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Sonntag, 1. Mai 2022
Blogdesign
anje, 22:41h
Heute folgt weiter unten ein Text, den ich schon vor zwei Wochen begonnen, aber nicht zu Ende geschrieben habe.
Weil ich aber heute Vormittag mal wieder durchs Internet gezogen bin, fiel mir genau das gleiche wieder auf und deshalb brauchte ich diesmal nur noch den Schluss zu tippen und voilà, ein fertiger Blogbeitrag, der nur am Anfang ein ganz klein wenig (knapp zwei Wochen) veraltet ist:
Wer viel renoviert hat auch viel Zeit im Internet rumzulesen, es muss ja ständig was trocknen und außerdem muss man sich regelmäßig ausruhen. Das Haus für Ausflüge zu verlassen, das ist nicht vereinbar mit einer ernsthaften Renovierungsabsicht, deshalb bleibt nur auf dem Sofa sitzen und Internetlesen.
Weil ich in offiziellen Nachrichten- und Zeitungsseiten schon lange die Übersicht verloren habe, lese ich fast nur noch in privaten Blogs, wo sich meist wirklich gut kuratierte Empfehlungen für einzelne Texte oder Berichte in den offiziellen Medien finden.
Die wesentlichen Nachrichten über den offiziellen Teil des Lebens beziehe ich aus den Eilmeldungen auf der ersten Seite meines Handys (die, wo sich die Eil- und Pushmeldungen all der 1001 Nachrichtenmedien sammeln, die ich abonniert habe), zusammengefasst steht da: Es ist immer noch Krieg in der Ukraine, es wurde Fußball gespielt, die Ukrainer teilen meine Abneigung gegen densalpeternden salbadernden Herrn Steinmeyer und Frau Spiegel hat ein Einsehen und sucht sich einen neuen Job, wo sie (hoffentlich) nicht so sehr im Rampenlicht steht. Pandemie kommt dagegen kaum noch vor, zumindest nicht in den Eilmitteilungen, nur in meinen beruflichen E-Mails, da erhalte ich immer noch neue Krankmeldungen über neue Positivtestungen, aber irgendwann ist auch da hoffentlich eine gründliche Durchseuchung gegeben und den Leuten fallen neue Krankheiten ein.
Ich weiß ja nicht, ob das nur mir so geht, aber die Berichte in den Zeitungen, die offiziell von Menschen geschrieben werden, die außer Texte für Zeitungen zu schreiben, keinen anderen Job haben, gehen mir zunehmend auf die Nerven, weil sie zunehmend einfallslos, langweilig und vor allem redundant sind.
Ich habe allerdings die starke Vermutung, dass die meisten Artikel in käuflichen oder per Rundfunkgebühr bezahlten Medien gar nicht mehr von Menschen, sondern von Bots geschrieben werden, was ja grundsätzlich auch völlig ausreichend ist, um tagesaktuelle Meldungen zu verteilen und vor allem um die Artikelspalten zu füllen, damit die Leute, die tatsächlich noch Geld dafür bezahlen, das Gefühl haben, sie bekommen immerhin ausreichend Volumen für ihr Geld.
Wahrscheinlich hat sich inhaltlich dort gar nichts verändert, nur ich bin im Laufe der Zeit immer mäkeliger und anspruchsvoller geworden, aber ist ja auch egal, woran es liegt, Fakt ist, dass ich finde, es gibt sehr viele Leute, die verlangen Geld dafür, dass sie Texte schreiben, die mittlerweile jeder halbwegs anständig programmierte Bot besser formulieren kann und dass es gleichzeitig enorm viele Menschen gibt, die schreiben Texte einfach nur so aus Spaß, ohne dafür Geld zu bekommen und viele dieser Texte sind pures Gold, mich erinnert das ganze sehr an Sockenstricken*.
*Ich meine diese hässlichen, schlecht sitzenden, selbstgestrickten Socken, die hauptberufliche Sockenstricker auf Kunsthandwerkermärkten für 35? das Paar verkaufen und sich gleichzeitig darüber beschweren, dass sie bei dem Preis nur einen Stundenlohn von unter Ausbeuterarbeit haben. Meine Mutter dagegen strickt Socken, um ihre Finger gelenkig zu halten und weil es ihr Spaß macht, nicht weil sie sich damit den Lebensunterhalt verdienen will. Ihre Socken sind nicht nur hübscher, sondern sitzen auch deutlich besser.
Ich habe Zugang zu diversen Zeitungs- und Zeitschriftenabos, einige Zugänge bezahlt die Firma, das sind neben Fachliteratur unter anderem so Zeitungen wie Handelsblatt und Frankfurter Allgemeine etc., für andere haben wir ein (Familien)Abo abgeschlossen, d.h. wir teilen uns den Zugang zu den Artikeln hinter der Paywall, manche bieten sogar gleich einen Familienzugang an, bei readly zB dürfen ganz offiziell fünf verschiedene Leute mitlesen. Ich will damit eigentlich nur sagen, dass ich rein theoretisch sehr viele Möglichkeiten habe, auch jenseits der Bezahlschranke vieles online lesen zu können - und es doch immer weniger in Anspruch nehme.
Einerseits habe ich immer weniger Bedarf an aktuellen Nachrichten, ich kann es ja doch nicht ändern und irgendwann ist man schlicht mürbe. Sollense doch alle machen, was sie wollen, ich zieh den Kopf ein und wurschtel so unauffällig wie möglich in meiner kleinen Ecke vor mich hin, ich habe nicht nur keine Kapazitäten für die große oder kleine Weltpolitik, ich habe auch keine Meinung mehr dazu.
Ich lese lieber private Blogs, da vorzugsweise die, die das ähnlich halten wie ich, d.h. Blogs mit viel Meinung sind nicht so meins.
Und weil ich grade so viel im Internet rumgeturnt bin und dabei so viele Blogs angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass es beim Blogdesign grob gesprochen zwei Typen gibt:
Einmal die, die ihr Layout so wie hier aufgebaut haben, d.h. man klickt das Blog auf der Startseite an und landet auf der Frontseite, wo die letzten Beiträge untereinander zum runterscrollen zu lesen sind, unten auf der Seite, also nach 4-5 Beiträgen gibt es dann den Button "ältere Beiträge" und man kommt weiter zurück in die Vergangenheit, wo die nächsten, älteren Beiträge untereinander zu lesen sind, wenn man das möchte.
Und dann gibt es die Blogs, die immer nur die Überschriften und eventuell die ersten paar Sätze der einzelnen Beiträge zeigen (anteasern) und man den ganzen Beitrag nur lesen kann, wenn man den jeweiligen Beitrag separat anklickt.
Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich über diese Blogs jedesmal ärgere, weil es für mich zum einen lästig ist, wenn ich ständig Hin und Her klicken muss, wenn ich mehr als nur einen Beitrag lesen möchte - und - und das ist der für mich viel wichtigere Grund für meine Ablehnung - weil es sich so unangenehm nach Klicks generieren anfühlt.
Mir ist schon klar, dass auch viele private Blogbetreiber mit ihren Blogs noch nebenbei Kohle machen und dass Klickzahlen deshalb wichtig sind, auch oder vielleicht sogar hauptsächlich fürs Ego, aber bei mir sträubt sich einiges dagegen, dieses billige Klickzahlenfishing zu unterstützen, so dass ich grundsätzlich immer erst die "richtigen" Blogs lese, also die, die das nicht nötig haben, sich künstlich Extraklicks zu besorgen und die, so wie sich das für mich traditionell gehört, ihre Beiträge auf der Startseite hintereinanderweg vollständig anzeigen.
Erst wenn mir wirklich sehr langweilig wird und ich trotzdem noch keine Lust habe, paid content zu lesen, also Artikel in echten Zeitungen, weil ich dort wieder die Vorbehalte habe, dass es einfach viel zu viel Müll gibt und ich es anstrengend finde, die guten Artikel einzeln rauszufiltern, erst dann lese ich auch in den Blogs mit der Extraklickerei.
Wie ich heute mit Interesse aber bei mir selber bemerkte, ist meine Abneigung gegen diese Blogs noch mal gestiegen, seitdem ich das Thema für mich in Worte gefasst habe.
Bis auf ganz wenige Blogs, die ich per E-Mail abonniert habe, lese ich Blogs üblicherweise auf dem Tablet über dauergeöffnete Tabs im Browser (ich habe extra ein eigenes Browserfenster nur für Blogs), die ich ja nur aktualisieren muss, um die neuesten Beiträge angezeigt zu bekommen.
Aus genau diesem Grund finde ich es auch lästig, wenn sich Links in einem Blogbeitrag in demselben Tab öffnen, denn dann muss ich mich anschließend wieder mühsam zurückklicken, um wieder den Blog selber in meinem Tab zu haben.
Komfortabel finde ich es, wenn sich Links automatisch in einem neuen Tab öffnen. Dann kann ich dem Link folgen, dort weiterklicken, wenn es mich interessiert oder den Tab wieder schließen - aber der eigentliche Tab für den Blog selber, der bleibt davon unberührt.
Wahrscheinlich hat jeder seine eigene Methode Blogs zu lesen, das mit den offenen Browsertabs ist halt meine Methode und weil es auf alle Fälle mehr Blogs gibt als ich Zeit habe, darin zu lesen, habe ich auch meine eigene Auswahlmethode, welche ich zuerst und grundsätzlich und immer lese - und welche nur dann, wenn alles andere schon weggelesen ist
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Weil ich aber heute Vormittag mal wieder durchs Internet gezogen bin, fiel mir genau das gleiche wieder auf und deshalb brauchte ich diesmal nur noch den Schluss zu tippen und voilà, ein fertiger Blogbeitrag, der nur am Anfang ein ganz klein wenig (knapp zwei Wochen) veraltet ist:
Wer viel renoviert hat auch viel Zeit im Internet rumzulesen, es muss ja ständig was trocknen und außerdem muss man sich regelmäßig ausruhen. Das Haus für Ausflüge zu verlassen, das ist nicht vereinbar mit einer ernsthaften Renovierungsabsicht, deshalb bleibt nur auf dem Sofa sitzen und Internetlesen.
Weil ich in offiziellen Nachrichten- und Zeitungsseiten schon lange die Übersicht verloren habe, lese ich fast nur noch in privaten Blogs, wo sich meist wirklich gut kuratierte Empfehlungen für einzelne Texte oder Berichte in den offiziellen Medien finden.
Die wesentlichen Nachrichten über den offiziellen Teil des Lebens beziehe ich aus den Eilmeldungen auf der ersten Seite meines Handys (die, wo sich die Eil- und Pushmeldungen all der 1001 Nachrichtenmedien sammeln, die ich abonniert habe), zusammengefasst steht da: Es ist immer noch Krieg in der Ukraine, es wurde Fußball gespielt, die Ukrainer teilen meine Abneigung gegen den
Ich weiß ja nicht, ob das nur mir so geht, aber die Berichte in den Zeitungen, die offiziell von Menschen geschrieben werden, die außer Texte für Zeitungen zu schreiben, keinen anderen Job haben, gehen mir zunehmend auf die Nerven, weil sie zunehmend einfallslos, langweilig und vor allem redundant sind.
Ich habe allerdings die starke Vermutung, dass die meisten Artikel in käuflichen oder per Rundfunkgebühr bezahlten Medien gar nicht mehr von Menschen, sondern von Bots geschrieben werden, was ja grundsätzlich auch völlig ausreichend ist, um tagesaktuelle Meldungen zu verteilen und vor allem um die Artikelspalten zu füllen, damit die Leute, die tatsächlich noch Geld dafür bezahlen, das Gefühl haben, sie bekommen immerhin ausreichend Volumen für ihr Geld.
Wahrscheinlich hat sich inhaltlich dort gar nichts verändert, nur ich bin im Laufe der Zeit immer mäkeliger und anspruchsvoller geworden, aber ist ja auch egal, woran es liegt, Fakt ist, dass ich finde, es gibt sehr viele Leute, die verlangen Geld dafür, dass sie Texte schreiben, die mittlerweile jeder halbwegs anständig programmierte Bot besser formulieren kann und dass es gleichzeitig enorm viele Menschen gibt, die schreiben Texte einfach nur so aus Spaß, ohne dafür Geld zu bekommen und viele dieser Texte sind pures Gold, mich erinnert das ganze sehr an Sockenstricken*.
*Ich meine diese hässlichen, schlecht sitzenden, selbstgestrickten Socken, die hauptberufliche Sockenstricker auf Kunsthandwerkermärkten für 35? das Paar verkaufen und sich gleichzeitig darüber beschweren, dass sie bei dem Preis nur einen Stundenlohn von unter Ausbeuterarbeit haben. Meine Mutter dagegen strickt Socken, um ihre Finger gelenkig zu halten und weil es ihr Spaß macht, nicht weil sie sich damit den Lebensunterhalt verdienen will. Ihre Socken sind nicht nur hübscher, sondern sitzen auch deutlich besser.
Ich habe Zugang zu diversen Zeitungs- und Zeitschriftenabos, einige Zugänge bezahlt die Firma, das sind neben Fachliteratur unter anderem so Zeitungen wie Handelsblatt und Frankfurter Allgemeine etc., für andere haben wir ein (Familien)Abo abgeschlossen, d.h. wir teilen uns den Zugang zu den Artikeln hinter der Paywall, manche bieten sogar gleich einen Familienzugang an, bei readly zB dürfen ganz offiziell fünf verschiedene Leute mitlesen. Ich will damit eigentlich nur sagen, dass ich rein theoretisch sehr viele Möglichkeiten habe, auch jenseits der Bezahlschranke vieles online lesen zu können - und es doch immer weniger in Anspruch nehme.
Einerseits habe ich immer weniger Bedarf an aktuellen Nachrichten, ich kann es ja doch nicht ändern und irgendwann ist man schlicht mürbe. Sollense doch alle machen, was sie wollen, ich zieh den Kopf ein und wurschtel so unauffällig wie möglich in meiner kleinen Ecke vor mich hin, ich habe nicht nur keine Kapazitäten für die große oder kleine Weltpolitik, ich habe auch keine Meinung mehr dazu.
Ich lese lieber private Blogs, da vorzugsweise die, die das ähnlich halten wie ich, d.h. Blogs mit viel Meinung sind nicht so meins.
Und weil ich grade so viel im Internet rumgeturnt bin und dabei so viele Blogs angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass es beim Blogdesign grob gesprochen zwei Typen gibt:
Einmal die, die ihr Layout so wie hier aufgebaut haben, d.h. man klickt das Blog auf der Startseite an und landet auf der Frontseite, wo die letzten Beiträge untereinander zum runterscrollen zu lesen sind, unten auf der Seite, also nach 4-5 Beiträgen gibt es dann den Button "ältere Beiträge" und man kommt weiter zurück in die Vergangenheit, wo die nächsten, älteren Beiträge untereinander zu lesen sind, wenn man das möchte.
Und dann gibt es die Blogs, die immer nur die Überschriften und eventuell die ersten paar Sätze der einzelnen Beiträge zeigen (anteasern) und man den ganzen Beitrag nur lesen kann, wenn man den jeweiligen Beitrag separat anklickt.
Ich habe für mich festgestellt, dass ich mich über diese Blogs jedesmal ärgere, weil es für mich zum einen lästig ist, wenn ich ständig Hin und Her klicken muss, wenn ich mehr als nur einen Beitrag lesen möchte - und - und das ist der für mich viel wichtigere Grund für meine Ablehnung - weil es sich so unangenehm nach Klicks generieren anfühlt.
Mir ist schon klar, dass auch viele private Blogbetreiber mit ihren Blogs noch nebenbei Kohle machen und dass Klickzahlen deshalb wichtig sind, auch oder vielleicht sogar hauptsächlich fürs Ego, aber bei mir sträubt sich einiges dagegen, dieses billige Klickzahlenfishing zu unterstützen, so dass ich grundsätzlich immer erst die "richtigen" Blogs lese, also die, die das nicht nötig haben, sich künstlich Extraklicks zu besorgen und die, so wie sich das für mich traditionell gehört, ihre Beiträge auf der Startseite hintereinanderweg vollständig anzeigen.
Erst wenn mir wirklich sehr langweilig wird und ich trotzdem noch keine Lust habe, paid content zu lesen, also Artikel in echten Zeitungen, weil ich dort wieder die Vorbehalte habe, dass es einfach viel zu viel Müll gibt und ich es anstrengend finde, die guten Artikel einzeln rauszufiltern, erst dann lese ich auch in den Blogs mit der Extraklickerei.
Wie ich heute mit Interesse aber bei mir selber bemerkte, ist meine Abneigung gegen diese Blogs noch mal gestiegen, seitdem ich das Thema für mich in Worte gefasst habe.
Bis auf ganz wenige Blogs, die ich per E-Mail abonniert habe, lese ich Blogs üblicherweise auf dem Tablet über dauergeöffnete Tabs im Browser (ich habe extra ein eigenes Browserfenster nur für Blogs), die ich ja nur aktualisieren muss, um die neuesten Beiträge angezeigt zu bekommen.
Aus genau diesem Grund finde ich es auch lästig, wenn sich Links in einem Blogbeitrag in demselben Tab öffnen, denn dann muss ich mich anschließend wieder mühsam zurückklicken, um wieder den Blog selber in meinem Tab zu haben.
Komfortabel finde ich es, wenn sich Links automatisch in einem neuen Tab öffnen. Dann kann ich dem Link folgen, dort weiterklicken, wenn es mich interessiert oder den Tab wieder schließen - aber der eigentliche Tab für den Blog selber, der bleibt davon unberührt.
Wahrscheinlich hat jeder seine eigene Methode Blogs zu lesen, das mit den offenen Browsertabs ist halt meine Methode und weil es auf alle Fälle mehr Blogs gibt als ich Zeit habe, darin zu lesen, habe ich auch meine eigene Auswahlmethode, welche ich zuerst und grundsätzlich und immer lese - und welche nur dann, wenn alles andere schon weggelesen ist
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772 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Sonntag, 1. Mai 2022
Einkaufstag mit Mittagsschlaf
anje, 01:39h
Mein Biorhythmus spielt grade lustige Spielchen mit mir.
Dass ich mich seit Wochen mit dieser unglaublichen Müdigkeit rumplage, ist die eine Sache.
In der letzten Woche ist das ja soweit eskaliert, dass ich immer schon abends um 20h komplett fix und alle war und nur noch umgekippt bin. Sehr lästig, vor allem auch weil ich trotzdem morgens kein Stück fitter war, im Gegenteil. In der letzten Woche war ich keinen Tag vor 10h im Büro, ich konnte morgens frühestens ab 8h überhaupt auch nur die Augen offen halten und von Augen offen halten über Aufstehen etc. bis zur Ankunft im Büro, da braucht es halt zwei Stunden.
In den letzten fünf Tagen gab es also jeden Morgen eine mühselige Wachwerd- und Motivationsaktion * - nur heute Morgen, am Wochenende, ein Tag, an dem ich nicht ins Büro muss und auch sonst nicht von weiteren Terminen bedrängt werde, da bin ich um 7h wach und tatendurstig. Da kann man seinen eigenen Biorhythmus doch echt nur zum Henker wünschen.
*Ich bin ja auch überhaupt nicht gut in schlimme Situationen aushalten. Wenn mein ganzer Körper so unendlich müde ist und nur mein Kopf sagt: "Hilft nix. Aufstehen! Büro!", dann braucht es sehr viel Motivationsenergie, damit ich mich überhaupt aufs Aufstehen konzentriere und nicht in Phantasien abdrifte, wie schön es wäre, wenn ich jetzt einfach nur tot wäre und ewig weiterschlafen könnte.
Ich bin ganz sicher weder depressiv noch suizidgefährdet, wundere mich aber grade deshalb über Menschen, die in einem 1000mal schrecklicheren Elend als einfach nur müde zu sein, so ausdauernd weiterleben.
Aber so war es, ich war heute Morgen um 7h wach, K war aber zum Glück auch wach und wir gaben beide um 8h den Versuch auf, noch weiter zu schlafen.
K kam dann auf die Idee, dass wir erst zu einem Baustoffhandel in Brochterbeck* fahren können, wo wir uns Mustersteine von Kijlstra anschauen, es stellte sich nämlich diese Woche heraus, dass die ursprünglich ausgesuchten und bestellten Steine für die Pflasterung auf Borkum jetzt wohl doch nicht lieferbar sind (hat nur ein Jahr gedauert, bis der GaLa-Mensch das erfahren hat) und jetzt müssen wir neue Steine aussuchen. Angeblich gibt es von Kijlstra lieferbare Steine - und genau die haben wir uns dann heute in Brochterbeck angeschaut und eine passende Sorte ausgesucht. Mal schauen, ob der GaLa-Mensch nun endlich in die Gänge kommt.
*Ich finde den Ortsnamen Brochterbeck so witzig. Irgendwie erinnert mich das immer an einen Sketch mit einem Huhn, ich kriege hier aber weder den Autor noch die gesamte Szene zusammen, trotzdem muss ich bei dem Wort Brochterbeck immer automatisch grinsen.
Weil Brochterbeck nicht weit weg von Osnabrück ist, sind wir einfach anschließend dorthin gefahren, denn dort gibt es ein Ikea und wer viel renoviert muss auch viel neueinrichten, wir waren uns einig, dass wir dringend etwas an der Deko und der Beleuchtung in den einzelnen Zimmern verbessern wollten.
Das ist uns auch gelungen, wir haben drei neue Lampen gekauft und freuen uns schon sehr auf die neue Raumstimmung, die dadurch entstehen wird. Zwei der Lampen sind für jeweils ein Zimmer der Kinder, mehr wird hier grade nicht verraten, aber ich denke, es wird ihnen gut gefallen.
Und außerdem war da dann noch eine randvoll gefüllte Ikeatasche mit sonstigem Kram, mein persönliches Highlight waren Gummihandschuhe, davon habe ich gleich vier Paar gekauft.
Ich versuche nämlich seit einiger Zeit ganz normale Gummihandschuhe für die Küchenarbeit zu kaufen. Diese Dinger, die es früher überall gab und die ich insbesondere zum Badputzen sehr gerne anziehe und für alle Putzarbeiten im Haus, die etwas länger dauern und viel mit Wasser zu tun haben.
Diese Gummihandschuhe sind relativ haltbar, aber irgendwann werden sie altersschwach oder man hat ein Loch reingeputzt, wie auch immer, ab und zu müssen sie ersetzt werden und sowohl in Greven als auch auf Borkum brauche ich langsam mal Ersatz.
Zu meiner großen Faszination gibt es keine Gummihandschuhe mehr zu kaufen, zumindest nicht da, wo ich sie früher immer gekauft habe, nämlich in einem Drogeriemarkt. Ich habe es dann noch im Supermarkt probiert und im Baumarkt und in einem Markt für sonstigen Krimskrams - nix, nirgendwo gibt es normale Gummihandschuhe.
Alle haben nur noch diese unsäglichen 1xHandschuhe, die ich für medizinische Arbeiten ja sinnvoll finde, denn da kann ich verstehen, dass man nach einer OP die Handschuhe besser wegwirft und nicht für die FolgeOP weiterverwendet, aber im Haushalt finde ich sie völlig deplaziert.
Erstens sind sie zum Putzen zu dünn und außerdem sind sie zum mehrfachen Verwenden ja schon bauartbedingt nicht vorgesehen, was mich sehr ärgert.
Ich finde, es fühlt sich völlig verkehrt an, so viel Gummi oder Latex oder Plastik oder was weiß ich aus welchem Zeug diese Dinger sind, nur einmal zu benutzen und dann in rauen Mengen sinnlos zu entsorgen.
Einerseits gibt es keine Strohhalme mehr aus Plastik - dafür aber jetzt nutzlose Einmalhandschuhe zum Putzen. Das ist doch bescheuert.
Aber bei Ikea gab es Gummihandschuhe - und ich habe hoch erfreut sofort vier Paar gekauft.
Als wir gegen 15.00h wieder zu Hause waren, waren wir zwar sehr zufrieden mit den Einkäufen, aber auch hungrig, platt gelaufen und müde.
Wir haben also schnell etwas gegessen und sind dann beide ins Bett gegangen.
Um 19h waren wir ausgeschlafen, sind wieder aufgestanden und zu Lidl gefahren - wir haben schließlich heute Samstag und da wird bei Lidl ja abends kräftig reduziert.
K ist mitgefahren zu Lidl, es stellte sich aber raus, dass wir unterschiedliche Prioritäten bei dieser Einkaufsfahrt haben. K will möglichst schnell fertig werden mit der Einkauferei und meint, es wäre eine Arbeitserleichterung für mich, wenn er den Wagen schiebt.
Ich möchte dagegen möglichst alle reduzierten Schnäppchenangebote finden und laufe deshalb immer wieder kreuz und quer durch den Laden, weil sich ab 19h ständig die Preise ändern* und vor allem die "alles zum halben Preis" Ecke immer wieder mal neu und in verschiedenen Ecken gefüllt wird.
*Die haben jetzt digitale Preisschilder für Obst und Gemüse, so dass sich die Preise tatsächlich ständig ändern, wie an der Tankstelle.
Irgendwann war ich bis über beide Arme voll mit Waren beladen und suchte verzweifelt nach K und dem Wagen, es war etwas anstrengend und ich war leicht genervt. Da schellte mein Telefon und K teilte mir mit, dass er schon lange in der Schlange an der Kasse ansteht und wo ich denn bliebe. Ich raste mit meinen Einkäufen also zur Kasse, schmiss den Kram in den Wagen und rannte wieder zur Obsttheke, weil ich sah, dass dort endlich Spargel und Brombeeren reduziert wurden, schnappte mir ein Bund Spargel und etwas Obst, hetzte zurück zur Kasse - und hatte ziemlich schlechte Laune. So funktioniert das nicht mit dem Einkaufen.
Ich schlug K vor, dass er künftig gleich als erstes mal zur Kasse geht und bezahlt, dann ist das erledigt und wir können anschließend in Ruhe einkaufen, ich glaube, K fand mich blöd.
Als wir zuhause dann aber alle Einkäufe verräumt und die (reduzierte) Minze zu einem herrlichen Mojito verarbeitet hatten, saßen wir anschließend wieder friedlich zusammen auf dem Sofa und ich sah, dass ich eine E-Mail von einem Gazelle-Fahrradhändler aus Holland hatte, der mir mitteilte, dass das von mir ausgesuchte Fahrrad jetzt bei ihm verfügbar sei - allerdings nur genau eines und er würde es nicht reservieren, sondern allen Leuten, die eine Anfrage nach diesem Fahrrad gestellt hätten, wären jetzt per E-Mail informiert worden und wenn weg, dann weg.
Wenn man bei diesem Händler jetzt auf die Website geht, dann ist das Fahrrad wieder ausverkauft, weil ich diesmal wirklich blitzschnell reagiert habe. Kurz nach dem ich die E-Mail über die Verfügbarkeit bekommen hatte, war ich schon dort auf der Website angemeldet, hatte das Rad in meinen Warenkorb gepackt und gekauft. Zack. Einfach so.
Ich habe jetzt also bald drei Fahrradräder, K dagegen zur Zeit ja leider nur eines, so kann es gehen. Wenn er lieb ist, leihe ich ihm eventuell eines, mal schauen.
Aber demnächst wird sein zweites ja hoffentlich repariert sein und vielleicht findet er ja auch noch eines, was er kaufen kann, denn das ist das größte Problem beim aktuellen E-Bike-Kauf, eigentlich sind alle Räder grade vollkommen ausverkauft. Lieferengpässe galore. - Aber ich konnte eines bestellen und freue mich grade wie Bolle
.
Dass ich mich seit Wochen mit dieser unglaublichen Müdigkeit rumplage, ist die eine Sache.
In der letzten Woche ist das ja soweit eskaliert, dass ich immer schon abends um 20h komplett fix und alle war und nur noch umgekippt bin. Sehr lästig, vor allem auch weil ich trotzdem morgens kein Stück fitter war, im Gegenteil. In der letzten Woche war ich keinen Tag vor 10h im Büro, ich konnte morgens frühestens ab 8h überhaupt auch nur die Augen offen halten und von Augen offen halten über Aufstehen etc. bis zur Ankunft im Büro, da braucht es halt zwei Stunden.
In den letzten fünf Tagen gab es also jeden Morgen eine mühselige Wachwerd- und Motivationsaktion * - nur heute Morgen, am Wochenende, ein Tag, an dem ich nicht ins Büro muss und auch sonst nicht von weiteren Terminen bedrängt werde, da bin ich um 7h wach und tatendurstig. Da kann man seinen eigenen Biorhythmus doch echt nur zum Henker wünschen.
*Ich bin ja auch überhaupt nicht gut in schlimme Situationen aushalten. Wenn mein ganzer Körper so unendlich müde ist und nur mein Kopf sagt: "Hilft nix. Aufstehen! Büro!", dann braucht es sehr viel Motivationsenergie, damit ich mich überhaupt aufs Aufstehen konzentriere und nicht in Phantasien abdrifte, wie schön es wäre, wenn ich jetzt einfach nur tot wäre und ewig weiterschlafen könnte.
Ich bin ganz sicher weder depressiv noch suizidgefährdet, wundere mich aber grade deshalb über Menschen, die in einem 1000mal schrecklicheren Elend als einfach nur müde zu sein, so ausdauernd weiterleben.
Aber so war es, ich war heute Morgen um 7h wach, K war aber zum Glück auch wach und wir gaben beide um 8h den Versuch auf, noch weiter zu schlafen.
K kam dann auf die Idee, dass wir erst zu einem Baustoffhandel in Brochterbeck* fahren können, wo wir uns Mustersteine von Kijlstra anschauen, es stellte sich nämlich diese Woche heraus, dass die ursprünglich ausgesuchten und bestellten Steine für die Pflasterung auf Borkum jetzt wohl doch nicht lieferbar sind (hat nur ein Jahr gedauert, bis der GaLa-Mensch das erfahren hat) und jetzt müssen wir neue Steine aussuchen. Angeblich gibt es von Kijlstra lieferbare Steine - und genau die haben wir uns dann heute in Brochterbeck angeschaut und eine passende Sorte ausgesucht. Mal schauen, ob der GaLa-Mensch nun endlich in die Gänge kommt.
*Ich finde den Ortsnamen Brochterbeck so witzig. Irgendwie erinnert mich das immer an einen Sketch mit einem Huhn, ich kriege hier aber weder den Autor noch die gesamte Szene zusammen, trotzdem muss ich bei dem Wort Brochterbeck immer automatisch grinsen.
Weil Brochterbeck nicht weit weg von Osnabrück ist, sind wir einfach anschließend dorthin gefahren, denn dort gibt es ein Ikea und wer viel renoviert muss auch viel neueinrichten, wir waren uns einig, dass wir dringend etwas an der Deko und der Beleuchtung in den einzelnen Zimmern verbessern wollten.
Das ist uns auch gelungen, wir haben drei neue Lampen gekauft und freuen uns schon sehr auf die neue Raumstimmung, die dadurch entstehen wird. Zwei der Lampen sind für jeweils ein Zimmer der Kinder, mehr wird hier grade nicht verraten, aber ich denke, es wird ihnen gut gefallen.
Und außerdem war da dann noch eine randvoll gefüllte Ikeatasche mit sonstigem Kram, mein persönliches Highlight waren Gummihandschuhe, davon habe ich gleich vier Paar gekauft.
Ich versuche nämlich seit einiger Zeit ganz normale Gummihandschuhe für die Küchenarbeit zu kaufen. Diese Dinger, die es früher überall gab und die ich insbesondere zum Badputzen sehr gerne anziehe und für alle Putzarbeiten im Haus, die etwas länger dauern und viel mit Wasser zu tun haben.
Diese Gummihandschuhe sind relativ haltbar, aber irgendwann werden sie altersschwach oder man hat ein Loch reingeputzt, wie auch immer, ab und zu müssen sie ersetzt werden und sowohl in Greven als auch auf Borkum brauche ich langsam mal Ersatz.
Zu meiner großen Faszination gibt es keine Gummihandschuhe mehr zu kaufen, zumindest nicht da, wo ich sie früher immer gekauft habe, nämlich in einem Drogeriemarkt. Ich habe es dann noch im Supermarkt probiert und im Baumarkt und in einem Markt für sonstigen Krimskrams - nix, nirgendwo gibt es normale Gummihandschuhe.
Alle haben nur noch diese unsäglichen 1xHandschuhe, die ich für medizinische Arbeiten ja sinnvoll finde, denn da kann ich verstehen, dass man nach einer OP die Handschuhe besser wegwirft und nicht für die FolgeOP weiterverwendet, aber im Haushalt finde ich sie völlig deplaziert.
Erstens sind sie zum Putzen zu dünn und außerdem sind sie zum mehrfachen Verwenden ja schon bauartbedingt nicht vorgesehen, was mich sehr ärgert.
Ich finde, es fühlt sich völlig verkehrt an, so viel Gummi oder Latex oder Plastik oder was weiß ich aus welchem Zeug diese Dinger sind, nur einmal zu benutzen und dann in rauen Mengen sinnlos zu entsorgen.
Einerseits gibt es keine Strohhalme mehr aus Plastik - dafür aber jetzt nutzlose Einmalhandschuhe zum Putzen. Das ist doch bescheuert.
Aber bei Ikea gab es Gummihandschuhe - und ich habe hoch erfreut sofort vier Paar gekauft.
Als wir gegen 15.00h wieder zu Hause waren, waren wir zwar sehr zufrieden mit den Einkäufen, aber auch hungrig, platt gelaufen und müde.
Wir haben also schnell etwas gegessen und sind dann beide ins Bett gegangen.
Um 19h waren wir ausgeschlafen, sind wieder aufgestanden und zu Lidl gefahren - wir haben schließlich heute Samstag und da wird bei Lidl ja abends kräftig reduziert.
K ist mitgefahren zu Lidl, es stellte sich aber raus, dass wir unterschiedliche Prioritäten bei dieser Einkaufsfahrt haben. K will möglichst schnell fertig werden mit der Einkauferei und meint, es wäre eine Arbeitserleichterung für mich, wenn er den Wagen schiebt.
Ich möchte dagegen möglichst alle reduzierten Schnäppchenangebote finden und laufe deshalb immer wieder kreuz und quer durch den Laden, weil sich ab 19h ständig die Preise ändern* und vor allem die "alles zum halben Preis" Ecke immer wieder mal neu und in verschiedenen Ecken gefüllt wird.
*Die haben jetzt digitale Preisschilder für Obst und Gemüse, so dass sich die Preise tatsächlich ständig ändern, wie an der Tankstelle.
Irgendwann war ich bis über beide Arme voll mit Waren beladen und suchte verzweifelt nach K und dem Wagen, es war etwas anstrengend und ich war leicht genervt. Da schellte mein Telefon und K teilte mir mit, dass er schon lange in der Schlange an der Kasse ansteht und wo ich denn bliebe. Ich raste mit meinen Einkäufen also zur Kasse, schmiss den Kram in den Wagen und rannte wieder zur Obsttheke, weil ich sah, dass dort endlich Spargel und Brombeeren reduziert wurden, schnappte mir ein Bund Spargel und etwas Obst, hetzte zurück zur Kasse - und hatte ziemlich schlechte Laune. So funktioniert das nicht mit dem Einkaufen.
Ich schlug K vor, dass er künftig gleich als erstes mal zur Kasse geht und bezahlt, dann ist das erledigt und wir können anschließend in Ruhe einkaufen, ich glaube, K fand mich blöd.
Als wir zuhause dann aber alle Einkäufe verräumt und die (reduzierte) Minze zu einem herrlichen Mojito verarbeitet hatten, saßen wir anschließend wieder friedlich zusammen auf dem Sofa und ich sah, dass ich eine E-Mail von einem Gazelle-Fahrradhändler aus Holland hatte, der mir mitteilte, dass das von mir ausgesuchte Fahrrad jetzt bei ihm verfügbar sei - allerdings nur genau eines und er würde es nicht reservieren, sondern allen Leuten, die eine Anfrage nach diesem Fahrrad gestellt hätten, wären jetzt per E-Mail informiert worden und wenn weg, dann weg.
Wenn man bei diesem Händler jetzt auf die Website geht, dann ist das Fahrrad wieder ausverkauft, weil ich diesmal wirklich blitzschnell reagiert habe. Kurz nach dem ich die E-Mail über die Verfügbarkeit bekommen hatte, war ich schon dort auf der Website angemeldet, hatte das Rad in meinen Warenkorb gepackt und gekauft. Zack. Einfach so.
Ich habe jetzt also bald drei Fahrradräder, K dagegen zur Zeit ja leider nur eines, so kann es gehen. Wenn er lieb ist, leihe ich ihm eventuell eines, mal schauen.
Aber demnächst wird sein zweites ja hoffentlich repariert sein und vielleicht findet er ja auch noch eines, was er kaufen kann, denn das ist das größte Problem beim aktuellen E-Bike-Kauf, eigentlich sind alle Räder grade vollkommen ausverkauft. Lieferengpässe galore. - Aber ich konnte eines bestellen und freue mich grade wie Bolle
.
418 x anjeklickt (...bisher hat noch niemand was dazu gesagt) ... ¿selber was sagen?
Freitag, 29. April 2022
Testcenter
anje, 23:02h
Schon wieder den richtigen Moment zum Bloggen verpasst, ich bin noch nicht da dran gewöhnt, dass ich schon um 20h so müde bin, dass ich nur noch umfalle und ins Bett muss und keine Kraft mehr für irgendetwas anderes bleibt.
Wenn der Tag schon um 20h zu Ende ist, dann fehlen halt vier Stunden, das habe ich in meinem Blogrhythmus noch nicht eingerechnet, ich muss mal schauen, wie ich das anders organisiere.
Aber eine interessante Kleinigkeit kann ich noch erzählen: Wir waren heute im Gazelle E-Bike-Testzentrum, K hatte da einen Termin gemacht, weil ihn die minikurze Testfahrt auf dem Fahrrad bei dem Händler in Appingedam neulich ernsthaft beeindruckt hatte und jetzt wollte er sich mal professionell und auf Deutsch beraten lassen und alle Räder ausführlich probefahren.
Der Plan ging super auf und ich bin jetzt ernsthaft verliebt in ein Fahrrad. Ich hätte gerne dieses.
Das Rad fühlt sich beim Fahren an wie ein Romikaschuh beim Reinschlüpfen, einfach perfekt auf meinen Körper und meine Fahrradfahransprüche zugeschnitten, es ist faszinierend.
Um mir selber zu beweisen, dass es nur genau dieses Fahrrad ist, was sich so perfekt anfühlt, bin ich auch mit anderen Modellen gefahren - und die Unterschiede waren enorm.
In dem Testcenter kann man übrigens keine Fahrräder kaufen - nur ausprobieren. Kaufen muss man sie dann irgendwo bei einem Händler, wo und bei wem ist den Menschen in dem Testcenter völlig egal, das Testcenter selber verkauft keine Fahrräder. Das macht die Beratung natürlich noch mal besser, weil der Mensch, der einem dort zur Seite steht, halt nicht als Verkäufer arbeitet, sondern wirklich als Berater, das ist toll.
Gegen 19h waren wir wieder zu Hause, dann haben wir rasch etwas gegessen und dann sind wir beide umgefallen - geschafft vom Tag.
Wir sind beide sicher, dass wir uns noch nicht mit Corona infiziert haben, aber Long-Covid scheinen wir trotzdem in der ausgeprägten Variante erwischt zu haben, es ist verrückt
.
Wenn der Tag schon um 20h zu Ende ist, dann fehlen halt vier Stunden, das habe ich in meinem Blogrhythmus noch nicht eingerechnet, ich muss mal schauen, wie ich das anders organisiere.
Aber eine interessante Kleinigkeit kann ich noch erzählen: Wir waren heute im Gazelle E-Bike-Testzentrum, K hatte da einen Termin gemacht, weil ihn die minikurze Testfahrt auf dem Fahrrad bei dem Händler in Appingedam neulich ernsthaft beeindruckt hatte und jetzt wollte er sich mal professionell und auf Deutsch beraten lassen und alle Räder ausführlich probefahren.
Der Plan ging super auf und ich bin jetzt ernsthaft verliebt in ein Fahrrad. Ich hätte gerne dieses.
Das Rad fühlt sich beim Fahren an wie ein Romikaschuh beim Reinschlüpfen, einfach perfekt auf meinen Körper und meine Fahrradfahransprüche zugeschnitten, es ist faszinierend.
Um mir selber zu beweisen, dass es nur genau dieses Fahrrad ist, was sich so perfekt anfühlt, bin ich auch mit anderen Modellen gefahren - und die Unterschiede waren enorm.
In dem Testcenter kann man übrigens keine Fahrräder kaufen - nur ausprobieren. Kaufen muss man sie dann irgendwo bei einem Händler, wo und bei wem ist den Menschen in dem Testcenter völlig egal, das Testcenter selber verkauft keine Fahrräder. Das macht die Beratung natürlich noch mal besser, weil der Mensch, der einem dort zur Seite steht, halt nicht als Verkäufer arbeitet, sondern wirklich als Berater, das ist toll.
Gegen 19h waren wir wieder zu Hause, dann haben wir rasch etwas gegessen und dann sind wir beide umgefallen - geschafft vom Tag.
Wir sind beide sicher, dass wir uns noch nicht mit Corona infiziert haben, aber Long-Covid scheinen wir trotzdem in der ausgeprägten Variante erwischt zu haben, es ist verrückt
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Donnerstag, 28. April 2022
Müde
anje, 22:54h
Müde.
Mehr fällt mir heute nicht ein.
Vielleicht zwar doch, aber die Müdigkeit verdrängt alles
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Mehr fällt mir heute nicht ein.
Vielleicht zwar doch, aber die Müdigkeit verdrängt alles
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Donnerstag, 28. April 2022
Aufgeräumt
anje, 00:26h
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Dienstag, 26. April 2022
Auszeit
anje, 23:26h
Beim Aufräumen im Kopf ist wohl ein bisschen viel rausgeflogen, jetzt muss ich dort erst mal einiges neu einrichten
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Montag, 25. April 2022
Erster Tag und Frühjahrsputz im Kopf
anje, 22:12h
Der erste Bürotag verlief außerordentlich ruhig.
Das mag zum einen daran gelegen haben, dass über die Ostertage generell nicht so viel los war und dass außerdem sehr viele Kollegen ebenfalls in Urlaub oder krankheitsbedingt abwesend waren, so dass sie mein Postfach auch nicht mit Rückfragen fluten konnten, ich denke aber auch, mein rigoroses Arbeitsabschiebungsprogramm beginnt zu wirken.
Ich habe ja schon vor einigen Monaten damit begonnen, Arbeiten, die ich bisher noch selber gemacht habe, immer mehr an andere Mitarbeiter zu delegieren und so ganz langsam spüre ich ein wenig Entlastung.
Das gefällt mir.
Was ich auch gespürt habe: Ich brauche eine formale Arbeitsumgebung, um überhaupt genug Disziplin aufzubringen, mich um irgendwelche "Arbeitsdinge" zu kümmern. In den letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub und das bedeutete, ich habe mich nicht an den Schreibtisch gesetzt und dass wiederum bedeutete, dass auch meine privaten Büroarbeiten vollständig von mir ignoriert wurden.
Es gab zwischendurch Tage, da habe ich den PC nur am Abend angemacht, weil ich zu bequem war, um auf dem Handy zu bloggen.
Da ich aber nur einen PC besitze, auf dem nicht nur meine beruflichen E-Mails eingehen, sondern auch alle privaten und auf dem auch alle privaten Daten gespeichert sind, führt ein nicht eingeschalteter PC automatisch auch zu einem Liegenlassen aller privat zu erledigenden Dinge, die sich in vielen Fällen von den beruflichen ja sowieso nicht unterscheiden, sondern nur für andere Leute erledigt werden müssen.
Da ich der einzige Mensch bin, dem ich für das Erledigen der privaten Verwaltungsaufgaben Rechenschaft schulde, gibt es hier noch nicht mal eine externe Disziplinierungsinstanz und ich habe ja leider einen unseligen Hang zum Verlottern.
Ich fürchte mich also plötzlich ein wenig davor, was passieren wird, wenn ich nicht mehr regelmäßig ins Büro gehen muss.
Gleichzeitig ist es natürlich so, dass meine Ansprüche an die Verwaltung meiner privaten Themen nicht weniger Professionalität erwarten als meine berufliche Tätigkeit, beruflich sind nur die Zahlen größer.
Aber eine Buchhaltung ist eine Buchhaltung und die sollte aus meiner Sicht immer professionellen Ansprüchen genügen, egal, ob ich 10.000 € verwalte oder 10.000.000.000 €.
Blöd ist aber auch, dass mich niemand mehr kontrolliert, d.h. ich kann meine Buchhaltung nicht einfach irgendwie zusammenstellen und dann dem Steuerberater geben in der Hoffnung, dass es dort gerichtet wird, diese entlastende, letzte Kontrollstufe habe ich nicht, ich muss mich selber kontrollieren - und mich auch selber dafür zurechtweisen, wenn ich geschludert habe oder Sachverhalte vermurkst sind.
Immerhin bin ich sehr gut darin, mich selber anzumeckern, was aber nur bedingt hilft.
Ich merke, wie mich mit zunehmender Murksmenge, die sehr schnell durch Liegenlassen entsteht, mein eigenes Gemecker immer mehr schreckt und frustriert und ich auf mein professionelles Steuerberatergemecker reagiere wie andere Mandanten auch: Kopf in Sand und nicht mehr hinschauen. Es ist wirklich faszinierend, denn obwohl ich genau weiß, was da grade passiert, sitze ich bewegungslos wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange vor dem sich stapelnden Posteingang und denke bockig: Ich habe doch Urlaub.
Dabei hat man nie Urlaub vor sich selber.
Das allgemeine Standardleben muss man täglich absolvieren und ob es einem passt oder nicht, aber zum allgemeinen Standardleben gehört halt mehr als nur Einatmen und Ausatmen, mehr als nur das Hier und Jetzt. Das allgemeine Standardleben wird unter der Prämisse des Going-Concern-Prinzips geführt, d.h. man ist auch im Hier und Jetzt und auch im Urlaub für das Morgen und das Danach verantwortlich.
Ich hatte nur eine Zeitlang vergessen, daran zu denken, aber jetzt geht es wieder, ich muss die Gedanken in meinem Kopf wohl auch mal frühjahrsputzen, da scheinen noch eine Menge vergammelte und ungültige Reste aus der Vergangenheit in den Ecken festzuhängen, die den Schwung, also den Flow, behindern
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Das mag zum einen daran gelegen haben, dass über die Ostertage generell nicht so viel los war und dass außerdem sehr viele Kollegen ebenfalls in Urlaub oder krankheitsbedingt abwesend waren, so dass sie mein Postfach auch nicht mit Rückfragen fluten konnten, ich denke aber auch, mein rigoroses Arbeitsabschiebungsprogramm beginnt zu wirken.
Ich habe ja schon vor einigen Monaten damit begonnen, Arbeiten, die ich bisher noch selber gemacht habe, immer mehr an andere Mitarbeiter zu delegieren und so ganz langsam spüre ich ein wenig Entlastung.
Das gefällt mir.
Was ich auch gespürt habe: Ich brauche eine formale Arbeitsumgebung, um überhaupt genug Disziplin aufzubringen, mich um irgendwelche "Arbeitsdinge" zu kümmern. In den letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub und das bedeutete, ich habe mich nicht an den Schreibtisch gesetzt und dass wiederum bedeutete, dass auch meine privaten Büroarbeiten vollständig von mir ignoriert wurden.
Es gab zwischendurch Tage, da habe ich den PC nur am Abend angemacht, weil ich zu bequem war, um auf dem Handy zu bloggen.
Da ich aber nur einen PC besitze, auf dem nicht nur meine beruflichen E-Mails eingehen, sondern auch alle privaten und auf dem auch alle privaten Daten gespeichert sind, führt ein nicht eingeschalteter PC automatisch auch zu einem Liegenlassen aller privat zu erledigenden Dinge, die sich in vielen Fällen von den beruflichen ja sowieso nicht unterscheiden, sondern nur für andere Leute erledigt werden müssen.
Da ich der einzige Mensch bin, dem ich für das Erledigen der privaten Verwaltungsaufgaben Rechenschaft schulde, gibt es hier noch nicht mal eine externe Disziplinierungsinstanz und ich habe ja leider einen unseligen Hang zum Verlottern.
Ich fürchte mich also plötzlich ein wenig davor, was passieren wird, wenn ich nicht mehr regelmäßig ins Büro gehen muss.
Gleichzeitig ist es natürlich so, dass meine Ansprüche an die Verwaltung meiner privaten Themen nicht weniger Professionalität erwarten als meine berufliche Tätigkeit, beruflich sind nur die Zahlen größer.
Aber eine Buchhaltung ist eine Buchhaltung und die sollte aus meiner Sicht immer professionellen Ansprüchen genügen, egal, ob ich 10.000 € verwalte oder 10.000.000.000 €.
Blöd ist aber auch, dass mich niemand mehr kontrolliert, d.h. ich kann meine Buchhaltung nicht einfach irgendwie zusammenstellen und dann dem Steuerberater geben in der Hoffnung, dass es dort gerichtet wird, diese entlastende, letzte Kontrollstufe habe ich nicht, ich muss mich selber kontrollieren - und mich auch selber dafür zurechtweisen, wenn ich geschludert habe oder Sachverhalte vermurkst sind.
Immerhin bin ich sehr gut darin, mich selber anzumeckern, was aber nur bedingt hilft.
Ich merke, wie mich mit zunehmender Murksmenge, die sehr schnell durch Liegenlassen entsteht, mein eigenes Gemecker immer mehr schreckt und frustriert und ich auf mein professionelles Steuerberatergemecker reagiere wie andere Mandanten auch: Kopf in Sand und nicht mehr hinschauen. Es ist wirklich faszinierend, denn obwohl ich genau weiß, was da grade passiert, sitze ich bewegungslos wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange vor dem sich stapelnden Posteingang und denke bockig: Ich habe doch Urlaub.
Dabei hat man nie Urlaub vor sich selber.
Das allgemeine Standardleben muss man täglich absolvieren und ob es einem passt oder nicht, aber zum allgemeinen Standardleben gehört halt mehr als nur Einatmen und Ausatmen, mehr als nur das Hier und Jetzt. Das allgemeine Standardleben wird unter der Prämisse des Going-Concern-Prinzips geführt, d.h. man ist auch im Hier und Jetzt und auch im Urlaub für das Morgen und das Danach verantwortlich.
Ich hatte nur eine Zeitlang vergessen, daran zu denken, aber jetzt geht es wieder, ich muss die Gedanken in meinem Kopf wohl auch mal frühjahrsputzen, da scheinen noch eine Menge vergammelte und ungültige Reste aus der Vergangenheit in den Ecken festzuhängen, die den Schwung, also den Flow, behindern
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