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Anjesagtes, Appjefahr'nes und manchmal auch Ausjedachtes
Mittwoch, 2. April 2025
Zwei Tage Finanzmarktkonferenz
Nach zwei Tagen Frankfurt bin ich eben erst wieder nach Hause gekommen, in der Kurzzusammenfassung kann ich aber schon mal festhalten, dass mir die zwei Tage sehr gut gefallen haben.

Eigentlich ist das eine Konferenz nur für institutionelle Investoren und seit dem ich nur noch Privatinvestor bin, gehöre ich da ganz klar nicht mehr hin. Aber wenn man einmal auf der Teilnehmerliste steht (und ich habe letztes Jahr schon gesagt, dass ich mich über eine Einladung für dieses Jahr sehr freuen würde), wenn man also einmal gelistet ist, dann kann man sich auch nach dem Ausscheiden aus dem beruflichen Umfeld noch weiter dort einschmuggeln.
K habe ich gleich mit eingeschmuggelt, wir hatten deshalb gemeinsam zwei wirklich interessante Tage.

Neben deutschen Finanzgrößen wie Axel Weber oder Veronika Grimm waren auch einige internationale Stars als Redner dort, ich fand es sehr interessant, die verschiedenen Sichtweisen aus den unterschiedlichsten Perspektiven so direkt nebeneinander vorgetragen zu bekommen.

Geschwänzt haben wir den Galaabend, weil wir nicht mehr Netzwerken müssen (bester Vorteil überhaupt am Privatierdasein).
Da wir im Hotel von einem einfachen Doppelzimmer auf eine echte Suite upgegradet worden waren, haben wir stattdessen den Abend höchstzufrieden in der Suite auf dem Sofa vorm Fernseher verbracht, die passende Getränkebegleitung hatte ich vorher aus der Konferenzverpflegung mitgehen lassen und aufs Zimmer geschmuggelt. Ein Paket mit Nüssen und Salzstangen hatte ich in weiser Voraussicht von zu Hause mitgenommen.

Die Hotelbetten waren grundsätzlich gut und groß, aber gelernt habe ich, dass ich auf keinen Fall eine zweigeteilte Matratze mit Ritze haben möchte, wenn wir für Rheda ein neues Bett kaufen. Wie lästig ist denn bitteschön so eine Ritze?

Und eine zweigeteilte Bettdecke will ich auch nicht. Jetzt haben wir eine 2m x 2,20m große Bettdecke und das ist perfekt. Wie sind beide sehr zufrieden damit. In dem Hotelbett hatte jeder eine Bettdecke von 1,35m x 2m, in Summe also mehr Decke, aber irgend ein Körperteil guckte bei mir ständig raus und es war ungemütlich und zog oder war zu warm oder zu kalt oder zu einsam, kurzum, ich möchte bitte immer nur ein Bett mit einer Matratze und einer Zudecke, alles davon einfach nur groß genug.

Auf dem Rückweg haben wir in Eschborn in einem Gewerbepark einen Zwischenstopp eingelegt, da gibt es nicht nur Lidl und Aldi und einen Riesenmarkt namens Globus, sondern auch einen Tesla-Supercharger und um nach Hause zu kommen, musste das Auto erstmal geladen werden.
Praktischerweise kann man während das Auto lädt sehr bequem einkaufen gehen, wir gingen zunächst zu Lidl, weil ich da weiß, was es gibt, was ich davon mag und was ich haben möchte. Als die wichtigen Einkäufe erledigt waren, war das Auto immer noch mit Laden beschäftigt, also schlug ich vor, dass wir zu Globus gehen, das kenne ich nicht und dann bin ich immer extra neugierig.

Globus ist ein Riesensupermarkt, wo es nicht nur alles gibt, sondern alles auch in mindestens 17 Ausführungen, deshalb ist der Markt auch so gigantisch groß.
Für mich aber auch gigantisch überflüssig, denn ich kann von allem ja immer nur eines gebrauchen, die anderen 16 Varianten sind für mich also nutzlos. Warum brauche ich ein Regal, wo es 17 (oder mehr) verschiedene Sorten von Leberwurst gibt? Ich weiß, welche ich mag, von mir aus kann der Laden noch Auswahl im Stil von "grob/fein/mit Zutaten" anbieten, aber dann ist es auch gut, mehr braucht es aus meiner Sicht nicht. Die zusätzlichen 16 Varianten machen das Einkaufen nur umständlich und anstrengend.

Ich bin deshalb sehr zufrieden mit dem Angebot von Lidl, alles, was es dort nicht gibt, kaufe ich dann einmal im Monat in so einem Superriesenladen - aber öfter hätte ich keine Lust, da durch die Gänge zu irren
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