anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 1. Juli 2017
Schlafen
Diese Woche war extrem anstrengend, ich glaube, ich muss jetzt erst mal ausgiebig schlafen
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Freitag, 30. Juni 2017
Vom Kommen und Gehen
Es gibt ja Leute, die werden auch mit Fotoshop nicht hübscher.

Den armen Kerl hier habe ich heute im Naturkundemuseum in Münster getroffen, er kam allerdings nicht mit zum (sehr leckeren) Buffet zur heutigen Ausstellungseröffnung, sondern blieb als Teil der Artenkarawane in der Ausstellung zurück.

Schon faszinierend, was für Kreaturen schon alles so in Westfalen gelebt haben, ein Mammut und ein Wasserbüffel waren auch dabei.

Ich denke, ich habe heute sehr viel über die Urbewohner Westfalens erfahren und muss mich künftig deutlich weniger über die Macken ihrer Nachfahren wundern
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Donnerstag, 29. Juni 2017
Jammer
Müde, genervt und unglaublich demotiviert.
Heute mag ich nichts mehr
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Mittwoch, 28. Juni 2017
Strategie ist wichtig
"Tradition ist die Bewahrung des Feuers, nicht der Asche."

Manche Sätze sind so präzise und klar, dass es nichts mehr hinzuzufügen gibt.
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Die Dinge ändern sich, ständig, was nicht bedeutet, dass man keine Traditionen bewahren kann, aber nicht alles, was wir schon immer so gemacht haben, ist bewahrenswerte Tradition, manches ist auch einfach nur überholte Methodik.
"Selbst im Fußball ändern sich die Methoden. Franz Beckenbauer lief zu seiner Zeit noch gut 4km pro Spiel - würde sich heute ein Spieler nur 4km pro Spiel bewegen, würde man ihn Litfaßsäule nennen."

Manche Bilder sind so schön, dass sogar ich mir etwas mit Fußball merke.
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"Begeisterung ist eine Liebeserklärung ans Leben."
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"Die Welt wird sich nie mehr so langsam verändern wie in den letzten 10 Jahren."

Über diesen Satz kann man sicherlich streiten und er macht mir ehrlich gesagt auch ernsthaft Angst - aber ich finde es eine interessante Aussage, über die es sich lohnt, mal in Ruhe nachzudenken.
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Ich war heute auf einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Arnold Weissmann und es waren viele Sätze dabei, die mich beeindruckt haben, es waren auch einige dabei, denen ich ganz ausdrücklich nicht zustimme, insgesamt war es aber eine außergewöhnlich interessante Veranstaltung, die viele Denkanstöße vermittelt hat.

Ich habe ja meist ein schwieriges Verhältnis zu Beratern, insbesondere Unternehmensberatern und Coaches, aber dieser gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. Er war so erfrischend schnörkellos und ohne jede Bullshit-Bingo-Worthülsen-Verpusterei. Einfach angenehm.
Erfolg besteht aus drei Buchstaben: Tun
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Dienstag, 27. Juni 2017
Hitzefrei
Wenn es nach mir geht, können die Temperaturen jetzt so bleiben, wärmer fände ich schon wieder unangenehm.
Ich bin mir aber sicher, es gibt Leute, die sehen das anders.
In dem Bürogebäude mir gegenüber wohnen sitzen die Lehrerazubis (ich glaube, die heißen Lehramtsanwärter, oder zumindest früher hießen die so), also all die jungen Leute, die demnächst fertige Lehrer sein werden und ihren letzten theoretischen Feinschliff im "Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung" bekommen, und so kann ich täglich live beobachten, was da so an Lehrermasse heranreift - und ich bin immer wieder sehr froh, dass von meinen Kindern nur das allerletzte nur noch ein allerletztes Jahr damit zu tun haben wird.
Ich meine, zuzugucken, wie ganz normal durchgeknallte Jugendliche zu Lehrern werden, die man als Elternteil später ernstnehmen soll, ist ungefähr so unmöglich, wie bei McDov in der Küche zu arbeiten und dann noch mit Genuss einen Hamburger zu verspeisen.
Die Kiddies, die da Lehrer werden, sind alle irgendwas so zwischen Anfang und Mitte 20, sitzen dort selber im Klassenraum und verhalten sich dementsprechend selber so, wie sich Schüler wohl überall auf der Welt und immer verhalten. Während des Unterrichts ist weit über die Hälfte der Leute mit irgendetwas anderem beschäftigt, wahrscheinlich am intensivsten damit, nicht einzuschlafen, (ich kann von meinem Bürofenster direkt in einen gegenüberliegenden Klassenraum sehen), um in der großen Mittagspause auf den Campus zu eilen und dort irgendwelche Ballspiele o.ä. abzuhalten, das einzige, was fehlt, ist die klassische Pausenaufsicht auf dem Schulhof.
Letzte Woche, als es so unglaublich heiß war, hatten die Lehrers von gegenüber täglich "hitzefrei" auf dem Stundenplan. Ich meine, die hatten nicht wirklich hitzefrei und konnten nach Hause gehen, sondern sie haben draußen auf dem Campus geübt, was es für Gruppenspielchen gibt, wenn es zu heiß ist, um drinnen zu sitzen.
Es war zu niedlichen, denen dabei zuzusehen. Die haben ganz ernsthaft auch so didaktisch wertvolle Spiele wie "der Plumpssack geht um" und "Mutter, Mutter wie weit darf ich reisen?" gespielt, zumindest sah es von oben genau so aus.
Heute mussten sie alle wieder drinnen sitzen, wohl weil es nicht warm genug war, um hitzefrei zu üben und ich konnte ihnen im gegenüberliegenden Fenster beim Gähnen zuschauen.
Ich bin mir sehr sicher, dass von denen keiner etwas gegen deutlich höhere Temperaturen hat.
Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall
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Montag, 26. Juni 2017
Keine Ahnung
was ich heute gemacht habe. Der Tag ist um, aber es ist nichts passiert, was ich erzählen könnte.
Bis Mittag im Bett gelesen und gelesen, dann spätes Frühstück mit zu weichen Eiern und Obstsalat, mehrfach hoch und runter gelaufen um irgendwas zu machen, das meiste habe ich schon wieder vergessen, aber immerhin ein produktives Ergebnis: Das Bett ist nicht nur frisch bezogen, sondern auch frisch entlüftet, gereinigt und mit Antialgenzeug befüllt und der Schutzbezug ist ebenfalls einmal abgezogen und gewaschen. Das passiert immer nur einmal im Jahr und ist eine aufwändige Sache, bis nächsten Sommer ist jetzt erstmal wieder Ruhe.
Von den Dingen, die ich eigentlich machen wollte, habe ich nichts geschafft, aber das ist ja schon fast normal für ein Wochenende. Vor der Tür war ich allerdings auch nicht (nur einmal zum Müll rausbringen)
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Sonntag, 25. Juni 2017
Samstag
Heute: Bis Mittags feedreader leergelesen, dann Wäsche sortieren und Wochenendegroßeinkauf, eine Idee, die heute wohl alle hatten, denn die Läden waren rappelvoll. Deutlich voller als an jedem Wochenende mit Brückentag, wahrscheinlich weil dann keiner hier war und jetzt das erste normale Wochenende zum Einkauf wieder genutzt wurde.
J. hatte sich Salat mit Lammfilet gewünscht, das war eine sehr gute Idee, wir haben zum Abendessen richtig geschlemmt.
Dann Wilsberg, danach einfach auf der Couch sitzen bleiben und weiter gucken, es kam irgend ein Anschluss-Krimi, egal was, einfach so lange weiter gucken, bis man einschläft, dann irgendwann erschrocken vom Sofa fallen, mühsam aufstehen und ins Bett wanken.
Insgesamt kein schlechter Tag
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