anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Dienstag, 17. März 2026
Große Abhakwelle
Im Moment bin ich ausführlich damit beschäftigt, Kleinkram abzuarbeiten, so dass ich heute am Ende des Tages eine beeindruckend hohe Zahl von Punkten auf meiner virtuellen to-do-Liste abhaken kann.

Ich neige dazu, grade die Aufgaben, die im Grunde nur 1-2 Minuten Zeit beanspruchen, immer wieder und wieder zu schieben, geht ja so schnell, ist ja kein Problem, mache ich nachher. Und plötzlich ist man so über ein Jahr weiter und hat es immer noch nicht erledigt. Es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue.

Heute war also großer Abhak-Tag.

- Ich habe in einigen Uhren die Batterien getauscht und sie gleich mit der künftigen Sommerzeit wieder ans Laufen gebracht. Auf die Idee, sie gleich eine Stunde vorzustellen, bin ich gekommen, weil ich drei Uhren sah, die alle genau eine Stunde vorgingen, die habe ich offensichtlich m Herbst, als alles auf Winterzeit zurückgestellt werden musste übersehen und weil ich jetzt auch keine Notwendigkeit mehr sah, sie für die nächsten zwei Wochen noch auf die aktuell geltende Zeit einzustellen, habe ich die reaktivierten Uhren auch gleich auf die künftige Zeit eingestellt.

- Ich habe in diversen Airtags frische Batterien eingesetzt und meine beiden Bluestein Ortungskarten voll aufgeladen. Jetzt kann ich wieder alle Schlüssel anpingen und sowohl Portemonnaie als auch Handyhülle sind für das nächste dreiviertel Jahr ortungssicher mit Strom versorgt.
Ich finde Airtags eine sehr praktische Erfindung, aber im Portemonnaie und in der Handyhülle tragen sie ziemlich auf, da ist eine schmal Scheckkarte mit derselben Funktion angenehmer.
N hatte uns allen vor zwei Jahren zu Weihnachten die Bluestein-Karten geschenkt, die müssen alle neun Monate einmal induktiv geladen werden und funktionieren ansonsten wie ein Airtag, sind eben nur so schmal wie eine Scheckkarte. Ich habe mir dann davon noch eine zweite gekauft, weil ich im Haus mein Handy nur ohne Handyhülle benutze, aber wenn ich das Haus verlasse, ist es sehr praktisch, die Hülle anpingen zu können, weil ich nie weiß, wo im Haus ich sie liegengelassen habe und in der Handyhülle sind mein Ausweis, eine Not-Girocard (wenn mal jemand kein Apple-Pay akzeptiert) und Not-Bargeld, das habe ich schon gerne zusätzlich zum Handy immer bei mir.

- Ich habe eine UStVA rausgeschickt und meine Übersicht über die abgegebenen und beschiedenen Steuererklärungen aktualisiert, für 2024 fehlen mir jetzt noch drei, von denen ich eine gleich in Angriff nehmen wollte, aber dann dachte ich, ich telefoniere erst hinter den Unterlagen für eine andere hinterher und als ich das erledigte hatte, war der Schwung für die Erledigung der anderen Erklärungen verflogen.

- Ich habe das Rezept für "Königsberger Klopse mal anders" ausprobiert, das ich in einem der frisch erworbenen Thermomixkochbücher gefunden habe.
Königsberger Klopse mal anders
Urteil meines Westfalenmannes: Kann man noch mal machen
Hauptunterschiede im Klopsteig: Enthält zusätzliche Sardellenfilets und gemahlene Mandeln, schmeckte echt prima.
Naja, und die Sauce ist komplett anders, im Wesentlichen besteht sie aus Paprika, die erst in Milch gekocht und dann mit Brühe verlängert wurde, außerdem Oliven und Koriander
Und es gab Reis statt Kartoffeln dazu - und einen Rotkohlrest von neulich, insgesamt ein schönes Essen, was ich bestimmt noch mal wiederhole.

- K hat den gesamten Tag hinter irgendwelchen Personen, die mit dem Bau zu tun haben, hinterher telefoniert, denn aktuell haben wir mal wieder eine Situation, wo vie bis fünf Gewerke gleichzeitig, bzw. in der richtigen Reihenfolge und in sehr kurzer Zeit tätig werden müssen. Das funktioniert nur, wenn man als Aufpasser mit der Longen-Peitsche danebensteht und ganz streng darauf achtet dass keiner aus der Reihe tanzt und alle motiviert mitarbeiten. Ein echter Balanceakt und K war heute Abend auch entsprechend erschöpft.

Außerdem müssen wir noch ein paar Ausstattungsdetails bemustern, z. B. die Garagentore. Hier habe ich mit einer Herstellerfirma telefoniert und mir erklären lassen, wo ich die umfangreichste Ausstellung finde, K hat dort dann einen Termin gemacht.

- Mit meiner Freundin B habe ich einen Termin vereinbart, wann wir zu Besuch kommen. Ohne Termin schiebt man das immer wieder vor sich her, jetzt steht ein Datum im Kalender, jetzt wird es klappen.

- Drei Rechnungen bezahlt, eingescannt, abgeheftet und die Buchhaltung aktualisiert

- Die Dachdeckerrechnungen abschließend kontrolliert, alles nachvollziehbar in einer Excel-Tabelle geordnet und an den Architekten zur weiteren Veranlassung geschickt

- Meine leeren DMSO-Fläschchen wieder aufgefüllt

- An meinem Schubladenschrank die letzten fünf Griffe erneuert

- Mit meinem neu erworbenen Etikettendrucker ganz viele Etiketten gedruckt und Schubladen beschriftet.
Ich habe mir nämlich gestern bei Action einen akkubetriebenen Etikettendrucker von Fichero gekauft, den ich über eine App auf meinem Handy bedienen kann und das geht jetzt alles so viel schneller und einfacher als die manuelle "am Gerät-Bedienung" des (batteriebetriebenen) Labelmakers von Dymo, den ich seit über 10 Jahren besitze, aber wegen Frickeligkeit bei der Bedienung nicht sehr viel benutzt habe, dass ich in einen richtigen Beschriftungsrausch gefallen bin.

Ich plane, beim Einräumen des Kellers im neuen Haus alles in einheitlich hübschen Kisten in die Regale zustellen und gleich von Anfang an alles durchzuetikettieren, dann sieht man immer sofort, was in welcher Kiste ist, das stelle ich mir sehr praktisch vor. So im Alter wird das nicht besser, mit den Memory-Fähigkeiten und dieser Etikettendrucker erscheint mir die perfekte Lösung. Er lässt sich auch wirklich gut und schnell bedienen, da gibt es nichts zu meckern.

- Ich habe bestimmt noch mehr erledigt, aber schon wieder vergessen. Geblieben ist das Gefühl, einen Tag seit langem mal wieder sehr effizient genutzt zu haben, wenn man das nur ab und zu mal macht, ist da ja auch nichts gegen zu sagen
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