Montag, 30. März 2026
Staubsaugerentwicklungen und Weine
anje, 23:17h
Das Wetter heute: gemischt. Von Sonnenschein und blauem Himmel über Hagelschauer, Bindfadenregen und Sturmböen war alles dabei, der April ist nicht mehr weit.
Mittags ein Spaziergang mit Besuch beim Onkel, dem geht es seit einiger Zeit nicht so gut, die ärztliche Unterversogung hier auf der Insel ist vor allem für alte Leute ein Problem, die mit einer Husch-Husch-Schnellabfertigung nicht klarkommen und immer kränker werden.
Eine Lösung habe ich nicht.
Am Abend der Videotermin mit meinem Ex-Staubsaugervertreter, der mir wirklich noch ein paar gute Tipps zur praktischen Nutzung meiner neuen Geräte geben konnte, der beste Hinweis war allerdings eine simple Absage.
Wenn ich doch jetzt so ein wundervolles Vorwerk-Alleskönner-Staub-Wisch-Reinigungsensemble habe, fehlt mir eigentlich nur noch ein selbstfahrender Staubsaugerroboter und für das neue Haus ist so ein Teil fest vorgesehen. Ich fragte also, in wie weit der Staubsaugerroboter mit meinem System kompatibel sei und die Antwort war mehr als eindeutig: Er hätte sogar noch so ein Teil, er könnte es aber ganz klar nicht empfehlen, ich sei deutlich besser beraten, wenn ich mich bei anderen Herstellern mal umschaue.
Das System, was ich schon besitze, das sei technisch wirklich Spitzenklasse, davon wäre er auch unverändert komplett überzeugt, aber der Roboter, nein, den könne er nicht empfehlen.
Nun, so einer klaren Aussage von jemandem, der sich sicherlich besser auskennt in dem Bereich als ich, der folge ich sofort. Die Idee, sich als Komplettierung der Geräte auch noch den passenden selbstfahrenden Staubsauger aus demselben Hause zu kaufen, ist damit erledigt, dann werde ich ab sofort mal die Tests studieren, welche Staubsaugerroboter besonders oft empfohlen werden.
+++++++++++
In meiner LidlApp hatte ich einen Coupon mit 30% Rabatt auf alle Weiß- und Roséweine. Gute Gelegenheit, die Vorräte wieder aufzufüllen.
Grundsätzlich bin ich zwar eindeutig eher der Rot- als der Weißweintrinker, aber mit Mineralwasser zu einer Schorle ergänzt, trinke ich einen leichten Pinot Grigio ganz gerne und die Rosévariante dieser Sorte mag ich sogar ohne Wasserverdünnung.
Vor fast 40 Jahren hatte ich mal einen (deutlich älteren, deutlich wohlhabenderen) Freund, seines Zeichen Gourmet und Weinliebhaber. Damit ich ihm keine Schande bereit, wenn er mich zu seinen Freunden oder in eine entsprechende Gastronomie mitnimmt, fühlte er sich bemüßigt, mir eine halbwegs fundierte Ausbildung in Sachen Weinkunde zu verpassen.
Als Ergebnis lernte ich einigermaßen treffsicher gute von schlechten Weinen zu unterscheiden, was ich bis heute nutze, um mir beim Discopunter genau die Sorten rauszusuchen, die ein besonders überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
Was ich auch lernte, war, dass ich gute Weißweine niemals wirklich so werde schätzen können, wie es ihnen zusteht, oder anders ausgedrückt: Ein Chablis ist an mich vollständig verschwendet.
Weil ich es sinnlos finde, gegen meine persönlichen Geschmacksvorlieben anzutrinken, mache ich um edle Weiße freiwillig einen Bogen und bin mit meinen banausigen Schorlen sehr zufrieden.
Bei Rotweinen ist es dagegen komplett andersherum, je schwerer desto toll, für einen guten Margaux lasse ich auch gerne schon mal das Essen stehen.
Solche Weine gibt es zwar eher selten beim Discounter, aber es gibt dort durchaus den einen oder anderen wirklich guten Alltagswein, der sich nicht verstecken muss und doch in deutlich alltagstauglicheren Preisregionen unterwegs ist, als die Weine, die für meinen Freund damals Alltag waren.
Mit dieser einigermaßen brauchbaren Weinausbildung im Hintergrund lernte ich dann im Anschluss CW kennen, der auch ein großer Weinliebhaber war, aber deutlich andere Schwerpunkte setzte als mein vorheriger Freund.
Insbesondere wollte er mich immer wieder zu seinem Faible für spezielle Weißweine bekehren, womit er allerdings überwiegend scheiterte.
Beim Vinho Verde ist es ihm zwar geglückt, den mag ich wirklich recht gerne, aber beim grünen Veltliner, den er als Österreicher ganz besonders schätzte, war ich raus.
Ich möchte lieber nicht. Wir einigten uns dann auf verschiedene Rote als akzeptierte Schnittmenge und kamen so in Punkto Wein meist gut miteinander aus.
Mein Westfalenmann dagegen hat sozusagen gar keine Ahnung von Wein.
Er unterscheidet in: Schmeckt oder schmeckt nicht und folgt ohne Widerspruch meinen Empfehlungen.
Allerdings hat er eine eigene Vorliebe für Rieslings, die ich nicht teile, aber das macht ja nichts, er trinkt auch gerne alleine.
Und jetzt zurück zum Anfang der Geschichte: Ich stehe bei Lidl vor dem Weinregal und schaue die Weißweine durch, ob da welche bei sind, bei denen es sich lohnt, einen 30% Rabatt einzulösen und sehe plötzlich einen grünen Veltliner und auch noch einen guten.
Spontan erscheint mir CW, der sagt, so ein Angebot dürfe ich nicht verstreichen lassen, weshalb ich eine Flasche grünen Veltliner in den Einkaufswagen lege und meinem Westfalenmann erkläre, wir könnten damit einen CW-Gedenktag feiern.
Das haben wir dann heute Abend getan, allerdings hat K deutlich mehr gefeiert als ich, der fand den grünen Veltliner nämlich ausgesprochen schmackhaft und meinte, der sei mindestens so gut wie ein Riesling - ich dagegen hatte nach einem Glas schon wieder genug, es wird halt wirklich nie meine Welt, diese weißen Weine mit der fruchtig schweren Süße, aber immerhin habe ich mit angestoßen - CW hätte sich gefreut
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Mittags ein Spaziergang mit Besuch beim Onkel, dem geht es seit einiger Zeit nicht so gut, die ärztliche Unterversogung hier auf der Insel ist vor allem für alte Leute ein Problem, die mit einer Husch-Husch-Schnellabfertigung nicht klarkommen und immer kränker werden.
Eine Lösung habe ich nicht.
Am Abend der Videotermin mit meinem Ex-Staubsaugervertreter, der mir wirklich noch ein paar gute Tipps zur praktischen Nutzung meiner neuen Geräte geben konnte, der beste Hinweis war allerdings eine simple Absage.
Wenn ich doch jetzt so ein wundervolles Vorwerk-Alleskönner-Staub-Wisch-Reinigungsensemble habe, fehlt mir eigentlich nur noch ein selbstfahrender Staubsaugerroboter und für das neue Haus ist so ein Teil fest vorgesehen. Ich fragte also, in wie weit der Staubsaugerroboter mit meinem System kompatibel sei und die Antwort war mehr als eindeutig: Er hätte sogar noch so ein Teil, er könnte es aber ganz klar nicht empfehlen, ich sei deutlich besser beraten, wenn ich mich bei anderen Herstellern mal umschaue.
Das System, was ich schon besitze, das sei technisch wirklich Spitzenklasse, davon wäre er auch unverändert komplett überzeugt, aber der Roboter, nein, den könne er nicht empfehlen.
Nun, so einer klaren Aussage von jemandem, der sich sicherlich besser auskennt in dem Bereich als ich, der folge ich sofort. Die Idee, sich als Komplettierung der Geräte auch noch den passenden selbstfahrenden Staubsauger aus demselben Hause zu kaufen, ist damit erledigt, dann werde ich ab sofort mal die Tests studieren, welche Staubsaugerroboter besonders oft empfohlen werden.
+++++++++++
In meiner LidlApp hatte ich einen Coupon mit 30% Rabatt auf alle Weiß- und Roséweine. Gute Gelegenheit, die Vorräte wieder aufzufüllen.
Grundsätzlich bin ich zwar eindeutig eher der Rot- als der Weißweintrinker, aber mit Mineralwasser zu einer Schorle ergänzt, trinke ich einen leichten Pinot Grigio ganz gerne und die Rosévariante dieser Sorte mag ich sogar ohne Wasserverdünnung.
Vor fast 40 Jahren hatte ich mal einen (deutlich älteren, deutlich wohlhabenderen) Freund, seines Zeichen Gourmet und Weinliebhaber. Damit ich ihm keine Schande bereit, wenn er mich zu seinen Freunden oder in eine entsprechende Gastronomie mitnimmt, fühlte er sich bemüßigt, mir eine halbwegs fundierte Ausbildung in Sachen Weinkunde zu verpassen.
Als Ergebnis lernte ich einigermaßen treffsicher gute von schlechten Weinen zu unterscheiden, was ich bis heute nutze, um mir beim Discopunter genau die Sorten rauszusuchen, die ein besonders überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.
Was ich auch lernte, war, dass ich gute Weißweine niemals wirklich so werde schätzen können, wie es ihnen zusteht, oder anders ausgedrückt: Ein Chablis ist an mich vollständig verschwendet.
Weil ich es sinnlos finde, gegen meine persönlichen Geschmacksvorlieben anzutrinken, mache ich um edle Weiße freiwillig einen Bogen und bin mit meinen banausigen Schorlen sehr zufrieden.
Bei Rotweinen ist es dagegen komplett andersherum, je schwerer desto toll, für einen guten Margaux lasse ich auch gerne schon mal das Essen stehen.
Solche Weine gibt es zwar eher selten beim Discounter, aber es gibt dort durchaus den einen oder anderen wirklich guten Alltagswein, der sich nicht verstecken muss und doch in deutlich alltagstauglicheren Preisregionen unterwegs ist, als die Weine, die für meinen Freund damals Alltag waren.
Mit dieser einigermaßen brauchbaren Weinausbildung im Hintergrund lernte ich dann im Anschluss CW kennen, der auch ein großer Weinliebhaber war, aber deutlich andere Schwerpunkte setzte als mein vorheriger Freund.
Insbesondere wollte er mich immer wieder zu seinem Faible für spezielle Weißweine bekehren, womit er allerdings überwiegend scheiterte.
Beim Vinho Verde ist es ihm zwar geglückt, den mag ich wirklich recht gerne, aber beim grünen Veltliner, den er als Österreicher ganz besonders schätzte, war ich raus.
Ich möchte lieber nicht. Wir einigten uns dann auf verschiedene Rote als akzeptierte Schnittmenge und kamen so in Punkto Wein meist gut miteinander aus.
Mein Westfalenmann dagegen hat sozusagen gar keine Ahnung von Wein.
Er unterscheidet in: Schmeckt oder schmeckt nicht und folgt ohne Widerspruch meinen Empfehlungen.
Allerdings hat er eine eigene Vorliebe für Rieslings, die ich nicht teile, aber das macht ja nichts, er trinkt auch gerne alleine.
Und jetzt zurück zum Anfang der Geschichte: Ich stehe bei Lidl vor dem Weinregal und schaue die Weißweine durch, ob da welche bei sind, bei denen es sich lohnt, einen 30% Rabatt einzulösen und sehe plötzlich einen grünen Veltliner und auch noch einen guten.
Spontan erscheint mir CW, der sagt, so ein Angebot dürfe ich nicht verstreichen lassen, weshalb ich eine Flasche grünen Veltliner in den Einkaufswagen lege und meinem Westfalenmann erkläre, wir könnten damit einen CW-Gedenktag feiern.
Das haben wir dann heute Abend getan, allerdings hat K deutlich mehr gefeiert als ich, der fand den grünen Veltliner nämlich ausgesprochen schmackhaft und meinte, der sei mindestens so gut wie ein Riesling - ich dagegen hatte nach einem Glas schon wieder genug, es wird halt wirklich nie meine Welt, diese weißen Weine mit der fruchtig schweren Süße, aber immerhin habe ich mit angestoßen - CW hätte sich gefreut
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