handysoftware sofort. Aus einem Foto kann ich also völlig problemlos 1:1 den Text kopieren. Ich finde, hier kann man durchaus mal lobend einen technischen Fortschritt erwähnen
.
Kurzum, das Readly-Abo spart vor allem deshalb richtig viel Geld, weil ich jetzt keine Zeitschriften mehr kaufen muss, um sie doch nicht zu lesen, und da in dem Readly-Abo eine Menge Zeitschriften enthalten sind, die mich interessieren, aber noch mehr, die K interessieren (zB alle Flieger- und Aeromagazine) und überhaupt lässt sich so ein Digital-Zugang ja viel besser teilen als Papierzeitschriften, so spart sich auch gleich der Rest der Familie das Zeitschriftenkaufen.
Einen zusätzlichen Vorteil hat K erkannt, seitdem er mühsam die Shampoopröbchen aus den früheren Zeitschriften aufbrauchen musste: In digitalen Zeitschriften kleben keine Pröbchen zum Raustrennen. Er begrüßt das sehr.
Wie auch immer, ich habe dieses Abo und außer den Zeitschriften, die ich kenne und für die ich mir in meinem Feed Marker gesetzt habe (Psychologie heute zB., die ich tendenziell immer interessant finde, im Ergebnis dann aber immer zu faul bin, sie auch zu lesen), blättere ich auch ab und zu durch Zeitschriften, von denen ich vorher noch nie gehört habe, einfach weil ich es kann und neugierig bin.
Heute habe ich eine Zeitung namens Mentling gefunden, in der Interviews mit Menschen zwischen 10 und 20 Jahren abgedruckt werden.
Seitdem mein jüngstes Kind ja mittlerweile auch dichter an der 30 als an der 20 ist, habe ich zu Menschen in dieser Altersgruppe so gut wie gar keine Kontakte oder Beziehungen mehr und fand es entsprechend interessant, mir ein Magazin anzusehen, das extra für diese Zielgruppe entwickelt wurde.
Ich habe bisher nur dieses eine Heft (die fünfte Ausgabe) durchgeblättert und quergelesen, aber wenn im Editorial schon steht
"Das Leben ist nicht irgendwann, weil dann ist es vielleicht vorbei. Das Leben ist jetzt. Und es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um etwas daraus zu machen, was dein Herz randvoll füllt. Ich glaube, das muss man erlebt haben. Denn immer, wenn sich dein Herz bis oben hin voll anfühlt, bist du vermutlich gerade auf dem richtigen Weg. Dann bist du für einen Moment genau da, wo du sein sollst - und hast vielleicht alles erreicht, worum es wirklich geht: Das Herz füllen. Bis es randvoll ist."
dann liest sich das, als wäre der Herausgeber dieses Magazins selber das beste Beispiel für die umgesetzten Ideale der Gen Z. Statt sich selber mühsam einen Text fürs Editorial abzuringen, gibt er den Auftrag an Chat GPT weiter und zack, fertig.
Das Leben ist jetzt, Digga, verschwende bloß keine Zeit an Dinge, die voll nerven.
Kurz hinter dieser Hefteinleitung steht dann aber das Interview mit der 16jährigen Olympiateilnehmerin Helen Kevric, die sich in Paris eine Platzierung unter den ersten 10 am Barren erturnt hat. Helen ist schon Gen Alpha und berichtet, wie hart das Leben als Leistungssportler ist und dass das endlich mal alle erfahren sollen.
"Was denkst du, worüber sollten mehr Menschen erfahren?
Ich finde, dass man generell das Turnen mehr präsentieren sollte. Aber abseits davon natürlich auch den Hintergrund was wir alles machen, damit wir dahin kommen. Klar, man weiß, dass wir zur Schule gehen und gleichzeitig viel trainieren müssen. Aber wie hart und wie zeitaufwendig das wirklich ist, wissen die meisten Menschen gar nicht."*
Wie passt das jetzt zu: Das Leben ist jetzt? Wie passt überhaupt irgendeine Art hartes Training zu dieser Idee?
Lustig finde ich allerdings auch, dass Frau Kevric meint, dass die meisten Menschen nicht wissen, dass Leistungssport harte Arbeit ist, mehr Verzicht als Erfolg, mehr Hoffnung als Triumph und vor allem eins: Ein im Verhältnis zum Gesamtleben relativ hart erkämpfter, kurzer Fame. Ich stehe ja grundsätzlich nur kopfschüttelnd vor all diesen heranwachsenden, eifrigen Möchtegernprofisportlern. Sie ruinieren sich alle Möglichkeiten einer gechillten Jugend und - wenn es schlecht läuft - ruinieren sie sich auch gleich ihre Gesundheit mit und haben dann bis ins Alter was von ihrem Jugendtraum.
Vielleicht sollte man die wahre Realität hinter überzogenem sportlichen Ehrgeiz wirklich mal viel deutlicher publik machen, da hat sie durchaus einen Punkt getroffen, die Frau Kevric.
Gesamtzusammenfassung nach dem Durchblättern dieser Zeitung: Uff, was bin ich froh, dass meine Kinder schon aus dem Gröbsten raus sind und sich den wahrhaft langweiligen Dingen des Lebens widmen können.
*Ich habe da übrigens eine technische Anmerkung: Readly ist so eingestellt, dass man aus den Zeitschriften, die man liest, nichts kopieren kann. Da ich hier aber konkrete Zitate aus den Artikeln verwenden wollte, habe ich einen Screenshot von dem Text gemacht - und Text in Fotos erkennt meine Handysoftware sofort. Aus einem Foto kann ich also völlig problemlos 1:1 den Text kopieren. Ich finde, hier kann man durchaus mal lobend einen technischen Fortschritt erwähnen
.
832 x anjeklickt (immerhin schon ein Kommentar) ... ¿selber was sagen?
Samstag, 28. Dezember 2024
Morgens am Hafen und Knallkörper
anje, 21:58h
Heute sind C und J wieder abgefahren. Weil am Vormittag nur der teure, zuschlagspflichtige Kat fährt und die reguläre Mittagsfähre erst um 16h in Emden ist, haben sie sich entschieden, die Fähre um 7.30h zu nehmen, damit sie heute Abend in Bielefeld noch Dinge tun können und nicht einen mehr oder minder nutzlosen, halbzerrissenen Reisetag in ihrem Urlaub verschwenden müssen.
Für mich hieß das, dass ich mir seit langer Zeit mal wieder einen Wecker stellen und zu ungewohnt früher Uhrzeit wach sein musste, um die zwei zum Hafen zu bringen.
Erstaunt habe ich feststellen können, dass es um 7.30h noch ziemlich dunkel ist, kombiniert mit den Lichtern am Hafen und dem Nebel, der seit vier Tagen hier fest in der Luft steht, ergab das allerdings einen interessanten Anblick.
Das Fährterminal ist hell erleuchtet, der Nebel wabert in Schwaden um die Lampen.
Am Anleger selber ist es außen dunkel, so dass man wunderbar in das beleuchtete Innere der Fähre blicken kann.
Am anderen Ende des Hafens, dort wo kaum andere Lichter sind, steht ein Windrad, das vorschriftsgemäß in der Spitze erleuchtet ist, man sieht die Lampe, die Flügel dagegen sind im Nebel verschwunden.
Auf dem Rückweg stoppe ich bei Lidl und kaufe frische Brötchen. Um diese Uhrzeit ist der Laden schon erstaunlich voll, bis ich begreife, warum: Ab heute werden Feuerwerkskörper verkauft und in dem Gang mit der berghoch gestapelten Knallerware knubbeln sich die Kunden.
Die Stadt veranstaltet an Silvester ein öffentliches, großes Feuerwerk am Strand, das man wunderbar von der Promenade aus beobachten kann (ich warte ja jedes Jahr darauf, dass die Insel irgendwann kentert, weil sich so immens viele Menschen alle auf der einen Stelle der Insel versammeln) und es wurde in allen lokalen Medien darum gebeten, möglichst keine eigenen Feuerwerkskörper zu zünden. (Die Gründe sind klar: Rücksicht auf andere und die Umwelt).
Ganz offensichtlich ist das den anwesenden Kunden ziemlich schnuppe, sie kaufen ganze Einkaufswagen voll Pyrotechnik zu gehoben dreistelligen Beträgen, ich stand eine Zeitlang neben der Kasse und habe es fasziniert beobachtet, während sich das "WARUM???" in meinem Kopf immer schneller um sich selber drehte.
Es mag ein Zufall gewesen sein, aber fast alle Käufer waren Männer und sie ähnelten sich auffallend in ihrem Phänotyp. Tendenziell leicht adipös mit kurz geschorenen, dunklen Haaren an den Seiten, auf dem Oberkopf etwas länger, mehrere trugen eine weite Jogginghose und eine in Wülsten gesteppte Jacke. Optisch also eher keine Urlauber, aber auch nicht der typische Ureinwohner der Insel. Mir war gar nicht klar, dass wir so viele Männer von diesem Typ hier auf der Insel haben und dass sich die Feuerwerkskäufer so ähnelten, fand ich durchaus faszinierend.
Wie auch immer, die Antwort auf das „Warum?“ fände ich noch viel spannender. Warum kaufen und zünden Menschen diese Knallkörper?
Das Zeug ist nicht nur richtig teuer, sondern auch blitzschnell verpufft, wobei es Gestank und Dreck hinterlässt. Dass offiziell darum gebeten wird, es bitte nicht zu tun, scheint die Käufer ja genauso wenig zu interessieren wie die Tatsache, dass wir uns hier im Nationalpark Wattenmeer befinden und dieses Knallerzeug Tiere und Umwelt massiv belastet.
Ich verstehe einfach nicht, warum Menschen so etwas tun
.
Für mich hieß das, dass ich mir seit langer Zeit mal wieder einen Wecker stellen und zu ungewohnt früher Uhrzeit wach sein musste, um die zwei zum Hafen zu bringen.
Erstaunt habe ich feststellen können, dass es um 7.30h noch ziemlich dunkel ist, kombiniert mit den Lichtern am Hafen und dem Nebel, der seit vier Tagen hier fest in der Luft steht, ergab das allerdings einen interessanten Anblick.
Das Fährterminal ist hell erleuchtet, der Nebel wabert in Schwaden um die Lampen.
Am Anleger selber ist es außen dunkel, so dass man wunderbar in das beleuchtete Innere der Fähre blicken kann.
Am anderen Ende des Hafens, dort wo kaum andere Lichter sind, steht ein Windrad, das vorschriftsgemäß in der Spitze erleuchtet ist, man sieht die Lampe, die Flügel dagegen sind im Nebel verschwunden.
Auf dem Rückweg stoppe ich bei Lidl und kaufe frische Brötchen. Um diese Uhrzeit ist der Laden schon erstaunlich voll, bis ich begreife, warum: Ab heute werden Feuerwerkskörper verkauft und in dem Gang mit der berghoch gestapelten Knallerware knubbeln sich die Kunden.
Die Stadt veranstaltet an Silvester ein öffentliches, großes Feuerwerk am Strand, das man wunderbar von der Promenade aus beobachten kann (ich warte ja jedes Jahr darauf, dass die Insel irgendwann kentert, weil sich so immens viele Menschen alle auf der einen Stelle der Insel versammeln) und es wurde in allen lokalen Medien darum gebeten, möglichst keine eigenen Feuerwerkskörper zu zünden. (Die Gründe sind klar: Rücksicht auf andere und die Umwelt).
Ganz offensichtlich ist das den anwesenden Kunden ziemlich schnuppe, sie kaufen ganze Einkaufswagen voll Pyrotechnik zu gehoben dreistelligen Beträgen, ich stand eine Zeitlang neben der Kasse und habe es fasziniert beobachtet, während sich das "WARUM???" in meinem Kopf immer schneller um sich selber drehte.
Es mag ein Zufall gewesen sein, aber fast alle Käufer waren Männer und sie ähnelten sich auffallend in ihrem Phänotyp. Tendenziell leicht adipös mit kurz geschorenen, dunklen Haaren an den Seiten, auf dem Oberkopf etwas länger, mehrere trugen eine weite Jogginghose und eine in Wülsten gesteppte Jacke. Optisch also eher keine Urlauber, aber auch nicht der typische Ureinwohner der Insel. Mir war gar nicht klar, dass wir so viele Männer von diesem Typ hier auf der Insel haben und dass sich die Feuerwerkskäufer so ähnelten, fand ich durchaus faszinierend.
Wie auch immer, die Antwort auf das „Warum?“ fände ich noch viel spannender. Warum kaufen und zünden Menschen diese Knallkörper?
Das Zeug ist nicht nur richtig teuer, sondern auch blitzschnell verpufft, wobei es Gestank und Dreck hinterlässt. Dass offiziell darum gebeten wird, es bitte nicht zu tun, scheint die Käufer ja genauso wenig zu interessieren wie die Tatsache, dass wir uns hier im Nationalpark Wattenmeer befinden und dieses Knallerzeug Tiere und Umwelt massiv belastet.
Ich verstehe einfach nicht, warum Menschen so etwas tun
.
778 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Freitag, 27. Dezember 2024
Konsumlimits
anje, 22:08h
Ich habe meine Mitgliedschaft bei den Krautreportern vor allem wegen Gabriel Yoran und seiner Serie: "Die Verkrempelung der Welt." Selten fand ich Texte so wahr und richtig und so treffend und gut beschrieben.
Jetzt hat er den 10. und letzten Teil seiner Serie veröffentlicht und weil ich zahlendes Krautreportermitglied bin, darf ich den Link zu dem Artikel teilen.
Wie du dein wahres Selbst findest (koste es, was es wolle)
Yoran erklärt hier sehr schlüssig die Hintergründe unserer Konsumsucht und unserer Konsumgesellschaft.
Seitdem die Menschen überwiegend aufgehört haben, ein gottesfürchtiges Leben zu leben, brauchten sie ein neues Leitbild. Das Drama begann mit der sogenannten Aufklärung, also gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
" Erst in der Folge der Aufklärung, die den Menschen sich selbst überließ, mussten moralische Ideale, da sie ja nun nicht mehr von einem Gott herabgereicht wurden, irgendwo anders herkommen: aus dem Menschen selbst. Diese Vorstellung entstand tatsächlich erst Ende des 18. Jahrhunderts. Bis dahin war ein gutes Leben ein moralisches Leben, und das meinte ein Gott wohlgefälliges."
Weil es jetzt also nicht mehr reichte, einfach ein bescheidenes, gottesfürchtiges Leben zu führen, was vor der Aufklärung den Sinn des Lebens und überhaupt alles erklärte, 42 sozusagen, brauchte es neue Werte und vor allem einen neuen Sinn.
Diese Werteverschiebung führte gradewegs an die Spitze der Maslow'schen Bedürfnispyramiden - wer heutzutage ein wahrhaft sinnerfülltes Leben führen will, muss sich selber verwirklichen. Nix mehr Gott, selbst ist der Mensch und um diese Einmaligkeit zu definieren, muss er natürlich auch Werte schaffen, die unmittelbar ihm persönlich zugeordnet werden, z.B. also seinen persönlichen Geschmack, seine Vorlieben und seine Abneigungen. Und wie zeigt man das treffender als durch individuellen Konsum? Eben.
Ich habe während ich den Artikel las, ständig zustimmend und teilweise auch verblüfft ob dieser simplen Erkenntnis vor mich hingenickt. Ja, die zwanghafte Suche nach und Zurschaustellung der eigenen Persönlichkeit beschreibt die Menschen unserer heutigen Geselllschaft sehr treffend - und sehr gruselig.
Die Menschen sind heute nicht mehr davon abhängig, einem unsichtbaren, allmächtigen Gott zu gefallen, sondern sie müssen heute ihrem sozialen Umfeld gefallen.
Wie schrecklich ist das denn, bitte schön?
Und weil das ungleich komplizierter ist als einfach nur ein einfaches, gottesfürchtiges Leben, bei dem man die Regeln genau kennt und wenn man die befolgt ist alles gut, nein, heutzutage weiß man ja gar nicht so genau, wie und auf welche Art man leben und seine eigene Authentizität entwickeln soll. Und weil das alles so viel komplizierter und belastender geworden ist, steigt logischerweise auch die Zahl der Menschen, die ob dieser Belastung verzweifeln - und depressiv werden. Sie fühlen nicht genug. Sie fühlen sich nicht genug, was auch immer, es geht ihnen schlecht.
Das wird übrigens in dem Artikel nicht weiter ausgeführt, aber ich halte das für eine völlig natürliche Erklärung.
Herr Yoran hat allerdings ein konkretes Ziel im Blick:
"Da uns exzessiver, durch Konsum definierter Individualismus überhaupt erst an den Punkt gebracht hat, an dem der ganze Planet existenziell gefährdet ist, muss die Diskussion über das gute Leben geführt werden."
Er stellt verschiedene Diskussionsmodelle vor und ich kann gedanklich jedem nur zustimmen. Wie wir das allerdings hinbekommen sollen, dass unsere (westliche) Gesellschaft sich solchen Forderungen beugt, da fehlt mir noch die passende Phantasie - auch wenn es alles absolut vernünftig wäre
.
Jetzt hat er den 10. und letzten Teil seiner Serie veröffentlicht und weil ich zahlendes Krautreportermitglied bin, darf ich den Link zu dem Artikel teilen.
Wie du dein wahres Selbst findest (koste es, was es wolle)
Yoran erklärt hier sehr schlüssig die Hintergründe unserer Konsumsucht und unserer Konsumgesellschaft.
Seitdem die Menschen überwiegend aufgehört haben, ein gottesfürchtiges Leben zu leben, brauchten sie ein neues Leitbild. Das Drama begann mit der sogenannten Aufklärung, also gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
" Erst in der Folge der Aufklärung, die den Menschen sich selbst überließ, mussten moralische Ideale, da sie ja nun nicht mehr von einem Gott herabgereicht wurden, irgendwo anders herkommen: aus dem Menschen selbst. Diese Vorstellung entstand tatsächlich erst Ende des 18. Jahrhunderts. Bis dahin war ein gutes Leben ein moralisches Leben, und das meinte ein Gott wohlgefälliges."
Weil es jetzt also nicht mehr reichte, einfach ein bescheidenes, gottesfürchtiges Leben zu führen, was vor der Aufklärung den Sinn des Lebens und überhaupt alles erklärte, 42 sozusagen, brauchte es neue Werte und vor allem einen neuen Sinn.
Diese Werteverschiebung führte gradewegs an die Spitze der Maslow'schen Bedürfnispyramiden - wer heutzutage ein wahrhaft sinnerfülltes Leben führen will, muss sich selber verwirklichen. Nix mehr Gott, selbst ist der Mensch und um diese Einmaligkeit zu definieren, muss er natürlich auch Werte schaffen, die unmittelbar ihm persönlich zugeordnet werden, z.B. also seinen persönlichen Geschmack, seine Vorlieben und seine Abneigungen. Und wie zeigt man das treffender als durch individuellen Konsum? Eben.
Ich habe während ich den Artikel las, ständig zustimmend und teilweise auch verblüfft ob dieser simplen Erkenntnis vor mich hingenickt. Ja, die zwanghafte Suche nach und Zurschaustellung der eigenen Persönlichkeit beschreibt die Menschen unserer heutigen Geselllschaft sehr treffend - und sehr gruselig.
Die Menschen sind heute nicht mehr davon abhängig, einem unsichtbaren, allmächtigen Gott zu gefallen, sondern sie müssen heute ihrem sozialen Umfeld gefallen.
Wie schrecklich ist das denn, bitte schön?
Und weil das ungleich komplizierter ist als einfach nur ein einfaches, gottesfürchtiges Leben, bei dem man die Regeln genau kennt und wenn man die befolgt ist alles gut, nein, heutzutage weiß man ja gar nicht so genau, wie und auf welche Art man leben und seine eigene Authentizität entwickeln soll. Und weil das alles so viel komplizierter und belastender geworden ist, steigt logischerweise auch die Zahl der Menschen, die ob dieser Belastung verzweifeln - und depressiv werden. Sie fühlen nicht genug. Sie fühlen sich nicht genug, was auch immer, es geht ihnen schlecht.
Das wird übrigens in dem Artikel nicht weiter ausgeführt, aber ich halte das für eine völlig natürliche Erklärung.
Herr Yoran hat allerdings ein konkretes Ziel im Blick:
"Da uns exzessiver, durch Konsum definierter Individualismus überhaupt erst an den Punkt gebracht hat, an dem der ganze Planet existenziell gefährdet ist, muss die Diskussion über das gute Leben geführt werden."
Er stellt verschiedene Diskussionsmodelle vor und ich kann gedanklich jedem nur zustimmen. Wie wir das allerdings hinbekommen sollen, dass unsere (westliche) Gesellschaft sich solchen Forderungen beugt, da fehlt mir noch die passende Phantasie - auch wenn es alles absolut vernünftig wäre
.
1087 x anjeklickt (2 mal hat hier schon jemand geantwortet) ... ¿selber was sagen?
Donnerstag, 26. Dezember 2024
Wie es war und wie es wird
anje, 22:40h
Ich habe mir schon Gedanken für den Rückblick auf das Jahr gemacht und bin dabei automatisch in einen Lebensrückblick gerutscht, weil dieses Jahr ja mal wieder einer meiner 15-jährigen Lebensabschnitte zu Ende geht (okay, der letzte Abschnitt dauerte rund 16,5 Jahre, aber grob gerundet sind das auch 15 Jahre).
Nächstes Jahr beginnen endgültig die nächsten 15 Jahre, wenn wir alle beide nicht mehr ins Büro gehen müssen und uns nur noch um uns selber und das, was uns Spaß macht, kümmern müssen und auf diesen Abschnitt bin ich schon enorm neugierig.
Wieder wird alles anders, wieder weiß ich nicht, was mich genau erwartet, ich weiß nicht, wie es mir gefallen wird, wie ich mich verändern werde und vor allem weiß ich nicht, ob meine jetzige Vorstellung, wie es werden könnte und wie ich mich dazu und dabei verhalten werde, ob ich diese Vorstellung auch in der Zukunft belastbar umsetzen kann.
Sich nur noch um das zu kümmern, was einem Spaß macht - das klingt so traumhaft, so unwirklich, so jenseits der aktuellen Wirklichkeit unserer Gesellschaft, die vor allem Realitäten bereithält, die einem alle überhaupt gar keinen Spaß machen, dass ich durchaus Bedenken habe, ob meine Vorstellungen diesmal nicht zu sehr nur Traumtänzereien sind, zu viel "Wünsch dir was" und zu wenig "So isses".
In der Vergangenheit passte meine Vorstellung von dem, wie ich mich zu dem, was passieren wird, verhalten werde, dagegen meist ziemlich gut, ich drücke mir also selber die Daumen, dass es mir auch diesmal, mit meinem letzten aktiven Lebensabschnitt gelingen wird, meine jetzigen Vorstellungen irgendwie in den Alltag zu übertragen, ich glaube, das Wichtigste wird sein, sich über all das, was eben nicht mehr funktioniert, auch nicht aufzuregen.
Ich erinnere mich noch gut, wie sehr ich mit Anfang und Mitte 20 belächelt wurde, als ich meine Theorien zum Thema Kinderhaltung zum Besten gab. Für mich ging es nämlich nie um Kindererziehung, weil ich von Erziehung im klassischen Sinne nichts halte, meiner Meinung nach wird der positive Einfluss, den Eltern auf ihre Kinder haben, komplett überbewertet. Mit negativem Einfluss können sie es ihren Kindern dagegen sehr schwer im Leben machen, ich habe meine Aufgabe als Mutter deshalb eher in einer Form von Kinderhaltung gesehen. Ich war dafür zuständig, dass sich die Kinder so frei und selbstständig entwickeln konnten, wie es im Rahmen der sonstigen Umstände nur möglich war und dass ich als Mutter sie maximal wenig dabei störte.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder nicht dümmer sind als Erwachsene und als überzeugter Anhänger der Mendel'schen Vererbungslehre war ich auch immer der festen Überzeugung, dass meine Kinder nicht dümmer sind als ich.
Der eingebaute Rechner, der die Leistung und Kapazität ihres Könnens steuert, ist ab Geburt vorhanden, nur die Software ist noch nicht vollständig installiert und es müssen natürlich noch Unmengen an Daten geladen werden. Das aber passiert sowieso ganz von alleine, wenn der eingebaute Rechner funktioniert und schnell genug getaktet ist, um damit eine brauchbare Leistung abrufen zu können.
Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass es für die Kinder ein Vorteil ist, wenn sie bevormundet werden, weshalb ich ihnen so weit wie möglich stets eine maximale Freiheit gewährt habe. Rückblickend sind die Kinder heute enorm stolz auf ihre harte Kindheit, denn grade weil ihnen nie etwas verboten war, konnten sie sich nie mit Unwissen oder Trotzreaktionen rechtfertigen. Allen Unsinn, den sie veranstaltet haben, mussten sie auch selber verantworten.
Ich habe zwar auf sie aufgepasst, aber immer mit so viel Abstand, dass sie es so wenig wie möglich merkten und fühlte mich vor allem dafür zuständig, das Schlimmste zu verhindern und ihnen den Arsch zu retten, wenn sie sich selber mit Schwung in die Kacke geritten hatten und feststeckten. Natürlich nicht ohne ausreichend Spott und Bemerkungen wie "und ich sag noch….".
Es war bei uns deshalb nie etwas konkret verboten, aber ich habe ihnen natürlich Ratschläge gegeben à la "hmm, was du da vorhast, das halte ich nicht für eine gute Idee. Ich sehe da dieses oder jenes Problem oder Risiko." Wenn sie es dann trotzdem taten und es passierte das, was ich vorhergesagt hatte, dann durften sie ihr Scheitern gründlich auskosten, bevor ich ihnen half, sich aus dem Schlamassel zu befreien. Per Saldo führte das dazu, dass sie mit zunehmendem Alter zunehmend auf meine Ratschläge hörten, sie hatten ihre Erfahrungen mit Widerstand eben früh genug schon gemacht. Ich hatte deshalb wenig Probleme mit Teenagern und Pubertät, da waren sie längst alt und erfahren genug, um meine Ratschläge freiwillig ernst zu nehmen.
Und ungefähr diese Grundhaltung für den Umgang mit Kindern habe ich schon früh propagiert, weil ich es schon immer für alle Beteiligten das Erfolgreichste und das Sinnvollste fand, wenn man sich gegenseitig respektiert, mit der Betonung auf gegenseitig. So lange ich keine eigenen Kinder hatte, bekam ich von den weisen älteren Menschen darauf dann immer nur zu hören: "Warte, bis du selber Kinder hast. Das ist nämlich alles nicht so einfach, wie du dir das vorstellst." - Nun, als ich dann selber Kinder hatte, war es exakt so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte, ich durfte mich nur weder an die althergebrachten noch an die allgemein geltenden Regeln halten, sondern musste meine eigenen leben. Was heute, rückblickend betrachtet, sehr gut funktionierte, was aber damals viele nicht glauben wollten und ich wurde viele Jahre sehr kritisch und abwertend von anderen Müttern angesehen.
Was den kommenden Lebensabschnitt angeht, habe ich wieder ziemlich andere Vorstellungen von meinem Alltag als das, was man gemeinhin so von Rentnern erwartet. Weder habe ich vor, eine Weltreise zu machen, noch freue ich mich auf Enkelkinder und kleiner setze ich mich im Alter auch nicht. Im Gegenteil, ich baue ein neues Haus mit allem Pipapo und ziehe dafür auch noch mal um in eine für mich völlig unbekannte Gegend.
Ich freue mich darauf, neue Menschen kennenzulernen, mir einen neuen Lebensrhythmus zu suchen und Dinge auszuprobieren, die ich noch nie getan habe. Ich bin sehr zuversichtlich, dass einiges davon gewaltig schief gehen wird, aber das ist nicht schlimm, es wird insgesamt hauptsächlich lustig, davon bin ich fest überzeugt
.
Nächstes Jahr beginnen endgültig die nächsten 15 Jahre, wenn wir alle beide nicht mehr ins Büro gehen müssen und uns nur noch um uns selber und das, was uns Spaß macht, kümmern müssen und auf diesen Abschnitt bin ich schon enorm neugierig.
Wieder wird alles anders, wieder weiß ich nicht, was mich genau erwartet, ich weiß nicht, wie es mir gefallen wird, wie ich mich verändern werde und vor allem weiß ich nicht, ob meine jetzige Vorstellung, wie es werden könnte und wie ich mich dazu und dabei verhalten werde, ob ich diese Vorstellung auch in der Zukunft belastbar umsetzen kann.
Sich nur noch um das zu kümmern, was einem Spaß macht - das klingt so traumhaft, so unwirklich, so jenseits der aktuellen Wirklichkeit unserer Gesellschaft, die vor allem Realitäten bereithält, die einem alle überhaupt gar keinen Spaß machen, dass ich durchaus Bedenken habe, ob meine Vorstellungen diesmal nicht zu sehr nur Traumtänzereien sind, zu viel "Wünsch dir was" und zu wenig "So isses".
In der Vergangenheit passte meine Vorstellung von dem, wie ich mich zu dem, was passieren wird, verhalten werde, dagegen meist ziemlich gut, ich drücke mir also selber die Daumen, dass es mir auch diesmal, mit meinem letzten aktiven Lebensabschnitt gelingen wird, meine jetzigen Vorstellungen irgendwie in den Alltag zu übertragen, ich glaube, das Wichtigste wird sein, sich über all das, was eben nicht mehr funktioniert, auch nicht aufzuregen.
Ich erinnere mich noch gut, wie sehr ich mit Anfang und Mitte 20 belächelt wurde, als ich meine Theorien zum Thema Kinderhaltung zum Besten gab. Für mich ging es nämlich nie um Kindererziehung, weil ich von Erziehung im klassischen Sinne nichts halte, meiner Meinung nach wird der positive Einfluss, den Eltern auf ihre Kinder haben, komplett überbewertet. Mit negativem Einfluss können sie es ihren Kindern dagegen sehr schwer im Leben machen, ich habe meine Aufgabe als Mutter deshalb eher in einer Form von Kinderhaltung gesehen. Ich war dafür zuständig, dass sich die Kinder so frei und selbstständig entwickeln konnten, wie es im Rahmen der sonstigen Umstände nur möglich war und dass ich als Mutter sie maximal wenig dabei störte.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder nicht dümmer sind als Erwachsene und als überzeugter Anhänger der Mendel'schen Vererbungslehre war ich auch immer der festen Überzeugung, dass meine Kinder nicht dümmer sind als ich.
Der eingebaute Rechner, der die Leistung und Kapazität ihres Könnens steuert, ist ab Geburt vorhanden, nur die Software ist noch nicht vollständig installiert und es müssen natürlich noch Unmengen an Daten geladen werden. Das aber passiert sowieso ganz von alleine, wenn der eingebaute Rechner funktioniert und schnell genug getaktet ist, um damit eine brauchbare Leistung abrufen zu können.
Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass es für die Kinder ein Vorteil ist, wenn sie bevormundet werden, weshalb ich ihnen so weit wie möglich stets eine maximale Freiheit gewährt habe. Rückblickend sind die Kinder heute enorm stolz auf ihre harte Kindheit, denn grade weil ihnen nie etwas verboten war, konnten sie sich nie mit Unwissen oder Trotzreaktionen rechtfertigen. Allen Unsinn, den sie veranstaltet haben, mussten sie auch selber verantworten.
Ich habe zwar auf sie aufgepasst, aber immer mit so viel Abstand, dass sie es so wenig wie möglich merkten und fühlte mich vor allem dafür zuständig, das Schlimmste zu verhindern und ihnen den Arsch zu retten, wenn sie sich selber mit Schwung in die Kacke geritten hatten und feststeckten. Natürlich nicht ohne ausreichend Spott und Bemerkungen wie "und ich sag noch….".
Es war bei uns deshalb nie etwas konkret verboten, aber ich habe ihnen natürlich Ratschläge gegeben à la "hmm, was du da vorhast, das halte ich nicht für eine gute Idee. Ich sehe da dieses oder jenes Problem oder Risiko." Wenn sie es dann trotzdem taten und es passierte das, was ich vorhergesagt hatte, dann durften sie ihr Scheitern gründlich auskosten, bevor ich ihnen half, sich aus dem Schlamassel zu befreien. Per Saldo führte das dazu, dass sie mit zunehmendem Alter zunehmend auf meine Ratschläge hörten, sie hatten ihre Erfahrungen mit Widerstand eben früh genug schon gemacht. Ich hatte deshalb wenig Probleme mit Teenagern und Pubertät, da waren sie längst alt und erfahren genug, um meine Ratschläge freiwillig ernst zu nehmen.
Und ungefähr diese Grundhaltung für den Umgang mit Kindern habe ich schon früh propagiert, weil ich es schon immer für alle Beteiligten das Erfolgreichste und das Sinnvollste fand, wenn man sich gegenseitig respektiert, mit der Betonung auf gegenseitig. So lange ich keine eigenen Kinder hatte, bekam ich von den weisen älteren Menschen darauf dann immer nur zu hören: "Warte, bis du selber Kinder hast. Das ist nämlich alles nicht so einfach, wie du dir das vorstellst." - Nun, als ich dann selber Kinder hatte, war es exakt so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte, ich durfte mich nur weder an die althergebrachten noch an die allgemein geltenden Regeln halten, sondern musste meine eigenen leben. Was heute, rückblickend betrachtet, sehr gut funktionierte, was aber damals viele nicht glauben wollten und ich wurde viele Jahre sehr kritisch und abwertend von anderen Müttern angesehen.
Was den kommenden Lebensabschnitt angeht, habe ich wieder ziemlich andere Vorstellungen von meinem Alltag als das, was man gemeinhin so von Rentnern erwartet. Weder habe ich vor, eine Weltreise zu machen, noch freue ich mich auf Enkelkinder und kleiner setze ich mich im Alter auch nicht. Im Gegenteil, ich baue ein neues Haus mit allem Pipapo und ziehe dafür auch noch mal um in eine für mich völlig unbekannte Gegend.
Ich freue mich darauf, neue Menschen kennenzulernen, mir einen neuen Lebensrhythmus zu suchen und Dinge auszuprobieren, die ich noch nie getan habe. Ich bin sehr zuversichtlich, dass einiges davon gewaltig schief gehen wird, aber das ist nicht schlimm, es wird insgesamt hauptsächlich lustig, davon bin ich fest überzeugt
.
1469 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Mittwoch, 25. Dezember 2024
Dies und das
anje, 21:54h
Jetzt habe ich erst mal gründlich überlegen müssen, was ich heute so getan habe. Etwas einzelnes, Großes war nicht dabei, nur lauter Kleinkram.
N fuhr mit der 10.30h-Fähre, weshalb ich früh wach und auf war, anschließend könnte man sagen, ich habe den Tag entspannt verbummelt und mich mal hiermit, mal damit beschäftigt, auf alle Fälle bin ich jetzt am Abend sehr zufrieden mit dem Tag.
Ich habe gelesen und außerdem viel in der Küche rumgekruschelt, alles mögliche vor- und zubereitet, wobei es kein "richtiges" Essen heute gab, sondern nur Nachtisch und Vorspeisen.
Den Nachtisch gab es heute so gegen Mittag als erstes.
Ich hatte Herrencreme gemacht, weil K sich das gewünscht und ich dann aus Neugier nach dem Rezept gegoogelt hatte.
Herrencreme kenne ich als Münsterländer Nachspeise, die häufig auf Buffets angeboten wird, die ich aber noch nie mochte. Für meinen Geschmack ist das eine viel zu sahnige, labberige Cremespeise - ich gebe aber zu, dass ich auch andere Nachspeisen nicht mag, insofern hat die Herrencreme da kein Alleinstellungsmerkmal.
Was ich allerdings extrem gerne esse, ist Vanillepudding und als ich nun nach dem Rezept für Herrencreme googelte, stellte ich fest, dass Herrencreme nichts anderes ist als Vanillepudding mit geschlagener Sahne vermischt, außerdem noch ein Schuss Rum und ein paar Schokosplitter.
Spontan beschloss ich natürlich, für K Herrencreme herzustellen, wenn Vanillepudding drin ist, muss es doch bestimmt gut schmecken, wahrscheinlich habe ich bisher nur künstlich produzierte Massenware probiert, gekauften Vanillepudding mag ich auch nicht.
Ich kochte also guten Vanillepudding (gestern) und rührte heute in den abgekühlten Pudding einen Topf geschlagene Sahne, probierte und staunte, wie sehr man mit Sahne wirklich guten Vanillepudding verschandeln kann. Das Zeug schmeckte genau so labberig, sahnig wie ich Herrencreme in Erinnerung habe.
Da halfen auch Rum und Schokosplitter nicht, die machten es eindeutig nicht besser.
Nun ja, jetzt hatte ich aber eine große Schüssel Herrencreme fertig, jetzt musste sie auch gegessen werden.
Im Vorratsschrank gab es noch ein Paket gerollte Neujahrshörnchen, in die wurde die Creme eingefüllt und als Frühstück serviert.
Vorbereitet habe ich dann noch eine Schüssel mit Wavelkesteig, die werden morgen gebacken, wenn der Teig durchgequollen ist. Außerdem habe ich ein Huhn gekocht und entfleddert, Hühnerfleisch und Brühe können später weiterverarbeitet werden.
Zum Abendessen gab es dann ein Blech mit Blätterteighäppchen, sowie Cracker mit verschiedenen Dips, man wird gut satt davon.
Den Abend habe ich vor dem flackernden Kaminofen verbracht und die Serie Reisen mit Muddi geschaut. Ein bisschen skurril, hat aber auch Spaß gemacht, vier von fünf Sternen
.
N fuhr mit der 10.30h-Fähre, weshalb ich früh wach und auf war, anschließend könnte man sagen, ich habe den Tag entspannt verbummelt und mich mal hiermit, mal damit beschäftigt, auf alle Fälle bin ich jetzt am Abend sehr zufrieden mit dem Tag.
Ich habe gelesen und außerdem viel in der Küche rumgekruschelt, alles mögliche vor- und zubereitet, wobei es kein "richtiges" Essen heute gab, sondern nur Nachtisch und Vorspeisen.
Den Nachtisch gab es heute so gegen Mittag als erstes.
Ich hatte Herrencreme gemacht, weil K sich das gewünscht und ich dann aus Neugier nach dem Rezept gegoogelt hatte.
Herrencreme kenne ich als Münsterländer Nachspeise, die häufig auf Buffets angeboten wird, die ich aber noch nie mochte. Für meinen Geschmack ist das eine viel zu sahnige, labberige Cremespeise - ich gebe aber zu, dass ich auch andere Nachspeisen nicht mag, insofern hat die Herrencreme da kein Alleinstellungsmerkmal.
Was ich allerdings extrem gerne esse, ist Vanillepudding und als ich nun nach dem Rezept für Herrencreme googelte, stellte ich fest, dass Herrencreme nichts anderes ist als Vanillepudding mit geschlagener Sahne vermischt, außerdem noch ein Schuss Rum und ein paar Schokosplitter.
Spontan beschloss ich natürlich, für K Herrencreme herzustellen, wenn Vanillepudding drin ist, muss es doch bestimmt gut schmecken, wahrscheinlich habe ich bisher nur künstlich produzierte Massenware probiert, gekauften Vanillepudding mag ich auch nicht.
Ich kochte also guten Vanillepudding (gestern) und rührte heute in den abgekühlten Pudding einen Topf geschlagene Sahne, probierte und staunte, wie sehr man mit Sahne wirklich guten Vanillepudding verschandeln kann. Das Zeug schmeckte genau so labberig, sahnig wie ich Herrencreme in Erinnerung habe.
Da halfen auch Rum und Schokosplitter nicht, die machten es eindeutig nicht besser.
Nun ja, jetzt hatte ich aber eine große Schüssel Herrencreme fertig, jetzt musste sie auch gegessen werden.
Im Vorratsschrank gab es noch ein Paket gerollte Neujahrshörnchen, in die wurde die Creme eingefüllt und als Frühstück serviert.
Vorbereitet habe ich dann noch eine Schüssel mit Wavelkesteig, die werden morgen gebacken, wenn der Teig durchgequollen ist. Außerdem habe ich ein Huhn gekocht und entfleddert, Hühnerfleisch und Brühe können später weiterverarbeitet werden.
Zum Abendessen gab es dann ein Blech mit Blätterteighäppchen, sowie Cracker mit verschiedenen Dips, man wird gut satt davon.
Den Abend habe ich vor dem flackernden Kaminofen verbracht und die Serie Reisen mit Muddi geschaut. Ein bisschen skurril, hat aber auch Spaß gemacht, vier von fünf Sternen
.
662 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Dienstag, 24. Dezember 2024
Weihnachten check
anje, 23:54h
Das war ein sehr entspanntes Weihnachten.
Um 17h kam der Onkel und wir starteten mit unserem drei Gänge Menu. Als Vorspeise Lachstartar auf Roggencrackern, Hauptgang war warmer Kartoffelsalat mit Schnitzel und als Nachtisch drei verschiedene Sorten Eis.
Insgesamt also weihnachtlich angemessen, ich war zufrieden mit der Wahl der Speisen, vor allem waren anschließend alle satt und zufrieden.
Gegen 21h fuhr der Onkel weiter, er war noch an einer anderen Stelle eingeladen und wir gingen nach oben, feuerten den ausgegangenen Ofen wieder an und machten Bescherung.
Ich habe das vor zwei Monaten erschienene Buch von Caroline Peters bekommen, einen Airtag in Scheckkartenformat (sehr passend, denn ich habe genau gestern gesagt, dass ich das sehr praktisch fände) und Knochenschallkopfhörer, die mir nach dem ersten Ausprobieren sehr gut gefallen.
Ich habe ja ein dauerhaftes Kopfhörerproblem, weil ich es hasse, irgendetwas im Ohr zu haben. In-ear-Kopfhörer scheiden für mich also vollständig aus, ich werde schon nach rund 30 Sekunden Tragen komplett zappelig und nervös und will den Fremdkörper im Ohr loswerden.
Ich benutze deshalb entweder diese ganz einfachen, schnurgebundenen Airpods, die früher serienmäßig zu einem iPhone dazugehörten (nach dem ich von den teuer gekauften, schnurlosen AirPods zwei verloren habe, habe ich es aufgegeben, davon immerzu neue zu kaufen) oder over-ear-Kopfhörer, die mich aber nach einer gewissen Zeit auch nerven und heiße Ohren machen.
Es ist also schwierig mit mir und Kopfhörern und deshalb bin ich jetzt sehr gespannt, wie lange ich es mit diesen Knochenschallkopfhörern aushalte, das erste An- und Ausprobieren war auf alle Fälle vielversprechend.
N fährt morgen schon wieder ab, weil er am Freitag nach Australien fliegt und noch einen Tag dazwischen Zeit zum Räumen und Packen haben möchte, C und J bleiben noch bis +/- Sonntag, immerhin hatten wir zwei ganze Tage zu fünft
.
Um 17h kam der Onkel und wir starteten mit unserem drei Gänge Menu. Als Vorspeise Lachstartar auf Roggencrackern, Hauptgang war warmer Kartoffelsalat mit Schnitzel und als Nachtisch drei verschiedene Sorten Eis.
Insgesamt also weihnachtlich angemessen, ich war zufrieden mit der Wahl der Speisen, vor allem waren anschließend alle satt und zufrieden.
Gegen 21h fuhr der Onkel weiter, er war noch an einer anderen Stelle eingeladen und wir gingen nach oben, feuerten den ausgegangenen Ofen wieder an und machten Bescherung.
Ich habe das vor zwei Monaten erschienene Buch von Caroline Peters bekommen, einen Airtag in Scheckkartenformat (sehr passend, denn ich habe genau gestern gesagt, dass ich das sehr praktisch fände) und Knochenschallkopfhörer, die mir nach dem ersten Ausprobieren sehr gut gefallen.
Ich habe ja ein dauerhaftes Kopfhörerproblem, weil ich es hasse, irgendetwas im Ohr zu haben. In-ear-Kopfhörer scheiden für mich also vollständig aus, ich werde schon nach rund 30 Sekunden Tragen komplett zappelig und nervös und will den Fremdkörper im Ohr loswerden.
Ich benutze deshalb entweder diese ganz einfachen, schnurgebundenen Airpods, die früher serienmäßig zu einem iPhone dazugehörten (nach dem ich von den teuer gekauften, schnurlosen AirPods zwei verloren habe, habe ich es aufgegeben, davon immerzu neue zu kaufen) oder over-ear-Kopfhörer, die mich aber nach einer gewissen Zeit auch nerven und heiße Ohren machen.
Es ist also schwierig mit mir und Kopfhörern und deshalb bin ich jetzt sehr gespannt, wie lange ich es mit diesen Knochenschallkopfhörern aushalte, das erste An- und Ausprobieren war auf alle Fälle vielversprechend.
N fährt morgen schon wieder ab, weil er am Freitag nach Australien fliegt und noch einen Tag dazwischen Zeit zum Räumen und Packen haben möchte, C und J bleiben noch bis +/- Sonntag, immerhin hatten wir zwei ganze Tage zu fünft
.
748 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
... older stories