anjesagt

Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Samstag, 31. Januar 2026
Welche Apps und Systeme bei mir im Einsatz sind
Da kuck, der erste Monat des Jahres 2026 ist schon vorbei, in 49 Tagen ist Frühlingsanfang, das ging fix.

Flohmarkt ist für heute auch wieder abgesagt worden, inzwischen habe ich mir angewöhnt, das immer vorher im Internet nachzuschauen. Der Veranstalter postet das auf seinem Facebook-Account, deshalb bin ich jetzt doch wieder zweimal die Woche bei Facebook online. Ich schließe die App zwar anschließend jedesmal bewusst wieder vollständig, habe aber keine Ahnung, ob das einen Unterschied in der Hinterherspioniererei macht, für die der Meta-Konzern ja nun sehr berüchtigt ist.

Genauso halte ich es auch mit Instagram und Whatsapp, beides Apps, die ich immer nur benutze, wenn ich gezielt etwas suche oder erledigen möchte, was nur in/mit diesen Apps funktioniert, ansonsten versuche ich sie soweit es geht zu vermeiden.

Bei Facebook und Instagram fällt mir das relativ leicht, weil ich das meiste, was da zu sehen ist, eh nicht so besonders spannend finde und, noch viel wichtiger, weil die Dinger ja dermaßen randvoll mit Werbung sind, dass ich spätestens nach fünf Minuten Pickel und Ausschlag bekomme und vor allem deshalb nicht in der Lage bin, mich länger mit diesem Müll zu beschäftigen.

Whatsapp benutze ich nur, wenn ich mit Menschen kommunizieren möchte, die mit E-Mails nicht umgehen können und keinen anderen Messenger im Einsatz haben. Es mag sich diskriminierend anhören, aber sehr häufig sind das Handwerker oder ältere Menschen, deren Umgang mit moderner Bürotechnik eher hakelig ist.

Ich selber habe sieben verschiedene Messenger-Apps auf meinem Handy installiert, einfach deshalb, weil es immer wieder Situationen gab, wo irgendjemand nur auf diesem einen Weg kommunizieren konnte und dann ist es für mich einfacher, mir noch eine weitere MessengerApp runterzuladen und zu bedienen als in eine Debatte über technische Möglichkeiten mit fremden Menschen einzusteigen.
Dass Microsoft Skype letztes Jahr beerdigt hat, fand ich super, ein Kanal weniger.

Weshalb ausgerechnet Whatsapp die beliebteste und verbreitetste MessengerApp geworden ist, erschließt sich mir bis heute nicht, ich finde sie, zB im direkten Vergleich zu Telegram viel umständlicher und unbequemer, aber nun, grundsätzlich kann es mir wurscht sein, ich benutze es wirklich nur, wenn es keine Ausweichmöglichkeit gibt und seitdem ich gelernt habe, dass ich Gruppen nur für mich auf stumm stellen kann, stört es mich auch nicht mehr.

Dass ich mich komplett von der Nutzung amerikanischer Softwaregiganten verabschiede, kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen, schlicht aus Bequemlichkeit und fehlendem Wissen über adäquate Alternativen.

Meine Daten liegen alle in einer Nextcloud, immerhin hier bin ich schon auf dem richtigen Weg unterwegs. E-Mail-Accounts habe ich sehr viele, der einzige, an dem ich wirklich hänge, ist mein uralter gmx.de Account.Alle gmail-Accounts würde ich ohne Bedauern auf etwas anderes umstellen, bin nur noch zu faul dazu, es läuft grad alles so problemlos. Wenn es irgendwelche Änderungen dabei gibt, wird das für mich das Signal, mir einen neuen Anbieter zu suchen.

Mein Rechner läuft auf Windows und ich nutze das Officepaket (gekauft) intensiv, auch hier scheitert eine Umstellung an Feigheit, mangelndem Wissen und Bequemlichkeit.

Dasselbe gilt für Handy und Tablet und Uhr, die sind alle von Apple, weil die mir immer den höchsten Bedienkomfort boten, sprich, ich konnte es meist intuitiv bedienen und ich bin viel zu faul, hier etwas zu ändern.

Dass ich mich in nächster Zeit technisch von den großen Tech-Konzernen lossage, sehe ich deshalb eher nicht, bin allerdings für alle Alternativ-Anwendungen offen, wenn die so komfortabel zu bedienen sind, dass ich sie zügig begreife
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