Montag, 2. Februar 2026
Seltsame Wettermeldungen
anje, 22:23h
Das mit den Wetterapps und ihren Warnungen und Vorhersagen wird immer erratischer.
In den letzten Tagen bekam ich ständig eine schwere Schnee- oder Eiswarnung für meinen Standort angezeigt, gleichzeitig meinte die App aber auch, dass die Tiefsttemperatur nicht unter 2°C fällt.
Ich meine, das Teil hat doch einen Knall, oder?

Am Nachmittag fuhren wir nach Rheda, weil K die riesige Topfspüle, die immer noch im Auto stand, in unsere Vorratsgarage bringen wollte. Ich schaute unterwegs auf mein Handy, sah die akut aufgeploppte Warnung von Schnee und Glatteis und versuchte, aus dem Auto heraus ein Foto zu machen, K erkannte meine Intention sofort richtig, denn er fragte: Fotografierst du die vereiste Straße?

Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse auf der Straße kamen wir gut in Rheda an und trafen dort auf Ks Sohn, der half, die schwere Spüle aus dem Auto zu tragen. Anschließend fuhren wir gemeinsam zur Baustelle, um den Bau auch von innen noch mal vorzuzeigen, denn seitdem es die Bautür gibt, können andere Leute ja nur noch von außen gucken und da hat sich in den letzten acht Wochen wenig getan.
Ks Sohn und seine Freundin waren sichtbar beeindruckt, man sah ihnen förmlich an, wie sie sich geistig im Vergleich dazu ihr geplantes eigenes Haus vorstellten, und nun ja, wir haben zwar nicht viele Zimmer, dafür ist aber jeder Raum sehr groß. Ich werde nicht müde, es immer wieder zu wiederholen: Es sind nur drei Zimmer, Küche, Deele, Bad (3ZKDB) , weil es halt stimmt. Okay, plus Gästewohnung, aber die gildet nicht wirklich, die ist schließlich nicht für uns, sondern der Ersatz für die Kinderzimmer und eben für Gäste oder eventuell später auch mal für eine unter Umständen notwendig werdende Pflegekraft.
Wenn man in unserem Alter ein Haus baut, ist die Zukunftsperspektive deutlich besser zu überschauen als für Menschen zwischen 30 und 40.
Wir wissen also mittlerweile, dass wir wirklich nur noch drei Zimmer brauchen, weil wir nicht mehr mit Nachwuchs planen müssen (der Hund schläft neben unserem Bett) und weil wir gelernt haben, dass wir uns problemlos ein gemeinsames Arbeits- und Bastelzimmer teilen können. Aus diesem Grund verzichte ich das erste Mal in meinem Leben freiwillig auf ein eigenes Zimmer nur für mich, etwas, was ich mit 30 oder 40 niemals! getan hätte. K meint zur Beruhigung allerdings, dass der Waschraum unten im Keller absolut 100&ig nur mein Reich sei, da kann ich mich also entspannt zurückziehen, wenn ich Ruhe brauche. Ich freu mich schon.
Wir wissen aber auch, dass das Alter körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen wird, weshalb wir alles konsequent barrierefrei ausbauen. Dass es einen Aufzug vom Keller bis ins Dachgeschoss geben wird, ist also genauso selbstverständlich wie eben eine angemessene Größe der Räume, damit man überall entspannt durchkommt.
Und, naja, auch das ist Teil der Realität, die mit dem Alter zu tun hat, aber wir müssen uns heute keine Gedanken mehr um die Finanzierung machen.
Vor 30 Jahren wäre so ein Hausbau für mich komplett illusorisch gewesen, gar nicht dran zu denken, so viel Geld nur für ein Haus zum Selberdrinwohnen, nein, ausgeschlossen. Vor 30 Jahren war ich aber auch noch intensiv mit Vermögensaufbau beschäftigt, da fühlt sich eine verschwenderische Vermögensverwendung einfach nur falsch an.
Insofern ist ein Hausbau im Alter eine perfekte Idee, um sich für die letzten Jahre eine so richtig maßgeschneiderte Wohnlösung zu schaffen - und ja, ich finde es völlig okay, dass ich heute 30-jährige damit neidisch machen kann.
Unsere Tagesaktivität heute war übrigens eine Fahrt ins westliche Münsterland, wo wir uns bei einem großen Pflasterstein-Hersteller den Musterpark der 1000 Steine angeschaut und dort tatsächlich passende Pflastersteine für die Außenanlagen gefunden haben
.
In den letzten Tagen bekam ich ständig eine schwere Schnee- oder Eiswarnung für meinen Standort angezeigt, gleichzeitig meinte die App aber auch, dass die Tiefsttemperatur nicht unter 2°C fällt.
Ich meine, das Teil hat doch einen Knall, oder?

Am Nachmittag fuhren wir nach Rheda, weil K die riesige Topfspüle, die immer noch im Auto stand, in unsere Vorratsgarage bringen wollte. Ich schaute unterwegs auf mein Handy, sah die akut aufgeploppte Warnung von Schnee und Glatteis und versuchte, aus dem Auto heraus ein Foto zu machen, K erkannte meine Intention sofort richtig, denn er fragte: Fotografierst du die vereiste Straße?

Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse auf der Straße kamen wir gut in Rheda an und trafen dort auf Ks Sohn, der half, die schwere Spüle aus dem Auto zu tragen. Anschließend fuhren wir gemeinsam zur Baustelle, um den Bau auch von innen noch mal vorzuzeigen, denn seitdem es die Bautür gibt, können andere Leute ja nur noch von außen gucken und da hat sich in den letzten acht Wochen wenig getan.
Ks Sohn und seine Freundin waren sichtbar beeindruckt, man sah ihnen förmlich an, wie sie sich geistig im Vergleich dazu ihr geplantes eigenes Haus vorstellten, und nun ja, wir haben zwar nicht viele Zimmer, dafür ist aber jeder Raum sehr groß. Ich werde nicht müde, es immer wieder zu wiederholen: Es sind nur drei Zimmer, Küche, Deele, Bad (3ZKDB) , weil es halt stimmt. Okay, plus Gästewohnung, aber die gildet nicht wirklich, die ist schließlich nicht für uns, sondern der Ersatz für die Kinderzimmer und eben für Gäste oder eventuell später auch mal für eine unter Umständen notwendig werdende Pflegekraft.
Wenn man in unserem Alter ein Haus baut, ist die Zukunftsperspektive deutlich besser zu überschauen als für Menschen zwischen 30 und 40.
Wir wissen also mittlerweile, dass wir wirklich nur noch drei Zimmer brauchen, weil wir nicht mehr mit Nachwuchs planen müssen (der Hund schläft neben unserem Bett) und weil wir gelernt haben, dass wir uns problemlos ein gemeinsames Arbeits- und Bastelzimmer teilen können. Aus diesem Grund verzichte ich das erste Mal in meinem Leben freiwillig auf ein eigenes Zimmer nur für mich, etwas, was ich mit 30 oder 40 niemals! getan hätte. K meint zur Beruhigung allerdings, dass der Waschraum unten im Keller absolut 100&ig nur mein Reich sei, da kann ich mich also entspannt zurückziehen, wenn ich Ruhe brauche. Ich freu mich schon.
Wir wissen aber auch, dass das Alter körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen wird, weshalb wir alles konsequent barrierefrei ausbauen. Dass es einen Aufzug vom Keller bis ins Dachgeschoss geben wird, ist also genauso selbstverständlich wie eben eine angemessene Größe der Räume, damit man überall entspannt durchkommt.
Und, naja, auch das ist Teil der Realität, die mit dem Alter zu tun hat, aber wir müssen uns heute keine Gedanken mehr um die Finanzierung machen.
Vor 30 Jahren wäre so ein Hausbau für mich komplett illusorisch gewesen, gar nicht dran zu denken, so viel Geld nur für ein Haus zum Selberdrinwohnen, nein, ausgeschlossen. Vor 30 Jahren war ich aber auch noch intensiv mit Vermögensaufbau beschäftigt, da fühlt sich eine verschwenderische Vermögensverwendung einfach nur falsch an.
Insofern ist ein Hausbau im Alter eine perfekte Idee, um sich für die letzten Jahre eine so richtig maßgeschneiderte Wohnlösung zu schaffen - und ja, ich finde es völlig okay, dass ich heute 30-jährige damit neidisch machen kann.
Unsere Tagesaktivität heute war übrigens eine Fahrt ins westliche Münsterland, wo wir uns bei einem großen Pflasterstein-Hersteller den Musterpark der 1000 Steine angeschaut und dort tatsächlich passende Pflastersteine für die Außenanlagen gefunden haben
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