Denn eigentlich sind alle Fristen schon abgelaufen, aktuell jongliere ich mit der Hoffnung, dass es trotzdem nicht sofort zu schrecklichen Folgen kommt.
Diese Hoffnung ist nicht nur eigentlich ziemlich naiv, das weiß ich auch, trotzdem hänge ich daran, denn sie ist das einzige was mir bleibt.
Aber je wahrscheinlich die schrecklichen Folgen werden, umso leichter fällt es mir, sie dann auch einfach zu akzeptieren. Es geht um CWs Nachlass, der sich immer mehr in Luft auflöst, weil ich es einfach nicht fertig bringe, all die Papiere mit Texten, Begründungen, Stellungnahmen, Bilanzen, Gewinn- (oder besser Verlust-) ermittlungen und ähnlichem Kram herzustellen, die notwendig sind, um CWs Nachlass überhaupt lebensfähig zu machen.
Eigentlich ist das alles gar nicht so dramatisch viel, das Problem ist nur, dass ich von einer seltsamen Schocklähmung gefallen bin, wenn ich mich diesen Themen auch nur bis auf Schreibtischlänge nähere.
Und so werden die Probleme natürlich immer größer und komplexer, weil durch jede weitere Fristversäumnis neue Probleme dazukommen.
Es ist schon sehr dämlich, aber trotz aller guten Vorsätze, bleibt es immer wieder nur beim eigentlich.
Und so bin ich heute auch nur eigentlich früh aus dem Büro nach Hause gekommen. Tatsächlich habe ich es geschafft, bis 21:00 Uhr rumzuprokrastinieren, um nun beschlossen zu haben, dass ich morgen aber wirklich…
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Ich habe also erst K. auf Borkum am Flugplatz abgesetzt und bin dann mit der letzten Autofähre nach Emden gefahren.
Obwohl die Fähre erst nach 19h in Emden war und ich deshalb auch erst nach Sonnenuntergang in Greven ankam, konnte ich doch die gesamte Zeit offen fahren, weil das Wetter einfach wunderschön war unterwegs.
Ich liebe diese Cumuluswolken und weil es so ein schöner Anblick war, habe ich einfach das Handy über die Windschutzscheibe gehalten und während der Fahrt den Himmel fotografiert.

Von unten sieht er vielleicht etwas anders aus als von oben - aber schön ist er aus beiden Perspektiven und so habe ich die Fahrt im offenen Cabrio mindestens genauso genossen wie K. seinen Flug, denn natürlich ist auch Fliegen bei diesem Wetter wirklich grandios.
Je weiter ich ins Festland reinfuhr, umso weniger wurden die Wolken - bis ich plötzlich einen ganz witzigen Miniwolkenzug sah

Das war das Atomkraftwerk bei Lingen. Die Wolken sind der Wasserdampf aus dem Kühlturm und bei so klarem Himmel bilden sie eben ihre eigene, kleine Formation.
Ein wenig rangezoomt sieht man grade die Spitze des Kühlturms hinter den Bäumen
Und obwohl K. nicht auf direktem Weg nach Münster geflogen ist, sondern erst noch die Inselkette lang nach Osten, dann nach Norden und über Helgoland schließlich bis zu einem Zwischenstopp in St. Peter-Ording unterwegs war (Fliegerlogik: Da ist der Sprit so günstig, das lohnt sich deshalb da extra hinzufliegen.), war er trotzdem natürlich deutlich vor mir zuhause.
Das hatte für mich den Vorteil, dass das Haus schon wieder "bewohnt" war, als ich ankam, was ich viel lieber mag als ein "leeres Haus" zu betreten, ich glaube, alleine wohnen ist nichts für mich
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Ich meine, wofür macht man das alles?
All die Dinge, die den Alltag so überfüllen, dass man ständig das Gefühl hat, keine Zeit mehr für das wirkliche Leben zu haben, warum lässt man sich davon so treiben?
Weil sie wichtig sind?
Weil all diese Dinge eben getan werden müssen?
Weil man sonst Ärger bekommt?
Weil….,
Ich weiß es nicht, aber vielleicht, weil nichts tun auf Dauer noch viel schrecklicher ist, als ständig gehetzt durch seinen Alltag zu fliegen…..
Ich glaube, die Leute, die nichts mehr zu tun haben, die sind wirklich zu bemitleiden
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Gleich ist die nächste Steuererklärung für eine von CW übernommene Gesellschaft fertig, wenn ich für so etwas tatsächlich mal einen Motivationsschub habe, geht das vor
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Mehr fällt mir aktuell nicht ein
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Aufstehen um 9h klappte natürlich nicht, aber gegen 12h war ich tatsächlich auf, den Nachmittag über dann hektische Betriebsamkeit, vier Maschinen Wäsche mussten noch durch, Bett frisch beziehen und ein großer Korb Bügelwäsche und allerlei anderer Kram.
Jetzt bin ich k.o. und kippe nur noch ins Bett
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Prost
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Dann hatte ich zwei Banktermine, (der Grund, warum ich überhaupt heute ins Büro kommen musste), beide mit dem CEO, (also dem Chef erster Ordnung), beide verliefen ausgesprochen erfolgreich und der Chef erster Ordnung hat mehrfach bestätigt, wie zufrieden er mit dem Verlauf dieser Termine heute sei.
Um 16:00 Uhr habe ich das Büro verlassen, um 17:30 Uhr war ich mit K gemeinsam am Flughafen, um festzustellen, dass die Dödel dort vergessen hatten, den Flieger raus zu stellen, so dass es eine unerwartete Verzögerung gab, aber um kurz vor 18:00 Uhr waren wir noch rechtzeitig genug in der Luft, das Wetter war perfekt zum Fliegen, zwar etwas bockig, aber sehr hohe Wolken, so das wir in einem Rutsch ohne Komplikationen durchkamen und 20 Minuten vor Platzschluss auf Borkum landeten.
Auf dem Weg vom Flugplatz nach Hause kurzer Zwischenstopp bei Lidl, freudige Überraschung, es gibt wieder Senseo-Kaffee-Pads im Sonderangebot, also alle Pakete mit unserer Sorte aufgekauft, die werden jetzt von Borkum wieder aufs Festland transportiert, aber sowas passiert ja nicht zum ersten Mal. Das Angebot kam mal wieder auf den letzten Drücker, in Greven haben wir höchstens noch drei oder vier Pakete.
Außerdem Hackfleisch, Tomaten und Paprika erworben, um Klopse mit Ratatouille zu machen, es war eine wunderbare Entscheidung und wir haben festgestellt, dass wir viel zu selten Klopse essen.
J. hatte heute seinen ersten Schultag, kommt morgen aber schon wieder fürs Wochenende nach Hause, für alle waren die letzten Tage eine wilde Pendelei
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