anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Freitag, 27. März 2026
Lechts und rinks
Die Abfahrt nach Borkum wurde weiter verschoben, heute wollten wir unbedingt in Rheda kontrollieren, wie das mit dem Strom- und Wasseranschluss vorangeht und K wollte klären, wie wir an den Glasfaserinternetanschluss kommen, der auch schon in der Straße liegt, aber nicht der Telekom gehört, sondern Eon. Einen Vertrag mit Eon haben wir schon geschlossen, aber jetzt weiß keiner, wer für das Verlegen des Anschlusses von Straße bis Haus zuständig ist, weil RTS sagt, sie machen nur Telekom.


Das mit dem Glasfaseranschluss ist auch so eine seltsame Sache, weil mir theoretisch vollkommen klar ist, dass das definitiv der moderne, schnellere, bessere Internetanschluss ist, nur praktisch ist es so, dass ich bisher noch nie jemanden getroffen habe, der das in der Praxis auch bestätigt. Im Gegenteil, alle Menschen, die ich kenne und die bereits einen Glasfaseranschluss besitzen, zucken alle nur lapidar mit den Schultern und sagen so kryptische Sachen wie: Ne, Vorteile hätten sie aus diesem Anschluss noch keine erkennen können . Er ist häufiger gestört als der alte Kuperkabelanschluss, eine höhere Geschwindigkeit ist nicht spürbar, im Gegenteil, er ist instabiler und dadurch langsamer und überhaupt ist eben so gar kein Fortschritt dadurch zu spüren, aber nun ja, jetzt haben sie so einen Anschluss, jetzt leben sie halt damit.

Heute haben die RTS-Leute erst mal Löcher durch die Betonwand gebohrt, weil sie die Löcher, die extra für den Anschluss der Medien im Bau freigelassen wurden, nicht passend fanden, sie wollten unbedingt eigene Löcher haben.
Also haben sie zwei wassergekühlte Kernbohrungen durchgeführt, dadurch die gesamte frisch geputzte Wand ziemlich versaut, aber das lässt sich nicht ändern, bei solchen Aktionen.
Jetzt gibt es also zwei neue Löcher in der Betonaußenwand, und zwar - von innen betrachtet -
rechts eins für den Wasseranschluss und links eins für die Stromkabel.

Die Zuführungen für Wasser und Strom

Der Architekt hatte ihnen zwar vorher gesagt, dass im Hausanschlussraum die linke Seite für Heizung und Wasser vorgesehen ist und rechts der Strom hinkommt, aber wenn man die Zuleitungen in dem Raum alle noch mal in sich verdreht, dann hält das System sicherlich viel besser, eine andere Erklärung, weshalb sie die Löcher dann genau andersherum gesetzt haben, fällt mir sonst nicht ein. Außer vielleicht, dass die Mitarbeiter von RTS dem schlechten Ruf ihrer Firma sehr zuverlässig gerecht werden.
Dass sie zudem das Wasserzufuhrrohr so weit außen angesetzt haben, dass jetzt die Dämmung nicht mehr zwischen Wand und Rohr passt, ist dann nur noch das i-Tüpfelchen zur Vervollkommnung ihrer Inkompetenz. Seufz.

Nach der eher unerfreulichen Baubesichtigung fuhren wir zur Hundewiese in Wiedenbrück, dort traf Bixa auf ihren Freund den Tibet-Terrier, den ich ganz sicher nicht als solchen erkannt hätte, wenn mir sein Besitzer nicht entfernt bekannt vorgekommen wäre und er mir bestätigte, er hätte immer noch denselben Hund, er hätte ihn nur scheren lassen müssen, weil sich wohl zu dicke Verfilzungen in seinem Fell gebildet hätten. Die Hunde selber erkannten sich auf alle Fälle sofort wieder, die scheinen sich da nicht durch einen neuen Haarschnitt irritieren zu lassen.

Bixa spielt mit einem geschorenen Freund

Ich finde so einen kurzhaarigen Tibet Terrier übrigens erstaunlich niedlich
.

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