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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
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Samstag, 17. Januar 2026
Haus gemessen
Der Plan heute war, dass wir früh aufstehen, um endlich mal wieder auf den Flohmarkt zu gehen, vor allem auch, weil wir einen Stapel an Dingen hier liegen hatten, die wir dort abgeben wollten.

Das mit dem früh aufstehen gelang so mittel, aber immerhin noch früh genug als dass wir rechtzeitig am Flohmarkt angekommen wären, wenn der heute nicht ausgefallen wäre, weil die blöden Fußballer ihren Parkplatz selber brauchten. Hatte ich vorher natürlich nicht nachgeschaut.

Nun denn, so gingen wir direkt zu Teil 2 des Tagesplans über: Wir fuhren nach Rheda, weil wir dort alle Wände einmal selber und genau nachmessen wollten, um das Angebot des Putzers, das wir inzwischen bekommen haben, kontrollieren zu können.
Der hat nämlich anhand der Pläne des Architekten kalkuliert und irgendwie haben wir das Gefühl, dass nach diesen Plänen unser Haus locker 20% größer sein müsste als es in echt ist.

Deshalb wollten wir selber messen.

Als wir in Rheda ankamen, war strahlender Sonnenschein und mit 12°C fühlte es sich schon fast wie Frühling an.
Wir gingen mit dem Hund eine Runde und erkundeten schon mal unsere künftigen Gassirouten.

Wir schlugen einen großen Bogen und kamen von der Hinterseite wieder zum Haus zurück, da ist keine Autostraße, wohl aber ein Fußweg und so konnte ich das Haus von der anderen Seite des Sees fotografieren, also des Sees, den wir sonst vom Küchenfenster aus sehen.

Haus mit See im Vordergrund

Der See selber ist eingezäunt (weil es eigentlich ja nur ein Regenrückhaltebecken ist, aber wie hört sich das denn an, selbstverständlich nennen wir das Gewässer See) und wenn man an diesem Zaun entlangläuft, kommt man direkt hinter unserem Haus wieder an.

Haus vom Wanderweg aus fotografiert

Dass mit dem Messen und den Maßen notieren war dann komplizierter als wir uns das vorher vorgestellt hatten, wir machten es nachher so, dass wir jede Wand fotografierten (mit dem iPad) und dann die Maße direkt auf das Foto schrieben. Im Ergebnis sieht das jetzt so aus

Das Haus wird Wand für Wand nachgemessen

Welche Wand zu welchem Raum gehört erkennt man nur im Zusammenhang der Bilder, wir müssen jetzt die Maße in Ruhe in die Pläne übertragen.

Insgesamt dauerte das deutlich länger als gedacht, nach zwei Stunden hatten wir den Keller fertig, aber der Lasermesser hatte auch fertig, der brauchte neue Batterien und wir waren inzwischen gut durchgefroren, wir brauchten erst mal frische Wärme.

Das Haus ist ganz offensichtlich sehr gut isoliert, denn drinnen und vor allem im Keller war es deutlich kälter als draußen.

Also fuhren wir einkaufen, wärmten uns bei Lidl ausführlich auf, fuhren wieder zurück zum Haus, maßen das Obergeschoss aus und dann wurde es schon dunkel und wir hatten auch keine Lust mehr. Erdgeschoss wird erst demnächst gemessen
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