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Sonntag, 22. November 2015
Aufgeräumt
anje, 00:27h
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Freitag, 20. November 2015
Besuch
anje, 22:29h
N. ist übers Wochenende da, jetzt allerdings schon wieder weg, weil es ja noch mehr Leute zu treffen gilt. Zur Begrüßung habe ich ein Getränk gemixt, das K. und mir sehr gut, N. nur so naja schmeckte, so dass K. und ich je drei Gläser getrunken haben und damit kurzfristig bettreif sind. Was für ein Glück, das N. noch weiter gezogen ist, so dürfen wir jetzt ganz entspannt ins Bett entschwinden.
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Donnerstag, 19. November 2015
Immer noch im Büro,
anje, 22:30h
mal wieder eine exzessive Excel-Sitzung und irgendetwas klappt nicht.
Jetzt bin ich mittlerweile so genervt, dass ich einfach Schluss mache, obwohl da noch eine Differenz von über 2 Mio. drin ist. Aber ich habe die zuviel, insofern ist es ja längst nicht so schlimm als wenn sie fehlen würden.......
Morgen vielleicht wieder.
Für heute ist Schluss
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Jetzt bin ich mittlerweile so genervt, dass ich einfach Schluss mache, obwohl da noch eine Differenz von über 2 Mio. drin ist. Aber ich habe die zuviel, insofern ist es ja längst nicht so schlimm als wenn sie fehlen würden.......
Morgen vielleicht wieder.
Für heute ist Schluss
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Donnerstag, 19. November 2015
Der tote Fisch
anje, 00:24h
Wer mag eigentlich einen schlappen Händedruck?
Oder anders ausgedrückt, wem ist es egal, wie sich ein Händedruck anfühlt?
Gibt es wirklich Leute, die bei einem schlapprigen Händedruck nicht innerlich zusammenzucken und ein akutes Ekelgefühl unterdrücken müssen?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die das normal oder okay finden, einen toten Fisch in die Hand gedrückt zu bekommen.
Andererseits muss es ja Leute geben, die das völlig okay finden, mindestens doch alle, die selber so nicht existente Händedrücke verteilen.
Ich kann ja verstehen, dass ein schüchterner Mensch nicht zu einem aggressiven Dauerschüttler wird, wenn er jemandem die Hand gibt, aber das andere Extrem, eben dieser tote Fisch, führt doch erst recht zu spontaner Ablehnung beim Gegenüber und wenn ich nicht auffallen will, warum gebe ich mir dann nicht ein bisschen mehr Mühe, auch nicht so auffällig negativ aufzufallen?
Wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben
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Oder anders ausgedrückt, wem ist es egal, wie sich ein Händedruck anfühlt?
Gibt es wirklich Leute, die bei einem schlapprigen Händedruck nicht innerlich zusammenzucken und ein akutes Ekelgefühl unterdrücken müssen?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die das normal oder okay finden, einen toten Fisch in die Hand gedrückt zu bekommen.
Andererseits muss es ja Leute geben, die das völlig okay finden, mindestens doch alle, die selber so nicht existente Händedrücke verteilen.
Ich kann ja verstehen, dass ein schüchterner Mensch nicht zu einem aggressiven Dauerschüttler wird, wenn er jemandem die Hand gibt, aber das andere Extrem, eben dieser tote Fisch, führt doch erst recht zu spontaner Ablehnung beim Gegenüber und wenn ich nicht auffallen will, warum gebe ich mir dann nicht ein bisschen mehr Mühe, auch nicht so auffällig negativ aufzufallen?
Wird mir wohl ewig ein Rätsel bleiben
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Mittwoch, 18. November 2015
Aufgeräumt
anje, 00:02h
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Dienstag, 17. November 2015
Über Montage zu jammern scheint Methode zu haben
anje, 00:20h
Denn es gab schon wieder einen äußerst widrigen Wochenstart, nur warum ausgerechnet Montags immer soviel daneben geht, wird mir wohl nachhaltig ein Rätsel bleiben.
Heute fing es mit zwei Baustellen, Straßensperrungen, 20km Umweg, einer ewig lange geschlossenen Schranke und 25 Minuten Verspätung bei Ankunft im Büro an.
Unterwegs drei Anrufe aus dem Büro, "Herr X. ist bereits da" (Sekretärin), "Wollten Sie heute nicht etwas eher da sein?" (Kollege) und "Wo bleiben Sie denn?" (Chef).
Dann ein Gespräch, das bis weit über die Mittagszeit dauerte und in der Kantine beendet wurde. Da ich aber normalerweise nie etwas zu Mittag esse, nimmt mein Kreislauf solche Aktionen übel. Von 14h bis 16h war ich schwerpunktmäßig damit beschäftigt, nicht vom Stuhl zu fallen und unter den Schreibtisch zu rutschen. Produktiv arbeiten geht anders.
Erst gegen Abend kam ich wieder in Schwung und habe dann noch eine Tabelle/Dokumentation fertiggestellt, die schon seit über zwei Jahren vor meinem inneren Auge wabert, für die ich bisher aber nie den richtigen Pack-an gefunden habe.
1000mal begonnen - jetzt hat es endlich buum gemacht. Und wie pünktlich: Morgen ist der Termin, zu dem ich ganz unbedingt genau diese Übersicht als Totschlagargument brauche. Bin schon sehr gespannt, wie dieses Gespräch morgen ausgehen wird.
Nach dieser Großtat bin ich in Punkto Arbeitsproduktivität aber wieder auf die Nulllinie gerutscht und habe lieber ein bisschen meinen PC und hier vor allem die eigenen Dateien/Dokumente aufgeräumt.
Sehr spannend, was ich da alles gefunden habe.
Z.B. einen langen Brief an meine Mutter mit Speicherdatum 2002. Genauer gesagt, gab es diesen Brief sogar dreimal - in drei verschiedenen Versionen, von denen eine mit den Worten schloss: "Und jetzt ist mir das egal wie du das findest, jetzt schicke ich diesen Brief einfach ab und fertig. Ich bin wie ich bin und habe einfach keine Lust mehr, ständig jemand anderes sein zu müssen. Und ich habe keine Lust mehr, andererleuts Erwartungen zu erfüllen und dabei meine eigenen zu negieren. Du hast immerhin noch eine Tochter, die so lebt, wie es Deinen Vorstellungen entspricht, das muss doch reichen."
Ich weiß nicht, ob ich diesen Brief tatsächlich weggeschickt habe und wenn ja, welche Version. Dass ich aber vor über 13 Jahren schon so klare Worte verwendet habe, um meiner Mutter mitzuteilen, dass ihr Lebensweg nicht meiner ist und auch nie sein wird, das hat mich schon fasziniert, denn ich hatte es total vergessen. Vor allem auch, dass ich das schon 2002 geschrieben habe. In meiner Erinnerung bin ich doch erst 2007/2008 "schwierig" geworden und habe einfach mit allem gebrochen, was bis dahin mein Leben ausgemacht hatte.
Noch mehr fasziniert hat mich dann allerdings, dass ich auch heute noch jedes Wort in diesem Brief wieder einzeln unterschreiben würde und immer noch komplett richtig finde. Dabei haben sich meine Lebensumstände heute ja nun wirklich verändert.
Der durchgeknallte CW ist längst Geschichte und kann also nicht mehr Schuld daran sein, dass ich so unsoziale Ansichten habe. Im Gegenteil, der westfälische K. ist der Traumschwiegersohn schlechthin, immer ruhig, immer freundlich, immer geduldig - das glatte Gegenteil von mir. Dass der es mit mir aushält, ist sowieso ein Wunder. Aber auch der hat mich noch nicht dazu bekehren können, doch endlich mal zu allen Leuten nett zu sein.
Wenn ich mir diesen uralten Brief von mir nun selber noch mal durchlese, beginne ich schon ein bisschen stolz darauf zu sein, wie klug ich schon vor 13 Jahren war. Irgendwie habe ich wohl mit Glück alles richtig gemacht
Punkt
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Heute fing es mit zwei Baustellen, Straßensperrungen, 20km Umweg, einer ewig lange geschlossenen Schranke und 25 Minuten Verspätung bei Ankunft im Büro an.
Unterwegs drei Anrufe aus dem Büro, "Herr X. ist bereits da" (Sekretärin), "Wollten Sie heute nicht etwas eher da sein?" (Kollege) und "Wo bleiben Sie denn?" (Chef).
Dann ein Gespräch, das bis weit über die Mittagszeit dauerte und in der Kantine beendet wurde. Da ich aber normalerweise nie etwas zu Mittag esse, nimmt mein Kreislauf solche Aktionen übel. Von 14h bis 16h war ich schwerpunktmäßig damit beschäftigt, nicht vom Stuhl zu fallen und unter den Schreibtisch zu rutschen. Produktiv arbeiten geht anders.
Erst gegen Abend kam ich wieder in Schwung und habe dann noch eine Tabelle/Dokumentation fertiggestellt, die schon seit über zwei Jahren vor meinem inneren Auge wabert, für die ich bisher aber nie den richtigen Pack-an gefunden habe.
1000mal begonnen - jetzt hat es endlich buum gemacht. Und wie pünktlich: Morgen ist der Termin, zu dem ich ganz unbedingt genau diese Übersicht als Totschlagargument brauche. Bin schon sehr gespannt, wie dieses Gespräch morgen ausgehen wird.
Nach dieser Großtat bin ich in Punkto Arbeitsproduktivität aber wieder auf die Nulllinie gerutscht und habe lieber ein bisschen meinen PC und hier vor allem die eigenen Dateien/Dokumente aufgeräumt.
Sehr spannend, was ich da alles gefunden habe.
Z.B. einen langen Brief an meine Mutter mit Speicherdatum 2002. Genauer gesagt, gab es diesen Brief sogar dreimal - in drei verschiedenen Versionen, von denen eine mit den Worten schloss: "Und jetzt ist mir das egal wie du das findest, jetzt schicke ich diesen Brief einfach ab und fertig. Ich bin wie ich bin und habe einfach keine Lust mehr, ständig jemand anderes sein zu müssen. Und ich habe keine Lust mehr, andererleuts Erwartungen zu erfüllen und dabei meine eigenen zu negieren. Du hast immerhin noch eine Tochter, die so lebt, wie es Deinen Vorstellungen entspricht, das muss doch reichen."
Ich weiß nicht, ob ich diesen Brief tatsächlich weggeschickt habe und wenn ja, welche Version. Dass ich aber vor über 13 Jahren schon so klare Worte verwendet habe, um meiner Mutter mitzuteilen, dass ihr Lebensweg nicht meiner ist und auch nie sein wird, das hat mich schon fasziniert, denn ich hatte es total vergessen. Vor allem auch, dass ich das schon 2002 geschrieben habe. In meiner Erinnerung bin ich doch erst 2007/2008 "schwierig" geworden und habe einfach mit allem gebrochen, was bis dahin mein Leben ausgemacht hatte.
Noch mehr fasziniert hat mich dann allerdings, dass ich auch heute noch jedes Wort in diesem Brief wieder einzeln unterschreiben würde und immer noch komplett richtig finde. Dabei haben sich meine Lebensumstände heute ja nun wirklich verändert.
Der durchgeknallte CW ist längst Geschichte und kann also nicht mehr Schuld daran sein, dass ich so unsoziale Ansichten habe. Im Gegenteil, der westfälische K. ist der Traumschwiegersohn schlechthin, immer ruhig, immer freundlich, immer geduldig - das glatte Gegenteil von mir. Dass der es mit mir aushält, ist sowieso ein Wunder. Aber auch der hat mich noch nicht dazu bekehren können, doch endlich mal zu allen Leuten nett zu sein.
Wenn ich mir diesen uralten Brief von mir nun selber noch mal durchlese, beginne ich schon ein bisschen stolz darauf zu sein, wie klug ich schon vor 13 Jahren war. Irgendwie habe ich wohl mit Glück alles richtig gemacht
Punkt
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Sonntag, 15. November 2015
Liebesgedicht an den Norden
anje, 19:01h
Mona Harry hat dieses wunderbare Liebesgedicht an den Norden geschrieben - und in Bayern vorgetragen. :-)
Liebesgedicht an den Norden
von Mona Harry
das sei doch dieser Ort langweiliger Landschaft,
......
da sei das Bestreben vergebens,
sich nicht dem Nass zu ergeben,
da sei man stets von Kälte, von Klämme und Stürmen umgeben
.........
Das war's. Den Rest des Textes musste ich löschen, weil Mona Harry nicht möchte, dass ihr Gedicht verschriftlich wird.
Ich darf den Text für mich selber und ganz persönlich mitschreiben, aber nicht im Internet veröffentlichen. Auch nicht, wenn ich überhaupt kein Geld damit verdienen will und keinerlei Zweifel daran lasse, von wem der Text stammt. Sie kann es mir einfach verbieten.
Das ist gutes deutsches Urheberrecht, denn es ist Mona Harrys Gedicht und deshalb darf sie allein entscheiden, was damit gemacht werden darf.
Warum sie nicht möchte, dass der Text ihres Gedichtes öffentlich lesbar ist, muss sie dabei genauso wenig erläutern wie, weshalb sie es nicht einfach selber irgendwo veröffentlicht. Sie ist eine Künstlerin und als solche muss sie anders sein als normal, sonst wäre sie nicht normal.
Wer es trotzdem gerne in Textform haben möchte: Einfach das Video abspielen und die Diktierfunktion des Handys nutzen. Das Handy gibt dann urherberrechtsproblemlos den Text in verschriftlicht aus :-)
Punkt
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