anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 4. Februar 2026
Galaarbeiten reduziert und erste Karten fertiggestellt
Heute war die Besprechung mit dem Galabauer, von dem uns bisher nur ein "Orientierungsangebot" vorlag, was mich rein preislich aber doch etwas erschüttert hatte.

Aber zum Glück waren diverse Dinge darin enthalten, die man einfach weglassen kann und zack, spart man fünfstellige Beträge.

Grundsätzlich hatte der Gartenarchitekt vorher gefragt, was uns gefällt und was nicht und ich hatte u.a. "große Steine" und "Skulpturen" aufgeschrieben, weil ich das halt schön finde, hatte mir aber keine Gedanken über irgendwelche Kosten oder Preise gemacht.

Nun, Kunst am Bau hat leider eindeutig ihren Preis und selbst, wenn es noch gar keine Kunst ist, sondern einfach nur riesige Felsbrocken als Dekoobjekte, so sind die Dinger halt irre schwer und kosten dann einfach wegen ihres Gewichtes schon einen vierstelligen Betrag nur für den Transport und das passgenaue Platzieren im Garten.

Und da wir einen großen Garten haben, hatte der Gartenarchitekt mehrere solcher Objekte vorgesehen und so waren wir blitzschnell bei einem fünfstelligen Betrag, den wir jetzt erstmal auf später verschoben haben. Noch nicht gelieferte Steine lassen sich zum Glück recht leicht verschieben.

Ebenfalls auf später verschoben haben wir so Dinge wie ein Wasserspiel, schicke Hochbeete und den größten Teil der konkreten Bepflanzung, weil das einen Garten zwar schön, aber leider auch teuer macht und ohne Probleme jederzeit nachgerüstet werden kann.

Wichtig sind uns dafür alle Pflasterarbeiten: vorne die gesamte Auffahrt bis zum Eingang und hinterm Haus die Wege, die durch den Garten führen sollen, damit man auch ohne Matsch an den Schuhen von der einen Seite des Gartens zur anderen gelangt, außerdem die Terrassen hinterm Haus (zwei Häuser = zwei Terrassen und ein Verbindungselement) und alle Leitungen zur technischen Versorgung, damit wir später relativ frei entscheiden können, wo wir Wasser haben wollen und wo Strom.

Und ansonsten wird die Oberfläche soweit vorbereitet, dass man überall Rasensamen aussäen kann, hinten als Abschluss gibt es einen Stabgitterzaun, der das Grundstück hundeausbruchssicher umschließt und alles andere kommt später.
Jetzt hoffe ich auf ein etwas bezahlbareres Angebot.

Am Abend hatte K Vereinstreffen in seinem neuen Fliegerclub und war deshalb aushäusig.
Ich ging derweil in mein Stempelzimmer und jetzt habe ich endlich die ersten Karten auch wirklich final fertig gestellt.
Immerhin schon mal drei Stück und so nach und nach merke ich, dass die ideen auch wieder etwas leichter fließen.

Ausgangspunkt war immer ein Papier, auf dem ich ein Objekt mit Fadenmalerei hergestellt hatte.
Bei den oberen beiden Karten habe ich Papiere in DinA4 der Länge nach durchgeschnitten und dann außen um eine A6 Karte geklebt, die untere Karte ist eine Einzelkarte in A6

Grußkarte mit Fadenmalereiobjekt

Noch eine Karte mit Fadenmalereiobjekt

Einzelkarte mit Fadenmalereiobjekt

Was mir bei der Arbeit an diesen Karten am meisten Spaß gemacht hat, war das Sichten meiner Materialbestände, die die letzten 18 Jahre im Wesentlichen unberührt hier vor sich hingeschlummert haben, weshalb ich jetzt ganz viele Dinge neu entdecke, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie besitze.

Ich freue mich schon sehr auf den Umzug, denn dabei werden wirklich ALLE Sachen noch einmal angefasst und anschließend komplett neusortiert und eingeräumt, das wird toll
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