anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 29. Juni 2022
Bürokratie abarbeiten
Zur Zeit bin ich damit beschäftigt, all die seit langem liegengebliebenen, ungeliebten Sonderaufgaben abzuarbeiten, damit ich vorzugsweise mit Inbox Zero am Freitag mit gutem Gewissen das Büro verlassen kann.

Heute habe ich von ganz vielen Firmen die notwendigen Angaben im Transparenzregister eingetragen.
Früher mussten dort nur Stiftungen und Vereine eintragen, wer wirtschaftlicher Berechtigter des jeweiligen Stiftungs- bzw. Vereinsvermögens ist. Da das natürlich per Gesetz die Stiftung oder Verein selber ist, haben sich viele Leute hinter dieser Rechtsform versteckt, um so Geld zu waschen. Das Transparenzgesetz versuchte deshalb, hier wenigstens die gesetzlichen Vertreter etwas stärker ans Licht zu zerren, weshalb Stiftungen und Vereine ihre jeweiligen gesetzlichen Vertreter im Transparenzregister eintragen mussten.

Seit neuestem müssen das auch GmbHs, hier läuft die Frist zur Meldung an das Register am 30.06.2022 aus, heute habe ich die letzten Gesellschaften gemeldet, damit bin ich zwei Tage vor der Frist, ich war tief beeindruckt von mir.

Dann habe ich noch eine äußerst komplexe Steuererklärung fertiggestellt und abgeschickt und einen Stapel alte E-Mails endlich mal beantwortet.

Am Abend habe ich mit K zusammen versucht, den Antrag auf Wiederaufbauhilfe/Fluthilfe zu stellen, denn bei der Unwetterkatastrophe letzten Sommer ist ja die Immobilie in Velbert komplett abgesoffen und hat einen hohen sechsstelligen Schaden produziert. Erst jetzt haben wir alle Unterlagen, Gutachten, Rechnungen etc. zusammen, jetzt müssen wir nur noch die Bürokratiehürde überspringen und dann kriegen wir vielleicht einen kleinen Teil des Schadens wieder zurückgezahlt. Wir haben uns ganz viele Anleitungen durchgelesen, K hat heute mit vielen Beratungsstelolen telefoniert, aber wie wir den Antrag wirklich komplett richtig ausfüllen und was wir alles beilegen müssen - das haben wir immer noch nicht raus. K wird dann morgen mal weiter forschen.

Wenn ich mir überlege, dass es zu meinem Job gehört, komplexe Bürokratievorgaben richtig abzuarbeiten, wenn aber selbst ich von diesen Anträgen überfordert bin, dann wundert es mich nicht, wenn andere Leute komplett darüber verzweifeln.

Außerdem haben wir heute Abend, bevor wir uns an diesen unseligen Antrag setzten, noch eine kleine Radtour gemacht und ich habe mich mal wieder ausführlich darüber gefreut, wie viel Spaß es macht, mit diesem Fahrrad zu fahren. Fast so viel Spaß wie früher das Karusselfahren auf der Kirmes, ich könnte auch einfach immer nur im Kreis fahren und mich am Dahingleiten erfreuen
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Montag, 27. Juni 2022
Alles plätschert so vor sich hin
Das Leben dümpelt grade so leise vor sich hin.
Es passieren keine großen Dramen, es gelingen aber auch keine großen Pläne, was vor allem daran liegt, dass sich niemand um das Umsetzen der Pläne kümmert.

Es macht den Eindruck als ob jeder so leise vor sich hindümpelt und darauf wartet, an der großen Sommerwelle teilzunehmen oder sich bereits davon wieder erholt, auf alle Fälle ist aktuell keine Zeit für große Dinge, lieber schön unauffällig unterm Radar langsegeln und nicht auffallen.

Noch vier Arbeitstage bis Urlaub, möglichst überall den Ball flach halten, damit nichts mehr dazwischen kommt.

Ich habe heute die Fähre gebucht, weil ich die ganze Zeit noch nicht sicher war, ob ich dieses Wochenende wirklich fahren kann.
Aber erstens habe ich ja jetzt die Waschmaschine bestellt, die demnächst geliefert wird und dann ist es klug, wenn jemand da ist, und zweitens sieht es tatsächlich so aus, als ob alles friedlich bleibt und meiner Büroabwesenheit nichts im Wege steht.

Natürlich sind im Internet schon alle Fähren ausgebucht, es ist nicht nur an den Flughäfen und in den Zügen voll, auch die Fähren sind am Limit, aber ich habe es einfach mal probiert und die AG Ems direkt angeschrieben und bekam tatsächlich eine Buchungsbestätigung per E-Mail zurück, das ist doch eine sehr erfreuliche Nachricht.

Überall liest man Horrorgeschichten über überfüllte, gecancelte, verspätete, umgeleitete, verstopfte Urlaubsanreisen - und ich bin heilfroh, dass ich damit nichts zu tun habe, sondern die einzige kleine Hürde ein freier Platz auf der Autofähre ist und den scheine ich mir grade erfolgreich gesichert zu haben.
Auf einen klassischen Urlaub mit irgendwo hinfahren, wo man nicht zu Hause ist, habe ich ja sowieso nie Lust, aber zur Zeit würde ich sogar extra was draufzahlen, um mir diese Tortur zu ersparen, mich gruselt es sehr bei der Vorstellung, ich müsste jetzt irgendwohin in Urlaub fahren. Nein, nein, ich möchte bitte auf keinen Fall irgendwohin, sondern mich nur zu Hause verkriechen und den Menschenmassen aus dem Weg gehen
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Montag, 27. Juni 2022
Ausmisttag
Nach dem Aufstehen packte mich ein Energieschub und ich holte alle meine schwarzen T-Shirts aus dem Schrank, legte sie aufs Bett und zog anschließend eines nach dem anderen an, um zu entscheiden, ob es bleibt oder geht.

Danach wiederholte ich das Spiel mit meinen Röcken - erst die kurzen, dann die langen und am Ende hatte ich einen großen Sack voll aussortierter Kleidung, den wir umgehend zum Altkleidercontainer brachten, das ist ein wunderbares Gefühl.

Genaugenommen brachten wir sogar zwei sehr große, sehr volle Säcke zum Container, weil ich bereits einen großen Stapel Klamotten schon fertrig aussortiert im Gästezimmer liegen hatte, ich war nur noch nicht dazu gekommen, ihn endzuentsorgen.

Jetzt ist alles weg und das fühlt sich ganz wunderbar an.
Wenn ich die Aktion noch 10x wiederhole habe ich anschließend einen einigermaßen gut sortierten Kleiderschrank, in dem nur noch Dinge hängen, die ich auch wirklich anziehe.

Das allermeiste, was ich noch aussortieren muss, fällt wohl in die Kategorie "Bürokleidung". Da ist eigentlich nichts dran, es passt und ist wie der größte Teil meiner Kleidung zeitlos modern - aber ich habe keine Lust mehr auf Bürokleidung.

Ja, ich weiß, es sind immer noch 819 Tage und ja, ich werde meine Bürokleidung auch noch nicht sofort wegwerfen, aber ich kann ja schon mal anfangen, ab und zu ein Teilchen. Hier ein Blüschen, dort ein Hemdchen, Blazer habe ich definitiv auch viel zu viele und Kleider ziehe ich sowieso nicht mehr an, die können jetzt schon weg.

Ich mag keine Kleider, denn seitdem ich keine Absatzschuhe mehr trage, habe ich keine Schuhe mehr für Kleider und Kleid mit barfuß ist ja nun auch nicht wirklich elegant und Kleid mit Schnürschuh ist für mich ein komplettes No-Go.
Kleid mit Ballerina geht bei manchen Frauen, aber ich besitze kein Paar Ballerinas, was nicht drückt oder scheuert, ich habe also keine Schuhe für ein Kleid, damit brauche ich auch keine Kleider mehr. Sehr einfach.

Als wir vom Container zurückkamen haben wir uns spontan zu einer Fahrradtour entschlossen, der Himmel war leicht bedeckt, also nicht mehr so heiß, sehr angenehmes Fahrradwetter.


Gleich hinter unserem Haus beginnen die Felder, dort kann man ganz wunderbar mittendurch radeln.

Mein Fahrrad mit voller Ausstattung:

Man braucht zwar für eine Radtour durch die Felder keine Einkaufstaschen - sie stören aber auch nicht, weshalb also abmachen
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Sonntag, 26. Juni 2022
Schlechtes Buch
Heute habe ich am Vormittag noch ein wenig Arbeit nachgeholt und am Nachmittag war Lesetag.

Ich habe den größten Teil des Nachmittags im Bett gelegen und ein Papierbuch gelesen.

Das Buch war so schlecht, dass ich sofort, nach dem ich die letzte Seite gelesen hatte, aufgestanden bin, um es ganz unten im Papiermüll für immer aus dem Verkehr zu ziehen.

In solchen Momenten fühle ich mich immer ein wenig wie Savonarola, der die Welt durch seine Bücherverbrennungen ja auch vor Schlimmeren bewahren wollte, denn es gibt wirklich Bücher, die sollte es nicht geben.

Nicht, weil der Inhalt irgendwie inhaltlich verstörend wäre, darüber will ich gar nicht urteilen, im Gegenteil, es war ein enorm langweiliger 08/15 Krimi, ohne besonders aufregende Handlung und ohne andere eskalierende Highlights.
Er war aber so außergewöhnlich schlecht geschrieben, dass ich denke, niemand sollte auch nur eine Minute seiner Lebenszeit damit verschwenden, so schlechte Bücher zu lesen.

Ich habe aber ja leider diese ungemein lästige Angewohnheit, ein Buch, was ich einmal angefangen habe zu lesen, auch zu Ende zu lesen, egal wie schlecht es wird, deshalb habe ich mich jetzt fast vier Wochen durch dieses Buch gequält und mich dabei jede Minute, die ich darin las, gefragt, warum ich das tue, es ließ sich aber nicht ändern, Magie der Bücher.

Aber weil ich das nicht ändern kann und weil ich der festen Überzeugung bin, dass ich mit diesem Leiden nicht alleine bin, habe ich heute die Welt zu einem ganz klitzekleinen bisschen sichereren Ort gemacht - noch jemanden wird dieses gedruckte Exemplar nicht quälen.

Den Rest des Tages musste ich mich dann von den Strapazen erholen, die das Leben einem dadurch abverlangt, dass es einen in die Fänge derartiger Schundliteratur treibt. Ich dachte, das geht am besten durch Dinge, die noch schlimmer sind und habe deshalb Fernsehen geguckt, genauer: werbefinanzierte Privatsender.

Jetzt weiß ich, es gibt wirklich Dinge, die schlimmer sind als dieses Buch.

Was um alles in der Welt sind das für Menschen, die sich Filme angucken, die zu 80% aus Werbeunterbrechungen bestehen?
Und was um alles in der Welt ist das für eine Zielgruppe, die die Werbung da versucht anzusprechen?

Vielleicht sollte ich aber auch einfach nur froh sein, dass es mir gelingt, genau diese Welt die allermeiste Zeit komplett berührungslos neben meinem Leben nebenher rauschen zu lassen. Ich glaube, es gibt sehr vieles, was ich gar nicht so genau wissen möchte
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Freitag, 24. Juni 2022
Gesund
Heute Home-Office bis mittags, dann Wochenende.
Am Nachmittag Termin beim Hausarzt, Besprechung der Ergebnisse des großen Check-Ups, es war insgesamt erstaunlich unspektakulär, denn alle Werte waren im Normbereich, weitermachen sagte der Arzt und 10 Minuten später war ich wieder draußen. Wäre das auch geklärt.

Knapp wusste ich, dass ich rundum gesund bin, setzte die große Müdigkeit ein, war ja klar.

Ich wollte aber noch einen Besuch beim Fahrradladen erledigen, denn heute sollte ja meine Sattelstütze da sein.
War sie auch und endlich konnte mein geliebter Leppersattel montiert werden, was für ein wunderbares Fahrgefühl, jetzt ist das Fahrrad wirklich nicht mehr zu tippen.

Auf dem Rückweg ein Abstecher beim Aldimarkt, dort gehe ich ja nur aus Neugier so 1-2 mal im Monat gucken, was die da grade als Sonderposten haben. Aktuell gibt es dort zur Zeit Bitterballen, musste ich natürlich sofort kaufen.

Wieder zuhause blinzelte mich mein Bett sehr verführerisch an.
Es ist Wochenende, ich habe mir deshalb keine weiteren Aktivitäten ausgedacht und plane auch nicht, heute noch mal aufzustehen
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Donnerstag, 23. Juni 2022
Seltsame Menschen
Der Bürotag heute war geprägt von einem Gespräch mit einem mir bisher völlig unbekannten Kollegen, den das Mutterhaus als hochqualifizierte Fachkraft teuer eingekauft hatte.
Es ging um eine spezielle Bewertungsfrage und es war ihm empfohlen worden, hierzu doch bitte auch offiziell meine Meinung einzuholen.
Weil er aber ja selber so hochqualifiziert und titelbekränzt und damit allwissend und sowieso klüger als alle anderen Menschen ist, muss er sich darüber sehr geärgert haben.

Statt also einfach konkret zu fragen, wie ich den Sachverhalt beurteile, hielt er mir einen langen Vortrag mit vielen fachlichen Fehlern und noch mehr name-dropping Peinlichkeiten drin und stritt sich dann mit mir, als ich versuchte, die Fehler zu korrigieren.

Es war stellenweise derart abstrus und skurril, dass ich versucht war, das Gespräch aufzunehmen, um es als Dadaismusperle bei Youtube hochzuladen.
Also echt mal, Leute gibt's
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Donnerstag, 23. Juni 2022
Meine Geschichte der Waschmaschinen
Ich habe heute das sechste Mal in meinem Leben eine Waschmaschine gekauft.

Die erste Waschmaschine kaufte ich Ende 1981, es war eine Privileg-Waschmaschine von Quelle, sie kostete 600 DM und bezahlt wurde sie von meiner Großmutter.
Ich musste mich dafür verpflichten, die Wäsche meines Vaters zu waschen, damit dieser keinen Vorwand mehr hatte, einmal im Monat bei meiner Mutter vorstellig zu werden, um von ihr seine Wäsche waschen zu lassen.
Sie hatte bei der Trennung schließlich die Waschmaschine mitgenommen, da war es aus seiner Sicht nur legitim, dass er mit seiner Schmutzwäsche der ehemals gemeinsamen Haushaltswaschmaschine samt Bedienungskraft nachreiste.

Meine Großmutter ärgerte das sehr und um ihrer Tochter, also meiner Mutter, diese monatlichen Heimsuchungen zu ersparen, kam sie auf die Idee, mir eine Waschmaschine zu finanzieren, damit mein Vater keinen Vorwand mehr hatte, um ohne Einladung bei seiner ehemaligen Waschmaschine vorbeizuschauen.
Mir fehlte in meinem ersten eigenen Hausstand nicht nur eine Waschmaschine, sondern auch die nötigen Geldmittel zum selbstständigen Erwerb, es war also ein win-win-deal für beide Seiten.

Diese Waschmaschine ging im Jahr 1994 kaputt - das Schloss des Bullauges wurde von einem Plastikhaken gehalten, der zerbrach und es gab kein passendes Ersatzteil.

1994 verfügte ich zum Glück schon über eine eigene Grundausstattung an Finanzmitteln, ich konnte mir also eine neue Waschmaschine ohne fremde Finanzierung kaufen. Diesmal kaufte ich eine Bosch, sie kostete 1.000 DM und funktionierte bis zum Jahr 2006. In den 12 Jahren absolvierte sie über 7000 Waschgänge, mindestens. Als sie 2006 ein Problem mit der Heizung hatte, verzichtete ich auf eine Reparatur und kaufte kurzerhand eine neue. Wieder eine Bosch, der Preis lag bei 700 €

Diese Waschmaschine wäscht heute noch, inzwischen allerdings Cs Wäsche. Als ich 2008 nach Greven ging, ließ ich die noch relativ neue Waschmaschine bei CW zurück und kaufte für Greven das gleiche Modell noch mal neu, gleicher Preis. CW benutzte die Maschine bis zu seinem Tod 2014, da war sie acht Jahre alt aber in Waschgängen gerechnet noch ziemlich jung. Sie stand dann eine Zeit unbenutzt rum, bis C eine Waschmaschine brauchte.

Meine Maschine in Greven funktioniert bis heute auch ohne Probleme, sie ist also im 14. Jahr und ich hoffe, sie hält noch so lange durch, bis das Haus in Rheda fertig ist, für dieses Haus werde ich wieder eine neue Maschine kaufen, dann muss ich mit der bisherigen nicht umziehen.

Im Jahr 2005 kauften wir das Haus auf Borkum und dort brauchte ich natürlich auch eine Waschmaschine. In einem Zweitverwerterelektromarkt fand ich eine Maschine der Marke Hanseatic für 350 € , ich dachte,, für Borkum reicht das und so war es auch. Fast 17 Jahre hielt diese Maschine durch, bis sie neulich ihre Arbeit endgültig einstellte, heute habe ich ihren Nachfolger gekauft.

Von den fünf Waschmaschinen, die ich bisher besessen habe, waren zwei "Billig-Maschinen" und drei Maschinen von Bosch. Eine Miele Waschmaschine habe ich bisher noch nie in Betracht gezogen, für mich war Miele immer entschieden zu teuer, Miele ist nur was für reiche Leute.

Jetzt bin ich aber reich und deshalb habe ich jetzt eine Miele Waschmaschine gekauft.

Ich bin schon sehr gespannt, ob diese Waschmaschine besser wäscht als die Allerweltsmaschinen, die ich bisher benutzte. Besser anfühlen tut sich der Besitz einer Miele-Waschmaschine aber auf alle Fälle schon jetzt. Ich gehöre damit eindeutig zur arrivierten Mittelschicht, dass ich dort allerdings einmal landen werde, hätte ich mir vor 15 Jahren auch noch nicht träumen lassen.

Erstaunlicherweise fand ich den Preis, den ich heute bezahlt habe, gar nicht so schrecklich überzogen, wie ich es für eine Miele Waschmaschine erwartet hätte. Ich habe für meine Miele-Edelmaschine jetzt 400 € mehr bezahlt als für die letzte Bosch-Maschine, die ich 2008 gekauft habe. Das entspricht einem Mehrpreis pro Jahr von nur 3,28%, da kann man doch echt nicht meckern.

Ich habe aber auch eines der günstigsten Modelle gewählt, was die Firma Miele im Angebot hat, weil ich vor dem Kauf in einem Mielefachcenter war und mich ausführlich habe beraten lassen. Als Ergebnis dieser Beratung habe ich gelernt, dass die Waschqualität aller Modelle gleich gut ist, dass sie nur unterschiedlich viel Extraschnickschnack haben, von dem ich mir nicht vorstellen kann, dass ich irgendetwas davon benutzen würde. Ich wasche eigentlich immer nur 40° oder 60° Wäsche und ab und zu Wolle. Fertig, andere Programme benutze ich nicht, vielleicht noch das Kochwäscheprogramm zur Maschinenreinigung, aber diese Programm sind auch in der allerallereinfachsten Ausführung immer dabei, muss man also nicht weiter beachten.
Alles andere, was sich Miele sonst so als Extras ausgedacht hat, ist nice, aber für mich überflüssig.
Die Beratung, die ich heute bekommen habe, hat mir sehr gut gefallen, es ist doch immer erfreulich, festzustellen, was man alles nicht braucht
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