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Mittwoch, 19. Juli 2017
Dies und das
anje, 00:49h
Zum Abendessen gab es explodiertes Huhn und es ist noch etwas übrig geblieben. Jetzt mache ich mir Sorgen um meine Familie, denn das ist bisher nur sehr selten vorgekommen.
Okay, wir sind nur zu dritt und haben mal wieder spät, dafür aber reichhaltig gefrühstückt und am Nachmittag waren wir im Dorf und haben dort ein Spaghettieis gegessen (d.h. natürlich insgesamt drei, eben jeder eines), aber trotzdem, Frikassee und Reste ist schon etwas Außergewöhnliches.
Egal, so hat J. für morgen schon seine Verpflegung, denn K. und ich müssen aufs Festland und kommen erst am Donnerstag wieder.
Unser Glück, was die Termine auf dem Festland angeht, ist mal wieder typisch: Morgen soll der wärmste Tag der ganzen Woche werden, ab Donnerstag wird es wieder kühler, und genau an so einem Tag sind wir nicht auf der Insel. Aber vielleicht ist es auch ganz gut, dass wir uns nicht von gar zu tollen Inseltagen verwöhnen lassen, schließlich müssen wir noch einige Jahre auf dem Festland arbeiten, das hilft ja alles nichts.
Ansonsten habe ich mich heute endlich auch mal wieder an den PC gesetzt, die wichtigsten Mails beantwortet und mir vorgenommen, mich in den nächsten Wochen mal etwas strukturierter mit einigen Computerdingen zu beschäftigen. Nicht nur aus beruflichen Gründen, sondern auch aus privatem Interesse. So suche ich ja immer noch nach einem Tool, mit dem ich meine Fotos vernünftig organisieren (und wenn nötig auch bearbeiten) kann, aber es scheitert schon an einer Speicherung, auf die ich von verschiedenen Geräten und aus verschiedenen Orten zugreifen kann.
Jetzt wollte ich mich mal mit Flickr beschäftigen - da bekommt man 1 TB kostenlosen Speicherplatz, vielleicht ist das ja eine brauchbare Cloudlösung, zumindest für die ständig neu hinzukommenden Fotos.
Aber mehr als dass es bei Flickr 1 TB Speicherplatz für umme gibt, weiß ich von dem Dienst eigentlich bisher nicht.
Und ich muss mich dringend noch mal eingehend mit diesem Surface Pro 4 beschäftigen, das ich vor einigen Wochen bekommen habe. Ich dachte ja, es wäre ein guter iPad-Ersatz, weil mich beim iPad ärgert, dass ich damit die Office-Programme nicht vernünftig bedienen kann, was beim Surface natürlich gar kein Problem ist. Aber außer den Office-Programmen hat das Surface umgekehrt keine echten Pluspunkte, so dass ich nach anfänglicher Begeisterung jetzt doch wieder lieber zum iPad greife, um darauf etwas zu lesen oder nachzuschlagen, weil mir das Surface für alles andere einfach zu umständlich ist. Aber vielleicht liegt das ja auch nur an mir und meiner holprigen Bereitschaft, mich an neue Dinge zu gewöhnen.
So ist mein Lieblingsbrowser immer noch Mozilla, weil der Internet Explorer inzwischen tatsächlich zu viele Macken hat, aber an diesen neuen Edge-Browser kann ich mich gar nicht gewöhnen und Chrome fand ich schon immer und finde es auch heute noch nur blöd.
Nur ist mit Mozilla inzwischen auch nicht mehr alles möglich, so dass ich mich heute dann endlich mal mit Edge beschäftigt habe und immerhin habe ich nach langem Gegoogle und Rumprobiere irgendwann auch begriffen, wie ich meine Favoritenordner bei Edge verwalte und sortiere. Ich frage mich nur, warum Entwickler solche Dinge so entsetzlich unintuitiv und kompliziert machen müssen.
Anschließend habe ich mir noch mein privates gmx-Konto als IMAP-Konto in Outlook auf dem Surface eingerichtet, nach drei Versuchen (und jedesmal alles genau gleich eingetragen), hat es dann sogar funktioniert.
Mein Googlemailkonto schließlich ist auch eingerichtet und weil ich dort nicht meinen richtigen Namen angeben wollte habe ich "Alter Ego" als Vor- und Nachname eingetragen.
Jedesmal, wenn ich jetzt Google aufmache, werde ich nun vom Rechner mit "Hallo Alter" begrüßt. Hat irgendwie was Erfrischendes, finde ich
.
Okay, wir sind nur zu dritt und haben mal wieder spät, dafür aber reichhaltig gefrühstückt und am Nachmittag waren wir im Dorf und haben dort ein Spaghettieis gegessen (d.h. natürlich insgesamt drei, eben jeder eines), aber trotzdem, Frikassee und Reste ist schon etwas Außergewöhnliches.
Egal, so hat J. für morgen schon seine Verpflegung, denn K. und ich müssen aufs Festland und kommen erst am Donnerstag wieder.
Unser Glück, was die Termine auf dem Festland angeht, ist mal wieder typisch: Morgen soll der wärmste Tag der ganzen Woche werden, ab Donnerstag wird es wieder kühler, und genau an so einem Tag sind wir nicht auf der Insel. Aber vielleicht ist es auch ganz gut, dass wir uns nicht von gar zu tollen Inseltagen verwöhnen lassen, schließlich müssen wir noch einige Jahre auf dem Festland arbeiten, das hilft ja alles nichts.
Ansonsten habe ich mich heute endlich auch mal wieder an den PC gesetzt, die wichtigsten Mails beantwortet und mir vorgenommen, mich in den nächsten Wochen mal etwas strukturierter mit einigen Computerdingen zu beschäftigen. Nicht nur aus beruflichen Gründen, sondern auch aus privatem Interesse. So suche ich ja immer noch nach einem Tool, mit dem ich meine Fotos vernünftig organisieren (und wenn nötig auch bearbeiten) kann, aber es scheitert schon an einer Speicherung, auf die ich von verschiedenen Geräten und aus verschiedenen Orten zugreifen kann.
Jetzt wollte ich mich mal mit Flickr beschäftigen - da bekommt man 1 TB kostenlosen Speicherplatz, vielleicht ist das ja eine brauchbare Cloudlösung, zumindest für die ständig neu hinzukommenden Fotos.
Aber mehr als dass es bei Flickr 1 TB Speicherplatz für umme gibt, weiß ich von dem Dienst eigentlich bisher nicht.
Und ich muss mich dringend noch mal eingehend mit diesem Surface Pro 4 beschäftigen, das ich vor einigen Wochen bekommen habe. Ich dachte ja, es wäre ein guter iPad-Ersatz, weil mich beim iPad ärgert, dass ich damit die Office-Programme nicht vernünftig bedienen kann, was beim Surface natürlich gar kein Problem ist. Aber außer den Office-Programmen hat das Surface umgekehrt keine echten Pluspunkte, so dass ich nach anfänglicher Begeisterung jetzt doch wieder lieber zum iPad greife, um darauf etwas zu lesen oder nachzuschlagen, weil mir das Surface für alles andere einfach zu umständlich ist. Aber vielleicht liegt das ja auch nur an mir und meiner holprigen Bereitschaft, mich an neue Dinge zu gewöhnen.
So ist mein Lieblingsbrowser immer noch Mozilla, weil der Internet Explorer inzwischen tatsächlich zu viele Macken hat, aber an diesen neuen Edge-Browser kann ich mich gar nicht gewöhnen und Chrome fand ich schon immer und finde es auch heute noch nur blöd.
Nur ist mit Mozilla inzwischen auch nicht mehr alles möglich, so dass ich mich heute dann endlich mal mit Edge beschäftigt habe und immerhin habe ich nach langem Gegoogle und Rumprobiere irgendwann auch begriffen, wie ich meine Favoritenordner bei Edge verwalte und sortiere. Ich frage mich nur, warum Entwickler solche Dinge so entsetzlich unintuitiv und kompliziert machen müssen.
Anschließend habe ich mir noch mein privates gmx-Konto als IMAP-Konto in Outlook auf dem Surface eingerichtet, nach drei Versuchen (und jedesmal alles genau gleich eingetragen), hat es dann sogar funktioniert.
Mein Googlemailkonto schließlich ist auch eingerichtet und weil ich dort nicht meinen richtigen Namen angeben wollte habe ich "Alter Ego" als Vor- und Nachname eingetragen.
Jedesmal, wenn ich jetzt Google aufmache, werde ich nun vom Rechner mit "Hallo Alter" begrüßt. Hat irgendwie was Erfrischendes, finde ich
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Montag, 17. Juli 2017
Strand
anje, 23:19h
Vor lauter Urlaub machen sind wir heute Abend alle beide komplett k.o.
Obwohl, wir haben auch ein bisschen gearbeitet, K. hat heute den Rasen gemäht und ich habe mit J. zusammen auf dem Bürgersteig vor dem Grundstück das Grün aus den Fugen gekratzt.
Am Nachmittag haben wir dann eine Radtour mit Strandspaziergang gemacht, es war schließlich echtes Strandwetter.

Zum Abendessen gab es Schnitzel und gebratene, panierte Auberginenscheiben. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich Auberginen zubereitet habe, wird es jetzt wohl öfter geben
.
Obwohl, wir haben auch ein bisschen gearbeitet, K. hat heute den Rasen gemäht und ich habe mit J. zusammen auf dem Bürgersteig vor dem Grundstück das Grün aus den Fugen gekratzt.
Am Nachmittag haben wir dann eine Radtour mit Strandspaziergang gemacht, es war schließlich echtes Strandwetter.

Zum Abendessen gab es Schnitzel und gebratene, panierte Auberginenscheiben. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich Auberginen zubereitet habe, wird es jetzt wohl öfter geben
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Montag, 17. Juli 2017
Tag eins
anje, 01:50h
Der erste volle Urlaubstag beginnt vor allem mit Schlafen. Und nach dem Schlafen noch einfach weiter im Bett liegen bleiben und lesen. Welch ein Genuss.
Frühstück gegen 13:30 Uhr, aus J's. Zimmer taucht zufällig noch ein zweiter Mensch auf, dem J. gestern nach der Strandfete Asyl gewährt hatte, damit also Frühstück zu viert, kein Problem wir haben ja von allem genug.
Fürs Abendessen müssen wir noch kurz einkaufen fahren, sonntags ist das immer etwas hektisch, da schließen die Läden schon um 16:00 Uhr.
Aber alles funktioniert entspannt und ohne Stress, anschließend fahren wir auf das Stadtfest am alten Turm, jedes Jahr aufs Neue bildet man sich ein, dass man dort unbedingt hingehen muss. Tatsächlich gibt es dort im Grunde nur Sauf- und Fressbuden, die aber mit viel Ambiente, die Insel ist ja gesteckt voll mit Urlaubern, da muss man viel Ambiente bieten, wenn man Geld verdienen will.
Das kitschige Urlauber-Ambiente ist uns dann schnell zu viel, wir hören noch ein wenig dem Shanty-Chor zu und fahren dann am Wasser entlang nach Hause. Nach dem Essen zieht es uns aber doch noch mal an Strand, Sonnenuntergänge sind auch wenn man sie schon 1000 mal gesehen hat immer wieder etwas besonderes.
Morgen machen wir eine Liste, was wir insgesamt noch alles erledigen müssen
.
Frühstück gegen 13:30 Uhr, aus J's. Zimmer taucht zufällig noch ein zweiter Mensch auf, dem J. gestern nach der Strandfete Asyl gewährt hatte, damit also Frühstück zu viert, kein Problem wir haben ja von allem genug.
Fürs Abendessen müssen wir noch kurz einkaufen fahren, sonntags ist das immer etwas hektisch, da schließen die Läden schon um 16:00 Uhr.
Aber alles funktioniert entspannt und ohne Stress, anschließend fahren wir auf das Stadtfest am alten Turm, jedes Jahr aufs Neue bildet man sich ein, dass man dort unbedingt hingehen muss. Tatsächlich gibt es dort im Grunde nur Sauf- und Fressbuden, die aber mit viel Ambiente, die Insel ist ja gesteckt voll mit Urlaubern, da muss man viel Ambiente bieten, wenn man Geld verdienen will.
Das kitschige Urlauber-Ambiente ist uns dann schnell zu viel, wir hören noch ein wenig dem Shanty-Chor zu und fahren dann am Wasser entlang nach Hause. Nach dem Essen zieht es uns aber doch noch mal an Strand, Sonnenuntergänge sind auch wenn man sie schon 1000 mal gesehen hat immer wieder etwas besonderes.
Morgen machen wir eine Liste, was wir insgesamt noch alles erledigen müssen
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Sonntag, 16. Juli 2017
Aufgeräumt
anje, 00:45h
...
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Freitag, 14. Juli 2017
Geschafft,
anje, 22:57h
Heute letzter Arbeitstag und so sieht mein Postkorb aus:
Ich könnte jetzt auch noch mein Zahnfleisch zeigen, aber das brauche ich gerade zum Laufen. Ich weiß, schlechter Witz, aber zu mehr als schlechten Witzen bin ich aktuell wohl auch nicht mehr in der Lage.
Mag sein, dass ich das jedes Jahr sage, aber so urlaubsreif wie heute habe ich mich gefühlt noch nie gefühlt.
Morgen haben wir zum Glück erst die ganz späte Fähre gebucht, so dass ich tagsüber noch genug Zeit habe, die Sachen zusammen zu packen, die ich mitnehmen will (oder muss), denn ich habe natürlich nur in meinem Hauptberuf Urlaub, die privaten Aktenberge müssen immer dringlicher bearbeitet werden und deswegen werde ich davon größere Mengen mitnehmen.
Im Moment läuft die erste von vier Maschinen Wäsche, die noch fix vor Abfahrt gewaschen werden müssen, die Küche muss noch aufgeräumt, der Kühlschrank noch abgetaut und der mitzunehmende Kram noch eingepackt werden.
Aber das alles morgen, heute gehen wir jetzt erst zum Griechen und trinken Ouzo
.
Ich könnte jetzt auch noch mein Zahnfleisch zeigen, aber das brauche ich gerade zum Laufen. Ich weiß, schlechter Witz, aber zu mehr als schlechten Witzen bin ich aktuell wohl auch nicht mehr in der Lage.
Mag sein, dass ich das jedes Jahr sage, aber so urlaubsreif wie heute habe ich mich gefühlt noch nie gefühlt.
Morgen haben wir zum Glück erst die ganz späte Fähre gebucht, so dass ich tagsüber noch genug Zeit habe, die Sachen zusammen zu packen, die ich mitnehmen will (oder muss), denn ich habe natürlich nur in meinem Hauptberuf Urlaub, die privaten Aktenberge müssen immer dringlicher bearbeitet werden und deswegen werde ich davon größere Mengen mitnehmen.
Im Moment läuft die erste von vier Maschinen Wäsche, die noch fix vor Abfahrt gewaschen werden müssen, die Küche muss noch aufgeräumt, der Kühlschrank noch abgetaut und der mitzunehmende Kram noch eingepackt werden.
Aber das alles morgen, heute gehen wir jetzt erst zum Griechen und trinken Ouzo
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Freitag, 14. Juli 2017
Verplemperter Tag
anje, 01:01h
... und zwischendurch immer wieder diese Tage, wo man sich schon morgens viel zu früh ärgert und abends viel zu spät nach Hause kommt, um einem solcher Tage auch nur irgend etwas Gutes abgewinnen zu können.
Ich war heute Morgen um 8:30 Uhr im Büro, habe mich bis 9:30 Uhr damit beschäftigt, drei verschiedene Mitarbeiter gründlich und ausführlich anzubrüllen, um dann ins Mutterhaus zu fahren, weil die in der dortigen Finanzabteilung eine Stelle ausgeschrieben hatten, für die heute die Vorstellungsgespräche liefen und ich als Fachexperte mit aussuchen sollte.
Vorstellungsgespräche, vor allem in der Besetzung mit Betriebsrat, Gleichstellungsbeauftragter, Behindertenvertreter, Personalabteilung und allem, was sonst noch dringlichst dabei sein will, sind eine gruselige Angelegenheit, wenn die Bewerber überwiegend Pfeifen sind, und man die ganze Zeit Sorge hat, dass aus irgendwelchen außerhalb des fachlichen liegenden Gründen, nachher doch einer dieser komplett ungeeignet Menschen eingestellt wird. Gegen 17:00 Uhr war ich wieder in meinem eigenen Büro, genervt und müde, aber morgen ist Aufsichtsratssitzung und die musste noch vorbereitet werden.
Ein fast einstündiges Telefonat mit einem für morgen geplanten Referenten für die Sitzung verläuft extrem unerfreulich und trägt nicht wirklich zur Stimmungsverbesserung bei.
Dann noch 3 1/2 Stunden Folien basteln, ich habe Hunger und immer schlechtere Laune.
Auf dem Rückweg nehme ich zwei Portionen gebratene Nudeln vom Abholchinesen mit, J. hat Ferien, weshalb er zur Zeit zu Hause ist und garantiert Hunger hat. Wenigstens steht er auf Glutamat, so dass ich ihm mit diesem Essen immer eine Freude mache.
Jetzt bin ich zwar satt, aber ansonsten nur noch müde, habe zu nichts mehr Lust und frage mich, wie ich verhindern kann, dass ich regelmäßig mein Leben mit solchen Tagen verplemper.
Irgendwas läuft da doch schief
.
Ich war heute Morgen um 8:30 Uhr im Büro, habe mich bis 9:30 Uhr damit beschäftigt, drei verschiedene Mitarbeiter gründlich und ausführlich anzubrüllen, um dann ins Mutterhaus zu fahren, weil die in der dortigen Finanzabteilung eine Stelle ausgeschrieben hatten, für die heute die Vorstellungsgespräche liefen und ich als Fachexperte mit aussuchen sollte.
Vorstellungsgespräche, vor allem in der Besetzung mit Betriebsrat, Gleichstellungsbeauftragter, Behindertenvertreter, Personalabteilung und allem, was sonst noch dringlichst dabei sein will, sind eine gruselige Angelegenheit, wenn die Bewerber überwiegend Pfeifen sind, und man die ganze Zeit Sorge hat, dass aus irgendwelchen außerhalb des fachlichen liegenden Gründen, nachher doch einer dieser komplett ungeeignet Menschen eingestellt wird. Gegen 17:00 Uhr war ich wieder in meinem eigenen Büro, genervt und müde, aber morgen ist Aufsichtsratssitzung und die musste noch vorbereitet werden.
Ein fast einstündiges Telefonat mit einem für morgen geplanten Referenten für die Sitzung verläuft extrem unerfreulich und trägt nicht wirklich zur Stimmungsverbesserung bei.
Dann noch 3 1/2 Stunden Folien basteln, ich habe Hunger und immer schlechtere Laune.
Auf dem Rückweg nehme ich zwei Portionen gebratene Nudeln vom Abholchinesen mit, J. hat Ferien, weshalb er zur Zeit zu Hause ist und garantiert Hunger hat. Wenigstens steht er auf Glutamat, so dass ich ihm mit diesem Essen immer eine Freude mache.
Jetzt bin ich zwar satt, aber ansonsten nur noch müde, habe zu nichts mehr Lust und frage mich, wie ich verhindern kann, dass ich regelmäßig mein Leben mit solchen Tagen verplemper.
Irgendwas läuft da doch schief
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Mittwoch, 12. Juli 2017
Technologietempo
anje, 22:22h
Und er schickt noch eine Warnung hinterher: So langsam wie heute werde sich Technologie wohl nie wieder entwickeln.
sagt Tony Fadell, einer der Miterfinder des iPhones, das vor kurzem seinen 10. Geburtstag feierte.
Diesen Satz habe ich nun innerhalb kürzester Zeit zum zweitenmal von Menschen gehört, die die technische Entwicklung durchaus beurteilen können, und langsam beginne ich mir deshalb ernsthaft Sorgen zu machen.
Für meinen Geschmack schreitet die technische Entwicklung schon im Moment viel zu schnell voran, alle naselang gibt es wieder etwas Neues, mit dem man sich beschäftigen muss, und das nicht nur in der Form, dass man lernen muss es zu bedienen, sondern vor allem, dass man lernen muss es "zu denken". Es entstehen ständig neue Wörter, die neu geschaffen werden, um Dinge zu bezeichnen, die es vorher einfach noch nicht gab. Alleine schon die Flut neuer Wörter führt dazu, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich beginne, meine eigene Sprache zu verlernen. Denn es gibt keine Übersetzung für die Wörter - man kann sie maximal versuchen zu erklären oder zu umschreiben, wobei dann oft das Problem besteht, dass es viele Wörter gibt, die etwas ähnliches meinen, aber eben nicht das gleiche. Und dann wird es erst recht problematisch, wenn man versucht, die Unterschiede zu erfassen.
Denn was wäre die Übersetzung für ein "Smartphone"? Was ist eine "App"?
Was ist eine IP-Adresse, wie unterscheidet sie sich von einer MAC-Adresse und was ist dann eine E-Mail-Adresse?
Es gibt W-LAN vs. mobiles Netz vs. DECT - das muss man erst mal begreifen - und was ist das mit dem Roaming?
Oder PIN vs. TAN vs. Entsperrcode
QR-Code oder EAN-Code oder Snapcode?
WhatsApp vs. SMS vs. Facebook-Messenger vs. E-Mail vs. Skype vs. iMessage vs.Twitter vs. irgendeinen anderen Kommunikationskanal, hier explodiert die Begrifflichkeit ja förmlich.
Ich habe häufiger mit älteren Menschen zu tun, die sich schon schwertun, zu verstehen, dass E-Mail und Internet nicht das gleiche ist und dass eine website eben keine E-Mail-Adresse hat.
Das liegt nicht daran, dass die Menschen mit zunehmendem Alter verblöden, sondern dass es enorm schwer ist, sich etwas vorzustellen und dann auch noch zu verstehen und anzuwenden, was es nicht gibt, bzw. eben bisher nicht gab.
Mein Lieblingsbild dazu ist Catweazle, für den eben alles Magie war und der sich den An-/Ausschalter eines Radios heimlich eingesteckt hat, weil er der festen Überzeugung war, dass man genau damit die "Geräusche herstellen" kann. Für ihn waren schon Wörter wie Sender, Programm und Radiosprecher fremd und nicht begreifbar, Radiowellen, UKW oder Mittelwelle hätten ihn endgültig überfordert.
Wenn ich jetzt ganz subjektiv nur meine eigene Reaktion auf die technischen Entwicklungen der letzten zwei-drei Jahre betrachte, dann stelle ich fest, dass es mich immer mehr ermüdet, immer aktuell informiert und auch "trainiert" zu sein.
Und ich bin definitiv technikaffin.
Aber vielleicht werde ich auch einfach nur alt. Dieses Ermüden, diese nachlassende Neugier auf immer wieder neue Erfindungen, diese Resignation verbunden mit dem Seufzer "ach, muss das denn wirklich sein", wenn ich feststelle, dass es schon wieder ein neues Office-Programm gibt und dass ich mich schon wieder an neue Arbeits- und Denkmethoden gewöhnen soll, das ist sicherlich ein Zeichen des Alters. Aber vielleicht ist es ja auch ein wenig der immer schneller werdenden Entwicklung der Technologie geschuldet, die einfach dazu führt, dass ich ausgepowert bin, atemlos, erschöpft und gelangweilt. Denn wenn es ständig, alle fünf Minuten, etwas Neues gibt, dann sind neue Dinge nicht mehr spannend, sondern Alltag. Sie verlieren einfach den Reiz des Neuen, sie sind nichts Besonderes mehr, keine Herausforderung, sondern nur lästige Anstrengung.
Und genau unter dieser Überlegung, gibt mir der Satz: "So langsam wie heute wird sich die Technologie nie mehr verändern." eine Menge zu denken.
Wie wird das denn in der Zukunft? Wird das Beherrschen der Technologie künftig die sozialen und gesellschaftlichen Unterschiede definieren? Was muss man dann können, um nicht auf der Strecke zu bleiben? Alte Werte scheinen dann nicht mehr zu zählen, also "Wissen" im klassischen Sinne ist ja schon lange obsolet geworden, aber auch angewandtes Wissen, wie Sprachkenntnisse scheinen dann an Bedeutung zu verlieren.
Was wird wichtig sein? Was muss ich meinen Kindern heute beibringen und mitgeben, damit sie morgen in den Wirbelschleppen des Technologiefortschritts nicht abstürzen?
Wie werden sich die ethischen Grundwerte verändern?
Was, von dem, was heute unser Leben ausmacht, wird überhaupt bleiben?
Ich hätte ja früher gesagt: "Schinkenwurst" - Schinkenwurst wird bleiben, denn es wird immer Kinder geben, die beim Fleischer nach ihrer Scheibe Wurst verlangen. - Wie komplett verkehrt ich mit dieser Überzeugung lag, sehe ich ja schon heute. Heute gibt es vegane Schinkenwurst - und kaum noch Fleischer.
Aber wenn es noch nicht mal die Schinkenwurst schafft, die Zeitläufte zu überstehen, dann ist das ja wohl durchaus ein ernsthafter Grund, sich Sorgen zu machen.
Finde ich
.
sagt Tony Fadell, einer der Miterfinder des iPhones, das vor kurzem seinen 10. Geburtstag feierte.
Diesen Satz habe ich nun innerhalb kürzester Zeit zum zweitenmal von Menschen gehört, die die technische Entwicklung durchaus beurteilen können, und langsam beginne ich mir deshalb ernsthaft Sorgen zu machen.
Für meinen Geschmack schreitet die technische Entwicklung schon im Moment viel zu schnell voran, alle naselang gibt es wieder etwas Neues, mit dem man sich beschäftigen muss, und das nicht nur in der Form, dass man lernen muss es zu bedienen, sondern vor allem, dass man lernen muss es "zu denken". Es entstehen ständig neue Wörter, die neu geschaffen werden, um Dinge zu bezeichnen, die es vorher einfach noch nicht gab. Alleine schon die Flut neuer Wörter führt dazu, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich beginne, meine eigene Sprache zu verlernen. Denn es gibt keine Übersetzung für die Wörter - man kann sie maximal versuchen zu erklären oder zu umschreiben, wobei dann oft das Problem besteht, dass es viele Wörter gibt, die etwas ähnliches meinen, aber eben nicht das gleiche. Und dann wird es erst recht problematisch, wenn man versucht, die Unterschiede zu erfassen.
Denn was wäre die Übersetzung für ein "Smartphone"? Was ist eine "App"?
Was ist eine IP-Adresse, wie unterscheidet sie sich von einer MAC-Adresse und was ist dann eine E-Mail-Adresse?
Es gibt W-LAN vs. mobiles Netz vs. DECT - das muss man erst mal begreifen - und was ist das mit dem Roaming?
Oder PIN vs. TAN vs. Entsperrcode
QR-Code oder EAN-Code oder Snapcode?
WhatsApp vs. SMS vs. Facebook-Messenger vs. E-Mail vs. Skype vs. iMessage vs.Twitter vs. irgendeinen anderen Kommunikationskanal, hier explodiert die Begrifflichkeit ja förmlich.
Ich habe häufiger mit älteren Menschen zu tun, die sich schon schwertun, zu verstehen, dass E-Mail und Internet nicht das gleiche ist und dass eine website eben keine E-Mail-Adresse hat.
Das liegt nicht daran, dass die Menschen mit zunehmendem Alter verblöden, sondern dass es enorm schwer ist, sich etwas vorzustellen und dann auch noch zu verstehen und anzuwenden, was es nicht gibt, bzw. eben bisher nicht gab.
Mein Lieblingsbild dazu ist Catweazle, für den eben alles Magie war und der sich den An-/Ausschalter eines Radios heimlich eingesteckt hat, weil er der festen Überzeugung war, dass man genau damit die "Geräusche herstellen" kann. Für ihn waren schon Wörter wie Sender, Programm und Radiosprecher fremd und nicht begreifbar, Radiowellen, UKW oder Mittelwelle hätten ihn endgültig überfordert.
Wenn ich jetzt ganz subjektiv nur meine eigene Reaktion auf die technischen Entwicklungen der letzten zwei-drei Jahre betrachte, dann stelle ich fest, dass es mich immer mehr ermüdet, immer aktuell informiert und auch "trainiert" zu sein.
Und ich bin definitiv technikaffin.
Aber vielleicht werde ich auch einfach nur alt. Dieses Ermüden, diese nachlassende Neugier auf immer wieder neue Erfindungen, diese Resignation verbunden mit dem Seufzer "ach, muss das denn wirklich sein", wenn ich feststelle, dass es schon wieder ein neues Office-Programm gibt und dass ich mich schon wieder an neue Arbeits- und Denkmethoden gewöhnen soll, das ist sicherlich ein Zeichen des Alters. Aber vielleicht ist es ja auch ein wenig der immer schneller werdenden Entwicklung der Technologie geschuldet, die einfach dazu führt, dass ich ausgepowert bin, atemlos, erschöpft und gelangweilt. Denn wenn es ständig, alle fünf Minuten, etwas Neues gibt, dann sind neue Dinge nicht mehr spannend, sondern Alltag. Sie verlieren einfach den Reiz des Neuen, sie sind nichts Besonderes mehr, keine Herausforderung, sondern nur lästige Anstrengung.
Und genau unter dieser Überlegung, gibt mir der Satz: "So langsam wie heute wird sich die Technologie nie mehr verändern." eine Menge zu denken.
Wie wird das denn in der Zukunft? Wird das Beherrschen der Technologie künftig die sozialen und gesellschaftlichen Unterschiede definieren? Was muss man dann können, um nicht auf der Strecke zu bleiben? Alte Werte scheinen dann nicht mehr zu zählen, also "Wissen" im klassischen Sinne ist ja schon lange obsolet geworden, aber auch angewandtes Wissen, wie Sprachkenntnisse scheinen dann an Bedeutung zu verlieren.
Was wird wichtig sein? Was muss ich meinen Kindern heute beibringen und mitgeben, damit sie morgen in den Wirbelschleppen des Technologiefortschritts nicht abstürzen?
Wie werden sich die ethischen Grundwerte verändern?
Was, von dem, was heute unser Leben ausmacht, wird überhaupt bleiben?
Ich hätte ja früher gesagt: "Schinkenwurst" - Schinkenwurst wird bleiben, denn es wird immer Kinder geben, die beim Fleischer nach ihrer Scheibe Wurst verlangen. - Wie komplett verkehrt ich mit dieser Überzeugung lag, sehe ich ja schon heute. Heute gibt es vegane Schinkenwurst - und kaum noch Fleischer.
Aber wenn es noch nicht mal die Schinkenwurst schafft, die Zeitläufte zu überstehen, dann ist das ja wohl durchaus ein ernsthafter Grund, sich Sorgen zu machen.
Finde ich
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